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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Hm, Google sagt zur Wohnbevölkerung:
    81,768 Mio. (30. Juni 2011)

    Käme nach den Zahlen von Opelius ungefährt hin. Allerdings glaube ich, daß die Zahl der gänzlich Unversicherten deutlich über 100 000 Personen liegt.

    lg lenita

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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Der Bund hat im Haushalt 2012 14 Mrd. € bereitgestellt. Daraus müssen mitversicherte Kinder, Ehefrauen, Hatz-IV und Rentner mitfinanziert werden. von 180 Mrd. € GKV-Gesamtumsatz sind übrigens schlappe 7,8 Prozent.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Moderation

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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Könntest Du mir das mal erklären ?
    Indem ich das vierfache zahle, wie eine Verkäuferin, finanziert sie mich ?
    Beitragsbemessungsgrenze. Wenn das Wusel exakt auf der Beitragsbemessungsgrenze liegt, und Onkel Dagobert, der viermal soviel verdient wie das Wusel, zahlen beid das gleiche in die KK. Das Wusel gibt also einen höheren Anteil seines Einkommens für Solidarität aus als Dagobert.

    Was an sich kein Problem wäre, wenn die KV finanziell ausreichend versorgt wäre -- soll Dagobert in seinem Geld baden, wen schert's. So wie's aber ist, fehlen Dagoberts "gekappte" Beiträge der Solidarkasse, und diese Lücke führt zu erhöhten Beiträgen und schlechterer Versorgung von Tante Erna, die 6,20 die Stunde verdient.

    Das Gebiß, die Tante Erna nicht kriegt, kommt als Dagobert zugute, nicht Wusel.

    Ob das jetzt gerecht ist und was jetzt gerecht ist, darüber können sich die Philosophen streiten. Aber dass die BBG eher den Gutgestellten als dem Rest der Welt nützt, läßt sich relativ leicht argumentieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    aber gerne: wenn du jenseits der beitragsbemessungsgrenze bist, zahlst du prozentual weniger als sie.
    Und ? Ich kriege auch die gleichen Leistungen wie sie - zahle aber das Vierfache dafür.
    Ich denke mal, das reicht.

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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Rentner mitfinanziert werden.
    Rentner zahlen doch aber KV-Beiträge von ihrer Rente?

    lg lenita

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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Allerdings glaube ich, daß die Zahl der gänzlich Unversicherten deutlich über 100 000 Personen liegt.

    lg lenita
    Man vermutet, dass etwa 300.000 Menschen keinen Krankenschutz haben. Obwohl seit 2007 eine Versicherungspflicht für Bürger besteht. Aber wenn man die sich nicht leisten kann?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    [QUOTE=lenita;14879081]Rentner zahlen doch aber KV-Beiträge von ihrer Rente?

    Tun sie! Da aber die Renten in der Regel eher niedrig sind, zahlen Rentner auch nur wenig Beitrag. Dafür verursachen sie aber mit Abstand die höchsten Kosten (ich glaube, 80%).

  8. Inaktiver User

    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Was an sich kein Problem wäre, wenn die KV finanziell ausreichend versorgt wäre -- soll Dagobert in seinem Geld baden, wen schert's. So wie's aber ist, fehlen Dagoberts "gekappte" Beiträge der Solidarkasse, und diese Lücke führt zu erhöhten Beiträgen und schlechterer Versorgung von Tante Erna, die 6,20 die Stunde verdient.
    Also verzichtet man lieber ganz auf Onkel Dagoberts hohen Beitrag ?

    DAs scheint mir mal wieder eine spezifisch deutsch Logik zu sein.

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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    [QUOTE=ClaudiaK59;14879131]
    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Rentner zahlen doch aber KV-Beiträge von ihrer Rente?

    Tun sie! Da aber die Renten in der Regel eher niedrig sind, zahlen Rentner auch nur wenig Beitrag. Dafür verursachen sie aber mit Abstand die höchsten Kosten (ich glaube, 80%).
    Nein, so hoch ist ihr Anteil an den Kosten nicht, nach den Unterlagen der gesetzlichen Krankenvericherung verursachen sie 50 % der Kosten. Wobei seit Jahren bekannt ist, dass die Hälfte aller Krankheitkosten bei einem Menschen in dem letzten halben Jahr ihres Lebens verursacht werden, und davon die Hälfte allein im letzten Lebensmonat. Sterben ist teuer.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. Moderation

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    AW: Flucht aus der privaten Krankenversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also verzichtet man lieber ganz auf Onkel Dagoberts hohen Beitrag ?
    Nur, wenn man davon ausgeht, daß Dagoberts Entschluß ob GKV oder nicht ausschließlich von der Deckelung seiner Beiträge abhängt. Und da stecken wieder sehr viele Annahmen drin.

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