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  1. Inaktiver User

    AW: Iran-Konflikt

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Gewählt wird dort der, der am meisten Geld in den Wahlkampf stecken kann und niemals mit seiner Sekretärin ein Verhältnis hatte.
    Ist das frei ?
    In den USA hängt ein Wahlsieg stark von finanziellen Zuwendungen aus der Wirtschaft ab. Das war aber nicht der Punkt, auf den ich hinaus wolllte. Habe mich aber offenbar unverständlich, d.h. verkürzt geäußert und deshalb soeben das fragliche Posting ergänzt.

    Frank13 hatte behauptet, dass ein Land, das freie Wahlen hat, kein Interesse an internationalem Machtpoker habe. Wie er auf diese originelle Idee kommt, ist mir wirklich ein Rätsel.
    Was bedeutet das eigentlich für die USA?
    Haben die USA demnach keine freien Wahlen; wollte Frank13 das sagen? Oder ist die US-amerikanische Machtpolitik der letzten 60 Jahre gänzlich unbemerkt an ihm vorbeigegangen?
    Geändert von Inaktiver User (06.02.2012 um 17:00 Uhr)

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    AW: Iran-Konflikt

    Welche Waffen der Iran hat oder nicht hat, weiß ich nicht. Zumal es gerade zum Thema Nuklearwaffen sogar aus USA und Israel äußerst widersprüchliche Aussagen gibt.
    Iranischer Raketen:
    Shahab-1 und Shahab-2 , Reichweite 180 – 450 km
    Shahab 3 und Zelzal-3, Reichweite 1500 km
    Shahab 4 und Iris , Reichweite 1500 – 2000 km
    IRSL-X-2, Reichweite Reichweite 2200 – 2900 km
    Shahab-5, IRSL-X-3/Kosar und IRIS, Reichweite 3500 bis 4700 km
    Shahab-6, IRSL-X-4/Kosar, Reichweite 4800– 8000 km
    Damit könnte der Iran bis Amsterdam schießen.


    Wobei das Raketenprogramm des Iran unter Ayatollah Khomeini 1979 begann und zwar mit der Hilfe israelischer Techniker. Inzwischen kommt die neueste Raketentechnik aus Nordkorea (und damit höchstwahrscheinlich aus der VR China).
    Ich vermag Flugabwehrraketen und Kurzstreckenraketen noch als Verteidigungssachen anzusehen, aber Langstreckenraketen?

    Die Hamas wurde in Gaza in freien demokratischen Wahlen an die Regierung gewählt.
    Stimmt, aber das war 2006. Sie sehen es wie Jassir Arafat: einmal gewählt, ist lebenslang gewählt.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Inaktiver User

    AW: Iran-Konflikt

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wobei das Raketenprogramm des Iran unter Ayatollah Khomeini 1979 begann und zwar mit der Hilfe israelischer Techniker.


    Was die von dir aufgelisteten Raketen betrifft - ich bin keine Waffenexpertin, habe daher keine Ahnung, was es bedeutet, wenn Iran diese oder jene Raketen besitzt.
    Wieviel und welche Raketen hat z.B. Israel? Türkei? Frankreich? Polen? Griechenland?
    Man bräuchte einen Vergleich, der solche Angaben in einen sinnvollen Zusammenhang stellt.
    Und was die Atombombe betrifft - da gibt es gerade aus Israel eine Kakophonie höchst unterschiedlicher Aussagen, die deutlich machen, dass hier Spielchen gespielt werden.
    Geändert von Inaktiver User (06.02.2012 um 16:08 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Iran-Konflikt

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die Hamas wurde in Gaza in freien demokratischen Wahlen an die Regierung gewählt.
    Stimmt, aber das war 2006. Sie sehen es wie Jassir Arafat: einmal gewählt, ist lebenslang gewählt.
    Na und? Welche Bedeutung hat das für Israel oder den Westen?
    Israel hat schon damals die frisch und demokratisch gewählte Regierung von Abbas nicht anerkannt. - GERADE damals. Heute wird Abbas sogar eher akzeptiert als damals.

    Demokratie ist nämlich nicht, wenn das Volk diejenigen Vertreter frei wählt, die es wählen will. Demokratie ist, wenn es das wählt, was "wir" wollen, dass es wählt.

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    AW: Iran-Konflikt

    Du hast gut lachen:
    Das Programm hieß Operation Flower. Der Iran bezahlte das mit mit Öl im Werte von 280 Mill. Dollar.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. Inaktiver User

    AW: Iran-Konflikt

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Du hast gut lachen
    Ich lache über die israelischen Techniker, falls die tatsächlich das Raketenprogramm aufbauen halfen, das sie jetzt als Argument dafür verwenden, dass der Iran eine Bedrohung sei.

    Das Programm hieß Operation Flower. Der Iran bezahlte das mit mit Öl im Werte von 280 Mill. Dollar.
    Und das darf der Iran nicht, habe ich gelernt.
    Fortgesetzte Aggressionen gegen den Iran seit dreißig Jahren, ein vom Westen unterstützter Angriffskrieg des Irak auf Iran, ein Angriffskrieg der USA in der Region, etc. - und du scheinst zu meinen, dass der Iran dabei tatenlos zusehen und zur Verteidigung Bajonette anschaffen soll?

    Hier ist ständig von iranischer Aggression die Rede.
    Dabei wird der Aufbau der iranischen Verteidigungsbereitschaft bereits als Aggression gewertet. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Wirtschaftssanktionen, weil der Iran sich nicht darauf beschränkt inständig zu hoffen, dass die USA nicht ihr Land in der Menüfolge als nächstes eingeplant haben.

    Ich bin keine Freundin des Mullahregimes, aber der Iran hat in jenen 30 Jahren kein Land angegriffen - etwas, was weder Israel noch USA von sich behaupten könnten.
    Geändert von Inaktiver User (06.02.2012 um 16:13 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Iran-Konflikt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin keine Freundin des Mullahregimes, aber der Iran hat in jenen 30 Jahren kein Land angegriffen - etwas, was weder Israel noch USA von sich behaupten könnten.
    Sehe ich eigentlich auch so . Wenn es in den letzten 100 Jahren irgendwo Stress auf der Welt gab haben die Amis immer kräftig mitgemischt bzw. die Kriege eher sogar selbst angezettelt . Außer natürlich 45 da haben sie uns befreit unsere amerikanischen Freunde , haben uns leckere Schokolade und Coke geschickt .

    In Persien haben sie meine ich aber schon immer ein falsches Spiel gespielt weil sie an deren Öl wollten , den Schah inkl Sawak zu installieren war sicher in der damaligen Regenbogenpresse schöner als in der Realität es war nur für die Amis nützlich . Insofern haben die Amis eine ganze Menge Mitverantwortung am heutigen System im Iran frei nach dem Motto die Geister die ich rief .

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    AW: Iran-Konflikt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....weil der Iran sich nicht darauf beschränkt inständig zu hoffen, dass die USA nicht ihr Land in der Menüfolge als nächstes eingeplant haben...
    Was ja wirklich schrecklich wäre. Die Beispiele in der Geschichte zeigen ja, welch schreckliches Schicksal den armen, von USA besiegten Ländern, droht:
    --> Deutschland ... verspeist und ausgesaugt, und jetzt zwingen sie die Deutschen dazu ihnen Autos zu liefern
    --> Japan ... das gleiche Bild, nur müssen die Digitalcameras und TV-Geräte liefern.

    Wie gut es dagegen doch den Ländern geht, die sich nicht haben besiegen lassen:
    --> Vietnam ... ein wahres Naturparadies
    --> Irak ... jetzt endlich bricht dort der Wohlstand aus
    --> Afghanistan ... bald werden auch dort nur noch blühende (Mohn-) Landschaften entstehen.

  9. Inaktiver User

    AW: Iran-Konflikt

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    --> Afghanistan ... bald werden auch dort nur noch blühende (Mohn-) Landschaften entstehen.
    Tja keine ( Mohn ) Dollars keine lukrativen Waffengeschäfte so einfach ist das manchmal .

  10. User Info Menu

    AW: Iran-Konflikt

    Na und? Welche Bedeutung hat das für Israel oder den Westen?
    Israel hat schon damals die frisch und demokratisch gewählte Regierung von Abbas nicht anerkannt. - GERADE damals. Heute wird Abbas sogar eher akzeptiert als damals.

    Demokratie ist nämlich nicht, wenn das Volk diejenigen Vertreter frei wählt, die es wählen will. Demokratie ist, wenn es das wählt, was "wir" wollen, dass es wählt.
    Da einer Regierung die Anerkennung von außen fehlt, entfällt die Pflicht, sie ja auch nicht mehr vor dem eigenen Volk durch regelmäßge Wahlenzu legitimieren. So kann man Demokratie natürlich auch verstehen.

    Hier ist ständig von iranischer Aggression die Rede.
    Dabei wird der Aufbau der iranischen Verteidigungsbereitschaft bereits als Aggression gewertet. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    ich verstehe unter Verteidigungsbereitschaft nicht Langstreckenraketen und nukleare Programme zu Hochanreichung waffenfähigen Material - weit über die zivile Nutzung für Kernkraftwerke hinaus.

    Dass die USA den Iran mit seinem Mullahregime und dem wortgewaltigen Präsidenten auf der Agenda haben, weiß ein jedes Kind und zwar aus den Zeiten der Geiselnahme von Teheran. 52 US-Diplomaten wurden 444 Tage lang vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten. Ein amerikanischer Befreiungsversuch scheiterte in einem Disaster der Luftlandetruppe.

    Die derzeitige Situation ist mit der damaligen zu vergleichen: es wird so lange provoziert, bis die USA losschlagen. Und sei es nur, dass der Iran die Straße von Hormus durch Seeminen sperrt. Dann kann man vor der ganzen Welt rumjammern, dass man selbst das Opfer ist.

    Die EU hat sich lange bemüht, mit dem Iran zu verhandeln und einen glaubwürdigen Kompromiss zu erzielen. Denn wir Europäer haben nicht das geringste Interesse an einem Krieg im Nahen Osten. Wer spricht nicht mit der EU?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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