ich bin mir dessen durchaus bewusst, dass man doch gewaltige Probleme bekommen kann, wenn man unrechtmäßig Bildern verwendet. Sieht man gerne bei Leuten, die gegen "Raubkopierer wettern" und dabei gegen bei verwendeten Bilder gegen die Lizenzbestimmungen der Künstler verstoßen.
Es werden aber Abgaben auf Datenträger erhoben, weil man darauf verwertungsrechtlich geschütztes Material vervielfältigen und speichern konnte, so Scanner, CD und DVD-Rohlinge, Kassetten, Mp3-Player USW. In Österreich gibt es eine Abgabe von 30€ bis 70€ auf Festplatten einzuführen.
Gleichzeitig ist das Kopieren von verwertungsrechtslich geschütztem Material verboten.
Ist da nicht ein kleiner Widerspruch?
Die PP möchte diese ganzen Abgaben auf Datenträger durch eine "Kulturflatrate" ersetzen. Ich weiß jetzt nicht wie haltbar die Rechnungen sind. Aber bei der GEMA gibt es ebenso undurchsichtige Verteilungsschlüssel an Künstler.
Die Medienindustrie hat es aber auch schlicht verpasst neue Verkaufswege zu entdecken und zu bedienen, weil sie zu beschäftigt waren, die alten Wege zu verteidigen.
Schließlich soll ich doch ein Lied auf CD kaufen und dann nochmals kaufen, wenn ich es am Rechner hören möchte und dann nochmals zahlen, wenn ich es auf dem MP3-Player laufen lassen möchte. Wobei das teilweise die gleiche Datei ist.
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04.05.2012, 16:20Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
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04.05.2012, 16:37
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
@wiseguy.
Grundsätzlich kann und soll man über alles reden. Und natürlich kann man auch durchaus über Reformen nachdenken und manches durchaus mit einiger Berechtigung in Frage stellen.
Immerhin ist das ja alles nur von Menschen gemacht und nicht für alle Zeiten in Stein gemeißelt.
Mir gruselt es allerdings wenn ich z.B. hier im Strang lese das ein Künstler überhaupt nichts mehr für seine Werke bekommen soll. Da ist dann ein Punkt dem ich nicht zustimmen kann.
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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04.05.2012, 16:57Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Das finde ich auch merkwürdig, weiß aber gar nicht, ob die PP das tatsächlich so fordert. Mir scheint das eher eine Eskalation der Diskussion hier zu sein.
Und was einzelne in der Partei so verzapfen, ist ja nicht gleich Programm. Ich denke nur an den Möchtegern-Kandidaten hier in NRW, der sich so vollmundig für Diätenerhöhung ausgesprochen hat - der ist gleich bei der nächsten Versammlung ein paar Listenplätze nach hinten gerutscht.
Auch bei den Piraten gilt sicherlich, dass nicht alles so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
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04.05.2012, 17:01
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Dass sehe ich auch so.
Natürlich nicht. Deswegen sehe ich das auch ganz entspannt.Und was einzelne in der Partei so verzapfen, ist ja nicht gleich Programm. Ich denke nur an den Möchtegern-Kandidaten hier in NRW, der sich so vollmundig für Diätenerhöhung ausgesprochen hat - der ist gleich bei der nächsten Versammlung ein paar Listenplätze nach hinten gerutscht.
Auch bei den Piraten gilt sicherlich, dass nicht alles so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
Die Realität holt irgendwann alle ein.
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Ja zur EU
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04.05.2012, 17:37
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
meine Frage war ein ganzes Stück kleiner als du zu meinen scheinst. Sie lautet:
gibt es ausser der Piratenpartei auch noch andere politische Parteien, die so umfassende Untersuchungen zum Thema Gender in ihren eigenen Reihen durchführten? Ich kenne keine einzige, lass mich aber gern eines Besseren belehren.
grüsse, barbara
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04.05.2012, 17:42
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
nein, das war nicht die Aussage.
Wenn es eine Aussage gibt, dann die, dass sich Männer auch von Rüpelhaftigkeit nicht von ihrem Ziel abbringen lassen. Frauen hingegen fangen schon gar nicht an unter solchen Umständen.
nein, ich finde mangelhafte Manieren auch nicht toll und ich achte auf die meinen.
Das war nicht ein schwarzer Peter, das waren einfach die Ergebnisse der Studie. Du kannst sie ja im Detail nachlesen.
sicher, das ist sehr berechtigt. ABer dazu muss frau auch hinstehen und sagen "ich finde diesen Umgang unter aller Kanone, das geht auch anders!" - doch wo das Feld geräumt wird, bevor der Kampf überhaupt begonnen hat, behalten natürlich die andern die Oberhand. In diesem Fall also die Rüpel.Und wenn es ihnen um ein verträgliches Miteinander ginge, hätte das nicht genauso Berechtigung?
Frauen, die auf politische Aktivität und generell alle Arten von Konfrontation verzichten, werden wohl auch kaum dafür sorgen können, dass es mehr Kitaplätze gibt.
grüsse, barbara
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04.05.2012, 17:46
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
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04.05.2012, 20:23Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Irgendwie haben Sie ein grundsätzliches Problem im Umgang mit anderen:
sich äußerst "dünnhäutig" zeigen, zur "beleidigten Leberwurst" neigen, und zugleich solche Auftritte hinlegen wie im obigen Zitat.
Mich haben Sie wegen der selbstbewussten Äußerung meiner Meinung gefragt, ob ich einen "Durchblickerlehrgang" gemacht habe - und nun das.
Zeigen sich bemerkenswert "sensibel" bzw. hochempört darüber, dass das Outfit der Ex-Generalsekretärin verspottet wird, rufen aber mit beleidigenden Postings die Moderation auf den Plan.
Naja. Mir kann's egal sein, wenn Sie sich so bereitwillig selber lächerlich machen.
Was veranlasst Sie eigentlich zu der Annahme, man müsse sich an Ihre Vorgaben halten?Quoten allein um der Quote wegen, unabhängig von der besten Qualifikation für ein Amt lehnen wir ab! Und damit ist diese schwachsinnige und völlig haltlose Diskussion zu unserer angeblichen Frauenfeindlichkeit beendet. Wer es jetzt immer noch nicht verstanden hat, soll halt glauben, was er will.
Dieser Basta-Stil hat schon bei Gerhard Schröder nicht funktioniert.
Wenn die "Piraten" von sich behaupten basisdemokratisch "wirklich" die "Bürger" zu vertreten - im Gegensatz zu etablierten Parteien, wie es heißt - dann fällt auf, dass die "Bürgerschaft" im Universum der Piratenpartei vor allem aus Männern besteht.
Anscheinend hat diese "basisdemokratische" Partei nicht den geringsten Ehrgeiz auch Themen zu diskutieren und politische Forderungen zu vertreten, die auch die andere Hälfte der Gesellschaft interessieren, nämlich die Bürger, die "weiblich sozialisiert" sind und die zum Beispiel wissen wollen, wie Beruf und Kind unter einen Hut zu bringen sind oder wie dem Platzhirschverhalten von Männern in den Management-Etagen begegnet werden kann oder wie Kindererziehung gesellschaftspolitisch organisiert und finanziert werden soll.
Es gibt bei den Piraten nicht den geringsten Anspruch auch diejenigen Bürger vertreten zu wollen, die nicht das Weibliche aus dem Personenstandsregister streichen, sondern ganz im Gegenteil weibliche Identität und beruflichen Ehrgeiz mit der politischen und sozialen Realität unserer Gesellschaft in Einklang bringen wollen.
Wenn Marina Weisband mit Spitzenkleid und Blümchen im Haar auftritt, hat sie so offensichtlich nicht verstanden, worum es bei der Forderung nach weiblicher Teilhabe in der Politik geht, dass es einem eigentlich die Lachtränen in die Augen treiben müsste. Aber ich bin nur irritiert: will sie ihr Publikum verarschen, oder rafft sie es tatsächlich selber nicht, weil sie als Papas Liebling(?), Schülerin, Studentin und umschwärmte Twitterin vielleicht gar nicht weiß, was mit 'Benachteiligung von Frauen im Beruf' gemeint sein könnte.
Ich bleibe dabei: eine Partei, die Frauen marginalisiert, nicht aktiv in ihrer Politikvorstellung berücksichtigt und allenfalls als Galionsfigur für Talkshows einsetzt, die ist für mich nicht wählbar. Dieses Männerbündische ist mir zutiefst suspekt.
Wobei dies nicht das einzige ist, was mich an der Piratenpartei stört.Geändert von Inaktiver User (04.05.2012 um 20:38 Uhr)
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04.05.2012, 20:41Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Das sind ja Themen, die alle interessieren (sollten), nicht nur weibliche Menschen. Und es steht allen frei, sich dafür zu engagieren - was hält Frauen denn davon ab, dies bei den Piraten zu tun?
Zitat von BT_auf_Besuch;16719561
Anscheinend hat diese "basisdemokratische" Partei nicht den geringsten Ehrgeiz auch Themen zu diskutieren und politische Forderungen zu vertreten, die [B
Dein Ton in Bezug auf diese Frau ist wirklich unter aller Kanone.Wenn Marina Weisband mit Spitzenkleid und Blümchen im Haar auftritt, hat sie so offensichtlich nicht verstanden, worum es bei der Forderung nach weiblicher Teilhabe in der Politik geht, dass es einem eigentlich die Lachtränen in die Augen treiben müsste. Aber ich bin nur irritiert: will sie ihr Publikum verarschen, oder rafft sie es tatsächlich selber nicht, weil sie als Papas Liebling(?), Schülerin, Studentin und umschwärmte Twitterin vielleicht gar nicht weiß, was mit 'Benachteiligung von Frauen im Beruf' gemeint sein könnte.
Und was zum Teufel hat das Outfit mit Partei zu tun?
Oder nimmst du nur Politiker im Anzug für voll?
Das heißt, du wählst gar nicht? Oder welche Partei hat keine Männerbünde?Ich bleibe dabei: eine Partei, die Frauen marginalisiert, nicht aktiv in ihrer Politikvorstellung berücksichtigt und allenfalls als Galionsfigur für Talkshows einsetzt, die ist für mich nicht wählbar. Dieses Männerbündische ist mir zutiefst suspekt.
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04.05.2012, 21:03Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Offensichtlich ist die Piratenpartei für Frauen wenig attraktiv.
Zumal in der PP die Auffassung herrscht, dass "Geschlechterpolitik" z.B. darin besteht die Gender-Information aus dem Personenstandsregister zu tilgen. Diese Schnapsidee ist die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat.
Welches Problem wird dadurch gelöst? Das kann doch höchstens Transen interessieren.
Sie ist für mich ein rotes Tuch.Dein Ton in Bezug auf diese Frau ist wirklich unter aller Kanone.
Warum, das habe ich wohl ausführlich erklärt.
Und dieser Standpunkt ist auch mein gutes Recht. Wie kommt ihr Piraten eigentlich dazu mir vorschreiben zu wollen, welche Einstellung ich zu euren "Promis" haben soll oder darf? Ausgerechnet ihr, die ihr sogar den Shitstorm zur politischen Ausdrucksform gemacht habt!
Warum ich Marina Weisband - anders als z.B. Guido Westerwelle - in Watte packen sollte, das erschließt sich mir überhaupt nicht. Oder habt ihr etwa auch pikiert reagiert, wenn der verspottet wurde?
Du meinst: die Piratenpartei sei alternativlos?Das heißt, du wählst gar nicht?
Natürlich wähle ich, und zwar die Grünen, nicht nur wegen der Quote. Die steht zwar nicht zuoberst auf meiner Liste, aber sie steht drauf, und zwar sozusagen unter der Überschrift "Glaubwürdigkeit", weil die Grünen leben, was sie propagieren:
ein bewusstes und aktives Einbeziehen von Vertretern Westdeutschlands und Ostdeutschlands, Realos und Fundis, Männern und Frauen.
Das ist für mich Basisdemokratie und übrigens eine ungemein geschickte Strategie, die hervorragend funktioniert - gerade in einer heterogenen Partei, deren Mitglieder aus vielen unterschiedlichen Strömungen zusammengefunden haben.
Welche Partei hat sonst noch einen derartigen Männerüberschuss und lehnt es ab auf Frauendiskriminierung eine politische Antwort zu geben?Oder welche Partei hat keine Männerbünde?Geändert von Inaktiver User (04.05.2012 um 21:21 Uhr)



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