Ich weiss nicht, das wäre natürlich gesetzlich logisch.
Auf der anderen Seite möchte ich meinen, dass so ungefähr bis zum Alter von 30 die Mehrheit der Menschen sich für "unsterblich" hält ... nicht aus Überheblichkeit, sondern einer noch immer "jugendlichen" Sorglosigkeit.
Genauso wie wahrscheinlich die meisten frühestens sich dann die ersten Gedanken bzgl. einer Rentenzusatzversicherung machen ...
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03.03.2012, 19:30Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
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03.03.2012, 19:32Inaktiver User
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03.03.2012, 19:32
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03.03.2012, 19:33Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Das ist meine größte Angst bei der Sache. Ich habe einen Spenderausweis und bin bei der DKMS registriert, aber ich hätte keine Lust, an Maschinen angeschlossen zu werden um mich am Leben zu halten. Wenn es sich dabei um einen begrenzten Zeitraum handelt, der notwendig ist, um meine Organe verwerten zu können, wäre das okay.
Aber was passiert, wenn umdisponiert wird, und meine Organe doch nicht benötigt werden. Werde ich dann einfach abgestöpselt und kann in Ruhe sterben oder wird das in so einer Situation schwieriger?
poca
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03.03.2012, 19:44Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Das dürfte nicht gehen. Denn das körperliche Selbstbestimmungsrecht gilt, soweit ich weiss, auch für Kinder.
Mit anderen Worten, weder Eltern noch Gesetzgeber dürfen ein Kind dazu zwingen, ein Organ zu spenden.
Auf der anderen Seite muss alles dafür getan werden, im Krankheits- und Unglücksfall einem Kind zu helfen. Mit anderen Worten: würde einem Kind z.B. bei einem Unfall ne Niere irreparabel verletzt, müsste einem Kind in dem Fall sicher auch ohne entsprechende Verfügung geholfen werden.
Nachtrag:
Noch mal gelesen ... ich rede vom Fall, sollten sich in Deutschland die Vorzeichen ändern!
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03.03.2012, 19:46Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Na, dass Eltern für ihre Kinder entscheiden, dürfte doch auf der Hand liegen. Wer sollte es sonsttun?
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03.03.2012, 19:48
AW: Organspenden - Recht und Moral
Ich weiß es nicht: Ich glaube, es wäre mir vielleicht egal - mir persönlich -, ob derjenige, der meine Leber bekommt, selbst Organspender ist.
In einem anderen Punkt bin ich mir relativ sicher: Es ist mir jetzt - gesund und in der theoretischen Diskussion - nicht wurst, ob einer mit menschenverachtender rechter Gesinnung oder überhaupt jemand, dessen Geisteshaltung mir zuwider ist, meine Organe erhält.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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03.03.2012, 19:50Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Ich bin nicht sicher ... aber soweit ich weiss dürfen sie das nicht generell. Sie dürfen natürlich aufs Kind einwirken, ginge es bsplw. um Bruder/Schwester oder besten Freund ...
Aber sozusagen für das Kind einen Organspendeausweis ausfüllen und in dessen Namen unterschreiben, geht soweit ich eben weiss, nicht!
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03.03.2012, 20:02
AW: Organspenden - Recht und Moral
@ jofi
Wenn wir im Hospiz sind oder in einem Zustand, in dem wir überhaupt ins Hospiz dürfen, dann will keiner mehr was von uns. Ein bisschen Hornhaut oder einen Knochenspan vielleicht ausgenommen. Da würde ich mir keine Gedanken machen, dann sind wir ungeeignet.
Es handelt sich weitestgehend um gesunde Menschen in guter körperlicher Verfassung ohne schwere Grundkrankheiten, die nach einem schweren Unfall schwerste und irreversible Hirnschäden haben und die ohne maschinelle Unterstützung innerhalb kürzester Zeit sterben würden.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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03.03.2012, 20:15Inaktiver User
AW: Organspenden - Recht und Moral
Wie der Zufall es will ... ein Artikel auf sueddeutsche.de:
Wie tot sind Hirntote?



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