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  1. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Niemand ist verpfichtet, zu politischen Vorgängen in einem anderen Land Stellung zu nehmen, schon gar nicht weil er einer bestimmten Glaubensrichtung angehört.
    Ich habe als evangelischer Christ auch keine Stellung zu den nordirischen Konflikt zwischen den Prostestanten und den Katholiken genommen. Ich habe dazu nur den Kopf geschüttelt.
    Dich lädt auch keiner in TV-Talkshows ein, um deine Meinung als Vertreter einer christlichen/politischen Interessensgemeinschaft zu hören.
    Du wirst auch nicht interviewt. Deine Meinungen werden in Zeitungen nicht abgedruckt.

    All das unterscheidet dich vom Führungsgremium des Zentralrats der Juden.
    .
    Geändert von Inaktiver User (30.12.2011 um 19:24 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    All das unterscheidet dich vom Führungsgremium des Zentralrats der Juden.
    .
    Vielleicht verstehtst Du ja jetzt, warum ich keine Lust mehr habe, hier Informationen für Dich einzustellen.
    Wenn sie nicht in Dein Weltbild passen, ignorierst Du sie schlichtweg.

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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    All das unterscheidet dich vom Führungsgremium des Zentralrats der Juden.
    .
    Du verlangst von einer, die den Holocaust überlebt hat, Frau Charlotte Knobloch, dass sie irgendetwas zu den religiösen Problemen in Israel sagt? Sie hat das miterlebt, was eine Gründung eines jüdischen Staates notwendig machte.
    Nur damit eine Blautanne zufriedengestellt wird (würde sie das? Ich wage das zu bezweifelen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man kann den Charedim sicher viel Negatives nachsagen, aber eine spezielle Diskriminierung vomn Frauen kann ich hier nicht erkennen.

    Es ist eben eine religiöse Strömung, die eine starke Separation beider Geschlechter betreibt und auszudehnen versucht, letzteres bislang stets erfolglos.

    Was ist für eine Frau nun diskriminierend daran, nur links gehen zu dürfen ? Wenn ein Mann nur rechts gehen darf ?
    Was ist für Schwarze diskriminierend daran, nur hinten im Bus sitzen zu dürfen? Wenn die Weißen nur vorne sitzen dürfen.

    Eine starke Separation beider Rassen.

    Keine spezielle Diskriminierung.

    "Separate but equal."

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    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Du verlangst von einer, die den Holocaust überlebt hat, Frau Charlotte Knobloch, dass sie irgendetwas zu den religiösen Problemen in Israel sagt? Sie hat das miterlebt, was eine Gründung eines jüdischen Staates notwendig machte.
    Nur damit eine Blautanne zufriedengestellt wird (würde sie das? Ich wage das zu bezweifelen.
    Das wäre auch wirklich vollkommener Blödsinn.
    Wie du schon richtigt schriebst, ist Frau Knobloch Deutsche. Es ist also auch in keinster Weise ihr Problem was in Israel passiert. Bzw. es ist nicht in ihrer Verantwortung.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  6. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Das wäre auch wirklich vollkommener Blödsinn.
    Wie du schon richtigt schriebst, ist Frau Knobloch Deutsche. Es ist also auch in keinster Weise ihr Problem was in Israel passiert. Bzw. es ist nicht in ihrer Verantwortung.
    Das ist allerdings wahr. Ich begreife auch nicht recht, warum der Zentralrat der Juden in Deutschland sich für die israelische Politik zuständig fühlen sollte.

    Mit den religiösen Fanatikern in Jerusalem hat Frau Knobloch eigentlich überhaupt nichts zu schaffen.

  7. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ist für Schwarze diskriminierend daran, nur hinten im Bus sitzen zu dürfen? Wenn die Weißen nur vorne sitzen dürfen.

    Eine starke Separation beider Rassen.

    Keine spezielle Diskriminierung.

    "Separate but equal."
    Jetzt stell' Dich nicht dumm.

    Die Schwarzen in den USA hatten bekanntlich noch ganz andere Probleme, als das ihnen im Bus gewisse Sitzplätze zugewiesen wurden.
    Die sie noch zu räumen hatten, wenn ein Weißer sie dazu anwies - die Weigerung einer schwarzen Frau, selbiges zu tun, war bekanntlich der Anstoß der Bürgerrechtsbewegung.

    Einer Frau in Israel stehen alle Wege offen, die sie gehen will (im Schnitt würde ich die Frauen da sogar als emanzipierter einstufen, als hierzulande).

    Prinzipiell auch einer Orthodoxen.
    Wenn sie lieber eine Schar Kinder kriegt, ist das ihre Entscheidung.

    Wobei auch genug orthodoxe Frauen arbeiten gehen.
    In Jerusalem sieht man Polizistinnen mit langem Rock, Kopftuch, Uniformjacke und Schirmmütze.
    Dazu Pistole und was ein Polizist noch so mit sich trägt.

    Paßt nicht ganz so das Bild des unterdrückten, etwas zurückgebliebenen, verhärmten Weibchens, das nur als Gebärmaschine taugt.

    Wobei es im Judentum - gerade auch im orthodoxen - eine lange Tradition hat, daß die Frau arbeitet, sich oft sogar alleine um den Broterwerb kümmert(e).
    Ich empfinde diese Frauen als erheblich emanzipierter als die typische deutsche Vorstadthausfrau.

    Die Vordenkerinnen der deutschen Frauenbewegung Anfang des letzten Jahrhunderts waren übrigens weit überproportional Jüdinnen. Weil diese Frauen ein ganz anderes Selbstbewußtsein und, im Schnitt, eine bessere Bildung hatten.
    Geändert von Inaktiver User (31.12.2011 um 07:39 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zuvor hattest du (empört?) gefragt, wieso du wohl ultraorthodoxe Juden verteidigen solltest. Gerade so, als hätte ich diese Zumutung (??) von dir verlangt. Und jetzt tust du genau das:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Paßt nicht ganz so das Bild des unterdrückten, etwas zurückgebliebenen, verhärmten Weibchens, das nur als Gebärmaschine taugt.

    Wobei es im Judentum - gerade auch im orthodoxen - eine lange Tradition hat, daß die Frau arbeitet, sich oft sogar alleine um den Broterwerb kümmert(e).
    Ich empfinde diese Frauen als erheblich emanzipierter als die typische deutsche Vorstadthausfrau.
    Wie bizarr ist denn das!

    Na klar sind orthodoxe Frauen emanzipierter als die typisch deutsche "Vorstadthausfrau".
    Sie haben zwar im Durchschnitt 7 Kinder und würden verhaftet, wollten sie an der Klagemauer aus der heiligen Schrift vorlesen, aber nebenbei gehen sie noch als Polizistin mit Pistole auf Streife.

    Sag mal, glaubst du eigentlich, was du schreibst?
    Oder willst du nur, dass wir diesen Schwachsinn glauben und die Ultraorthodoxen für nette, aufgeschlossene Zeitgenossen halten, die ein ach so emanzipiertes Geschlechterverständnis hätten?

    Das ist doch idiotisch hoch drei.

    Wovon reden wir denn hier die ganze Zeit? Darf ich daran erinnern, dass diese lieben, netten Ultras die allzu eigenständigen Mädchen und Frauen bespucken und anpöbeln, wenn sie sich nicht auf den Platz stellen lassen, der ihnen von solchen Leuten als gottgewollt vorgegeben wird?

    Gerade noch waren wir so weit anzuerkennen, dass es sich bei ihnen nicht selten um radikalreligiöse Fanatiker, vergleichbar den Fanatikern der islamistischen Fraktion, handelt.

    Und jetzt sowas.

    Ich fasse es nicht.
    Geändert von Inaktiver User (31.12.2011 um 11:16 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Interessant finde ich auch, dass zwar vielfach von den deutschen bzw. europäischen Muslimen gefordert wurde sich von den Terrorakten einer Gruppe von saudischen Extremisten zu distanzieren.
    Aber die Idee, der Zentralrat der Juden solle sich von Auswüchsen in Israel distanzieren oder an die Freunde in Israel appellieren, dieser Radikalisierung entgegenzutreten, das wird als abwegig betrachtet.
    Und das, obwohl die Beziehungen deutscher Juden zu Israel aus diversen religiösen, historischen und sonstigen Gründen weitaus enger sind als die Beziehung der Deutschtürken zu diesen Saudis und Jemeniten des 9/11 je sein könnten.

    Mehr noch: das Kopftuch der moslemischen Frau ist ein Zeichen ihrer Unterdrückung. Heißt es.
    Aber die jüdisch-orthodoxe Frau, mit durchschnittlich 7 Kindern am Rockschoß, mit Kopftuch, Perücke, in Mea Schearim sogar mit rasiertem Kopf unter der Perücke, unter der Knute von unüberschaubar vielen religiösen Vorschriften lebend, die das gesamte Leben umfassen, sei angeblich emanzipierter als eine deutsche "Vorstadthausfrau".

    Geändert von Inaktiver User (31.12.2011 um 10:59 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Religiöser Fanatismus in Israel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessant finde ich auch, dass zwar vielfach von den deutschen bzw. europäischen Muslimen gefordert wurde sich von den Terrorakten einer Gruppe von saudischen Extremisten zu distanzieren.
    Aber die Idee, der Zentralrat der Juden solle sich von Auswüchsen in Israel distanzieren, wird als abwegig betrachtet.
    Ich zitiere Dich: "Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich!"
    Die Befürchtung, dass es unter den Muslimen in Deutschland etliche Befürworter der Gewalt gibt, ist seit der Sauerlandgruppe nicht so ganz von der Hand zu weisen. Wobei es aufällig viele Konvertiten gibt, die zum Heiligen Krieg aufrufen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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