Schon komisch, das manche sich über Vorfälle in Israel aufregen und diese im Detail analysieren - aber gleichzeitig SEHR darauf bedacht sind das zBsp. Angriffe auf Kirchen in Duisburg und Moscheen in Lübeck, allein in der letzten Woche, nicht überregional verbreitet werden.
Denn Wunder oh Wunder - DAS wäre nämlich gegen die "du weisst schon" gerichtet ... und damit Phobisch ... oder so ...
Übrigens wurde an einer mir bekannten Schule in Ba-Wü mit muslimischen Schüleranteil von ca. 10 % nun, auf wiederholtes Drängen entsprechender Eltern, die Kleidungsvorschriften verschärft. So "sollten" Mädchen nun ausserhalb des Sportunterrichtes die Beine, Bauch und Oberarm bedeckt halten und auf einen anliegenden Kragen achten. Bye Bye Rock und Co. - ABER immerhin macht man das ja für die Toleranz! Was, wen nun zukünftig das verführerische, offen getragene Haar, enge Hosen oder freie Unterarme das Religionsempfinden stört?
Aber da diskuttieren wir lieber über Israel ... DAS ist IN ...
Darf man eigentlich sagen das in unwidersprochener Umgangssprache eine Bio-Deutsche unter vielen Muslimischen Jugendlichen ein "gefickte Frau" ist?
ABER halt, bei den "du weisst schon" hat alles Negative nichts mit religiösem Fanatismus zu tun - berechtigte Pauschalisierungen werden nur bei Christen und Juden akzeptiert ...
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05.01.2012, 17:34
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
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05.01.2012, 18:09Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Da würde mich auch die Quelle interessieren. Meines Wissens war es so, dass die ersten Gastarbeiter sich irgendwo niedergelassen haben. Vermutlich in bestimmten Vierteln, die für sie vorgesehen waren. Zwang wird es wohl kaum gegeben haben, aber es war praktisch. Dann kamen neue. Sie zogen in die Nähe ihrer Landsleute. Dadurch entstanden Viertel, in denen man wie in der Heimat leben konnte. Dann kam der Anwerbestopp und die Zunahme der Moslems geschah überwiegend über Familienzusammenführung ("Türkenbräute"). Die hat man tunlichst in diese bestehenden Stadtviertel mit ihrer rigiden Sozialkontrolle gesteckt, damit die Frauen nicht verderben. Wer mit der deutschen Lebensart nichts anfangen konnte oder wem es zu mühsam war, die Sprache zu lernen, ist eben in solche Viertel gezogen. Das machte es sehr einfach, Frauen als Sklavinnen zu halten, die kaum entwischen konnten - bis die Regierung es zum Gesetz machte, dass ein ausländischer Ehepartner wenigstens Grundkenntnisse in Deutsch haben muss (was aber laut Abdullah Gül eine Menschenrechtsverletzung ist).
Im Übrigen gibt es solche eine Ghettoisierung durchaus öfter. Die Japaner in Düsseldorf leben auch alle auf einem Haufen. Nur fallen sie nicht unangenehm auf und Deutsche sind in ihren Straßen willkommen. Reibungen entstehen, wenn die Ghettokultur sich gegen die Umgebungskultur abgrenzt.
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05.01.2012, 18:49Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Aha. Wie in so vielen Deiner Postings stellt sich die drängende Frage nach dem Wahrheitsgehalt dieser Behauptung.
Dem Vernehmen nach ist der eine oder andere Angehörige des Baden-Württembergischen Lehrkörpers tatsächlich nicht begeistert, wenn die pubertierenden Mädchen hochsommers in BH und Ultramini im Unterricht sitzen (Stichwort Disco- und Strandbekleidung).
Und meiner persönlichen Erfahrung nach ist die eine oder andere schwäbische Hausfrau und Mutter in diesem Punkt durchaus auf einer Linie mit dem Lehrkörper.
Aber die Meldung: "Moslem-Fundis zwingen deutsche Mädchen in Vatermörder-Kragen."
ist natürlich deutlich aufregender als die Meldung "Landeselternbeirat diskutiert über Strandbekleidung in der Schule".
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05.01.2012, 18:54Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Warum wird dieser Strang nun eigentlich schon wieder zum Islam-Strang umfunktioniert? Als gäbe es derer nicht genug.
Man kann religiösen Fanatismus in Israel natürlich nicht komplett isoliert betrachten. Die Fanatiker aller Religionen gleichen sich. Aber die Integrationspolitik in Deutschland ist hier eher nicht das Thema.
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05.01.2012, 21:17
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Sag mal, wo verkehrst denn du!? Ich bin ja beruflich in sozial herausgeforderten Kreisen unterwegs, aber solche Sprüche habe ich noch nie gehört. Bio-Deutsche? Ist das jetzt die Nachfolge des Ariertums? In der Opferhaltung, sozusagen?
Was die Bekleidung angeht, möchte ich doch auch Quellen sehen. Ich glaube eher an die Variante von Exzellenz. Seit Porno-Look "in" ist, haben weder Lehrer noch viele Eltern Freude an den Experimenten jugendlicher Frauen. Auch mir hat es damals Freude gemacht, den neuen Busen möglichst provozierend und dekorativ herzuzeigen und zu schauen, ob der Lehrer (das Schwein!
) drauf guckt. Seit dem sind die Bandagen ziemlich viel härter geworden. Ich denke mir doch, dass es einer deutschen Schule möglich sein müsste, sich gegen "entsprechende Eltern" durchzusetzen.
Ja, Extremisten aller Religionen sind sich ähnlich, auch die Hindus werden dann ziemlich unsympathisch. Und es ist Sache jeder Religion, sich mit den eigenen Extremisten kritisch ausseinander zu setzen. Die Israeli werden das sicher tun.
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05.01.2012, 21:37
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Was hat denn jetzt das ganze Gelaber über Schulen in Ba-Wü oder überhaupt über Muslime in Deutschland mit dem Strangthema zu tun ?
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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06.01.2012, 09:49Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Ja. Und es ist ein gängiger Begriff.
Nein. Denn das ist ja ausländerfeindlich, intolerant, etc. pp. Es fängt schon im Kindergarten an. Es gibt kaum noch irgendwo Gemeinschaftsverpflegung für Kinder mit Schweinefleisch.
Gut so!
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06.01.2012, 09:51Inaktiver User
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06.01.2012, 11:37
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06.01.2012, 12:01Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Nein, dass es ein bundesweites Problem ist weiß ich deshalb, weil ich mich schlau gemacht habe, als das Problem in unserem kath. Kiga aufkam. Den Link habe ich nur gesetzt, damit niemand sagt, ich würde unfundierte Behauptungen verbreiten. Und muss es erst flächendeckend sein, damit man sich darüber aufregt? Deiner Ansicht nach offensichtlich schon. Reicht nicht ein einziger Fall, um darauf hinzuweisen, dass etwas schief läuft?
Wie wäre es, wenn ein Deutscher nach China geht und verlangt, dass in seinem ganzen Dunstkreis nirgendwo Hundefleisch angeboten wird?
Um auf das Strangthema zurückzukommen: Warum sich aufregen, wenn das nur in gewissen Jerusalemer Stadtvierteln passiert? Warten wir doch lieber ab, bis diese Phänomene flächendeckend auftreten. Und wenn nicht, warum nicht?


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