Also bei manchen wäre es schon wünschenswert, man könnte einfach ein Ersatzhirn einbauen.
Nur leider funktioniert das halt nicht so wie bei einer Maschine, das meine ich. Man kann nicht nur einfach Bauteile auswechseln, damit alles wieder funktioniert.
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03.03.2012, 22:22Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
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03.03.2012, 22:36Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Naja ... innerhalb von rund hundert Jahren haben wir es immerhin vom dampfbetriebenen Fortbewegungsmittel zum Skateboard-grossen durch Licht mit Energie versorgtem Roboter, der vom Mars aus digitale Fotos zur Erde funkt, geschafft

In der Computertechnik wird längst schon mit Bio-Technologie experimentiert und teilweise sogar schon produziert.
Vieles was heutzutage an kommerzieller High Tech verkauft wird ist bei NASA, etc. sicher schon ein alter Hut. Ich möchte lieber nicht wissen, was heutzutage in digital-biotechnologischer hinsicht wirklich schon alles möglich ist.
Um auf die Organspende zurückzulkommen: ich halte es schon für möglich, heutzutage Organe, die die Mindestanforderungen für eine Transplantation aufweisen, so zu optimieren, dass es passt als wäre es ein Klon des eigenen Organes ...ist bis jetzt für den Massenmarkt aber entweder noch nicht rentabel oder andere Gründe sprechen noch dagegen, das der breiten Öffenlichkeit zugänglich zu machen.
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03.03.2012, 22:38Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
So einfach lassen sich physische Prozesse und mentale Prozesse nicht trennen. Ein Beispiel: Biofeedback.Tomsten:Doch, der Körper ist nichts anderes als eine komplizierte Maschine, die aber in erster Linie durch einen Energieumwandlungsprozess (wie eben im Auto) in Funktion gehalten wird. Nun ist vieles andere, das nötig ist, um aus dem puren, physischen Handlungs- und Bewegungsprozess einen Menschen werden zu lassen, auch an oder in diesem Körper untergebracht, aber eben als eigene Systeme, die einander bedingen.
Und wer unterhält die Durchblutung und den Stoffwechsel des Gehirns?Gerade das System "Hirn" bräuchte den menschlichen Körper, so wie wir ihn kennen, am wenigsten von allen Systemen die noch dort untergebracht sind.
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03.03.2012, 22:40
AW: Organspenden - Recht und Moral
Oh sorry, ja - Körper.
Aber eben das meinte ich doch. Ich meinte es durchaus in dem Sinne, wie schnellschnell es schreibt.
Ich weiß, du hast die Analogie weiter oben in einem anderen Zusammenhang benutzt. Deswegen ja auch das
hinter meiner Aussage.
Ein Auto hat aber beispielsweise keine Immunabwehr. Da bauste den Motor des einen Autos in das andere und es fährt anstandslos und erkennt den Motor nicht als fremd. Das ist das, was mich in der öffentlichen - ich will nicht sagen Propaganda, aber eben doch: Werbung - für Transplantationen ärgert, dass da so getan wird, als baue man einfach ein Ersatzteil ein und alles wäre tutto bene. Isses aber nicht.
Heißt ja nicht, dass Transplantationen grundsätzlich abzulehnen wären. Manchmal sind sie wirklich ein Segen. Aber man soll doch bitte ehrlich sein - gerade auch gegenüber den Patienten, denen man eine Transplantation anbieten möchte.
Wie meinst du das?Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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03.03.2012, 22:42
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03.03.2012, 22:46Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Ersatzweise eine Hirnvergrößerung, wär vielleicht ein Anfang. Anstatt sich nur die Brüste zu pimpen - pimp your brain...
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03.03.2012, 22:49Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Ne Maschine

Und klar braucht das Hirn Impulse ... aber würde das Hirn es nicht anders kennen, würde es auch funktionieren und Leistung erbringen, wenn ihm Impulse auf andere Art und Weise übermittelt würden, so wir wir es eben durch die Beschaffenheit unserer "Maschine" kennen.
Nehmen wir mal mich (ich gehe da nicht weiter ins Detail, ich geb hier eh schon genug von mir preis): hätte man mir vor ca. 12 Jahren gesagt, ich würde, da ich in grossen Teilen darauf angewiesen bin, einen Grossteil meiner Kommunikation mit all den Emotionen die mit Kommunikation einhergehen, über einen Monitor und einer Tastatur in schriftlicher Form führen ... niemals hätte ich das für möglich gehalten ... vor allem das mit den Emotionen in sowohl positiver wie negativer Hinsicht ...
Wir (nicht nur ich) sind da ziemlich anpassungsfähig ...
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03.03.2012, 22:50Inaktiver User
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04.03.2012, 10:23
AW: Organspenden - Recht und Moral
Organtransplantationen werfen grundsätzliche ethische Fragen auf.
Wer garantiert mir beispielsweise, dass mein Herz nicht zukünftig in der falschen Brust malocht?
Etwa der eines Börsenmaklers? Oder der einer BMW-Fahrerin? Oder der eines Volksmusikfernsehmoderators?
Sind Organspenden nicht verspäteter Kommunismus?
Und ist dieser nicht grundsätzlich abzulehen?
Ach, im Leben schon, im Tod nicht?
Noch schlimmer:
Macht die Organspende mich nicht post mortem zum Christen?
Allein der Gedanke ...
...praeter gallum, qui cantat.
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04.03.2012, 12:54Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Es kann sich ein jeder austragen lassen und gut ist . Die meisten entscheiden sich doch aus Gedankenlosigkeit weder dafür noch dagegen denen wäre dann schonmal geholfen .
Schlimmer finde ich es ehrlich gesagt daß durch diese Geilheit auf Organe , tagtäglich Menschen irgendwo auf der Welt eingefangen werden und man sie einfach ausschlachtet um an die Organe zu kommen die geschlachtete Hülle wird dann irgendwo auf die Müllkippe geworfen .



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