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Thema: Todesstrafe
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28.09.2011, 22:45Inaktiver User
AW: Todesstrafe
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29.09.2011, 02:59
AW: Todesstrafe
Solange er lebt, hat er das - wie jeder Mensch. Ohne Ausnahme.
Woher kamen dieser Hass und diese Wut?Sieh dir mal das Video an wo der Berliner UBahn Mörder einen Mann tot tritt. Hat er da etwas anderes empfunden als Hass und Wut?
Wer oder was hat ihn ausgelöst - das müssen wir uns fragen.
Eben - niemand! Ohne Ausnahme.Niemand hat das Recht jemand anderen zu töten, es sei denn in Notwehr, wenn es um das eigene Leben geht (finde ich)
Ich hoffe, ich würde auch in Notwehr nicht töten.
Ich möchte nie töten.
"Wer will das schon", wirst Du jetzt vielleicht sagen.
Das ist nicht so selbstverständlich.
Wer diesen Wunsch hat, ist ein armer Mensch.
Der hat kein schönes Leben.
Wer anderen etwas wegnimmt, zieht immer so viel hinter sich her, wie er weggenommen hat.
Ein Leben kann man nicht zurückgeben, wenn man es einmal genommen hat - das bleibt man ewig schuldig.
Es sei denn... jemand erbarmt sich.
Welche Kosten?Aber was machen wir mit Menschen die Menschen töten? Weg sperren auf unsere Kosten?
Dass Du Dich nicht schämst?
Soll man Menschen umbringen, um Kosten zu sparen?
ja klar, nur die Schuldigen!
Wie gut, dass es Schuldige gibt.
Wenn man Menschen die Lebensgrundlage nimmt, bringt man sie dazu, sich gegenseitig umzubringen.
Wer ist dann der Schuldige?
Was passiert gerade in Griechenland!
Die Menschen weigern sich, an die Gemeinschaft zu zahlen.
Warum: Weil keiner mehr dem Anderen traut.
Und warum nicht? Weil viele betrogen haben und alle schauten zu oder machten mit.
Wie kann man diesen Menschen noch helfen?
Erlasst ihnen ihre SCHULD!
Sonst gibt es dort ein Gemetzel!
Von einer Todesstrafe lässt sich dann keiner mehr abschrecken!
Dann wendet jeder die Todesstrafe an, wenn man ihm die Lebensgrundlage entziehen will.Geändert von Streuner (29.09.2011 um 03:11 Uhr)
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29.09.2011, 03:20
AW: Todesstrafe
Ein Staat will uns vormachen, dass man durch Töten Gerechtigkeit herstellen kann.
Was, wenn eines Tages Menschen sich den Staat zum Vorbild nehmen, diese Auffassung teilen, jedoch "Gerechtigkeit" und das Recht selber in die Hand nehmen?!
Wer sich strikt daran hält "Du sollst nicht töten", der ist außer Gefahr.
Soll man sich den Staat zum Vorbild nehmen?
Vor sich selbst sollte man Vorbild sein.
Und vor seinen Mitmenschen - so banal das klingen mag.
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29.09.2011, 03:30
AW: Todesstrafe
Ach Du meinst, das muss erst noch wissenschaftlich bewiesen werden ob die Todesstrafe "sinnvoll" ist.
Du meinst, die Wissenschaft könnte der Todesstrafe einen Sinn verleihen, wenn sie nur lange genug nach einem Dafür sucht?
Da sind wir wieder bei meiner Eingangsfrage.
Viele Menschen, und jeder kommt über die Runden
oder wenigen Menschen geht es bestens?
Kann Menschen Töten sinnvoll sein?
Das hieße, es gibt sinnloses, unwertes MenschenLeben.
Menschen als Müll - wären das.
Menschen, die man töten darf, gibt es nicht!
Erstaunlich in der heutigen Zeit...
Dass es immer noch Menschen gibt, die das noch nicht kapiert haben.Geändert von Streuner (29.09.2011 um 03:36 Uhr)
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29.09.2011, 03:47
AW: Todesstrafe
Es ist eben immer die Frage, was höher wiegt,
das Finanzielle, das Rechtliche oder das Menschliche.
Steht das Recht über dem Menschen,
so kann das unmenschliche Auswirkungen haben.
Selbiges gilt für das Finanzielle
und alles andere was sich anböte, was über der Menschlichkeit stehen könnte.
Fazit: Es darf nichts über der Menschlichkeit stehen.
Nebenbei: 'Menschlich Umgehen' kann man an Tieren lernen.
Oder aber auch: Am Umgang mit den Tieren erkennt man den Charakter eines Menschen.
...
Der Mensch steht über dem Tier und an oberster Stelle.
Ob sich darüber alle einig sind?
Erst müssen wir lernen, uns gegenseitig nicht mehr umzubringen.
Dann können wir es mit den Tieren versuchen - sie nicht mehr zu töten
Aber... anfangen kann man immer
Gute Nacht! Wenn der Wald spricht
Geändert von Streuner (29.09.2011 um 03:53 Uhr)
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29.09.2011, 04:12
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11.10.2011, 10:37
AW: Todesstrafe
Die Konsequenzen sollte aber auch eine Befürworterin in Betracht ziehen.
Es werden unschuldige Gefängnisbeamte gezwungen einen Menschen hinzurichten. Es wird alles getan, damit niemand dabe das Gfühl hat, er sei der Töter gewesen. Drei Beamte drücken einen Knopf für die Todesspritzen, nur einer ist scharf. Sehr gut nachzusehen in dem Film: "Dead men walking". Der Hinzurichtende ist schuldig!
Bei Erschießungskommandos hatte immer einer "angeblich" eine Platzpatrone im Lauf, um sie alle seelisch zu entlasten.
Und selbst die Scharfrichter im Mittelalter waren keine "ehrenwerten" Bürger, sie mussten außerhalb der Stadt wohnen, und vollzogen ihr Amt unter einer Kapuze.
Wem bitte soll heutzutage solch ein Amt aufgbürdet werden?Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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11.10.2011, 12:26
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13.10.2011, 01:09
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13.10.2011, 10:23
AW: Todesstrafe
Das nein verstehe ich nicht! Wer denn sonst als ganz normale Wachbeamte vollführen denn die Hinrichtungen?Zitat von Opelius
"Es werden unschuldige Gefängnisbeamte gezwungen einen Menschen hinzurichten."
von Streuner: Nein.
Scharfrichter wie im Mittelalter gibt es selbst im Süden der USA nicht.Geändert von Opelius (13.10.2011 um 10:32 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel




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