Das ist offenbar eine Frage der Interpretation.
Es handelt sich dabei um weite figurferne Röcke, die an der Mitte der Wade oder kurz oberhalb des Knöchels enden.
Auch sind Hosen bei Frauen offenbar unerwünscht. An jungen Amerikanerinnen habe ich allerdings weite Latzhosen gesehen; das geht also.
"Halbwegs züchtig gekleidete" Mädchen tragen niemals kurze Ärmel, tragen auch im Hochsommer Strickstrumpfhosen zu ihren überlangen Röcken und lappigen Strickjacken, und gehen unter Umständen sogar mit voller Kleidung baden (Letzteres habe ich am See Genezareth beobachtet.)
Frauen sollen, heißt es, ihre Haare bedecken.
Viele Jüdinnen befolgen diese Regel, indem sie sich eine Perücke aufsetzen. In bestimmten Gegenden in Zürich gibt es viele solche Frauen, deren hässlich-billige Perücken im immergleichen halblangen Frisurenstil schon von weitem zu erkennen sind.
In USA sind das Kopftücher, so dass diese Frauen wie Öko-Farmersfrauen wirken, vor allem, wenn sie dazu fröhliche Kleider tragen, deren Rock sehr weit und deren Taille nicht vorhanden ist. Solche Kleider habe ich als kleines Mädchen geliebt. Sie sehen auch wirklich total nett aus.
Auch gehäkelte Baskenmützen sind in manchen Gegenden beliebt. Die Dame trägt hingegen Hut. Aber Damen scheinen selbst in München und Wien langsam auszusterben.
Weil du Mea Shearim erwähnst: ganz besonders gottesfürchtige Frauen in diesem Stadtteil rasieren sich anscheinend die Haare, damit sie nur ja niemand sieht, und setzen sich dann eine Perücke auf. Wenn man scharf hinsieht, kann man das erkennen, denn das gute Stück verrutscht auf der Glatze natürlich besonders leicht, so dass man rasierte Stellen sieht.
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03.01.2012, 10:21Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Geändert von Inaktiver User (03.01.2012 um 12:03 Uhr)
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03.01.2012, 10:23
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Immerhin schicken fundamentale Juden keine ungebildeten, jugendlichen Selbstmordattentäter in die Welt, um Nicht-Juden hochzubomben.
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03.01.2012, 10:35Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Das stimmt.
Wenn sie morden, dann in Israel oder in den palästinensischen Gebieten, und auch das meines Wissens eher selten.
Es gibt aber auch sehr viel weniger von ihnen als von radikalen Muslimen.
Und in Ländern außerhalb Israels sind ultrareligiöse Juden ausgesprochen zurückhaltend. Ich habe noch nie erlebt, dass ein orthodoxer Jude in München, Berlin, New York oder Zürich nicht-orthodoxe Frauen belästigt, anpöbelt etc.
Im Zweifelsfalls behandelt er sie wie Luft, wird aber nicht im Geringsten übergriffig.
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03.01.2012, 10:37Inaktiver User
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03.01.2012, 11:25Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Viele - auch in Mea Schearim - tragen aber auch knielange Röcke und dazu blickdichte Strümpfe.
In Berlin tragen die orthodoxen Damen meist Hüte - da würde man nicht unbedingt drauf kommen, daß sie das aus Glaubengründen tun.Auch gehäkelte Baskenmützen sind in manchen Gegenden beliebt. Die Dame trägt hingegen Hut. Aber Damen scheinen selbst in München und Wien langsam auszusterben.
Außer der Frau des orthodoxen Rabbiners - die trägt meist nichts auf dem Kopf, oder höchstens ein winziges Haarband. Superchic gekleidet ist sie auch. Und das, obwohl sie aus einem alten Jerusalemer Rabbinergeschlecht kommt.
Man kann eben die Leute nicht alle über einen Lamm scheren.
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03.01.2012, 11:43Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Auf Youtube habe ich eine Doku zum Thema gefunden. Besonders interessant ist der Abschnitt ab Minute 5:09, hier.
Erstaunlich, dass die Säkularen nicht schon viel früher Krach geschlagen haben. An Stelle der Verkäufer hätte ich die Nervensägen in der komischen Schornsteinfeger-Montur mit Tomaten beworfen und in den Gulli geschmissen.
Die Herrschaften sind strategisch geschickt, das muss man ihnen lassen. Würden sie die Verkäufer körperlich angreifen, dann hätten sie die Polizei auf dem Hals. Aber sich auf öffentlichen Plätzen zu einem Chor zusammenzufinden und nervenzeretzend in einer merkwürdigen Moll-Tonart zu quäken ist womöglich nicht einmal strafbar.
Davon könnten die Spinner muslimischer Provenienz durchaus lernen (der Himmel möge verhüten, dass es so kommt). Ich stelle mir gerade vor, wie sich ein Gesangsverein aus Moslem-Fundis mit unkleidsamen Häkelmützen und Hochwasserhosen vor einem türkischen Geschäft mit beachtlichem Alkohol-Sortiment zusammenfindet und "Haaaaram-haaaram- haaaram" anstimmt.
Die Händler sollten sich zusammentun und Handzettel kreisen lassen: "Wir öffnen. Unsere extremistischen Mitbürger sind herzlich eingeladen, das Geschäft mit Chorgesang und Stand-up-Comedy zu untermalen."Geändert von Inaktiver User (03.01.2012 um 14:00 Uhr)
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03.01.2012, 12:43Inaktiver User
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03.01.2012, 13:58Inaktiver User
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03.01.2012, 14:40Inaktiver User
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
Ich grübele ja schon die ganze Zeit, ob es nicht auch die Schabbat-Gebote verletzt, wenn man rumläuft und sich derart echauffiert, das andere selbige nicht halten.

Schließlich soll man sich an dem Tag entspannen und über Gott nachdenken.
Und nicht seinen Mitmenschen auf den Zwirn gehen.
Entspannt sehen die Jungs nun echt nicht aus.Geändert von Inaktiver User (03.01.2012 um 14:44 Uhr)
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03.01.2012, 22:08
AW: Religiöser Fanatismus in Israel
danke, exzellenz für den link. die sänger sind grandios.

habt ihr euch auch den dritten teil der verlinkten reportage angesehen. es gibt sogar koschere handy's und koschere rufnummern.
bemerkenswert, dass sich die firma intel verpflichet hat, nur nichtjüdische mitarbeiter einzustellen.
auf fahrtwind und freiheit... ♥ sehnsucht und liebe... ♥ und den vollmond als wegweiser... ♥



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