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    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum zweiten Punlkt möchte ich noch anmerken: das Lohn/Gehaltsniveau (gegenüber dem von Männern) von und der Anteil an Frauen in Führungspositionen in Deutschland, kann man, verglichen mit Resteuropa, wirklich nur als peinlich bezeichnen ...
    Genau da möchte ich nochmal anknüpfen, um zu meinem Hauptanliegen zurück zu kommen:

    Kann mir jemand einen plausiblen Grund nennen, warum Ursula von der Leyen es im Falle der Zeitarbeit für legitim hält, im Zuge der Gerechtigkeit in die Tarifautonomie einzugreifen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu fordern, während sie die selbe Gerechtigkeit aber den Frauen unter Verweis auf die Freiheit der Trifautonomie verwehrt?

  2. Inaktiver User

    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Von der Leyen kritisiert Missbrauch der Zeitarbeit

    Dafür, dass Zeitarbeiter für die selbe Arbeit den selben Lohn erhalten wie die Stammbelegschaft, setzt sie sich ein, da greift sie in die Tarifautonomie ein.
    Der Gerechtigkeit wegen.

    Dafür, dass Frauen für die selbe Arbeit den gleichen Lohn erhalten wie Männer,
    setzte sie sich nicht ein.
    Dagegen spricht sie sich ausdrücklich .
    Wenn ich es richtig verstehe dann ist es so, dass Unternehmen grundsätzlich nicht per Gesetz gezwungen werden können, Mitarbeitern für gleiche Arbeit auch gleichen Lohn zu zahlen, egal ob es sich um Männer oder Frauen handelt. Könnte der Staat das einfordern, so wäre das ein Eingriff in die Tarifautonomie.
    Ist das richtig?

    Sorry, ich lese jetzt erst Streuners letzten Beitrag.

  3. Inaktiver User

    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich es richtig verstehe dann ist es so, dass Unternehmen grundsätzlich nicht per Gesetz gezwungen werden können, Mitarbeitern für gleiche Arbeit auch gleichen Lohn zu zahlen, egal ob es sich um Männer oder Frauen handelt. Könnte der Staat das einfordern, so wäre das ein Eingriff in die Tarifautonomie.
    Ist das richtig?.....
    Das ist die eine Seite: in welche Lohngruppe ein Mann bzw. eine Frau eingruppiert wird, das entscheidet der Betrieb vor Ort.

    Der durchschnittliche Lohnunterschied von Frauen zu Männern, wenn sie die gleichen Tätigkeiten ausüben, liegt statistisch bei ca. 8%. Wenn man Frauen und Männer insgesamt betrachtet, liegt der Unterschied bei ca. 22%. Das liegt aber daran, dass Frauen häufig niedrig bezahlte Berufe ausüben (also sich in solchen Berufen ausbilden lassen) bzw. Teilzeit arbeiten.

    Also irgendwelche populistischen Forderungen "Frauen dürfen nicht schlechter bezahlt werden als Männer" (wer kann dazu schon nein sagen ? ), führen nicht weiter. Zumal die Hauptgründe garnicht in der Verantwortung einer Ministerin liegen.

    Frau v.d. Leyen könnte mit so einer Forderung punkten, aber das lässt sie aus gutem Grund bleiben: da sie unmittelbar nichts dran ändern kann, würde sie später an dieser Forderung gemessen und mit Sicherheit auch hier(!) besonders hart runtergemacht. An der Tarifautonomie, sowie an der Berufswahl der Frauen kommt auch eine Ministerin nicht vorbei und das ist prinzipiell mal gut so.

    Vor Ort wären konkret Betriebsräte (unterstützt durch Gewerkschaften) gefragt. Die sind durchaus tätig und bemühen sich,dass Frauen, die gleiche Arbeit tun wie die Männer, auch in die gleiche Lohngruppe kommen. Allerdings muss dazu auch die Qualifikation entsprechend sein.

    Der Titel des Stranges, dass Frau vdL Diskriminierung von Frauen unterstützt, ist schlichtweg irreführend, weil nicht wahr. Auch wenn es Mode ist, alles Übel der (Arbeits)welt auf die Gesellschaft, die Politiker oder den Staat zu schieben.

    Genausogut könnte man ob dieses Themas nämlich auch den Wirtschaftsminister Herrn(!) Rösler angehen. Das traut sich scheint's keine/r

    Gruß, Elli
    Geändert von Inaktiver User (27.03.2012 um 16:33 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. 27.03.2012, 22:07

    Grund
    Derartige Rechtfertigungen werden sicher nicht akzeptiert

  5. Inaktiver User

    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Analphabetentum Beitrag anzeigen
    ...
    Wie bitte?
    Aber sonst geht's Dir gut?
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2012 um 06:58 Uhr) Grund: Zitat gelöscht, da Original gelöscht

  6. 28.03.2012, 00:05

    Grund
    Derartige Rechtfertigungen werden sicher nicht akzeptiert

  7. Inaktiver User

    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Analphabetentum Beitrag anzeigen
    Danke, mir geht es bestens.
    Tja, dann muss es andere Gründe haben!

  8. 28.03.2012, 00:10

    Grund
    Derartige Rechtfertigungen werden sicher nicht akzeptiert

  9. Inaktiver User

    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Analphabetentum Beitrag anzeigen
    ...
    Kannst du das mal erläutern? So verstehe ich nicht, was Du meinst.
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2012 um 06:59 Uhr) Grund: Zitat gelöscht, da Original gelöscht

  10. 28.03.2012, 00:28

    Grund
    Derartige Rechtfertigungen werden sicher nicht akzeptiert

  11. Inaktiver User

    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Analphabetentum Beitrag anzeigen
    ...
    Würde Dir die Geldstrafe besser gefallen, wenn sie von einem Mann verhängt worden wäre und wenn die Gesetzgebung nur von Männern gemacht würde? Und wenn ja, warum?
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2012 um 07:00 Uhr) Grund: Zitat gelöscht, da Original gelöscht

  12. 28.03.2012, 00:36

    Grund
    Derartige Rechtfertigungen werden sicher nicht akzeptiert

  13. Inaktiver User

    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    ----
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2012 um 21:55 Uhr)

  14. gesperrt

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    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist die eine Seite: in welche Lohngruppe ein Mann bzw. eine Frau eingruppiert wird, das entscheidet der Betrieb vor Ort.

    Der durchschnittliche Lohnunterschied von Frauen zu Männern, wenn sie die gleichen Tätigkeiten ausüben, liegt statistisch bei ca. 8%. Wenn man Frauen und Männer insgesamt betrachtet, liegt der Unterschied bei ca. 22%. Das liegt aber daran, dass Frauen häufig niedrig bezahlte Berufe ausüben (also sich in solchen Berufen ausbilden lassen) bzw. Teilzeit arbeiten.

    Also irgendwelche populistischen Forderungen "Frauen dürfen nicht schlechter bezahlt werden als Männer" (wer kann dazu schon nein sagen ? ), führen nicht weiter. Zumal die Hauptgründe garnicht in der Verantwortung einer Ministerin liegen.

    Frau v.d. Leyen könnte mit so einer Forderung punkten, aber das lässt sie aus gutem Grund bleiben: da sie unmittelbar nichts dran ändern kann, würde sie später an dieser Forderung gemessen und mit Sicherheit auch hier(!) besonders hart runtergemacht. An der Tarifautonomie, sowie an der Berufswahl der Frauen kommt auch eine Ministerin nicht vorbei und das ist prinzipiell mal gut so.

    Vor Ort wären konkret Betriebsräte (unterstützt durch Gewerkschaften) gefragt. Die sind durchaus tätig und bemühen sich,dass Frauen, die gleiche Arbeit tun wie die Männer, auch in die gleiche Lohngruppe kommen. Allerdings muss dazu auch die Qualifikation entsprechend sein.

    Der Titel des Stranges, dass Frau vdL Diskriminierung von Frauen unterstützt, ist schlichtweg irreführend, weil nicht wahr. Auch wenn es Mode ist, alles Übel der (Arbeits)welt auf die Gesellschaft, die Politiker oder den Staat zu schieben.



    Gruß, Elli
    Was ist denn hier schon wieder für ein Gemetzel, was für ein Hauen und Stechen...?!
    Immer, wenn es um 'Frauen und Männer' geht... seltsam...
    ___________________________________________

    Die eigentliche Frage, warum sich Frau von der Leyen im Falle der Zeitarbeit für 'Gleichen Lohn für gleiche Arbeit' einsetzt und sich dafür in die Tarifautonomie einmischt, und warum im Falle von 'Gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer' nicht, hat mir bisher noch niemand beantwortet.

    In beiden Fällen geht es doch um Gleichberechtigung.

    Wie ist das, angenommen, zwei Männer (oder zwei Frauen), die zur Stammbelegschaft gehören, gleich lang beschäftigt sind und die gleiche Arbeit verrichten, würden unterschiedlich hohe Löhne bekommen, könnte der Mann/die Frau, der/die weniger bekommt, dagegen klagen?

    Genausogut könnte man ob dieses Themas nämlich auch den Wirtschaftsminister Herrn(!) Rösler angehen. Das traut sich scheint's keine/r
    Den muss man nicht mehr angehen, für seinen Abgang ist schon gesorgt.
    Schade eigentlich um ihn - nicht um die FDP.

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    AW: Von der Leyen unterstützt Diskriminierung von Frauen

    Die eigentliche Frage, warum sich Frau von der Leyen im Falle der Zeitarbeit für 'Gleichen Lohn für gleiche Arbeit' einsetzt und sich dafür in die Tarifautonomie einmischt, und warum im Falle von 'Gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer' nicht, hat mir bisher noch niemand beantwortet.
    Aber ich kann es mir denken:

    Ersteres (Zeitarbeit...) haben sowohl PIRATEN als auch LINKE im Programm.
    Diesen Wahlkampfhappen gilt es ihnen weg zu schnappen.

    'Gleichen Lohn für Mann und Frau' hat bisher noch keine Partei im Programm.
    Das interessiert (bisher) keine Partei.

    Eines weiß ich jetzt schon: Ich beziehe die Partei in meine Überlegungen ein, die diese beiden Ziele vor der Wahl schon erreicht hat, nicht die, die sich diese Versprechen bis zur Wahl und danach aufhebt.

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