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Thema: Wahlkampf in USA
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17.01.2012, 16:27Inaktiver User
Wahlkampf in USA
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19.01.2012, 14:50
AW: Wahlkampf in USA
Für mich ist diese ganze Vorwahlkampf-Sache immernoch nicht nachvollziehbar: Da geben die Millarden dafür aus, nur um am Ende zu wissen, wer Kandidat wird - der noch teurere Wahlkampf folgt ja dann erst noch! Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Auch wenn in Deuschland mit den Parteien einiges im Argen liegt - wenigstens entscheiden die partei-intern, wer kandidieren soll! Und die Auswahl bei den Republikanern treibt mir zusätzlich Schauer über den Rücken: Einer schlimmer und zugeknöpfter als der Andere ...
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23.01.2012, 15:08Inaktiver User
AW: Wahlkampf in USA
Filmindustrie droht Obama wegen Sopa-Rückzug
Unglaublich, wie weit der Lobbyismus in USA geht, wie unverschämt die Versuche Politik ganz direkt mit Geldzahlungen zu beeinflussen.
In aller Öffentlichkeit und mit größtmöglicher Dreistigkeit forderten sie, der Präsident solle ihre Partikularinteressen gefälligst unterstützen und setzen ihre Forderungen in einen unmittelbaren Zusammenhang mit sogenannten "Wahlkampfspenden".
Wie praktisch, dass das Oberste Gericht in USA entschieden hat, Wahlkampfspenden aus der Wirtschaft in beliebiger Höhe zuzulassen.
Da war es dann nur noch ein kleiner Schritt gegenüber Politikern sehr direkte Drohungen auszustoßen bzw. direkte, an Geldzahlungen geknüpfte Forderungen zu erheben.
.Geändert von Inaktiver User (23.01.2012 um 15:27 Uhr)
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27.01.2012, 14:36
AW: Wahlkampf in USA
Zitat.:
"Unglaublich, wie weit der Lobbyismus in USA geht, wie unverschämt die Versuche Politik ganz direkt mit Geldzahlungen zu beeinflussen."
Wo lebst du, so etwas passiert hier vor unser aller Türen. Parteispenden in der BRD und/oder Lobbyisten in Brüssel. Geld regiert die Welt, und daran ändert niemand etwas. Und die welche mit ziehen am Strang, sich um Arbeit und Brot bemühen und kümmern profitieren auch heute noch mit daran! Nur alle anderen die sich nicht bewegen wollen fallen langsam durch die Netze, und ...
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28.01.2012, 17:47Inaktiver User
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29.01.2012, 18:19Inaktiver User
AW: Wahlkampf in USA
Weißt du in Deutschland Unternehmen, die öffentlich verkünden, sie würden einer bestimmten Partei bei Unterstützung einer bestimmten Gesetzesvorlage für den Wahlkampf "spenden", im anderen Fall ihr aber jede finanzielle Unterstützung entziehen?
Wenn ja, dann bitte ich um einen Beleg.
Ich weiß nämlich keine.
Wir haben auch in Deutschland Lobbyismus, aber wie man sieht, gibt es da schon noch gewaltige Unterschiede.
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31.01.2012, 08:27Inaktiver User
AW: Wahlkampf in USA
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31.01.2012, 10:09Inaktiver User
AW: Wahlkampf in USA
Ob der Lobbyismus in Deutschland nur subtiler ist oder ob es ganz einfach nicht das US-amerikanische Ausmaß erreicht hat, können wir schwerlich entscheiden, ohne einen direkten Einblick in die Welt des Lobbyismus zu haben. Wir sind hier auf das angewiesen, was sich öffentlich abspielt und was wir definitiv wissen. Alles andere ist Spekulation.
Ich bezweifle deine Sichtweise sehr, und kann das auch begründen. In USA gibt es keine Wahlkampfkostenerstattung, was bedeutet, dass die Politik in USA auf private Finanzierung ihrer Wahlkampfkosten angewiesen ist.
Die Summen, die hier bewegt werden, sind enorm. Der Wahlkampf in USA ist um vieles teurer als in Europa. Der nicht vorhandene Fraktionszwang der Abgeordneten und Senatoren sowie die Unverfrorenheit öffentlicher Erpressung zeigen, dass es in USA eine Reihe von wirkungsvollen Hebeln für die Lobbyisten gibt, um mit Geld Politik massivst zu beeinflussen.
Vergleiche das nur mal mit dem Fall Möwenpick. Ob hier direkter Zwang seitens des Unternehmens vorlag, möchte ich bezweifeln. Aber allein der enge Zusammenhang von Gesetzesänderung & Parteispende brach der FDP fast das Genick. Solch plumpe Klientelpolitik ist in USA selbstverständlich, in Deutschland verpönt.Geändert von Inaktiver User (31.01.2012 um 10:16 Uhr)
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31.01.2012, 16:23Inaktiver User
AW: Wahlkampf in USA
Blautanne wir erinnern uns mal bitte an die Privatisierung und Immobilienverwertung tausender Bahnwohnungen nur mal so z.B. , wenn man jetzt noch den Namen des Parteispenders wüsste der uns aufgrund eines gegebenen Ehrenwortes nicht genannt wurde kommt man zwangsläufig auf Gedanken das bei uns möglicherweise auch nicht alles hasenrein abläuft .
Oder bist du da etwa anderer Meinung ?
Daher : Erstmal Dreck vor der eigenen Tür wegkehren wir in Europa müssen ganz sicher nicht nach USA fliegen um Schmirakelgeschäfte zu entarnen .
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23.02.2012, 14:26
AW: Wahlkampf in USA
Wenn Obama diese Wahl verliert, dann gute Nacht schöne Welt. Noch einen kriegstreibenden Republikaner braucht niemand, vor allem nicht jetzt schon und schon wieder :D
Wie eine einzige Emschella


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