Es gab einmal eine Zeit, da musste die Frau den Mann um Erlaubnis fragen, wenn sie Arbeiten gehen wollte. Und sie musste den Mann auch um Erlaubnis fragen, wenn sie ein eigenes Konto und/oder einen Kredit aufnehmen wollte. Es gab auch einmal eine Zeit, wo eine Anzeige wegen 'Vergewaltigung in der Ehe' undenkbar war, weil Vergewaltigung in der Ehe keine Straftat war. Zu dieser Zeit musste auch eine Frau erst mal nachweisen, dass der Mann sich schuldhaft verhalten hat, wenn sie die Scheidung einreichen wollte.
Das alles ist noch gar nicht so lange her.
Das war, als ich noch ein Kind war.
Nicht ohne Grund weiß ich von diesen Problematiken...
Wie rückständig war doch diese Zeit, nicht wahr?
Müssen wir ernsthaft noch darüber diskutieren, ob Mann und Frau für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten soll? Haben wir nicht schon längst seit Jahren ein Antidiskriminierungsgesetz? Warum wird sich über dieses einfach hinweg gesetzt?
Aber das ist inzwischen längst nicht mehr das einzige Gesetz in der Arbeitswelt, das ganz einfach ignoriert wird - von Seiten der Arbeitgeber genau so, wie von Seiten der Arbeitnehmer, die sich immer mehr gefallen lassen.
Was mich besonders verwundert, ist, dass sich hier ausgerechnet eine Frau, ich nehme an, Du bist eine Frau, elli, gegen Gleichberechtigung von Mann und Frau ausspricht, was die Löhne betrifft. Warum bist Du dagegen, elli?
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Ergebnis 21 bis 26 von 26
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28.03.2012, 21:21
AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen
Geändert von Streuner (28.03.2012 um 21:31 Uhr)
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28.03.2012, 21:52
AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen
Ist generell diese Diskussion an Absurdität überhaupt noch zu überbieten?!
Ist uns eigentlich bewusst, worüber wir hier reden?
Wir reden darüber, ob Menschen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten sollen.
Wir könnten auch darüber reden, ob für unterschiedliche Menschen das Brot unterschiedlich viel kosten darf...
Sollte es nicht eine Selbstverständlichkeit sein, dass - egal ob Mann oder Frau, ob Zeitarbeiter oder Stammbelegschaft - alle Menschen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten MÜSSEN?
Mit welcher Begründung sollten die Einen mehr und die Anderen weniger bekommen dürfen?
Müssen wir über schreiende Ungerechtigkeit in einem zivilisierten Land wirklich noch diskutieren???
Ist das hier wirklich Deutschland - oder Afrika (nichts gegen Afrikaner!)?
Sieht SO Freiheit aus?
Was hat das mit Verantwortung zu tun?
"Die Reichen werden immer reicher - die Armen immer ärmer."
Das schleicht sich jetzt schon in die Betriebe ein.
Wo soll das noch hinführen???
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28.03.2012, 22:56Inaktiver User
AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen
Du hast meinen Beitrag entweder nicht richtig gelesen oder ihn nicht verstanden, sondern ihn gleich als "hauen und stechen" abgetan. Ok, kann man machen.
Der Strang heisst "vdL unterstützt Diskriminierung von Frauen" und das ist schlichtweg nicht wahr. Nur darauf hat sich mein Beitrag bezogen. Nein, eine Sympathisantin der CDU bin ich nicht.
Ein pauschaler Rundumschlag, der Gleichbereichtigung der Frauen, Lohngerechtigkeit, Problematik der Zeitarbeit, Sinn und Zweck der Verpflichtung von Arbeit bei HartzIV-Empfängern etc. etc. mal eben so im Handstreich durch Allgemeinplätze miteinander verknüpft und Frau vdL als Verantwortliche für all dieses Elend sieht, nee, da kann ich beim besten Willen nicht mit.
Ich möchte es hiermit gut sein lassen wünsche weiterhin angeregtes diskutieren.
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (29.03.2012 um 07:50 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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28.03.2012, 23:25
AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen
1. Es wird nicht nur die aktuelle Arbeit bezahlt, sonder auch die (mögliche) Flexibilität, z.B. jederzeit Überstunden zu machen, jederzeit auch an anderen Orten einsetzbar zu sein. Frauen sind da (biologisch bedingt) oft unflexibler.
2. Lohn/Gehalt muss auch verhindern, dass ein guter Mitarbeiter kündigt, um ein besseres Angebot anzunehmen. Frauen wechseln aber eh weniger aus diesem Grund. Männer ziehen um in einen Ort an dem sie mehr Geld verdienen, Frauen folgen oft nur dem Mann und nehmen dann am Arbeitsort des Manns das was sie kriegen können.
3. Frauen akzeptieren (oft) eine geringe Bezahlung, weil ihnen (oft) der Spaß an der Arbeit wichtiger ist als die Bezahlung. Wenn Frauen die geringere Bezahlung nicht akzeptieren würden, gäbe es keine Unterschiede. Sie tun es aber.
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29.03.2012, 00:56
AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen
Das ist ein Missverständnis.
Bezog sich nicht auf Dich, sorry"hauen und stechen"
QuelleBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich gegen Missbrauch von Zeitarbeit gewandt. "Zeitarbeit ist ein ganz wichtiger Faktor, um Auftragsspitzen abzufedern", sagte von der Leyen der "Welt". "Sie schafft kurzfristig Flexibilität. Sie ist aber nicht dazu da, um dauerhaft Löhne zu senken." Zeitarbeit dürfe "nicht feste Arbeit ersetzen".
Die Ministerin will nach eigenen Angaben noch in dieser Legislaturperiode eine Regelung schaffen, damit Zeitarbeiter genauso bezahlt werden wie die Belegschaften der Unternehmen, in denen sie eingesetzt werden. "Es ist inakzeptabel, dass Mitarbeiter längerfristig ein und dieselbe Arbeit machen und es dafür unterschiedliche Löhne gibt", unterstrich von der Leyen. Es sei ihre Aufgabe sicherzustellen, dass Firmen faire Löhne zahlen. "Der Wettbewerb sollte über Service und die Qualität der Produkte stattfinden und nicht allein über Billigpreise."
Alles sehr lobenswert, wie ich finde.
ABER
WA-RUM?Von der Leyen lehnte es allerdings ab, Unternehmen zu verpflichten, Männern und Frauen für gleiche Arbeit gleiche Löhne zu zahlen.
Sympathisieren tu ich mit guten Ideen, egal von welcher Partei sie kommen.Nein, eine Sympathisantin der CDU bin ich nicht.
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30.03.2012, 01:10


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