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  1. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Desweiteren ist diskussionswürdig, dass seit Jahrzehnten jegliche Kritik an Israel abgeschmettert wird.
    Da kann man echt vom Glauben abfallen.
    Das finde ich in der Tat auch merkwürdig, liegt aber daran, dass Kritik an der Politik Israels wirklich IMMER - unzulässigerweise - als Antisemitismus gewertet wird.
    Dass damit Israelis (und Juden), die ihre Regierung selbst kritisieren, quasi selbst zu Antisemiten erklärt werden, wird dabei vergessen.

  2. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    in Dänemark an der Regierung beteiligt oder im Parlament vertreten sind, weiß ich allerdings nichts.

    In Griechenland hat die orthodoxe Kirche
    Ich habe die beiden Länder nur mal exemplarisch genannt, ich dachte, das wär klar.

    Ich empfinde es nämlich nicht wie Schnarchstop, daß Israel kaum kritisiert wird, sondern genau umgekehrt.

    von Juden, die auf dem Weihnachtsmarkt mit Appetit eine Bratwurst verzehren. (Natürlich wäre Bratwurst in Bio-Qualität noch deutlich besser.)
    Och, ich kenne sogar eifrige Synagogengänger, die dem Besuch aus Israel (!) zur Sylvesterfeier (!) Eisbein (!!!) kredenzen, zur Feier des Tages. Als sie mir das erzählte, bin ich echt vom Stuhl gefallen.

  3. gesperrt

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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe die beiden Länder nur mal exemplarisch genannt, ich dachte, das wär klar.

    Ich empfinde es nämlich nicht wie Schnarchstop, daß Israel kaum kritisiert wird, sondern genau umgekehrt.
    Naja, ich hab' nicht geschrieben dass Israel kaum kritisiert wird, sondern meinen Eindruck beschrieben, das Israel jegliche Kritik i.d.R. abschmettert, also keinen echten Dialog zulässt.

  4. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Och, ich kenne sogar eifrige Synagogengänger, die dem Besuch aus Israel (!) zur Sylvesterfeier (!) Eisbein (!!!) kredenzen, zur Feier des Tages. Als sie mir das erzählte, bin ich echt vom Stuhl gefallen.
    Lass das nicht die Moscheebesucher hören!!! Ganz ehrlich: Denen rutscht vor Schreck das Bierglas aus der Hand.

  5. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das finde ich in der Tat auch merkwürdig, liegt aber daran, dass Kritik an der Politik Israels wirklich IMMER - unzulässigerweise - als Antisemitismus gewertet wird.
    Aus dieser Passivkonstruktion geht nicht ganz klar hervor, von wem diese Wertung stammen soll. Deswegen kann man dazu schwer etwas sagen. Ein wenig ähnelt das der Behauptung, dass Kritik am fundamentalistischen Islam IMMER als Rechtsextremismus gewertet würde.

    Es gibt in Teilen der politischen Rechten (und der Linken!) durchaus antisemitische Tendenzen, die notdürftig als Israel-Kritik getarnt werden. Ebenso gibt es durchaus Stimmen, die versuchen, jede Israel-Kritik als antisemitische Stimmungsmache abzubügeln.

    Aber aus meiner Sicht ist die Behauptung, dass Kritik an Israel IMMER als Antisemitismus gewertet wird, so wenig zutreffend wie die Behauptung, dass Kritik an Israel IMMER antisemitisch motiviert sei.

    Aber die schrillen Stimmen finden immer am meisten Beachtung.

  6. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Rafael Seligmann gründet eine neue jüdische Zeitschrift

    Da ich von Rafael Seligmann viel halte, bin ich erfreut und sehr gespannt.


    Und hier ist sie (oder jedenfalls eine Leseprobe):

    The Jewish Voice From Germany
    Geändert von Inaktiver User (02.01.2012 um 20:48 Uhr)

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Rafael Seligmann gründet eine neue jüdische Zeitschrift

    Da ich von Rafael Seligmann viel halte, bin ich erfreut und sehr gespannt.


    Und hier ist sie (oder jedenfalls eine Leseprobe):

    The Jewish Voice From Germany

    Ich hab auch einen Traum und zwar den vom friedlichen Miteinander im Nahen Osten.

    Im übrigen sind jüdische Mitbürger in vielen Bereichen in Deutschland hochangesehen.
    Mehr Miteinander kann es kaum geben.

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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich stelle nur fest, wenn fanatische Juden sich genauso verhalten wie fanatische Moslems dann ist das schlimm, schlimm, schlimm, aber wenn man von Moslems belästigt wird, soll man bitte toleranter, geduldiger, nicht so rassistisch, nicht so braun sein. Diese Doppelmoral nervt unendlich.
    Schlimm ist es in allen Fällen.

    Noch einmal: die Leute die dich anpöbeln sind kaum fanatische Muslime, sondern einfach Menschen, die sich auf äusserst billige Art und Weise Genugtuung verschaffen für ihre (sehr oft selbstverschuldete) Unzufriedenheit. Wenn es ihnen gelingt, Privatpersonen und die Medien (weil es Umsatz bringt...!) damit zu beeindrucken und glauben zu machen, sie seien jetzt die echt bösen Moslemkerle und nicht nur ein Haufen verrohter Kleinkrimineller, dann ist die Rechnung aufgegangen. Den Schwestern und Töchtern dieser Kerle ist damit nicht gedient. Ich wäre auch die letzte, die hier zu mehr Toleranz und Geduld aufrufen würde.

    Über fundamentalistische Juden rege ich mich nicht auf, weil ich denen hier in der Schweiz nicht wirklich begegne und zudem sicher bin, dass sich die säkulären Israeli der Sache schon annehmen werden, und weil ich über die Gebote zur Bekleidung von Jüdinnen schlicht nichts weiss. Wo witterst du da Doppelmoral?

  9. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Andalusiana Beitrag anzeigen
    Gebote zur Bekleidung von Jüdinnen schlicht nichts weiss.
    Nur noch mal zur Klarstellung: Es gibt solche Gebote für Frauen nicht !

    Eine Frau soll halbwegs züchtig gekleidet sein, thats it.

    Wenn ich durch Mea Shearim gehe, lege ich mir ein Seidentuch um, das den Ausschnitt und die nackten Oberarme im Sommerkleid verdeckt- in dem Outfit habe ich niemals auch nur einen scheelen Blick geernetet.

    Diese Kleidungsregeln sind lediglich die Mode, die sich als jüdische Kleidung in den osteuropäischen Dörfchen in den vergangenen Jahrhunderten etabliert hat.

    Dazu gehört auch der Striemel, den manche orthodoxen Männer tragen.

    Eine dicke Pelzmütze bei 40 Grad Hitze ist besonders "sinnvoll" .....

    Davon ab habe ich noch niemals davon gehört, daß ein Ultraorthodoxer seine Tochter erschossen hätte o.Ä., weil sie nicht nach deren Regeln leben wollte.
    Geändert von Inaktiver User (03.01.2012 um 09:39 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Andalusiana Beitrag anzeigen
    Noch einmal: die Leute die dich anpöbeln sind kaum fanatische Muslime, sondern einfach Menschen, die sich auf äusserst billige Art und Weise Genugtuung verschaffen für ihre (sehr oft selbstverschuldete) Unzufriedenheit.
    Da hast Du schon recht. Wobei ich schon finde, daß es Sache der Eltern wäre, diese Bubis zu disziplinieren.

    Ein palestinensischer Bekannter von mir meinte mal, wenn die sich in seiner Heimat einer Frau gegenüber so aufführen würden (also sexistische Anpöbeleien), würde die ihre Schuhe auf deren Kopf zerschlagen.

    Ok, damit habe ich es noch nicht probiert.

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