Euro-Krise: Von der Leyen will Vereinigte Staaten von Europa | Politik | ZEIT ONLINE
Schuldenkrise: Von der Leyen fordert die Vereinigten Staaten von Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
BRAVO, Frau von der Leyen
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen fordert als Konsequenz aus der Euro-Krise einen Ausbau der politischen Union in Europa. "Mein Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa – nach dem Muster der föderalen Staaten Schweiz, Deutschland oder den USA", sagte von der Leyen dem Magazin Der Spiegel.
Die Gründung der USE (United States of Europe) wäre die einzig sinnvolle Lösung, um Europa-weit wirtschaftlich bestehen zu können. In so einem zusammengewürfelten Haufen wie derzeit, dem einzig eine gemeinsame Währung gemein ist, wird es logischerweise immer ein Land geben, welches das Schlusslicht in der Wirtschaftskraft bildet. Dieses Schlusslicht ist immer in der Gefahr, hinten runter zu kippen und den Rest der "angeblichen" EU mit in den Abgrund zu reißen, egal um welches Land es sich hierbei handelt.
Deshalb brauchen wir die USE!
Mit Europa-weiter(n) Wirtschafts- und Sozialpolitik und -systemen.
Ein USE müsste ja nicht bedeuten, dass die dazugehörigen Länder ihre Souveränität aufgeben müssten. So wie die einzelnen Bundesländer in der BRD bis zu einem gewissen Grad ihre eigene Wirtschaftspolitik betreiben, trotzdem aber jedes Bundesland für die Gemeinschaft der BRD einsteht, so würde das auch jedes Mitgliedsland in den USE handhaben.
Röttgen will keine Vereinigten Staaten von Europa
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Ergebnis 1 bis 10 von 14
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25.09.2011, 13:30
USE - United States of Europe
Geändert von Streuner (25.09.2011 um 13:38 Uhr)
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25.09.2011, 14:08
AW: USE - United States of Europe
Von der Leyen, viele Minister und auch Stimmen aus den GRÜNEN - wie auch Joschka Fischer
wollen zusammenführen.
Westerwelle bremst und will spalten.
Das macht seine Gesinnung und die Gesinnung der FDP mal wieder deutlich.
Und was ist mit denen, die Gemeinschaft wollen, aber aus welchen Gründen auch immer, nicht können???Außenminister Guido Westerwelle (FDP) plädierte derweil für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Wer bei der gemeinsamen Währung oder der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik nicht mitgehen wolle, „der soll die anderen nicht aufhalten dürfen“, schrieb Westerwelle in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“. Eine Renationalisierung bezeichnete der Außenminister zugleich als „gefährlichen Irrweg“.
Die FDP ist und bleibt die "Partei der Besserverdienenden", die Partei der Egoisten - im Kleinen wie im Großen. Wer es nicht schafft, aus eigener Kraft mitzuhalten, der soll vor die Hunde gehen.
Deshalb ist es höchste Zeit, dass die FDP endlich von der Bildfläche verschwindet!
Man kann Griechenland oder auch jedes andere Land nicht zu mehr Wirtschaftskraft zwingen.
Es geht aber in der Politik nun mal nicht vordringlich um die Wirtschaft sondern um die Menschen, die in einem Wirtschaftsraum leben - wollen.
Schuldenkrise: Von der Leyen fordert "Vereinigte Staaten von Europa" - Nachrichten Politik - WELT ONLINE
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25.09.2011, 17:14
AW: USE - United States of Europe
Welches Bruttosozialprodukt wäre größer, das der USA oder das der USE?
Wer wäre weniger verschuldet, die USA oder die USE?
Wer hätte die größere Wirtschaftskraft, die USA oder die USE?
Kann mir das jemand sagen?
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04.10.2011, 02:33
AW: USE - United States of Europe
Wie wir aus den Nachrichten der vergangenen Tage herausgehört haben, ist Europa nun gezwungen, sich zu vereinen, weil ein Auseinanderfallen Europas zu einem heillosen und Unheil-bringenden Chaos führen würde.
Wenn wir es richtig machen, bietet sich uns eine einmalige historische Chance, die wir nutzen sollten.
Damit dies gelingen kann, sind zwei Dinge wichtig:
- Das Volk muss einsehen, dass ein vereintes Europa für alle mehr Vorteile bringt als Nachteile.
Denn wenn die Bürger das nicht einsehen, wird es eine Vereinigung unter Zwang geben.
So viele Völker und Menschen unter Zwang zu vereinen, kann böse ausgehen.
- Damit das Volk und der Bürger einsieht, dass die Gründung der vereinigten Staaten von Europa für alle das Beste ist, kommt es sehr darauf an, wer dieses vereinte Europa regieren wird und wie er oder sie das macht.
Machtkalkül und wirtschaftliches Vorteilsdenken dürfen dabei keine Rolle spielen.
Wichtig dabei ist auch, dass man das Volk, den einzelnen Bürger mitregieren lässt - und zwar mitregieren von Anfang an. Das heißt, mitgestalten und mitbestimmen lassen bei der Ausarbeitung und Gründung einer Europäischen Verfassung.
Wirtschaftliche Überlegungen dürfen dabei nur insofern eine Rolle spielen, als dass der Grundsatz erhalten oder besser gesagt, eingeführt wird, ' Die Wirtschaft hat den Menschen zu dienen, und nicht umgekehrt'. Das muss mit in die Verfassung!
Bei allen wirtschaftlichen Überlegungen muss daher die Hauptrolle spielen:
Nutzt das der Gemeinschaft?
Wir sollten uns die Wiedervereinigung Deutschlands als Lehrstück zu Hilfe nehmen - nicht als Meisterstück. Das ist geraade nochmal gutgegangen, kann man im Nachhinein sagen - wobei man die schlimmen Ereignisse, welche die Wiedervereinigung unter anderem hervorgebracht hat, nicht kleinreden darf (Hoyerswerda - Rostock-Lichtenhagen ...).
Wiederholen sich aber solche unschönen Szenen, welche die Deutsche Wiedervereinigung mit sich gebracht haben, Europa-weit, dann könnte das Ende vom Lied anders ausfallen.
Es muss sichergestellt sein, dass nicht (wieder!) Spekulanten das große Geschäft machen können, während das Volk ums tägliche Überleben zu kämpfen hat.
Das würde böse böse enden und es könnte im wahrsten Sinne ein harter Kampf werden.
Am meisten sollten wir dabei die im Auge behalten, die von Unruhen, welche sie durch Spekulationen auslösen könnten, profitieren würden.
Da ist durchaus auch mal kriminelle Absicht dahinter, die man nur schwer jemandem nachweisen kann.
Umso dringlicher wird eine Vereinigung Europas, wenn wir das Aufleben einer neuen Diktatur in Russland beobachten, wenn wir die wachsende Wirtschaftskraft Chinas betrachten. Erst recht, wenn wir nach Nordafrika schauen, wo wir noch nicht wissen, wie sich das dort entwickeln wird.
Was auch wichtig ist, Die USE sollten keine Konkurrenten der USA werden, sondern Partner!
Während bisher schwach entwickelte Länder zu Großmächten werden, kann Europa es sich nicht leisten, auseinander zu fallen.
Und noch eines ist dabei zu beachten:
Will Europa eines Tages mit den erstarkten neuen Mächten Verhandlungen führen, so kann es das nur, wenn es mit einer Stimme spricht - mit einer Stimme, hinter der das ganze Volk Europas steht.
Wir stehen an einem Scheideweg.
Ich bin für die Gründung der 'Vereinigten Staaten von Europa'.
Mit einer europäischen Verfassung.
Mit europäischen Sozialsystemen - das verhindert soziale Unruhen.
Mit einer europäischen Wirtschaftspolitik.
Mit einer europäischen Gesetzgebung.
Mit einem weitgehendst verstaatlichten europäischen Bankensystem,
so dass der Staat (das Volk) die Zinsen für Kredite an sich selbst, an die Gemeinschaftskasse zahlt, welche der Gemeinschaft dann wieder zugute kommen.
Beitrittskriterium, damit ein Land aufgenommen werden kann, darf nicht die Wirtschaftskraft eines Landes sein, sondern ausschließlich, dass sich das Land per Volksabstimmung zur Europäischen Verfassung bekennt.
Das ist der Hauptzweck der Vereinigung Europas: Dass kein Land Europas alleingelassen und ausgegrenzt wird. Der Frieden in Europa muss oberstes Ziel dieser Vereinigung sein!
Wir müssen uns auch im Klaren darüber sein, dass die Vereinigung Europas für das eine oder andere Land möglicherweise kurzfristig finanzielle und auch andere Nachteile bringen kann.
Bei einer Vereinigung sind Kompromisse nicht immer zu vermeiden.
Aber die langfristigen Vorteile für alle, über eine lange Zukunft hinaus, überwiegen beiweitem, wenn man mit einbezieht, wie sich das auf ein friedliches Zusammenleben auswirken kann.
Was meint Ihr zu diesen wichtigen Fragen, welche die unmittelbar vor uns liegende Zukunft von jedem von uns betrifft?
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04.10.2011, 05:12
AW: USE - United States of Europe
Dem 1. Teil deines Satzes stimme ich zu, beim 2 Teil sehe ich die Probleme, da Europa ( Europäer) viel zu „kleinstaatlich“ denkt.
Europa sieht immer noch nicht die Macht der neuen erstarkten Mächte, und das ist nicht nur China, sondern auch Indien ( 2 Länder nur mit zusammen 2,5 Milliarden Bürgern), Brasilien, Russland (Brics) ...diese Länder drängen mit Macht zur globalen Mitsprache. Die asiatischen Völker sind selbstbewusst geworden.
Für China z. B. läuft Europa politisch gesehen unter ferner liefen...uninteressant. Viel zu „kleinstaatlich“ –keine Visionen für morgen und übermorgen...
Europa lebt davon, das Parkinson’sche System ( die Administration lebt davon, sich selbst zu administrieren) aufgebaut zu haben.
Es gibt viel zu tun.Alle sagten: das geht nicht. Dann kam eine, die wusste das nicht und hat´s einfach gemacht.
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04.10.2011, 10:25Inaktiver User
AW: USE - United States of Europe
Ist denn schon wieder Weihnachten, dass hier Wunschlisten geschrieben werden?
Wie soll man sich die Vereinigten Staaten von Europa denn vorstellen?
... deutsch-österreichisch-dänisch-holländisch dominiert ?
(andere EU-Staaten, z.B. Großbritannien, Frankreich, Polen, wären sicher begeistert)
... spanisch, portugiesisch, italienisch, griechisch dominiert?

... oder mit Verwässerungen von Länderspezifika (Gesellschaftsentwürfe, Sozialpolitik, Wirtschaft, Umwelt, u.v.m.) hin zu einem Kompromiss irgendwo zwischen dänischen und bulgarischen, zwischen schwedischen und griechischen Standards?
(Wie sollten wir z.B. die Unterschiede zwischen deutscher Bundesstaatlichkeit und französischer Zentralstaatlichkeit, zwischen der Religiosität Irlands/Polens und dem Säkularismus Skandinaviens integrieren? oder die ungarischen Zensurgesetze und die britischen Maßeinheiten?)
... oder bauen wir Europa gleich ganz und gar neu und ideal - wie auch immer man das Ideal für sich persönlich und unter Außerachtlassung anderer Sichtweisen definiert?
Lassen wir ruhig einen Augenblick beiseite, wie (un)realistisch eine solche Vision ist, auch wenn man der Realisierbarkeit durchaus ein Minütchen Gedankenzeit gönnen sollte.
Ist eine solche europäische Fusion denn wirklich wünschenswert?
Warum sollten wir eine solche Verringerung unserer (relativ hohen) Standards und eine solche Verarmung kultureller Vielfalt in Europa überhaupt anstreben?
Um im globalen Wirtschaftskonzert neben USA und den BRIC-Staaten ein gewichtiger Faktor zu sein und zu bleiben, braucht Europa eine enge wirtschafts- und finanzpolitische Zusammenarbeit, möglichst mit stabiler, gemeinsamer Währung.
Da gibt es sicher eine Menge zu tun.
Aber eine Vereinigung zu einem undefinierbaren Brei, der keine kulturelle Identität, dafür umso mehr Konfliktpotenzial besitzt? - Nein, danke.
.Geändert von Inaktiver User (04.10.2011 um 16:42 Uhr)
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04.10.2011, 11:57Inaktiver User
AW: USE - United States of Europe
Keine Visionen für China?
Europa hätte sogar brisanteste Visionen für China zu bieten - wenn man sie in China denn äußern dürfte.
Du meinst, es gäbe in Europa mehr Administration als im zentralistischen, autoritären, sozialistischen China?Europa lebt davon, das Parkinson’sche System ( die Administration lebt davon, sich selbst zu administrieren) aufgebaut zu haben.

Das wäre zwar höchst seltsam, aber wer weiß.
Denn wenn es um die Einhaltung von rechtlichen, sozialen, bautechnischen, umwelttechnischen, industrienormativen, medizinischen, steuerlichen, u.v.a. Regeln und Standards geht, wird es in Europa durchaus auch bürokratisch.
Das ist in China vielleicht wirklich unkomplizierter:
autoritäres Einheitssystem, kombiniert mit spätkapitalistischem Neoliberalismus, dazu Korruption als Schmierstoff.
Unbedingt. Aber um die eingangs von dir gemachte Aussage aufzugreifen:Es gibt viel zu tun.
China hat keine attraktiven Visionen für Europa zu bieten.
.Geändert von Inaktiver User (04.10.2011 um 16:27 Uhr)
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05.10.2011, 07:26
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05.10.2011, 22:51
AW: USE - United States of Europe
Du hast die 20% Bankenabgabe und Managergehälterkürzungen vergessen!
Dabei windet man sich schon bei Null-komma-soundso-% Bankenabgabe, als gelte es, ohne jeglichen Ersatz dafür, sämtliche Zähne auf einmal gezogen zu bekommen, und zu einer Muppet-Puppe zu verkommen
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Klar, 'Teilen' heißt natürlich immer auch, 'Abgeben'.
Was glaubst Du denn, wie lange wir dieses Wolkenkuckucksheim, 'Deutschland', diese Wohlstandsinsel der Glückseeligen auf Kosten des Restes der Welt noch aufrecht erhalten können?
Jedes Land, das sich reich fühlt, baut eine Mauer um sich herum?
Und eine besonders hohe Mauer bauen wir entlang des Mittelmeeres - aber bitte außer Sichtweite der Strände der Schönen und Reichen oder die, die meinen, es zu sein.
Wenn wir schon zu geizig und nicht in der Lage sind, unter uns Europäern zu teilen,
wie wird das dann erst, wenn all die Hungernden aus aller Welt zu fünfzigst vor einem Fernseher hängen und sehen, wie sich bei uns Leute beklagen, weil sie an den Resten unseres überquillenden Überflusses tafeln 'müssen'?
Es ist nicht nur das schöne Gerede eines Gutmenschen,
dass vom Teilen generell alle profitieren.
Freiwillig(!) Teilen wird in nicht so ferner Zukunft überlebenswichtig
für ganze Gesellschaften werden.
Teilen unter Zwang oder gar mit Gewalt könnte dagegen ungemütlich werden.
Wenn die Allgemeinheit weniger Geld hat, wird allgemein weniger gekauft.
Wenn noch stimmt, dass Angebot und Nachfrage den Preis regeln,
dann müssten demnach nach diesen 20%-Kürzungen
auch die Preise sinken, oder nicht?
Natürlich wirkt sich das nicht von heute auf morgen auf die Weise aus.
Zugunsten Anderer und zugunsten der Allgemeinheit (zu der jeder auch selber gehört) auf etwas verzichten, das nennt man 'Opfer bringen'.
Das ist der (religiöse) Sinn, warum Menschen Opfer bringen sollten - zugunsten seiner Mitmenschen - aus Nächstenliebe...
(und nicht, weil man dafür vom Pfarrer ein Gut-Zetterl bekommt...
).
Ja ich weiß, Politik und Religion gehören getrennt... oder?
Der soziale Friede sollte uns schon auch etwas wert sein.
Ist er nicht das höchste aller Güter, die wir haben können?
Wodurch entstanden bis jetzt noch immer die meisten Kriege...?
Warum fühlen sich bei uns* Menschen arm, weil sie z.B. von der Tafel essen 'müssen',
was andere übrig lassen, während in Haiti Schlammkekse gegen den Hunger gegessen werden:
Weil jeder bei uns meint, man blickt schon über den Tellerrand, wenn man in den Teller seines Nächsten schaut.
*Wer ist 'uns'?
Wir Oberpfälzer? Wir Frankfurter? Wir Bayern? Wir Deutschen? Wir Münchner? Wir Europäer? Wir Menschen? Jeder für sich? Oder alle für alle.
Ja meinetwegen - bin ich halt ein Gutmensch
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05.10.2011, 23:26Inaktiver User
AW: USE - United States of Europe
In Österreich wird derzeit ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss unter anderem zur:kombiniert mit spätkapitalistischem Neoliberalismus, dazu Korruption als Schmierstoff.
Telekom-Affäre (vermutlich diverse Schmiergeldzahlungen)
Lockerung des Glückspielgesetzes (vermutlich aufgrund von Schmiergeldzahlungen)
Inseratenvergabe staatsnaher Betriebe an Boulevardzeitungen (vermutlich aufgrund politischen Druckes)
eingerichtet.
Wie wir aber sehen, ist die gemeinsame Währung gar nicht so stabil, und zwar genau aus den Gründen der Differenz in der Wirtschaftskraft der unterschiedlichen Staaten.Um im globalen Wirtschaftskonzert neben USA und den BRIC-Staaten ein gewichtiger Faktor zu sein und zu bleiben, braucht Europa eine enge wirtschafts- und finanzpolitische Zusammenarbeit, möglichst mit stabiler, gemeinsamer Währung.
Da gibt es sicher eine Menge zu tun.
(die nicht allein aus der Produktion und dem Handel, sondern auch aus der Sozialgesetzgebung, den Steuergesetzen, den Weltanschauungen, und.....ja, mag sein, dem Linksverkehr in GB besteht)



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