Genau das ist die Frage. Es ist seit langer Zeit offensichtlich, dass der so genannte Generationenvertrag wegen der demografischen Entwicklung nicht mehr funktionieren kann. Das heißt, wir müssen ein neues Konzept für die Altersversorgung entwickeln statt das alte Konzept mit Lächerlichkeiten wie der Sonderabgabe von Kinderlosen zu stopfen.
Die Kinder, die für ihre Eltern bezahlen müssen, zahlen nebenbei ja auch noch für die Kinderlosen und für die, deren Kinder nicht zahlen können. Das ist schon eine ziemlich schräge Vorstellung.
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15.02.2012, 17:20Inaktiver User
AW: Abgabe für Kinderlose ja/nein?
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15.02.2012, 17:21
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15.02.2012, 17:25
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15.02.2012, 17:26
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15.02.2012, 17:27
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15.02.2012, 17:29
AW: Abgabe für Kinderlose ja/nein?
Ja, man kann einen Gang rausnehmen, schliesslich hat unsere Kanzlerin auch keine Kinder.
Aber ein bisschen Diskriminierung derer, die keine Kinder für diesen Staat bekommen haben, klingt schon mit. Die gelten als unsolidarisch, wenn sie dieses Defizit nicht durch ihre Kohle ausgleichen. Ausserdem schwingt in der Diskussion ein recht heftiges Frauenbild mit (wie auch Zeit und taz bereits erkannt haben). Zukünftig wird es darum gehen, dass Frauen gefälligst Kinder in die Welt setzen (ob mit oder ohne Mann sei dahingestellt), damit sie den "richtigen" Beitrag zur Gesellschaft leisten.Man sollte nie die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist groß genug.
Bertrand Arthur William Russell
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15.02.2012, 17:30
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15.02.2012, 17:31
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15.02.2012, 17:35
AW: Abgabe für Kinderlose ja/nein?
Ich sehe noch eine Ursache, warum es zu wenig Beitragszahler gibt:
Jeder Arbeitsplatz, der durch eine Maschine ersetzt wird, schafft auch einen Beitragszahler ab.
Wenn das Konzept mit dem Kinderlosen niemand will, muss ein anderes her.
Wie wäre es, wenn die Roboter, sprich, die Betriebe, die diese Roboter einsetzen, die fehlenden Beiträge bezahlen würden?
Auch nicht?
Alle sind sich einig: Es muss mehr Geld für die Rente und Pflege der Alten her.
Aber niemand will es zahlen...
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15.02.2012, 17:37Inaktiver User
AW: Abgabe für Kinderlose ja/nein?
Weiterer wichtiger Faktor ist deren Kaufkraft und Konsumverhalten . Werden die jetzt überproportinal gemolken verpufft deren Steuerkohle überall , da wo sie ankommen soll kommt sie sicher nicht an .
Der Schrei nach mehr Abgaben und Steuern ist völlig kontraproduktiv , selbst bei einer Totalenteignung der Leistungsträger würden sich seitens der Politik Wege finden diese Kohle sinnlos zu verballern .
Es ist mehr als genug Geld in den Steuer und Sozialkassen es sollte halt mal weniger sinnfrei ausgegeben werden . Gerade wissen mal wieder die GKV`s nicht wohin mit 16 Mrd da fragt man sich ja schon irgendwie ob die noch alle Tassen im Schrank haben .




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