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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt hoffe ich, dass sich dieser Ekel langfristig auf jegliches Fleisch ausdehnt, denn durch freiwilligen Verzicht werden wir den übermäßigen Fleischkonsum in der Welt - und die damit verbundenen abstoßenden Haltungsbedingungen der Tiere - nicht in den Griff bekommen.

    (aber das ist hier natürlich völlig OT, sorry.)

    Eigentlich finde ich deinen Einwurf in diesem Strangthema sehr passend. Denn ein kultivierter Mensch denkt auch an Natur und Umwelt, an Haltungsbedingungen der Tiere und ob er sie überhaupt nur unter dem Gesichtspunkt sieht, wie sie ihm persönlich nützen können.

    Im Moment sind wir in der Diskussion dieses Stranges noch ganz am Anfang dieser Entwicklung oder um mit Brecht zu sprechen, erst kommt das Fressen und dann die Moral.

    Hätten wir im Nahen Osten etwas mehr Mitgefühl, etwas mehr Verständnis, dann würde Israel nicht unter Fanatismus leiden.

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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Andalusiana Beitrag anzeigen
    Antimuslimisch ist ja heute Mainstream.
    das ist eine projektion.
    es ist einfach nicht wahr.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Hätten wir im Nahen Osten etwas mehr Mitgefühl, etwas mehr Verständnis, dann würde Israel nicht unter Fanatismus leiden.
    Dass die Ultraorthodoxen in Israel nahezu Narrenfreiheit haben, ist in der Verfassung jungen Staates begründet. Es sollte die Heimstatt aller Juden werden. Mit den Ultras brauchen wir kein Mitgefühl zu haben, wir sind nur die Goi, also aus ihrer Sicht irrelevant.
    Ich denke aber eher, dass Du Mitgefühl mit den Palästinensern meinst. Das haben wir und wir finanzieren sogar der Hamas ihren Verwaltunsaufwand. Anfang 2010 hatte die Hamas ein Haushaltsbudget von rund 377 Millionen Euro für das Jahr 2010 genehmigt – nur etwa ein Zehntel dieser Summe wird durch Steuereinnahmen in dem Palästinensergebiet gedeckt. der Rest kommt im wesentlichen aus Europa.

    Die harschen Standpunkte auf Seiten der Hamas (die Juden sollen verschwinden) und den israelischen Siedlern (meistens Ultrorthodox), die von einem jüdischen Großreich träumen, sind nicht überbrückbar.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die harschen Standpunkte auf Seiten der Hamas (die Juden sollen verschwinden) und den israelischen Siedlern (meistens Ultrorthodox), die von einem jüdischen Großreich träumen, sind nicht überbrückbar.
    ja, und manchmal denke ich: solche standpunkte sind absolut themenunabhängig. vergleich das mal mit alltäglichen äußerungen von usern im SPON. dort gibt es schon todesdrohungen, schaum vorm mund und fundamentalismus, wenn es um themen wie - sagen wir: fahrradbeleuchtung - geht. im SPON wie in jerusalem gehts fast nie ums thema. es geht immer nur um selbstbestätigung.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  5. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Ja, ums Rechthaben, darum anderen klarzumachen, wer im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    im SPON wie in jerusalem gehts fast nie ums thema. es geht immer nur um selbstbestätigung.
    OT: SPON ist ja auch auf Krawall gebürstet, und wohltuend differenzierte Stellungnahmen rasseln wegen fehlenden Streitpotenzials oft durch die omnipräsente Zensur. An dieser Stelle ein ganz ausdrückliches Kompliment an Tante Bri, die sich meistens diskret im Hintergrund hält.

  7. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    unser Tierschutz wird ausgehebelt, um den Moslems ihr rituelles Schächten zu erlauben. Tierschutz spielt beim Schweinefleischverbot überhaupt keine Rolle. Und ersetze in deinem Post ein "durch" durch ein "ohne".

    P.S. Zulassung des Schächtens für Moslems in 2006.
    Vor diesem Urteil war es den Juden erlaubt Tiere zu schächten, den Muslimen aber verboten. In dem von dir erwähnten Urteil hat das Bundesverfassungsgericht diese Ungleichbehandlung verboten. Seither dürfen nicht nur Juden, sondern auch Moslime schächten.
    Aber das haben wir schon mehrfach diskutiert.

    Wenn es dir wirklich um das Schächten als solches geht - wie kommt es dann eigentlich, dass du die Juden bei dieser Frage regelmäßig ausblendest? Sogar hier - obwohl das hier ein Strang über das Judentum ist, und nicht über den Islam.

    Und wie kommt es eigentlich, dass manche Dinge zweimal, dreimal und öfter diskutiert werden und wir dann nicht etwa zu einem entsprechenden - von Fakten getragenen - gemeinsamen Verständnis kommen, sondern jedes Mal wieder bei Null anfangen?

    Allmählich frage ich mich, ob es nicht besser wäre diese fruchtlosen Diskussionen ein für allemal zu beenden.
    Geändert von Inaktiver User (09.01.2012 um 09:03 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor diesem Urteil war es den Juden erlaubt Tiere zu schächten; den Muslimen hingegen verboten. In dem von dir erwähnten Urteil hat das Bundesverfassungsgericht diese Ungleichbehandlung verboten. Seither dürfen nicht nur Juden, sondern auch Muslime schächten.
    Aber das haben wir schon mehrfach diskutiert.

    Wenn es dir wirklich um das Schächten als solches geht - wie kommt es dann eigentlich, dass du die Juden bei dieser Frage regelmäßig ausblendest? Hast du Angst als antisemitisch zu gelten?
    Weil ich bei "wir" nicht dabeiwar.
    Nein, ich habe keine Angst, als antisemitisch zu gelten (siehe Posting Nr. 128, weil ich mich strikt an den Humanismus halte. Und was nicht dazu passt, wird von mir abgelehnt - egal wer dahintersteckt.

    Man hätte auch argumentieren können, dass das Schächtgebot eine winzige Wiedergutmachung für die Endlösung gewesen ist und als solche eine absolute Ausnahme bleibt, die keine Gleichbehandlung rechtfertigt (zumal anders als im Judentum im Islam das Schächten nicht zwingend vorgeschrieben ist, aber harte Islamschulen es natürlich fordern). Außerdem hätte man das Schächten verbieten können, weil die heutigen Transportwege auch die sichere Einfuhr geschächteten Fleisches ermöglichen. Ferner hätte man neue wissenschaftliche Erkenntnisse anführen können, dass das vollständige Entbluten gar nicht möglich ist. Diese Chance wurde vertan.
    Da die Moslems über die ganze Republik verteilt wohnen, wurde der Pervertierung des Tierschutzes Tür und Tor geöffnet.

    Nein. Nicht ich habe Angst, als antisemitisch und antimoslemisch zu gelten, sondern die Richter, die das erlaubt haben (o.k., die Moslems hätten dann auch wohl ein schwer erträgliches Fass aufgemacht. Aus meiner Sicht trotzdem kein Grund). Zumal manche Moslems ganz gern hätten, dass geschächtetes Fleisch auch von Deutschen in ihrem Dunstkreis gegessen wird und der Tierschutz immer weiter ins Hintertreffen geraten wird.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wie kommt es eigentlich, dass manche Dinge zweimal, dreimal und öfter diskutiert werden und wir dann nicht etwa zu einem entsprechenden - von Fakten getragenen - gemeinsamen Verständnis kommen, sondern jedes Mal wieder bei Null anfangen?
    Hm. Weil manche Fakten einfach ignoriert werden? Z.b. mein Posting Nr. 128 und deine neuerliche, völlig unnötige Frage?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allmählich frage ich mich, ob es nicht besser wäre diese fruchtlosen Diskussionen ein für allemal zu beenden.
    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

  9. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (Mit der Einschränkung, dass ich den Begriff "Kinderladen" nicht 100% richtig einordnen kann. Ist das eine berlinspezifischen Bezeichnung für einen (kommunalen) Kindergarten / Tagesstätte, oder handelt es sich da um eine Einrichtung, die auf private Initiative entstanden ist und von den Eltern getragen wird? )
    Letzteres, auf Elterninitiative.

    Ich kenne diesen Begriff allerdings auch aus dem Rheinland und Hamburg. Ist nicht berlin-spezifisch.

  10. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde beispielsweise die Umdeutung von koscher/halal zu bio persönlich sehr sympathisch.
    .... die, wie gesagt, nicht auf meinem Mist gewachsen ist, sondern von einem orthodoxen (nicht ultra-orthodoxen !) Rabbiner stammt.

    Und wenn man sich tiefergehend als mit Wikipedia-Wissen mit koscheren Speisegesetzen befaßt, weiß man, daß das stimmt.

    Und das gilt für andere Dinge auch. Ich finde das extrem spannend.

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