Ich arbeite ehrenamtlich in unserer Pfarrei und bekomme da auch manchmal die anonymen Antwortbögen in die Hände mit den Gründen für den Austritt. In den meisten Fällen geht es ums Geld. Teilweise wird auch das Mittelalter bemüht und in letzter Zeit natürlich die Missbrauchsfälle.
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Thema: Papstbesuch
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21.09.2011, 18:30Inaktiver User
AW: Papstbesuch
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21.09.2011, 19:31Inaktiver User
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21.09.2011, 19:42
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21.09.2011, 19:51
AW: Papstbesuch
Stimmt. Aber es fällt Evangelischen zumeist leichter auszutreten, da es eine Tradition in dieser Kirche gibt.
Evangelische haben keine Nachteile zu erwarten wenn sie austreten. Bei Katholiken sieht es schon anders aus.
Und wenn es nur unbewußt ist, ist die Bindung stärker weil es dogmatischer zugeht. Es ist eine Kirche von oben.
Die evangelische Kirche ist eine Basisdemokratische Kirche von unten.
Es fällt aufgrund der Tradition eben leichter auszutreten.
Der evangelische Christ, lernt von klein an auch in Glaubens - und Kirchen fragen selbst zu denken.
Sie ist nicht beliebig. Sie bleibt ihrer Linie seit Martin Luther treu. Sie lebt und verändert sich ständig. SIe passt sich den Realitäten des Lebens an, gibt aber den christlichen Weg nie auf.
Wenn es etwas gibt wofür ich meinen Eltern dankbar bin, dann das sie mich haben Evangelisch taufen lassen.
Auch das ist seit Martin Luther Tradition.
Schon Luther hat sich in die Politik eingemischt. Es ist Tradition Obrigkeiten niemals ohne Widerspruch zu akzeptieren.
Die Menschen in dieser Kirche sind Mitglieder der Gesellschaft und natürlich mischen sie sich ein.
Und wie DerJunge schon schrieb, wie jede andere Institution hat sie das Recht ihre Meinung zu wichtigen Themen zu äußern.
Immerhin entsprechen diese Äußerungen dem Willen und der Meinung der Mehrheit ihrer Mitglieder.
Sie hat das Recht dazu. Genau wie andere Institutionen, wie z.B. die Gewerkschaften die ebenfalls kein originäres politisches Mandat haben, auch.
Há gente que fica na história
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21.09.2011, 20:00Inaktiver User
AW: Papstbesuch
Aus meiner Sicht passt die Praxis der Säuglingstaufe furchtbar schlecht mit dem Gedanken des Hinterfragens und Selberdenkens zusammen.
Das ist nicht als Provokation gemeint, stößt mir nur immer wieder unangenehm auf. (Aber das wäre wohl eher ein Thema für den Religionsstrang.)
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21.09.2011, 20:05
AW: Papstbesuch
Da wurde das auch schon thematisiert. Aber Eltern lassen ihre Babies taufen, weil sie von Anfang an möchten, dass das Kind mit Gott verbunden ist. Es ist ihre freie Elternentscheidung und ihr Erziehungsrecht.
Mit 14 Jahren wird jeder religionsmündig, er darf ab dem Alter über seine Zugehörigkeit und die Teilnahme am Religionsunterricht frei entscheiden.
Und meiner persönlichen Meinung nach kann man sich nur gegen etwas entscheiden, wenn man es wenigstens in Grundzügen kennt.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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21.09.2011, 20:07
AW: Papstbesuch
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21.09.2011, 20:25Inaktiver User
AW: Papstbesuch
Glauben die Eltern denn umgekehrt, dass Gott sich von dem Kind abwendet, solange es nicht getauft ist?
Ich finde, dass diese Betrachtungsweise auch aus der biblischen Tradition heraus schwer zu begründen ist. Die Taufe hatte ursprünglich ganz sicher nicht den Charakter einer Elternentscheidung und Erziehungsmaßnahme.Es ist ihre freie Elternentscheidung und ihr Erziehungsrecht.
So weit einverstanden.Und meiner persönlichen Meinung nach kann man sich nur gegen etwas entscheiden, wenn man es wenigstens in Grundzügen kennt.
Aber um etwas in Grundzügen kennenzulernen, bedarf es nicht im Vorfeld einer sakramentalen Handlung.
Nichts für ungut.
Damit bin ich im Politik-Forum wirklich nicht am richtigen Platz.
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21.09.2011, 20:27Inaktiver User
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21.09.2011, 20:28


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