Es wird gesellschaftsfähig gemacht an der Basis.
Dort wo diejenigen, die hier so fleißig theoretisieren, zu faul sind sich zu engagieren, und stattdessen das Feld den Nazis überlassen!
Nur durch die Basis - die Wahlbürger - erreichen die Nazis die Parlamente.
Wenn sie dort sind, haben sie schon ein wichtiges Ziel erreicht.
Man muss sie vorher bekämpfen, ihnen die Basis streitig machen!
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27.11.2011, 18:01Inaktiver User
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
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27.11.2011, 22:17Inaktiver User
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
Diese Taktik ist dem linksgrünen Spektrum leider fremd da man lieber Probleme dramatisiert anstatt sie zu lösen . Würde man nur mal die Tatsachen offen legen dass es in Deutschland mehr rassistische Übergriffe von Ausländern oder Migranten mit Personalausweis gegen die deutsche oder besser nicht muslimische Bevölkerung
Zitat von Inaktiver User
Gibt wäre das auch schon ein Schritt in die richtige Richtung .
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27.11.2011, 22:24Inaktiver User
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28.11.2011, 07:53Inaktiver User
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
Ok, das ist ein Ansatz, dann müsste man der NPD im Osten Konkurrenz machen im Feste veranstalten. Bei ARD/ZDF lief lietzte Woche eine Doku in welcher die NPD in der Gegend von Rostock ein Kinderfest veranstaltete - kostenlos für alle.
Die Leute kamen, die Tatsache, dass die NPD das Fest veranstaltete war allen egal.
Ev bekämpft man dort doch lieber die Arbeitslosigkeit, dann sind die Leute nicht mehr auf solche "Angebote" angewiesen.
Damit ist für mich aber eine andere Frage noch nicht gelöst.
Wie ist es möglich, dass die drei in Zwicke über 10 Jahre "unbehelligt" leben konnten ohne dass jemand etwas gemerkt haben will?
Da war wegschauen doch nur der Vorname? Oder ist es bereits so weit, dass die ganze Gegenden schon in ihrer Gewalt haben und keiner mehr wagt den Mund aufzumachen?Geändert von Inaktiver User (28.11.2011 um 08:03 Uhr)
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28.11.2011, 08:25Inaktiver User
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
@ eosa
Wir haben zwei separate Probleme:
1. Warum konnten die Taten der Zwickauer Gruppe so lange nicht zugeordnet werden?
Das erfordert intensive Polizeiarbeit, aber auch intensive Untersuchungen der Strukturen in der Polizei und im Verfassungsschutz.
Und natürlich muss als Teil der Polizeiarbeit auch das Netzwerk von Unterstützern erkannt und zerschlagen werden.
2. Warum haben die Rechten den Zulauf, den sie offenbar in einigen Regionen haben - und wie kann man dem Vorbeugen?
Und dazu habe ich einige Vorschläge gemacht: Basisarbeit !!
Aber dieses Engagement kann man natürlich von den Leuten (gerade auch den Leuten hier) nicht erwarten. Reden und Schwafeln ist einfacher und weniger anstrengend.
Leider konzentrieren sich hier zu viele auf den bundespolitischen Aspekt, also ein Verbot der NPD, statt auf tatsächliche Prävention. Da muss man ja auch selbst nichts tun!
Nur Schwachköpfe können glauben, dass ein Verbot einer rechten Partei dazu führt, dass rechte Gedanken verschwinden.
Die einzige Folge wäre, dass die Strukturen im Untergrund (und im Hintergrund) sich verfestigen - und dass sich (wie ich oben schon geschrieben habe) postwendend eine neue Partei der Rechten bildet, die dann eben anders heißt, dasselbe tut, aber auf absehbare Zeit nicht juristisch angreifbar sein würde.
Übrigens sind sich ja auch die Juristen unter unseren Politikern nicht einig, ob ein Verbotsantrag erfolgreich wäre, und nicht nur wegen der V-Leute! Das Programm der NPD ist von deren Juristen sicher perfekt auf (formelle!!) Verfassungstreue abgeklopft worden, und ob einzelne Äußerungen von Mitgliedern und Funktionären ein Verbot der Partei rechtfertigen, ist zweifelhaft.
Ansonsten müsste man ja auch Die Linke verbieten, da einzelne hohe Funktionäre immer wieder öffentlich Forderungen stellen (Einführung des Kommunismus), die unserer Verfassung diametral zuwider laufen.
Also, ein Erfolg ist keinesfalls sicher, und ein Sieg der NPD vor Gericht wäre eine Katastrophe!
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28.11.2011, 09:05Inaktiver User
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
Wie wahr. Es ist in der Tat weniger anstrengend in Hildesheim, Bamberg, Köln oder Berlin zu "schwafeln" als 1x im Monat in Zwickau, Cottbus oder Brandenburg "Basisarbeit" bei den dort sehnsüchtig darauf wartenden Einheimischen zu betreiben und "den Rechten den Zugang zu den Jugendlichen zu versperren" wie du originellerweise - wenn auch sehr nebulös - gefordert hast.
Wie wahr, und ich möchte ergänzen:Nur Schwachköpfe können glauben, dass ein Verbot einer rechten Partei dazu führt, dass rechte Gedanken verschwinden.
nur Schwachköpfe verwechseln die Forderung nach einer Ächtung der NPD, einer Entfernung der NPD aus den Parlamenten und die Austrocknung der finanziellen Basis der NPD mit der Erwartung des "Verschwindens rechter Gedanken".
Ge-nau!Die einzige Folge wäre, dass die Strukturen im Untergrund (und im Hintergrund) sich verfestigen - und dass sich (wie ich oben schon geschrieben habe) postwendend eine neue Partei der Rechten bildet, die dann eben anders heißt, dasselbe tut, aber auf absehbare Zeit nicht juristisch angreifbar sein würde.
Deswegen ist ja auch das Verbot der PKK, der Moslembrüder, der Gruppe um den "Kölner Kalifen" und das Verbot von "Wehrsportgruppen" so sinnlos. Vielleicht sollten diese Verbote sogar rückgängig gemacht werden.
Nachweis? Quelle?Übrigens sind sich ja auch die Juristen unter unseren Politikern nicht einig, ob ein Verbotsantrag erfolgreich wäre, und nicht nur wegen der V-Leute!
Ich weiß nämlich von keinem Politiker, der davon ausgeht die NPD sei in Wirklichkeit verfassungstreu und es wäre auch nach Abzug der V-Leute unklar, ob einem Verbotsantrag stattgegeben würde.
Meines Wissens geht es ausschließlich um die Frage der V-Leute und ob auf diese verzichtet werden kann bzw. soll.
Du kannst sicher belegen, dass die Linkspartei regelmäßige Kontakte zu linken Terroristen pflegt und Volksverhetzung betreibt - analog der NPD.Ansonsten müsste man ja auch Die Linke verbieten, da einzelne hohe Funktionäre immer wieder öffentlich Forderungen stellen (Einführung des Kommunismus), die unserer Verfassung diametral zuwider laufen.
Nach deinem Vergleich der aggressiv aufgeladenen Atmosphäre im Umfeld von Rechtsradikalen mit dem Unwohlsein, dass Menschen angeblich bei der bloßen Anwesenheit von Ausländern erfasse, bezweifle ich ernsthaft, ob das für dich wirklich eine "Katastrophe" wäre, wie du behauptest.Also, ein Erfolg ist keinesfalls sicher, und ein Sieg der NPD vor Gericht wäre eine Katastrophe!
Schönen Tag noch.
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28.11.2011, 09:13Inaktiver User
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
Du meinst, die bis zu 1,3 Billionen Euro (je nach Rechnung), die in den letzten 15 Jahren nach Ostdeutschland geflossen sind, seien zu wenig gewesen und deshalb sei es kein Wunder, dass die Menschen kostenlose Angebote der NPD wahrnähmen?
Hast du in der Reportage nicht den kleinen Jungen gesehen, mit der extrem kurzhaarigen Frisur und den Bundeswehrklamotten? Hat er die vom Hartz-IV seiner Eltern bezahlt?
Hast du nicht das junge Mädchen gehört, das auf die Frage, ob es sie störe, dass das Fest von der NPD organisiert werde, geantwortet hat "nein, wieso, mein Freund gehört auch dazu" ? - Glaubst du, mit einem besseren Job gibt sie ihrem Süßen den Laufpass?
Die Kinder und Jugendlichen in diesen Gegenden sagen, die Ausländerquote läge bei 40-50 Prozent und Juden seien "scheiße". Meinst du, wenn auch die Gewerkschaften oder Bürgerrechtler ein Fest mit Grillwürstchen und Hupfburg veranstalten, ändert sich diese Geisteshaltung?
Wegschauen wovon?Damit ist für mich aber eine andere Frage noch nicht gelöst.
Wie ist es möglich, dass die drei in Zwicke über 10 Jahre "unbehelligt" leben konnten ohne dass jemand etwas gemerkt haben will?
Da war wegschauen doch nur der Vorname? Oder ist es bereits so weit, dass die ganze Gegenden schon in ihrer Gewalt haben und keiner mehr wagt den Mund aufzumachen?
Wer sich von der NPD nicht gestört fühlt, musste sich im Fall des Zwickauer Trios auch nicht gestört fühlen.
Oder glaubst du, die liefen mit einem Schild auf dem Rücken herum, auf dem die Morde aufgelistet waren, die sie begangen haben?Geändert von Inaktiver User (28.11.2011 um 09:47 Uhr)
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28.11.2011, 09:22
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
Den Boden für die braune und auch die rote Saat hat sich der Staat selbst geebnet. Wer jahrzehntelang die Sorgen und Ängste der kleinen Leute ignoriert und lächerlich macht, muss sich nicht wundern.
Aus welchem Grund konnten denn damals die Nazis an die Macht gelangen? Da sollte man mal drüber nachdenken.
Klar, wenn ich übersättigt und bequem auf den blöden und ungebildeten Pöbel herab schaue, komm ich da natürlich nicht drauf. Da will ich vermutlich auch nicht drauf kommen oder es zumindest nicht zugeben.
Sicher, ein Verbot wäre ein Zeichen, aber irgendwie auch nur ein oberflächliches."Sie können gerne ihr Toilettenpapier dreimal wenden. Es hilft aber nichts, solange die Inder mehrheitlich in den Bach scheißen." RG
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28.11.2011, 09:27Inaktiver User
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28.11.2011, 09:33Inaktiver User
AW: NPD-Verbot - "Neo-Nazi-Morde"
Das ist genau die Argumentation, die verwendet wird, um die Anziehungskraft der NSDAP zu rechtfertigen.
.. was sagte ich grad? .. voilàAus welchem Grund konnten denn damals die Nazis an die Macht gelangen? Da sollte man mal drüber nachdenken.
Und die Autobahnen hatten ja auch ihr Gutes.
Welche Sorgen haben denn die "kleinen Leute" in den östlichen Bundesländern, die eine Hinwendung zur NPD rechtfertigen: zum Beispiel die Befürchtung der Überfremdung.
Was ja auch enorm verständlich ist, angesichts eines Ausländeranteils in diesen Regionen von unter 5%.


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