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  1. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Wie Du meinst, weil DU es bist, fangen wir eben ganz von vorne an.


    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Entschuldige Streuner, aber ich finde Deine Argumentation absurd.

    Jede Droge hat eine Wirkung, die von den Konsumenten als angenehm oder toll empfunden wird. Aus der Sicht müsste man ja alle erlauben.
    Ja, außer den tödlichen Drogen sollte man in der Tat alle erlauben.

    Mag sein, dass es Menschen gibt, die unter Einfluss von Cannabis besonders kreativ sind.
    Oder sich zumindest einbilden, es zu sein.

    Wenn ich nun behaupte, dass meine Kreativität gerade dann auf Hochtouren läuft, wenn ich besoffen auf der Autobahn fahre, werde ich kaum erwarten können, dass deswegen das Gesetz geändert wird sondern muss eher damit rechnen, dass mir die Fahrerlaubnis entzogen wird. Zu Recht übrigens.
    ...

    Aber okay, wenn Du Dich - z.B. mit Hilfe der Piraten - so sehr für die Abschaffung eines Gesetzes einbringen möchtest, findest Du hier einen direkten Weg für Dein Engagement und Deine Statements: *klick*
    Die wollen alle Drogen legalisieren, auch die tödlichen.
    Deswegen haben die keine Chance.
    Aber auch das sagte ich bereits.

  2. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Entschuldige Streuner, aber ich finde Deine Argumentation absurd.

    Jede Droge hat eine Wirkung, die von den Konsumenten als angenehm oder toll empfunden wird. Aus der Sicht müsste man ja alle erlauben.
    ja, wenn es um Erlaubnisse geht, müssen Sicherheitsaspekte im Vordergrund stehen.

    Cannabis für sich allein ist sehr sicher, es ist praktisch unmöglich, daran zu sterben. Zumindest wenn man gemütlich auf dem heimischen Sofa sitzt und dort eins dampft. Da müsste einem schon der Himmel auf den Kopf fallen.

    Was die Sicherheit betrifft, ist Alkohol schon kritischer, Alkoholvergiftungen gibt es immer wieder mal. Glücklicherweise haben wir da staatliche Überwachung, sodass zumindest das Zeug in den Läden nicht Fuselalkoholhe enthält sondern bei massvollem Konsum plusminus sicher ist.

    Auch bei den illegalen chemischen Drogen dürften viele Probleme daraus stammen, dass irgend ein Hobbychemiker sie in der Küche ohne Sicherheitsmassnahmen und ohne Hygienemassnahmen zusammengemischt hat, oder ein Zwischenhändler es mit was-auch-immer gestreckt hat, und überhaupt, wer hat schon eine Ahnung was in so einer Pille alles steckt? Vielleicht der Chemiker der Polizei, der wieder mal ne Ladung von einer Razzia auf den Tisch bekommt und das Zeug dann testen darf. Ansonsten gibt's dazu keine Beipackzettel wie bei den legalen Drogen, sprich Medikamenten, die auch noch teilweise durch ärztliche Verschreibung geschützt sind und nicht ohne weiteres erhältlich.

    Dass Drogenkonsum und das Führen von Fahrzeugen und Maschinen nicht zusammenpasst, hat sich inzwischen hoffentlich als Allgemeinwissen herumgesprochen, denn Autos sind nun mal gefährlich.

    grüsse, barbara

  3. VIP

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Dass Drogenkonsum und das Führen von Fahrzeugen und Maschinen nicht zusammenpasst, hat sich inzwischen hoffentlich als Allgemeinwissen herumgesprochen, denn Autos sind nun mal gefährlich.
    [Ironie on] Na, dann sollten wir Autos und Maschinen verbieten und im Gegenzug sämtliche Drogen legalisieren. Ein Hoch auf die bekiffte Nation. [Ironie off]

    Kopfschüttelnd ab....
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  4. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    [Ironie on] Na, dann sollten wir Autos und Maschinen verbieten und im Gegenzug sämtliche Drogen legalisieren. Ein Hoch auf die bekiffte Nation. [Ironie off]

    Kopfschüttelnd ab....
    Soll ich mir die Mühe machen, darauf zu antworten?
    Oder ist Dir bewusst, was Du für Quatsch redest?

    Ach was, ich sag nichts...

  5. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Pflub Beitrag anzeigen
    Dr. Merkel denkt doch schon nach.
    https://www.dialog-ueber-deutschland...s_idIdea=17393

    Sie gehört ja schließlich auch zur europäischen Bildungsschicht.....
    Dazu möchte ich mal auf Zahlen hinweisen, die hier rechts oben zu sehen sind:

    6382 Vorschläge hochgeladen
    66 450 Kommentare abgegeben

    Wenn ich ruhig gestellt werden will, trinke ich eine halbe Bier

  6. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    [Ironie on] Na, dann sollten wir Autos und Maschinen verbieten und im Gegenzug sämtliche Drogen legalisieren. Ein Hoch auf die bekiffte Nation. [Ironie off]

    Kopfschüttelnd ab....
    gefährlich, aber auch nützlich. Darum ist ihr Gebrauch zwar erlaubt, auch streng reglementiert.

    Es kann ja nicht so schwer sein, ein Thema anhand von zwei Dimensionen: gefährlich-ungefährlich und nützlich-nicht nützlich zu reflektieren?

    grüsse, barbara

  7. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Deutscher Bundestag: Für und Wider Cannabis-Clubs

    Hier, die Anhörung zum Thema "Für und Wider Cannabis-Clubs"!

    "Mit der Forderung nach Legalisierung des Cannabiskonsums in so genannten Cannabis-Clubs hat sich der Gesundheitsausschuss in einer öffentlichen Anhörung unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann(SPD) am Mittwoch, 25. Januar 2012, beschäftigt. Anlass war ein Antrag der Fraktion Die Linke (17/7196), mit dem die Abgeordneten erreichen wollen, den Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabiserzeugnissen zum Eigengebrauch zu legalisieren. Während laut Vorlage der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten weiterhin untersagt bliebe, würde der Eigenanbau von Cannabispflanzen erlaubt."

    Liste der geladenen Sachverständigen
    • Dr. Raphael Gaßmann, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.
    • Dr. Rainer Dahlenburg, Bundeskriminalamt/KT 34 (Toxikologie) Wiesbaden
    • Dr. Nicole Krumdiek, Universität Bremen
    • Jörn Patzak, Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Trier
    • Prof. Dr. Rainer Thomasius, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    • Hans-Günther Meyer-Thompson, Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.
    • Georg Wurth, Deutscher Hanf Verband
    • Prof. Dr. Frieder Hessenauer, Bundesärztekammer, Referent für Suchtprävention, Fortbildung, Illegale Suchtstoffe
    • Rolf Hüllinghorst, ehemaliger Geschäftsführer Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

    __________________________________________________ ______

    Dazu will ich nun Stellung nehmen.

    Der erste Fragesteller (dessen Namen ich akustisch nicht verstanden habe) nennt als erstes einige Zahlen,
    mit denen er bereits vorweg nimmt, dass eine hohe Gefahr von Abhängigkeit von Cannabis besteht.
    Demnach belaufe sich derzeit die Zahl der Menschen mit einem "problematischen Cannabiskonsum" (ist jeglicher Cannabiskonsum gleich problematisch???) auf 600 000 in Deutschland.
    Davon sind "220 000 suchtabhängig" (Und das trotz des Verbotes! Wie viele sind es in den Niederlanden, trotz "Legalität"? ... ja ich weiß! Nur keine Spitzfindigkeiten!).

    Er unterstreicht die "Problematik" mit der Zahl 20 000, womit er die Personen meint, die angeblich aufgrund ihrer Abhängigkeit eine Beratungsstelle aufsuchen, um einen Entzug anzustreben.
    Nicht erwähnt wird dabei die Zahl derer, die von den Gerichten dazu genötigt werden, so zu tun, als wären sie abhängig, und gewillt, von Cannabis loszukommen. Nicht selten wird den Angeklagten zur "Wahl" gestellt, entweder Knast oder "freiwillig" auf Entzug. Was nichts Anderes bedeutet, als 'Knast oder Gehirnwäsche'.
    Ich weiß das aus vielen Gesprächen mit ehemaligen "Entzugspatienten" oder solchen, denen aufgrund von Gerichtsverhandlungen ein "freiwilliger" Entzug bevor steht.

    Nachdem der Fragesteller dem Befragten die Antwort schon gut vorgekaut in den Mund gelegt hatte, stellt er an dem Sachverständigen, Prof. Dr. Rainer Thomasius, die Frage, "Wie schätzen Sie mit Blick darauf, dass im Antrag der Linken behauptet wird, die Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung sei gering, die Gefahr einer Abhängigkeit ein?"

    Wie zu erwarten war, spuckt Herr Prof. Dr. Thomasius die vorgekaute Antwort gleich wieder aus.
    Darüberhinaus macht er auch Cannabis dafür verantwortlich, dass Cannabiskonsumenten auch andere legale und illegale Drogen konsumieren.
    Sein Fazit: Cannabis kann abhängig machen (Ebenso wie Alkohol. Warum dann aber Cannabis verboten ist obwohl die Abhängigkeit von Alkohol viel schlimmere Auswirkungen hat, hat der Herr Professor Dr. nicht erklärt)

    Die ebenfalls befragte Frau Hannelore Biniok, Genaralstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, konnte dem nur beipflichten und untermauerte dies, indem sie sagte, dass "selbst die Befürworter einer Legalisierung von Cannabis dieses Abhängigkeitspotenzial bejahen" (Ja, warum tun die Befürworter denn das? Weil sie auch wissen, dass man von einer Abhängigkeit von Cannabis wesentlich leichter wieder weg kommt, als beispielsweise von einer Alkoholabhängigkeit).

    Eine "Kollegin Graf" (so habe ich es verstanden) führt an, dass in der öffentlichen Debatte oft Cannabis und Alkohol verglichen wird. Das Bundesverfassungsgericht habe die Ungleichbehandlung damit begründet, dass es für Alkohol ungleich mehr Verwendungsmöglichkeiten gäbe (Alkohol bleibt Alkohol, und hat in jeglicher Form die selben Auswirkungen, egal in welcher Form man ihn zu sich nimmt, wertes Bundesverfassungsgericht! Es kommt immer auf die Dosis an. Vernünftig dosiert hat Cannabis eine wesentlich positivere Wirkung als Alkohol in jeglicher Form und Dosierung), die nicht regelmäßig zu Rauschzuständen führen. (GENAU DESHALB ist die schleichende Gefahr, Alkohol-abhängig zu werden größer, wertes Bundesverfassungsgericht! Darüberhinaus ist ein Rauschzustand allein keine Berechtigung für ein Verbot von Cannabis. Dazu verweise ich auf das "Recht auf Rausch" - ebenso darauf, dass es laut Gesetz nicht verboten ist, sich selbst Schaden zuzufügen, wenn man denn einen Rausch als Schaden bezeichnen will.)

    Frau Graf stellt die Frage, muss zwischen dem Konsum von Alkohol und Cannabis unterschieden werden, und wenn ja, inwiefern?

    Herr Rolf Hüllinghorst antwortet darauf:
    Es kommt auf die Betrachtungsweise an. Natürlich ist Alkohol nicht ungefährlich, im Gegenteil, von den Auswirkungen her sicherlich ebenso, wenn nicht gefährlicher als Cannabis (Worin besteht die größere Gefahr durch Alkoholkonsum: Wie das Bundesverfassungsgericht selbst sagt, sind die Verwendungsmöglichkeiten von Alkohol vielseitiger. Das bedeutet, die Gefahr, Alkohol-abhängig zu werden ist umso größer, je vielseitiger die Verwendungsmöglichkeiten und damit die Verfügbarkeit. Dadurch, dass Alkohol sozusagen allgegenwärtig ist, läuft ein trockener Alkoholiker häufiger Gefahr, ungewollt Alkohol zu sich zu nehmen und rückfällig zu werden, ohne dass er das beabsichtigte, als ein Cannabis-Abhängiger, der damit aufhören will. Wer bei den sogenannten "Depperltests" auf die Frage nach dem Alkoholkonsum angiebt, "ich trinke höchstens mal ein Glaserl Wein", der hat schon verloren, weil er den relativ hochprozentigen Wein verharmlost. Wie es aussieht, gehören die Verantwortlichen im Bundesverfassungsgericht für diese Argumentationsweise ebenfalls noch zu den altherkömmlichen Verharmlosern dieser oder jener alkoholischer Gertränke.).

    Herr Hüllinghorst begründet die Bevorzugung von Alkohol auch damit, dass Alkohol eine gesellschaftlich integrierte Droge ist (Das bedeutet, dass, während Alkoholabhängige, von denen es nach meinem Bauchgefühl um ein Vielfaches mehr gibt als Cannabisabhängige, und die gesundheitlich weitaus schlimmere Folgen davon tragen als Cannabisabhängige, in die Gesellschaft integriert sind, werden Cannabisabhängige gesetzlich diskriminiert. WAAARUM??? Schreit einem da die Ungleichbehandlung und somit die Ungerechtigkeit nicht geradezu ins Gesicht??? DAS soll ein sachlich und fachlich begründetes Argument für die Ungleichbehandlung von Alkoholkonsumenten und Cannabiskonsumenten sein??? Das zeigt doch eindeutig, dass die Legalisierung von Cannabis eine rein (gesellschafts-)politisch und nicht eine sachlich begründete Angelegenheit ist. Genaugenommen ist somit Jeder, der wegen Cannabis im Gefängnis sitzt, ein 'Politisch Gefangener'. Das sage ich schon immer!).

    Die Begründungen der Diskriminierung von Cannabiskonsumenten durch das Bundesverfassungsgericht werden immer abenteuerlicher, fadenscheiniger und unhaltbarer!

    Dabei belasse ich es vorerst.

  8. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Ich will diese Ungeheuerlichkeit nochmal herausgreifen:

    Das Bundesverfassungsgericht begründet die Diskriminierung von Cannabiskonsumenten gegenüber den gesundheitlich stärker gefährdeten Alkoholkonsumenten damit, dass die Alkoholkonsumenten in die Gesellschaft integriert sind, während die Cannabiskonsumenten von der Gesellschaft mithilfe des Bundesverfassungsgerichtes diskriminiert werden.

    Und DAS in einem Rechtsstaat???

  9. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Ich will diese Ungeheuerlichkeit nochmal herausgreifen:

    Das Bundesverfassungsgericht begründet die Diskriminierung von Cannabiskonsumenten gegenüber den gesundheitlich stärker gefährdeten Alkoholkonsumenten damit, dass die Alkoholkonsumenten in die Gesellschaft integriert sind, während die Cannabiskonsumenten von der Gesellschaft mithilfe des Bundesverfassungsgerichtes diskriminiert werden.

    Und DAS in einem Rechtsstaat???
    Ich habe nun das Bundesverfassungsgericht von diesem Missstand in Kenntnis gesetzt.
    Wer sich dem anschließen möchte, kann dies hier tun:

    Das Bundesverfassungsgericht

  10. gesperrt

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    AW: Cannabis-Verbot ist ein Verbrechen!

    Was ist das Gegenteil von Integration?

    Diskriminierung.

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