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    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sozialverträgliches Frühableben?
    Polemik

  2. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Polemik
    Nicht unbedingt. Auch Menschen, die zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, sterben meist an irgend einer Krankheit, nur eben später. Rein ökonomisch gedacht sind sie für die Kassen keineswegs billiger.

  3. gesperrt

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    AW: Gleichmacherei

    Frank, ich habe doch wohl genug Vorsorgeuntersuchungen bei unterschiedlichen Ärzten genannt, die zwar notwendig sind, weil Früherkennung alles ist, aber dennoch nicht bezahlt werden.
    Dass man so weit schon gekommen ist, Menschen den Tod zu wünschen, damit keine Kosten anfallen, hoffe ich wirklich nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. Auch Menschen, die zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, sterben meist an irgend einer Krankheit, nur eben später. Rein ökonomisch gedacht sind sie für die Kassen keineswegs billiger.

    Wenn die Versicherten aber jetzt in hohem Alter und mangels von der KK nicht bezahlter Seehilfe vom Stadtbus der Strassenbahn oder sonst was platt gefahren werden ist der Schaden für die KK erfolgreich abgewendet zumindest hat ihn dann eine andere Gesellschaft von daher war es dann wieder ökonomisch günstiger den Patieneten durch billige Vorsorgen lange am Leben zu erhalten , solange bis er klapprig durch irgend einen Unfall ablebt .

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    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Frank, ich habe doch wohl genug Vorsorgeuntersuchungen bei unterschiedlichen Ärzten genannt, die zwar notwendig sind, weil Früherkennung alles ist, aber dennoch nicht bezahlt werden.
    Dass man so weit schon gekommen ist, Menschen den Tod zu wünschen, damit keine Kosten anfallen, hoffe ich wirklich nicht.
    Es ist seit Jahrzehnten Fakt, dass die Kosten eines Patienten erst im letzten halben Jahr seines Lebens extrem steigen. Nach Berechnungen der Krankenkassen fallen die Hälfte aller Krankenkosten im letzten halben Jahr an, und davon die Hälfte im letzten Monat vor dem Tod.
    "Sozialverträgliches Ableben" ist ein Märchen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Es ist seit Jahrzehnten Fakt, dass die Kosten eines Patienten erst im letzten halben Jahr seines Lebens extrem steigen.
    Der Kabarettist Ludger Stratmann fasste das mal so zusammen: Die höchsten Kosten für die Kassen entstehen in den letzten zwei Jahren vor dem Ableben des Patienten. Also wäre es doch das Einfachste, diese zwei Jahre abzuschaffen.
    Das ist natürlich Satire, ebenso wie das "sozialverträgliche Frühableben".

    Fakt ist, die Kosten werden in den nächsten Jahrzehnten stark steigen, weil die geburtenstarken Jahrgänge alt werden. Dafür müssen Lösungen gefunden werden. Danach sieht die Alterspyramide wieder ein wenig anders aus.

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    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Zu sagen alles ist Sch.... ist einfach. Aber kannst du mal erklären was du genau meinst und wo du wahnsinnig Kosten einsparen willst?
    bin grad etwas in hetze. aber vor allem: vertikale trennung in privat und gkv sowie beitragsbemessungsgrenze und das beihilfesystem für beamte - alles idiotisch.

    meiner meinung nach brauchen wir eine horizontale trennung in privat und gkv, wobei die gkv nur die basisrisiken absichert. die beitragsbemessungsgrenze muss abgeschafft werden. die basisrisiken für kinder sollten ueber den steuerzahler mitversichert werden.

    und ja: wir müssen uns als gesellschaft darüber verständigen, dass es behandlungen gibt, die der basis-tarif nicht absichert. ja, wir müssen akzeptieren lernen, dass leute mit viel geld eine bessere behandlung bekommen, und dass arm-sein früher sterben heißen kann.

    es muss ja nicht heißen: schmerzhafter sterben, qualvoller sterben etc. aber früher - durchaus. wenn ein transplantation, ein implantat, ein besonders teures medikament nicht bezahlt werden kann, dann ist das eben so.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  8. gesperrt

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    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dazu muss man sagen, dass das Krankenversicherungssystem in Deutschland wirklich nicht optimal ist. Vierzig oder noch mehr Krankenkassen, alle mit dem entsprechenden Verwaltungsapparat - und wer viel Geld verdient, zahlt überhaupt nichts in die gesetzlichen Kassen ein.

    In anderen Staaten ist das besser geregelt. Die österreichische Krankenkasse ist beispielsweise eine Pflichtversicherung für alle Erwerbstätigen. Es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze. Auch Selbständige sind pflichtversichert, die Höhe der Beiträge ist angemessen und nicht mit den Beiträgen für Privatversicherte in D vergleichbar.

    Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, private Zusatzversicherungen abzuschließen. Natürlich existiert auch in Ö eine Zwei-Klassen-Medizin. Aber die Grundversorgung ist gut und für alle erschwinglich.
    Genau so sollten wir es auch machen!

    EINE gesetzliche KV für alle.
    Und die sollte selbstverständlich staatlich sein - Gewinne, die nicht anfallen müssen, um private Taschen zu füllen (abgesehen von Löhnen und Gehältern), kommen der Gemeinschaft zugute.
    Wer mehr will, kann sich zusätzlich versichern.

    Warum geht das bei den Österreichern und bei uns nicht?
    Geändert von Streuner (20.10.2011 um 14:40 Uhr)

  9. gesperrt

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    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    bin grad etwas in hetze. aber vor allem: vertikale trennung in privat und gkv sowie beitragsbemessungsgrenze und das beihilfesystem für beamte - alles idiotisch.

    meiner meinung nach brauchen wir eine horizontale trennung in privat und gkv, wobei die gkv nur die basisrisiken absichert. die beitragsbemessungsgrenze muss abgeschafft werden. die basisrisiken für kinder sollten ueber den steuerzahler mitversichert werden.

    und ja: wir müssen uns als gesellschaft darüber verständigen, dass es behandlungen gibt, die der basis-tarif nicht absichert. ja, wir müssen akzeptieren lernen, dass leute mit viel geld eine bessere behandlung bekommen, und dass arm-sein früher sterben heißen kann.

    es muss ja nicht heißen: schmerzhafter sterben, qualvoller sterben etc. aber früher - durchaus. wenn ein transplantation, ein implantat, ein besonders teures medikament nicht bezahlt werden kann, dann ist das eben so.
    Du beschreibst den Anfang vom Ende unserer Solidargemeinschaft.
    Grundversorgung endet dann irgendwann bei "Pflaster drauf - passt schon - das wars, mehr gibts nicht".

    Wer sich "nur" noch um Nachwuchs für die Gesellschaft kümmert, und deswegen vom Geldfluss abgeschnitten ist, ist am Ende dann der Dumme.
    "Warum soll ich dann so dumm sein, und Kinder zur Welt bringen", sagt sich dann* fast jeder.

    *"...dann..."?
    Ist das nicht jetzt schon so? Zumindest bei uns in Deutschland?
    Ach ja stimmt, die Weltbevölkerung...
    Na, dann macht mal weiter so.
    Aber beschwert Euch dann nicht, wenn irgendwann über das dünn- mit zwar hochintelligenten und superreichen aber nur noch alten Leuten besiedelte Deutschschland die überbordende hungernde Weltbevölkerung hereinschwappt und alles mit sich reißt.
    Irgendwann wird jede Mauer morsch... denkt an die Borgia!
    Geändert von Streuner (20.10.2011 um 15:03 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Gleichmacherei

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Du beschreibst den Anfang vom Ende unserer Solidargemeinschaft.
    Grundversorgung endet dann irgendwann bei "Pflaster drauf - passt schon" - das wars, mehr gibts nicht.
    Was die Grundversorgung beinhaltet muss genau festgelegt werden.

    Aber die derzeitigen Krankenkassenbeiträge können nicht ausreichen um jedem Patienten alle inzwischen medizinisch möglichen Behandlungen zu finanzieren. Die medizinischen Möglichkeiten sind heute so vielfältig aber auch teuer wie es zu Beginn der sozialen Krankenkassen nicht abzusehen war. Also muss dieses System geändert und den heutigen Gegebenheiten angepasst werden auch wenn das beinhaltet bestimmte Leistungen nicht mehr zu zahlen.

    Das was jetzt aber gemacht wird ist ein Flickenteppich. Da fehlt der Grundstock für jeden Versicherten an dem er sich orientieren kann. Im Gegensatz zum Vorschlag von Coco-lores.
    Geändert von Inaktiver User (20.10.2011 um 14:55 Uhr)

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