Herr Steinbrück hat z. B. im Jahre 2010 45 Vorträge gehalten, davon die allermeisten für eine Entschädigung der Stufe 3 (über €7.000,00, ohne nähere Angaben zur tatsächlichen Summe).
Das ist fast jede Woche ein Vortrag ...
Und das sind nur die veröffentlichungspflichtige Angaben...
Der Herr Abgeordnete mutet sich ganz schön was zu.
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23.12.2011, 11:37
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
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23.12.2011, 12:25
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
wenn der Steuerzahler bezahlt, darf der Steuerzahler auch wissen, wofür und wie viel. Das muss ja nicht im Detail sein, dass kann auch gerne als Gehaltsklasse geregelt sein, und mit Informationen welche Tätigkeit mit welchem Dienstalter etc welcher Gehaltsklasse entspricht.
und, wie haben sie es dann gelöst?Zweitens: Ich war mal in einer Elterninitiative zur Gründung einer Kita, da wollten die Eltern als Gruppe die Einstellungsgespräche mit den Erzieherinnen führen *klatsch mit der flachen Hand vor die Stirn*.
So einen Versuch hätte ich ja gern gesehen, und jene Kita-Leiterin, die im Anblick der versammelten Gruppe nicht gleich die Flucht ergriffen hätte.

aber sowas mal zu tun - einfach um zu sehen, was rauskommt - warum nicht? Befürchtungen bestätigen sich nicht immer. Manche Dinge sind besser als ihr Ruf. Und manche Dinge funktionieren nicht, aber womöglich nicht das, was man befürchtete, sondern was ganz anderes, woran niemand dachte.
Ein bisschen mehr Experimentierfreudigkeit täte uns gut.
Was ich auch befürworte, ist die Entwicklung einer neuen Rechtsform für Unternehmen, wo das Unternehmen nach demokratischen Grundsätzen organisiert wird. "SG" für "soziale Gesellschaft" oder sowas, zusätzlich zu den bisherigen Formen wie AG, GmbH, Einzelfirma etc.
grüsse, barbara
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23.12.2011, 12:43
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Der Steuerzahler darf das auch wissen.
Und zwar im Detail.
Das ist überall öffentlich nachzulesen, was Angestellte des Bundes, der Kommunen etc. verdienen.
Ein Politiker muss angeben, womit er Nebeneinkünfte erzielt, aber nicht, wie hoch diese sind.
Oben ging es um die Angestellte einer Partei. Darüber würde ich nicht diskutieren wollen in der Öffentlichkeit.
Manchmal glaube ich, es mangelt auch einfach ein wenig in Detailwissen darüber, wie die Dinge überhaupt geregelt sind??
Ich war dann da weg, ich hatte keine Zeit für solchen Schnickschnack, ich musste arbeiten und ein Kind großziehen. Hätte ich nicht gearbeitet, hätte ich mir solch Kindergartengedöns womöglich angetan. Ich hatte dann eine städtische Kita, wunderbar geregelt alles dort und zwar ganz klar darüber, wo die Eltern mitreden können und wo nicht. Und was man macht, wenn man sich beschweren hätte wollen, auch das war klar geregelt.und, wie haben sie es dann gelöst?
Es wäre nicht nur um die Leitung gegangen, sondern um jede einzelne Erzieherin und es ist eine Unverschämtheit, zu erwarten, dass ein Mensch, bei dem es um die Existenz geht, sich auseinandersetzen soll mit einer Horde von 25 Einzelmeinungen, nicht geübt in Personalgesprächen, keine Ahnung habend, was wichtig ist. Das ist derartig unprofessionell und dämlich, überhaupt nur zu erwarten, dass da etwas halbwegs Passables bei rauskommen kann.So einen Versuch hätte ich ja gern gesehen, und jene Kita-Leiterin, die im Anblick der versammelten Gruppe nicht gleich die Flucht ergriffen hätte.
Könnt ich mich stundenlang drüber aufregen und ich bin sehr sehr froh, dem entkommen zu sein.
Wenn man jung ist und noch viel Zeit hat im Leben: nur zu.aber sowas mal zu tun - einfach um zu sehen, was rauskommt - warum nicht?
Ich bin für so einen Scheix zu alt inzwischen.Ein bisschen mehr Experimentierfreudigkeit täte uns gut.
Mir geht es, wenn es mir um etwas geht, um Ergebnisse, möglichst effizient.
Schönes, gerade passendes Beispiel: Hier gab es eine Initiative zum Aufbau einer alternativen Wohnform für Ältere, nach der Kinderphase. Idee: Erstmal eine nette Gruppe von Leuten zusammenbekommen und dann wird gemeinsam überlegt, wohin man ziehen will. Hömma, da bin ich noch nicht eingezogen, wenn sich der Grabdeckel über mich senkt. So eine bekloppte Idee, zu glauben, dass das klappen kann. Andersherum geht das.: Einer hat eine Idee, wie das laufen soll und wo das sein könnte, und dann können diejenigen dazukommen, denen das Konzept gefällt.
Aber wie gesagt: Ich hab diesen Scheix lange genug mitgemacht, ich bin damit einfach durch.
Im Prinzip finde ich es nett, dass unsere alten Ideale nochmal aufflammen.
Und womöglich gibt es ja tatsächlich ein paar Verbesserungen in Sachen Transparenz, die gut wären.
Warum? Weil die Firma dann allen Beschäftigten gehört und alle entsprechend ins Risiko gehen?Was ich auch befürworte, ist die Entwicklung einer neuen Rechtsform für Unternehmen, wo das Unternehmen nach demokratischen Grundsätzen organisiert wird. "SG" für "soziale Gesellschaft" oder sowas, zusätzlich zu den bisherigen Formen wie AG, GmbH, Einzelfirma etc.
Die bisherigen Gesellschaftsformen regeln Besitzverhältnisse und Haftungsrecht. Eine GmbH kann man, soweit ich weiß, mit beliebig vielen Gesellschaftern führen.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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23.12.2011, 13:11
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Als Schweizerin sind mir die politischen Details in Deutschland tatsächlich ziemlich wurst. Ich habe aktuell schon genug damit zu tun, die Details des politischen Betriebs in der Schweiz kennen zu lernen.
Da sind wir verschieden.
Was ich vom Leben möchte, ist eine Viezahl von Erfahrungen. und um möglichst effizient zu einer Vielzahl von Erfahrungen zu kommen, ist es nützlich, immer wieder mal was Neues zu machen. Besonders interessant sind dabei natürlich die Dinge, die sonst niemand macht. Wie eben: als Gruppe von Eltern Kita-Erzieherinnen rekrutieren. Ich stelle mir mal vor, nur schon die Koordination der Termine dürfte grössere Probleme bereiten...
aber in solchen Situationen kann ungeheuer viel gelernt werden.
ja. Und alle entsprechend am Gewinn beteiligt sind. Und alle folglich daran interessiert sind, dass es der Firma als Ganzes gut geht, und die heutige Spaltung zwischen Angestellten und Unternehmern verschwindet oder verschwimmt, was Konfliktpotenzial wegnimmt und zu einem echten "wir, die Firma" führt, was dann nicht mehr durch Pseudomotivationsspiele herbeigeführt werden muss.Warum? Weil die Firma dann allen Beschäftigten gehört und alle entsprechend ins Risiko gehen?
Ist nur erst mal eine Idee - ich hab das mal in einem Buch "Endstation Globalisierung" gelesen, müsste ich wieder mal nachlesen...
grüsse, barbara
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03.04.2012, 13:57
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Es formiert sich Widerstand unter Autoren etc. gegen die Ideen, das Urheberrecht auszuhebeln.
Tatort-Autoren kritisieren Umsonstkultur des InternetsDas Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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03.04.2012, 14:51
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Umfrage-Erfolg: Piraten-Höhenflug alarmiert Schwarz-Gelb - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Hoffentlich wird die Piratenpartei mal langsam ernst genommen. Denn bisher ist das schon ziemlich hilflos, was die etablierten Parteien so bieten.
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03.04.2012, 15:58
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Hoffentlich nicht.
Je länger sie von den "etablierten" Parteien ignoriert werden,
umso mehr Auftrieb verschafft es den PIRATEN.
Die PIRATEN ernst nehmen würde ja doch nur wieder heißen, ihnen durch Etikettenschwindel und Mogelpackungen ein Thema nach dem anderen vor der Nase weg zu schnappen.
Da gaukelt man uns eine halbherzige Energiewende vor - führt uns dann nach dem Motto, 'wer nicht hören will, muss fühlen' vor, dass die Erneuerbaren im Vergleich zur Atomenergie eben doch zu teuer sind. Da kennen die Lobbyisten schon ihre Tricks, wie man das so hindrehen kann.
Da gaukelt uns die CDU einen noch halbherzigeren Mindestlohn vor.
Dabei ist es nicht zu übersehen, wie ihnen vom Kreidefressen langsam speiübel wird.
Bin ja mal gespannt, wie viele diesem Schönredner Christian Lindner bei der nächsten Bundestagswahl wieder auf den Leim gehen. Der ist ja sooo sympatisch, und ein begnadeter Redner - wie der Guttenberg.
Bis die Wahl vorbei ist, dann entpuppt sich der Redner doch wieder als Schwätzer, wie seiner Zeit der Westerwelle, - dann ist das Geschrei wieder groß, wenn die Lobbyisten aus allen Löchern gekrochen kommen und die Hand auf halten.
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03.04.2012, 16:09
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Dieses Eigentum will ich nicht mal geschenkt.
Guckst Du hier ab 0:27:25.
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03.04.2012, 19:37
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03.04.2012, 19:38



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