Vielleicht wurde dieses Thema schon im Strang zur Piratenpartei aufgegriffen...
Sei's drum, ich bin fassungslos und finde, es ist einen eigenen Tread wert.
Im Report der ARD wurde heute abend berichtet, dass der werte Herr Thauss - ihr erinnert euch, das ist der SPD-Mann, der wegen des Besitzes brutaler Kinderpornos aus der Partei flog -, eine Zeitlang Mitglied der Piraten-Partei war und nach seiner Verurteilung auch dort das Parteibuch abgeben musste, dieselbe nun aber weiter fleißig berät.
Nicht allein die Äußerungen einiger Piraten zu diesem Umstand fand ich zum, richtig übel wurde mir, als der Herr selbst das Wort ergriff und es als quasi lächerlich abtat, dass er wegen eines Deliktes, das in der Gesellschaft selbst konrovers eingeschätzt wird, sich nicht mehr politisch betätigen sollte.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was dieser Mensch von sich gibt!
Das nennt der Mann ein Delikt?
Vielleicht sogar lediglich ein Kavaliersdelikt?!?
Und dann diese Frechheit, zu unterstellen, dass (große) Teile der Gesellschaft den Missbrauch von Kindern billigen...
Die Wut ist mir wirklich in die Fäuste gesprungen.
Und wenn sich die Piratenpartei nicht eindeutig von diesem Herren distanziert und ihm die rote Karte zeigt, dann hat sie sich für mich ein für alle Mal als politische Instanz disqualifiziert.
Mir ist vor Empörung und Zorn immer noch ganz schlecht!
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 19
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02.11.2011, 01:01Inaktiver User
Herr Thauss und die Piratenpartei
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02.11.2011, 01:06Inaktiver User
AW: Herr Thauss und die Piratenpartei
Ups, ich sehe gerade, dass ich vor Aufregung im falschen Themenbereich gelandet bin.
Bitte, liebe Moderatoren, verschiebt den Strang.
Danke.
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02.11.2011, 09:43
AW: Herr Thauss und die Piratenpartei
Darstellung der Piraten:
FAQ Jörg Tauss
grüsse, barbara
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04.11.2011, 14:24
AW: Herr Thauss und die Piratenpartei
Leute, die wegen des Besitzes von Kinderpornos oder anderer Vergehen verurteilt wurden, findest du in jeder Partei. Würdest du deshalb jetzt beispielsweise die Grünen oder die Union nicht mehr wählen? Tauss wird nicht mehr Mitglied der Piratenpartei. Damit ist das Thema erledigt.
...de la calle de San Sebastian...
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04.11.2011, 15:00
AW: Herr Thauss und die Piratenpartei
zitat aus deinem link: ".....Das bei ihm gefundene Material lag übrigens nicht auf seinem Computer, sondern in seinem Mobiltelefon und auf CD vor. Dies war ebenso ungewöhnlich wie die szenetypisch geringe Menge......"
für diese "geringe" menge benötigte die oberstaatsanwältin 1h 20min, dann hatte sie alles material der anklageschrift vorgelesen.
zum grössten teil waren die kinder (fast ausschliesslich knaben) nicht mal 12 jahre alt. der grossteil war im grundschulalter oder sogar kindergarten.
und der herr t. sass z.t. grinsend und selbstgefällig auf seinem stuhl, weil er sich ja keiner schuld bewusst war. im gegenteil, er hatte ja hehre ziele verfolgt und fühlte sich unverstanden.
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04.11.2011, 16:31Inaktiver User
AW: Herr Thauss und die Piratenpartei
Ja, das lässt sich wahrscheinlich nicht ausschließen, dass es Kinderfixxeropder Kinderpornoliebhaber, selbst verurteilte, nicht allein in jeder gesellschaftlichen Schicht gibt, sondern diese auch die unterschiedlichsten Parteibücher besitzen.
Wenn dies allerdings innerhalb der Partei bekannt ist und dort keinerlei Reaktion - sprich Ausschluss - stattfindet, dann allerdings ja, wäre das für mich ein unbedingter Grund, dieser Partei niemals im Leben meine Stimme zu geben.
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04.11.2011, 19:50Inaktiver User
AW: Herr Thauss und die Piratenpartei
Herr Thauss hat sein Parteibuch freiwillig abgegeben. Wie kommt jemand auf die Idee selbst im Bereich KiPo "ermitteln" zu wollen. So seine offizielle Ausrede dafür. Wofür gibt es Polizei und Staatsanwaltschaft?
Ich persönlich finde es irritierender, dass Bodo Thiesen immer noch in der PP ist.Geändert von Inaktiver User (04.11.2011 um 20:01 Uhr) Grund: Link angepasst
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04.11.2011, 20:03
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05.11.2011, 12:37
AW: Herr Thauss und die Piratenpartei
...de la calle de San Sebastian...
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05.11.2011, 12:38


, richtig übel wurde mir, als der Herr selbst das Wort ergriff und es als quasi lächerlich abtat, dass er wegen eines Deliktes, das in der Gesellschaft selbst konrovers eingeschätzt wird, sich nicht mehr politisch betätigen sollte.
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