wir aelteren unter den forumsschreibern erinnern uns, dass seit hilmar kopper eine million einem peanut entspricht . . also koennen wir mal wieder froehlich einen ouzo zur ankurbelung der griechischen wirtschaft kippen auf 130.000 peanuts, die wir vermutlich nie wiedersehen werden . .
aber alles halb so wild!
in eine dose peanuts passen geschaetzt 200 stueck . . ergo passen 130.000 peanuts in 650 dosen a VK 0,79 euro . . das macht schlappe euro 513,50.
sozusagen peanuts . .
luciernago![]()
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Ergebnis 1 bis 10 von 14
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27.02.2012, 23:21
einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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27.02.2012, 23:40
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28.02.2012, 08:05
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
>Kriege ich auch Nuesse zum Ouzo?
ha ha!
den ouzo und die nuesse musst du dir schon selber kaufen . .
du bist ja nicht griechenland und ich nicht der deutsche steuerzahler. aehem, eigentlich doch. wo soll ich hinliefern?
spass beiseite, ich beschaeftige mich intensiv mit dem thema rettungsschirm/europa etc. pp und frage jeden, aber auch wirklich jeden, der etwas davon verstehen muesste, wie das alles sinn macht.
bisher habe ich - auch von einer doktorin der vwl im nachbarbuero, die lange an der boerse in ffm war - noch keine antwort erhalten.
luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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28.02.2012, 10:48
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
Hallo, luciernago,
Ich „verstehe“ auch nichts davon, fühle mich aber in guter Gesellschaft damit und habe mir trotzdem einige Gedanken gemacht. Irgendwie klingt das bitter, und ist es auch: Warum trägt unter den Grossen niemand mehr die Risiken selbst? (rhetorische Frage)
- Ich habe mal in einem Buch die Geschichte der Staatsbankrotte gelesen. Das kommt immer wieder vor und scheint gar nicht ungewöhnlich zu sein.
- Die Rettungsschirme wirken auf mich, wie der verzweifelte Versuch, das Unabwendbare abzuwenden. Sie kommen mir ein wenig so vor, wie wenn man Angst vor dem Sterben hat, und sich erschiesst, um es nicht erdulden zu müssen.
- Wir hatten auch schon unsere Rettungen in der Schweiz (Swiss ehem. SwissAIR, aber die Luft ist raus, UBS). Bei der Swiss war ich noch dafür, danach habe ich nicht mehr eingesehen, warum man das Geld für die Rettung nicht besser zur Milderung der Folgen eines Zusammenbruchs einsetzt. Im Fall Griechenland glaube ich nicht wirklich, dass das Loch zu gross wäre, um nicht mit dem Geld aus den verschiedenen Rettungsschirmen aufgefüllt zu werden.
- Dass Griechenland Auflagen erfüllen soll, ist neu und gut, ich glaube aber noch nicht daran, dass sie es wirklich tun werden. Zu sehr kämpft das einfache Volk mit dem Rücken zur Wand und kann einfach nicht mehr.
- Ganz mulmig wird mir beim Gedanken daran, dass irgendwann die Leistungsfähigkeit der jetzt noch gesunden Staaten überschritten wird, und dann die zusammen klappen.
So viel Ouzo gibt es gar nicht, dass ich diese „Ängstchen“ damit ersäufen könnte. Gelobt sei, was hart macht!
Alles Gute, Isambard
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28.02.2012, 17:31
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
Yamas!! Hoch die Gläser, ich kann es nur noch mit Galgenhumor nehmen!
Alles wird gut.
Ordnung ist das halbe Leben, ich lebe in der anderen Hälfte!
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28.02.2012, 21:11
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
isamgard,
gretel,
ihr sprecht mir aus der seele!
meine nachbarn (beide akademiker) sind gebuertige griechen und was die von ihren (hervorragend ausgebildeten) verwandten erazehlen, die in griechenland sind, da gefriert einem das blut in den adern. da will ich gar nicht wisen, wie der normale grieche durchkommt.
es ist leider wie immer - das volk leidet.
*yammas*
alles andre hilft wohl nix . . .
luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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29.02.2012, 17:20Inaktiver User
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
Die Milliarden werden ja auch nicht zur Rettung Griechenlands verwendet sondern zur Rettung der Banken...die griechischen und die restlichen europäischen Banken - in Deutschland allen voran die Deutsche Bank und Commerzbank - in Frankreich PNParisbas und andere europäischeIm Fall Griechenland glaube ich nicht wirklich, dass das Loch zu gross wäre, um nicht mit dem Geld aus den verschiedenen Rettungsschirmen aufgefüllt zu werden.
Banken. Nur ein verschwindend kleiner Teil kam in den Staatshaushalt der Griechen und bei der nächsten, jetzt beschlossenen Tranche, ist es genauso.
Da die Medien nur das bringen dürfen was ins Griechenlandbashing passt erfahren die Hintergründe nur relativ Wenige, die restliche Masse stimmt mit ein im Griechenland beschimpfen.
Ganz sicher haben sich die griechischen Regierungen sehr vieler Fehler und Unterlassungen vor allem im Steuer- und Beamtenbereich, schuldig gemacht - das hätte sich aber anders beheben lassen, viel preiswerter aber vor allem nachhaltiger.
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29.02.2012, 17:29
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
Auf so viel gute Beitraege spendiere ich diesem Strang hier die letzte Flasche Schwarzgebrannten von einem Uniprof aus Kreta, der versteht es teilweise auch nicht, aber Schwarzbrennen kann er.

Stin Ygeia Sas! *auf Eure Gesundheit*
Mohnkuchen hilft immer.
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29.02.2012, 17:31
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!
Und merkwuerdigerweise werden zwar tuechtig bei dem kleinen Rentnern, Schwerstbehinderten und Insassen der Psychatrie gespart (koennen wegen der vielen Treppen sowieso nicht ins Wahlbuero), ABER der Ruestungshaushalt darf nicht angegriffen werden. Weil da muessen ja noch weitere Flugzeuge und U-Boote fuer die Sicherung der Natogrenze gekauft werden.
Und da ein Grossteil der Ruestung aus Deutschland kommt, werden da schon die Arbeitsplaetze erhalten. Komisch, das erwaehnt auch niemand.Mohnkuchen hilft immer.
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01.03.2012, 16:56Inaktiver User
AW: einen ouzo auf die naechsten 130.000 peanuts!


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