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Thema: Gleichmacherei
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20.10.2011, 17:23Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
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20.10.2011, 17:53Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
Wir haben in den letzten Jahrzehnten einem Machbarkeitswahn gehuldigt, der in der Geschichte der Menschheit wohl einmalig war. Von allen Seiten wurde uns suggeriert, irgendwann wäre jede Krankheit heilbar und den Tod würde die Menschheit in absehbarer Zeit auch noch besiegen.

Dabei erinnern sich viele von uns noch daran, dass es in der Großeltern- oder Elterngeneration noch ganz anders aussah. Es gab alte Männer mit Kriegsverletzungen, ältere Menschen mit Stock waren nichts Ungewöhnliches. Die Menschen lebten mit ihren Krankheiten und Behinderungen und machten das Beste daraus.
Heute leben viele in dem naiven Glauben, die Medizin könne alles reparieren und wer das nicht machen ließe, sei selbst schuld. Selbst die Zeichen des Alters soll man doch bitte beseitigen lassen. Was dabei alles schief gehen kann, liest man dann in der Bri im Forum "Schönheitsoperationen".
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20.10.2011, 18:10Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
Bin mir da gar nicht so sicher . Wenn sich unsere Schmierenkomödianten im Gesundheitsministerium mal die Pharma und Apothekerlobby zur Brust nehmen würden könnte man viel bewegen . Schon ein bisschen aus dem Ruder die Situation wenn ich im Ausland bin und dort unsere Medikamentenpreise vergleiche ........Hmm vor allem springen hier wie dort in so ner Apothekenbude auf 20m² im Mittel 12 Mitarbeiter rum also ist da noch genug Speck drin . Welcher Einzelhändler kann sich heute noch solch einen Luxus leisten .
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20.10.2011, 18:15
AW: Gleichmacherei
Es war mal eine Positivliste im Gespräch.
Erfolgreich abgeschmettert.Eine Positivliste für Arzneimittel enthält Arzneimittel, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden dürfen. Die Auswahl der Medikamente erfolgt dabei sowohl nach therapeutischen Gesichtspunkten wie hohem therapeutischen Nutzen und Bewährungsgrad als auch anhand von wirtschaftlichen Aspekten wie dem Verhältnis aus Kosten und Nutzen.
Die in Deutschland 1992 im Gesundheitsstrukturgesetz geplante Einführung einer Positivliste ist trotz mehrerer Anläufe nicht umgesetzt worden. Die Beschließung eines Arzneimittel-Positivlistengesetzes (AMPoLG) wurde zuletzt 2003 zurückgestellt.[1][2]
In den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union, unter anderem in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal und Schweden, wird eine Positivliste gepflegt.[3] In der Schweiz existiert mit der Spezialitätenliste ebenfalls eine abschließende Positivliste für ArzneimittelDie Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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20.10.2011, 18:21Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
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20.10.2011, 18:39Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
Kapier ich auch nicht.
Für die Therapie der Adipositas gilt Ähnliches, da wird viel Geld für Kuren ausgegeben und wenn die Leute kurze Zeit später wieder genauso dick sind, war das alles umsonst. Dann verlangen sie eine Magenverkleinerungsoperation auf Kassenkosten.
Als im TV mal ein Chirurg, der solche Operationen durchführt, gefragt wurde, ob das tatsächlich die einzige Option wäre, antwortete er: Es gäbe durchaus andere Möglichkeiten, aber die sind mit dem Grundgesetzt nicht vereinbar - die Leute ein paar Monate in eine Zelle sperren und die Essensration durch die Tür reichen
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20.10.2011, 18:45
AW: Gleichmacherei
Ich finde, es sieht doch eigentlich ganz gut aus für die GKV. Schätze, dass ungefähr bei die Hälfte der Beiträge hier mehr Leistung gefordert wird und die andere Hälfte fordert weniger. Im Mittel scheint es zu passen :)
@blubb-blubb
Wir diskutieren hier eine Krankenversicherung. Denke nicht, dass es sich bei einem Sehfehler um eine Krankheit handelt.
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20.10.2011, 18:49Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
Um was denn sonst? Warum sollen ein angeborener Herzfehler oder eine Hüftluxation auf Krankenkassenkosten behandelt werden, eine starke Fehlsichtigkeit aber nicht?
Die Krankenversicherungen zahlen auch für erworbene Krankheiten, die mit einem anderen Lebensstil vermeidbar wären; für Fehlsichtigkeit können die Leute nichts.
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20.10.2011, 18:49Inaktiver User
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20.10.2011, 18:52
AW: Gleichmacherei
Seit 30 Jahren gibt es für Dicke keine Kuren mehr. Und wenn unter der Bedingung, dass sie erstmal mindestens 25 Kilo runtergefastet haben müssen.Für die Therapie der Adipositas gilt Ähnliches, da wird viel Geld für Kuren ausgegeben und wenn die Leute kurze Zeit später wieder genauso dick sind, war das alles umsonst
Auch für Rückenleiden gibt es keine Kuren mehr, die Leute bekommen bestenfalls einen Zuschuss für 100 Rehamassnahmen in einer anerkannten Muckibude.
Und es ist sehr zu unterscheiden, ob Rehamassnahmen von der Rentenkasse - zur Erhaltung der Arbeitskraft - oder Kuren von der Krankenkasse - zur Erhaltung der Gesundheit oder im Anschluss an bestimmte Operationen - verordnet werden.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel



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