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  1. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    in dem beitrag sagte ein arzt, dass er sich wünschen würde, dass die ärzte ihre patienten mehr damit vertraut machen würden, mit krankheiten zu leben.
    Ja, das wäre in mancherlei Hinsicht sicher zu begrüssen und sinnvoll.

  2. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    in dem beitrag sagte ein arzt, dass er sich wünschen würde, dass die ärzte ihre patienten mehr damit vertraut machen würden, mit krankheiten zu leben.

    und das ist eine so schmerzhafte diskussion, die so tief in die lebensvorstellungen der leute eingreift und so wesentliche fragen berührt, dass sie in einer demokratischen gesellschaft vermutlich nicht geführt werden kann.
    Wir haben in den letzten Jahrzehnten einem Machbarkeitswahn gehuldigt, der in der Geschichte der Menschheit wohl einmalig war. Von allen Seiten wurde uns suggeriert, irgendwann wäre jede Krankheit heilbar und den Tod würde die Menschheit in absehbarer Zeit auch noch besiegen.

    Dabei erinnern sich viele von uns noch daran, dass es in der Großeltern- oder Elterngeneration noch ganz anders aussah. Es gab alte Männer mit Kriegsverletzungen, ältere Menschen mit Stock waren nichts Ungewöhnliches. Die Menschen lebten mit ihren Krankheiten und Behinderungen und machten das Beste daraus.

    Heute leben viele in dem naiven Glauben, die Medizin könne alles reparieren und wer das nicht machen ließe, sei selbst schuld. Selbst die Zeichen des Alters soll man doch bitte beseitigen lassen. Was dabei alles schief gehen kann, liest man dann in der Bri im Forum "Schönheitsoperationen".

  3. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber die derzeitigen Krankenkassenbeiträge können nicht ausreichen um jedem Patienten alle inzwischen medizinisch möglichen Behandlungen zu finanzieren.
    Bin mir da gar nicht so sicher . Wenn sich unsere Schmierenkomödianten im Gesundheitsministerium mal die Pharma und Apothekerlobby zur Brust nehmen würden könnte man viel bewegen . Schon ein bisschen aus dem Ruder die Situation wenn ich im Ausland bin und dort unsere Medikamentenpreise vergleiche ........Hmm vor allem springen hier wie dort in so ner Apothekenbude auf 20m² im Mittel 12 Mitarbeiter rum also ist da noch genug Speck drin . Welcher Einzelhändler kann sich heute noch solch einen Luxus leisten .

  4. User Info Menu

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    im Gesundheitsministerium mal die Pharma und Apothekerlobby zur Brust nehmen würden könnte man viel bewegen . .
    Es war mal eine Positivliste im Gespräch.
    Eine Positivliste für Arzneimittel enthält Arzneimittel, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden dürfen. Die Auswahl der Medikamente erfolgt dabei sowohl nach therapeutischen Gesichtspunkten wie hohem therapeutischen Nutzen und Bewährungsgrad als auch anhand von wirtschaftlichen Aspekten wie dem Verhältnis aus Kosten und Nutzen.

    Die in Deutschland 1992 im Gesundheitsstrukturgesetz geplante Einführung einer Positivliste ist trotz mehrerer Anläufe nicht umgesetzt worden. Die Beschließung eines Arzneimittel-Positivlistengesetzes (AMPoLG) wurde zuletzt 2003 zurückgestellt.[1][2]

    In den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union, unter anderem in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal und Schweden, wird eine Positivliste gepflegt.[3] In der Schweiz existiert mit der Spezialitätenliste ebenfalls eine abschließende Positivliste für Arzneimittel
    Erfolgreich abgeschmettert.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heute leben viele in dem naiven Glauben, die Medizin könne alles reparieren und wer das nicht machen ließe, sei selbst schuld. Selbst die Zeichen des Alters soll man doch bitte beseitigen lassen. Was dabei alles schief gehen kann, liest man dann in der Bri im Forum "Schönheitsoperationen".
    Und das soll dann doch bitte auch noch die Krankenkasse zahlen. Da wird dann evtl. noch ein psychologisches Gutachten vorgelegt und die Kasse zahlt.

    Aber demjenigen, bei dem ein Sinn (Augen) nicht richtig funktioniert wird Hilfe verwehrt. Da läuft doch was falsch.

  6. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und das soll dann doch bitte auch noch die Krankenkasse zahlen. Da wird dann evtl. noch ein psychologisches Gutachten vorgelegt und die Kasse zahlt.

    Aber demjenigen, bei dem ein Sinn (Augen) nicht richtig funktioniert wird Hilfe verwehrt. Da läuft doch was falsch.
    Kapier ich auch nicht.

    Für die Therapie der Adipositas gilt Ähnliches, da wird viel Geld für Kuren ausgegeben und wenn die Leute kurze Zeit später wieder genauso dick sind, war das alles umsonst. Dann verlangen sie eine Magenverkleinerungsoperation auf Kassenkosten.
    Als im TV mal ein Chirurg, der solche Operationen durchführt, gefragt wurde, ob das tatsächlich die einzige Option wäre, antwortete er: Es gäbe durchaus andere Möglichkeiten, aber die sind mit dem Grundgesetzt nicht vereinbar - die Leute ein paar Monate in eine Zelle sperren und die Essensration durch die Tür reichen

  7. User Info Menu

    AW: Gleichmacherei

    Ich finde, es sieht doch eigentlich ganz gut aus für die GKV. Schätze, dass ungefähr bei die Hälfte der Beiträge hier mehr Leistung gefordert wird und die andere Hälfte fordert weniger. Im Mittel scheint es zu passen :)

    @blubb-blubb
    Wir diskutieren hier eine Krankenversicherung. Denke nicht, dass es sich bei einem Sehfehler um eine Krankheit handelt.

  8. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Denke nicht, dass es sich bei einem Sehfehler um eine Krankheit handelt.
    Um was denn sonst? Warum sollen ein angeborener Herzfehler oder eine Hüftluxation auf Krankenkassenkosten behandelt werden, eine starke Fehlsichtigkeit aber nicht?

    Die Krankenversicherungen zahlen auch für erworbene Krankheiten, die mit einem anderen Lebensstil vermeidbar wären; für Fehlsichtigkeit können die Leute nichts.

  9. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Wir diskutieren hier eine Krankenversicherung. Denke nicht, dass es sich bei einem Sehfehler um eine Krankheit handelt.
    Ein Beinbruch ist auch keine Krankheit. Trotzdem ist für die Kosten der Behandlung die Krankenversicherung zuständig.

  10. User Info Menu

    AW: Gleichmacherei

    Für die Therapie der Adipositas gilt Ähnliches, da wird viel Geld für Kuren ausgegeben und wenn die Leute kurze Zeit später wieder genauso dick sind, war das alles umsonst
    Seit 30 Jahren gibt es für Dicke keine Kuren mehr. Und wenn unter der Bedingung, dass sie erstmal mindestens 25 Kilo runtergefastet haben müssen.
    Auch für Rückenleiden gibt es keine Kuren mehr, die Leute bekommen bestenfalls einen Zuschuss für 100 Rehamassnahmen in einer anerkannten Muckibude.

    Und es ist sehr zu unterscheiden, ob Rehamassnahmen von der Rentenkasse - zur Erhaltung der Arbeitskraft - oder Kuren von der Krankenkasse - zur Erhaltung der Gesundheit oder im Anschluss an bestimmte Operationen - verordnet werden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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