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  1. Inaktiver User

    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Aber welchen Grund sollte es geben, jetzt auch noch Cannabis zu legalisieren und quasi überall zum Verkauf anzubieten? Reicht es nicht, dass sich junge Menschen schon mit Alkohol die Birne zudröhnen? Sollen sie sich jetzt auch noch ganz legal zukiffen können?

    Alkohol wird man nicht mehr so einfach aus einer Gesellschaft verbannen können. Aber deshalb auch noch zusätzlich Cannabis zu etablieren, wäre m.E. sträflich.
    Das sehe ich auch so. Hirnschädigend ist übrigens eben nicht nur Alkohol, sondern auch Cannabis. Und der Konsum ist ja nicht einmal verboten!

  2. Inaktiver User

    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zu den Themen

    - Gebrauch und Missbrauch von Cannabis
    - rechtliche Lage in Deutschland und anderen Ländern

    ist der Eintrag auf Wikipedia sehr aufschlussreich.

  3. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Du weißt aber schon, dass die Niederlande ihre Coffeeshops inzwischen für Ausländer dicht gemacht haben. Die Begleitkriminalität der ausländischen Konsumenten war ihnen einfach zuviel geworden.
    (ich denke, Du weißt was jetzt kommt... Nein?)

    Warum tun die denn das?
    Doch nicht, weil sie erkannt haben, dass die Holländer mehr vertragen als der Rest der Welt.
    Was in Holland ein ganz normaler Vorgang ist, ist um Holland herum eine kriminelle Handlung.
    Daraus (aus den Mitbringseln) entsteht dann die "Begleitkriminalität", die sich die Holländer vom Hals schaffen wollen.

    Wäre es überall erlaubt (so wie in Holland), dass jeder eine Pflanze für den Eigenbedarf haben darf, dann gäbe es auch nirgendwo eine Begleitkriminalität, die auf Cannabis zurückzuführen ist.

    Ich sprach von den viel beschworenen befürchteten Horrorszenarien, den vielen negativen Auswirkungen einer teilweisen Legalisierung von Cannabis, die in Holland nicht eingetreten sind.
    Die schlimmsten negativen Auswirkungen, die der Konsum von Cannabis bei uns mit sich bringen kann, sind die rechtlichen Folgen. Damit schadet unser Staat sich selbst und den Bürgern durch dieses Gesetz mehr als es Nutzen bringt (aber wer kümmert sich heutzutage schon um einen Amtseid...? )


    Die Niederlande sind somit auch nicht mehr dass Hasch-Paradies.
    Für die Niederländer, die gerne Hasch konsumieren, schon.

    Im Übrigen ist es neuerdings zwar geltendes Gesetz in den Niederlanden, dass an Ausländer kein Cannabis mehr abgegeben werden darf, aber es gilt erstens eine Übergangsregelung, die nahezu nach Belieben gedehnt werden kann, und zweitens halten sich die wenigsten Coffeeshop-Betreiber daran, weil sie dieses von den niederländischen Rechten auf den Weg gebrachte Gesetz ablehnen.
    Spätestens nach den nächsten Wahlen kann sich das wieder ändern, wie bei uns hoffentlich auch bald.
    Ich hoffe doch sehr, dass die PIRATEN nicht den Ströbele machen, und die "Legalisierung von Cannabis" nur als Lockvogel für Wählerstimmen missbrauchen. DAS wäre Drogenmissbrauch PUR!

  4. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von welchem Land redest Du? Cannabiskonsum ist in Deutschland nicht verboten.

    Vielleicht solltest Du Dich erstmal über die Gesetzeslage informieren, bevor Du Änderungsvorschläge bringst?
    Mensch, warum hast Du mir das nicht früher gesagt?!!
    Dann bin ich also vor 25 Jahren zu Unrecht verurteilt worden - so'n Mist!

    Allerdings (weil Du fragst, "von welchem Land...?"), was dieses Thema betrifft, lebt Bayern noch hinterm Mond.
    Ich erinnere mich noch gut, als die Mutter meiner damaligen Freundin ihre Tochter vorwurfsvoll fragte:
    "Habt's wieder g'fickt?!!" (sorry, aber das sagte sie wirklich). Sagen wollte sie "... gefixt" und gemeint hatte sie "gekifft"
    Wir haben uns gebogen vor Lachen

    Solche Leute sind in Bayern leider immer noch in der Überzahl und fühlen sich bei der CSU gut aufgehoben.
    Der Bruder dieser Dame, die das sagte, war zu der Zeit Bürgermeister.





    Oder wurde ich vielleicht nicht für den Konsum verurteilt sondern für den Besitz?
    Das würde bedeuten, wenn der Wind mir zufällig ein "Körnchen" auf den Balkon weht und dieses gedeiht, darf ich es ungestraft behalten, pflücken und rauchen?

    Oder wie meinst Du das?
    Kannst Du uns das genauer erklären?




    Zum Thema Cannabis und Kultur:

    Ich freue mich schon darauf, wenn aufgrund von Streuners Vorschlägen zum ersten Mal ein Schiff mit einem Joint getauft wird! (erinnert mich an die "Flasche Pommes" von Dieter Hallervorden ) Oder auf der nächsten Hochzeit, Vernissage, Taufe, dem nächsten runden Geburtstag, der nächsten Stadthalleneröffnung... nicht mit Sekt, sondern mit Joints angestoßen wird! Wenn in Köln nicht mehr Kölsch, sondern Cannölsch oder Haschölsch identifikationsstiftend wäre...
    Alles zu seiner Zeit, am richtigen Ort und zum richtigen Anlass!

    Man geht ja auch nicht in Lederhosen und Dirndl in die Oper...





    Obwohl...
    Bob Marley wäre überglücklich.
    Nicht nur der...
    Geändert von Streuner (23.05.2012 um 15:45 Uhr)

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    (...)

    Solche Leute sind in Bayern leider immer noch in der Überzahl und fühlen sich bei der CSU gut aufgehoben.


    (...)
    Ich bin auch aus Bayern und fühle mich bei der CSU überhaupt nicht aufgehoben. Trotzdem finde ich es schrecklich, wenn sich junge Heranwachsende zukiffen.

    Genauso schrecklich finde ich auch regelmäßige Alkoholexzesse, wie ich sie immer wieder bei jungen Leuten beobachte. Da ist kein vernünftiger Umgang mehr erkennbar. Den Alkohol kann man nicht mehr aus der Gesellschaft verbannen, aber jetzt noch ein weiteres Suchtmittel hinzuzufügen, ist doch Nonsens.

    Wozu eigentlich?
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




  6. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Aber welchen Grund sollte es geben, jetzt auch noch Cannabis zu legalisieren und quasi überall zum Verkauf anzubieten? Reicht es nicht, dass sich junge Menschen schon mit Alkohol die Birne zudröhnen? Sollen sie sich jetzt auch noch ganz legal zukiffen können?
    Niemand redet davon, dass man Jugendlichen Alkohol oder sonstige Drogen erlauben soll.

    Wenn Du von den Jungen Menschen ab 18 sprichst (ich wäre dafür, Cannabis erst ab 21 zu erlauben),
    dann bestünde der Unterschied lediglich darin, dass sie sich die "Birne" legal "zudröhnen" würden, anstatt bisher illegal.
    Wer sich unbedingt zudröhnen will, der tut es mit oder ohne Erlaubnis. MIT Erlaubnis fallen lediglich die rechtlichen negativen Folgen weg.
    Die, die auf vernünftige Weise genießen wollen haben den Stress mit der ewigen Bevormundung.

    Alkohol wird man nicht mehr so einfach aus einer Gesellschaft verbannen können.
    Gott bewahre...!
    Aber deshalb auch noch zusätzlich Cannabis zu etablieren, wäre m.E. sträflich.
    Wann hat das endlich ein Ende, dass einige wenige selbsternannte Gesundheits- und Moralapostel es besser-wissen und dem Rest der Gesellschaft vorschreiben können, was "gut" für sie ist?!!

  7. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Ich bin auch aus Bayern und fühle mich bei der CSU überhaupt nicht aufgehoben. Trotzdem finde ich es schrecklich, wenn sich junge Heranwachsende zukiffen.

    Genauso schrecklich finde ich auch regelmäßige Alkoholexzesse, wie ich sie immer wieder bei jungen Leuten beobachte. Da ist kein vernünftiger Umgang mehr erkennbar. Den Alkohol kann man nicht mehr aus der Gesellschaft verbannen, aber jetzt noch ein weiteres Suchtmittel hinzuzufügen, ist doch Nonsens.

    Wozu eigentlich?
    Man fügt es nicht hinzu - es ist schon da.
    Da, wo es (abgesehen von den rechtlichen Folgen) Probleme bereitet,
    könnte man bei Legalisierung wirksamer helfen, eine Sucht zu bekämpfen,
    weil der Betroffene keine Hemmschwelle (Angst vor Repressalien) überwinden müsste.
    Die, die vernünftig damit umgehen, haben ihre Ruhe und auch der ganze Justizapparat wird entlastet.
    So kann die freigewordene Energie für die Problemfälle aufgewandt werden.
    Durch richtigen Umgang mit Cannabis, das weiß jeder, kann es als harmloses Genussmittel, bis hin zum Heilmittel verwendet werden.

    EIN Grund, warum Junge Heranwachsende vom harmloseren Cannabis auf den zerstörerischeren Alkohol umsteigen, ist ganz einfach die Gesetzeslage.

  8. Inaktiver User

    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    ich wäre dafür, Cannabis erst ab 21 zu erlauben
    Da man mit 18 Jahren volljährig ist, würde das nicht in die Systematik unserer Gesetze passen.

    Wer sich unbedingt zudröhnen will, der tut es mit oder ohne Erlaubnis. MIT Erlaubnis fallen lediglich die rechtlichen negativen Folgen weg.
    Das gilt für alle Delikte: Verbote von Drogenhandel, Drogenkonsum, Diebstahl, Fahren über Rotampeln, etc. verhindern nicht, dass Menschen sich über diese Verbote hinwegsetzen. - Das allerdings kann kein Argument dafür sein die Gesetze einfach aufzuheben.

    Wann hat das endlich ein Ende, dass einige wenige selbsternannte Gesundheits- und Moralapostel es besser-wissen und dem Rest der Gesellschaft vorschreiben können, was "gut" für sie ist?!!
    Du tust so, als würde die Menschheit verzweifelt nach Cannabis rufen, und "einige wenige" sind verkniffene Gegner der Drogenfreigabe. Dem ist aber nicht so:
    Cannabis-Konsum ist keineswegs das Massenphänomen, das du und deine Kumpels darin anscheinend sehen wollen. Es sind außerdem ziemlich viele Leute, die sich für die Freigabe von Drogen nicht erwärmen können.

    Vor allem aber ist das nicht nur ein Thema für "Gesundheits- und Moralapostel":

    Gegen Ende der 1990er Jahre tolerierten die Behörden vieler Schweizer Kantone den Verkauf von Marihuana als „Duftsäckchen“ in Hanfläden. Bekannt für seine liberale Drogenpolitik war vor allem Basel, wo es zu Spitzenzeiten mehr Läden mit Hanfprodukten als Bäckereien gab. Die Höhe der erzielten Umsätze führte aber zu einem rapiden Anstieg der Kriminalität im Kreis der Anbieter. Fälle von Schutzgelderpressungen, Drohungen und Überfällen häuften sich. Dies lieferte der Polizei den Hauptgrund für gründliche Razzien zwischen 2002 und 2003, bei denen fast alle Hanfläden geschlossen wurden.

    Quelle: Wikipedia

    Übrigens bist du mit deiner Einschätzung der Rechtslage ziemlich auf dem Holzweg.
    Weder ist Cannabis in den Niederlanden legalisiert noch wird man in Deutschland für Cannabis-Konsum ins Gefängnis gesperrt. So simpel ist das alles nicht. - Näheres siehe obigen Link.

  9. Inaktiver User

    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Oder wurde ich vielleicht nicht für den Konsum verurteilt sondern für den Besitz?
    Das wirst Du selbst doch wohl am besten wissen!?

    Jedenfalls wird niemand bloß deshalb verurteilt, weil er einen Joint geraucht hat. Daher ist Dein Schnapsflaschen-Beispiel irreführend.

  10. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu den Themen

    - Gebrauch und Missbrauch von Cannabis
    - rechtliche Lage in Deutschland und anderen Ländern

    ist der Eintrag auf Wikipedia sehr aufschlussreich.

    Vielen Dank!
    Dem werde ich nachgehen.
    ______________________________

    Sie haben noch viel zu tun, Herren Joachim Herrmann und Hans-Peter Friedrich.

    1990 erhob der Lübecker Richter Wolfgang Nešković unter dem Schlagwort „Recht auf Rausch“ die Forderung an das Bundesverfassungsgericht, Cannabis zu legalisieren. Dieser Forderung kam es bislang nicht nach, beauftragte aber die Innenministerkonferenz, eine bundesweit gültige Höchstgrenze für Eigenverbrauchsmengen festzulegen. Dies vollständig umzusetzen wurde bisher vernachlässigt.
    Weitere Belege dafür, dass das Cannabis-Verbot
    verfassungswidrig gehandhabt wird (Stichwort: Gleichheit vor dem Gesetz in ganz Deutschland!):

    Der Cannabis-Beschluss[1] ist die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtsin sieben Verfahren um die Bestrafung von geringfügigen Verstößen gegen das Verbot von Cannabisprodukten. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um den verbotenen Besitz dieser Stoffe vor dem gelegentlichen Eigenkonsum. Juristisch fand dies u. a. deswegen Beachtung, weil sich mehrere Gerichte in Hessen und Schleswig-Holstein weigerten Strafgesetze anzuwenden und überhaupt eine Strafe als unverhältnismäßig ansahen. Dies stand für die Praxis in den meisten Bundesländern, während in einzelnen wie Bayern jeder Verstoß ausnahmslos bestraft wurde. Nicht nur unter dem Aspekt der Gleichheit war dies problematisch, sondern auch unter dogmatischen Gesichtspunkten: Die Gerichte legten zur verfassungsrechtlichen Prüfung vor, ob solche Strafgesetze zulässig sind und ob nicht vielmehr ein „Recht auf Rausch“ dem Grundgesetz zu entnehmen sei.
    DA nimmt man es mit den Gesetzen wohl nicht so genau!

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