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Thema: Gleichmacherei
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19.10.2011, 21:36Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
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19.10.2011, 22:36Inaktiver User
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19.10.2011, 22:50
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19.10.2011, 23:06
AW: Gleichmacherei
Nee.
Bsp. Hautkrebsvorsorge: Das Screening war früher kostenlos, heute muss man dafür ca. 15,- Euro berappen.
Bsp. Zahnarzt: Dass man für Zahnersatz, der ja nötig ist, so mal schnell paar Tausend Euro aus der Tasche ziehen kann, ist ja schon schlimm genug. Letztens war ich bei der Vorsorge wegen meines Bonushefts; z.B. Knirscherschiene hat früher die gesetzliche Krankenkasse bezahlt, heute zahlt man 100,- Euro selbst. Sogar für eine Wurzelbehandlung muss man selbst zahlen und einiges andere mehr, das vor einem oder zwei Jahren noch bezahlt wurde.
Bsp. Augenarzt: Grüner-Star-Vorsorge, ab 40 wichtig, muss selbst bezahlt werden. Möchte man eine genauere Untersuchung, z.B. der Netzhaut, wenn man wie fast alle unter Bluthochdruck leidet, kann man 60,- bis 200,- Euro zahlen.
Bsp. Gyn (gut, betrifft dich nicht): Ultraschall muss bezahlt werden.
Das alles summiert sich ungeheuer und wird mit zunehmendem Alter leider nicht weniger.
Ich höre heute noch die Worte unserer Kanzlerin: "Jeder bekommt von der GKV, was er braucht." Wahrscheinlich meint sie nur sich selbst damit.
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20.10.2011, 00:13
AW: Gleichmacherei
@Gitta777
Du hast eventuell nicht Verstanden wie eine Versicherung funktioniert. Versicherung bedeutet nicht, ich zahl wenig ein und bekomm dafür viel raus. Versicherung bedeutet, im Schnitt bekomm ich soviel Leistung wie ich auch bezahlt hab. Wenn du und alle anderen all die Leistungen, die du aufzählst bezahlt bekommen willst, musst du genau den gleichen Betrag vorher rein zahlen.
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20.10.2011, 08:16Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
Das sehe ich nicht so. Imho ist die Versicherung-Branche eine Risiko-Branche, bei der das Risiko bei der Versicherung liegt. Mit anderen Worten: Versicherungen bauen u.a. darauf, dass bei 10 Einzahlern nur bei zwei der Versicherungsfall tatsächlich eintritt, oder von mir aus auch 4 von 10.
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20.10.2011, 08:21Inaktiver User
AW: Gleichmacherei
Logisch weiter gedacht hieße das, dass im Fall der Krankenversicherung die Behandlung bei chronischen oder schweren Krankheiten abgebrochen werden müsste, wenn die benötigten Leistungen den eingezahlten Betrag übersteigen. Nach dem Motto: mehr Leistung haben Sie nicht bezahlt

Es ist klar, dass die Kassen nicht mehr alle Leistungen für alle bezahlen können. Aber eine gute Basisversorgung für alle müsste finanzierbar sein. Deswegen wäre es sinnvoll, die Verwaltungskosten auf das Nötigste zu reduzieren und die vielen verschiedenen Versicherungen auf ein paar wenige zu reduzieren.Geändert von Inaktiver User (20.10.2011 um 08:26 Uhr)
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20.10.2011, 08:52
AW: Gleichmacherei
Frank, ich kenne keine einzige Versicherung, wo man nur das bekommt, was man eingezahlt hat. Dann bräuchte man ja keine.
Zudem müsste ja gerade Eigenverantwortung wie z.B. die Vorsorgeuntersuchungen belohnt und nicht bestraft werden, indem man bald alles selbst zahlt. Die Konsequenz ist ja, man spart sich das ein oder andere, eine Krankheit wird zu spät erkannt, und dann wird es um das Vielfache teurer für die Kasse. Was gibt das für einen Sinn?
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20.10.2011, 09:45
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20.10.2011, 09:45
AW: Gleichmacherei
Das ist aber eine merkwürdige Einstellung. Eine Versicherung ist in deinen Augen eine Geldmachmaschine für dich?
Wie kommst du nur zu der Aussage zu Vorsorgeuntersuchungen? Entgegen deiner Aussage bezahlt die GV doch Vorsorgeuntersuchungen. Was die Untersuchung einschließt, darüber lässt sich freilich streiten. Beachte aber, dass dein Arzt ein Interesse daran hat dir Zusatzleistungen aufzuschwatzen, weil er daran verdient. Er wird dich bezüglich Vorsorge garantiert nicht objektiv beraten, sondern als Geschäftsmann beraten.



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