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  1. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    ES gibt keinen, nur hier gibt es weniger davon und es hat keinen EInfluss (zumindest nicht in D), ob man in dem Verein ist oder nicht. Bei Islamisten oft schon, weil es in die Gesetzgebung mit einfließt.

    Es sind im Moment noch wenige, aber sie weiten sich aus. Das Problem bei ihnen ist, man sieht es ihnen nicht an. Islamisten lassen zumindest ihre Frauen "traditionell" rumlaufen. Evangelikale Frauen tragen aber keine "Haube".

  2. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    .....dass diese amerikanischen Missionare in Europa noch niemanden umgebracht oder harmlose Karikaturisten mit dem Tod bedroht haben.

    Sie missionieren, mit vorliebe in Islamischen Ländern u.a. Marokko, Afghanistan,etc. Das "Abfallen" vom islamischen Glauben bedeutet den Tod des Konvertierten.
    Er stirbt dann aber als Märtyrer. Als christlicher.

  3. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    "Der Report der Magd", Margaret Atwood
    Für die, die nur den Film kennen. "Die Geschichte der Dienerin" Volker Schlöndorf?

  4. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    .....dass diese amerikanischen Missionare in Europa noch niemanden umgebracht oder harmlose Karikaturisten mit dem Tod bedroht haben.

    Sie missionieren, mit vorliebe in Islamischen Ländern u.a. Marokko, Afghanistan,etc. Das "Abfallen" vom islamischen Glauben bedeutet den Tod des Konvertierten.
    Er stirbt dann aber als Märtyrer. Als christlicher.
    Ich finde dein Posting herrlich, Eusebia.
    Die amerikanischen Missionare sind also schuld, wenn die Konvertiten von ihren eigenen Landsleuten umgebracht werden, weil diese es nicht tolerieren, dass jemand vom Islam zu einer anderen Religion wechselt?

    Das ist übrigens ein beliebtes Mittel von Fundamentalisten aller Art: mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu rufen "Haltet den Dieb"!

  5. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    Hallo Opelius,

    das, was du beschreibst, ist ein Kennzeichen aller totalitären Ideologien - ganz egal, ob sie religiöser, politischer, esoterischer oder sonstwie ideologischer Art sind.

    Es gibt ein paar Kennzeichen, die jeden mißtrauisch machen sollten, egal, unter welchem Mäntelchen das Ganze daherkommt:

    Die Ideologie (die Religion) unterliegt einem starken Tabu und darf nicht hinterfragt oder angezweifelt werden - wer es dennoch tut, wird bestraft, ausgegrenzt und im schlimmsten Fall gefoltert und umgebracht.

    Zweifel dürfen auch von Außenstehenden nicht geäußert werden. Menschen, die nicht der jeweiligen Ideologie anhängen, werden als "Unläubige", "Voksschädlinge" (oder wie immer die entsprechenden Vokabeln lauten) bezeichnet, verachtet und ausgegrenzt - schlimmstenfalls umgebracht.

    Die "Anhänger" fühlen sich als Auserwählte, um Klassen besser als die "Ungläubigen" und nehmen sich das Recht heraus, diese zu verachten und schlecht zu behandeln.

    Jede Art von freier Meinungs- oder Kunstäußerung wird als Gefahr empfunden und muss sofort hart sanktioniert werden.

    Frauen sollen möglichst wenig zu sagen haben, schließlich ertragen die Männer den Druck von oben nur, wenn sie jemanden haben, den sie ihrerseits treten können. (Zum Thema "Männerideologien in einem totalitären System" - am Beispiel des Nationalsozialismus - kann ich wärmstens Klaus Theweleits "Männerphantasien" empfehlen).


    Übrigens kann ich gut nachvollziehen, warum dich dieser Prediger beeindruckte: wenn jemand eine starkte Suggestivkraft hat und eine größere Menschengruppe darauf einsteigt, hat das einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Und es ist für viele ungeheuer erleichternd, ein simples Modell angeboten zu bekommen und einen Führer, der klar sagt, wo es lang geht. Viele fühlen sich mit der großen Wahlfreiheit in offenen Gesellschaften überfordert und sind dankbar, wenn sie nicht mehr so viel denken und selbst bestimmen müssen.

  6. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    .....dass diese amerikanischen Missionare in Europa noch niemanden umgebracht oder harmlose Karikaturisten mit dem Tod bedroht haben.

    Sie missionieren, mit vorliebe in Islamischen Ländern u.a. Marokko, Afghanistan,etc. Das "Abfallen" vom islamischen Glauben bedeutet den Tod des Konvertierten.
    Er stirbt dann aber als Märtyrer. Als christlicher.
    Ich finde dein Posting herrlich, Eusebia.
    Die amerikanischen Missionare sind also schuld, wenn die Konvertiten von ihren eigenen Landsleuten umgebracht werden, weil diese es nicht tolerieren, dass jemand vom Islam zu einer anderen Religion wechselt?

    Das ist übrigens ein beliebtes Mittel von Fundamentalisten aller Art: mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu rufen "Haltet den Dieb"!
    Na, im Grunde sinds doch da beide, oder wieso meinen die Christen denen ihren Glauben aufdrücken zu müssen? Andererseits (ich gehe jetzt mal wieder von D aus) wird hier niemand umgebracht, nur weil er aus der Kirche austritt. Ich lebe zumindest noch.

    Das mag aber an der kulturell anders aufgefassten Art der Religion liegen oder wan was auch immer. Ich halte jedenfalls insgesamt weder etwas von Fundamentalismus noch von Fanatismus. Beides für mich große Intoleranzen, die ich in meinem Leben nicht haben möchte.

  7. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    @Sprudelwasser

    Natürlich sind in diesem Fall beide Seiten gleich fundamentalistisch, deswegen finde ich das Posting von Eusebia ja so lustig.

    Die "kulturell anders aufgefaßte Art von Religion" ist genau der Unterschied, um den es in allen diesen Fällen geht: ist die jeweilige Ideologie bereit, sich den Gesetzen eines demokratischen Rechtsstaates zu unterwerfen oder nicht.
    Wenn nicht, ist sie als totalitär einzustufen.

  8. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    Dann sind wir uns ja schonmal einig Pia.

  9. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik


    Es gibt ein paar Kennzeichen, die jeden mißtrauisch machen sollten, egal, unter welchem Mäntelchen das Ganze daherkommt:

    Die Ideologie (die Religion) unterliegt einem starken Tabu und darf nicht hinterfragt oder angezweifelt werden - wer es dennoch tut, wird bestraft, ausgegrenzt und im schlimmsten Fall gefoltert und umgebracht.

    Zweifel dürfen auch von Außenstehenden nicht geäußert werden. Menschen, die nicht der jeweiligen Ideologie anhängen, werden als "Unläubige", "Voksschädlinge" (oder wie immer die entsprechenden Vokabeln lauten) bezeichnet, verachtet und ausgegrenzt - schlimmstenfalls umgebracht.

    Die "Anhänger" fühlen sich als Auserwählte, um Klassen besser als die "Ungläubigen" und nehmen sich das Recht heraus, diese zu verachten und schlecht zu behandeln.

    Jede Art von freier Meinungs- oder Kunstäußerung wird als Gefahr empfunden und muss sofort hart sanktioniert werden.

    Frauen sollen möglichst wenig zu sagen haben, schließlich ertragen die Männer den Druck von oben nur, wenn sie jemanden haben, den sie ihrerseits treten können. (Zum Thema "Männerideologien in einem totalitären System" - am Beispiel des Nationalsozialismus - kann ich wärmstens Klaus Theweleits "Männerphantasien" empfehlen).
    Und noch was: die eigene Gruppe/die eigene Gemeinschaft oder, noch krasser, der Anführer/Guru/Prophet werden mit der Ideologie gleichgesetzt. Im Sinne von: "Wir SIND/verkörpern die (einzig richtige natürlich) Ideologie oder Religion, alle, die nicht wir sind, also ausserhalb stehen, können keinen Funken der Wahrheit besitzen.

  10. Inaktiver User

    Re: Fundamentalisten und die Politik

    .....dass diese amerikanischen Missionare in Europa noch niemanden umgebracht oder harmlose Karikaturisten mit dem Tod bedroht haben.


    Sie missionieren, mit vorliebe in Islamischen Ländern u.a. Marokko, Afghanistan,etc. Das "Abfallen" vom islamischen Glauben bedeutet den Tod des Konvertierten.
    Er stirbt dann aber als Märtyrer. Als christlicher.


    Ich finde dein Posting herrlich, Eusebia.
    Die amerikanischen Missionare sind also schuld, wenn die Konvertiten von ihren eigenen Landsleuten umgebracht werden, weil diese es nicht tolerieren, dass jemand vom Islam zu einer anderen Religion wechselt?

    Das ist übrigens ein beliebtes Mittel von Fundamentalisten aller Art: mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu rufen "Haltet den Dieb"!

    Wo ist das Problem? ..sie haben in Europa keinen umgebracht...ja ist richtig.

    Sie Missionieren in Ländern in denen die Todesstrafe auf konvertieren steht, tja selbst schuld wenn man konvertiert...

    Wo fängt die Schuld an?
    Frag die Missionare, die sagen: Hauptsache er stirbt als Christ. Ein Märtyrer.

    Ach und was die Karikaturen betrifft, Jyllands-Posten wollte eine christliche Karikatur veröffentlichen, darauf erhob sich ein massiver Protest der Kirche. Und sie ließen es bleiben.

    Ich will hier nicht die Religionen gegeneinander Aufwiegen.
    Wehret den Anfängen hab ich gelernt, wenn man das aber machen möchte muß man erstmal wissen wo die Anfänge sind. Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins.
    Und Bush wurde demokratisch gewählt...



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