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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ihnen Politik suspekt ist, wenn Information im Zentrum ihres Interesses steht, dann hätten die "Piraten" eine Art Internet-Volkshochschule gründen sollen, statt eine politische Partei.
    Reichlich schräge Argumentation, findest du nicht? Was hätte denn eine solche Schule für einen Zweck? über die böse Politik zu jammern?

    Da halte ich es für deutlich folgerichtiger, selbst politisch aktiv zu werden, um Missstände zum Besseren zu verändern.

    grüsse, barbara

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zumal ich es komisch finde, wenn man fordert die PP müsste sich erst an die aktuellen Politik Strukturen anpassen. Viel erfrischender fände ich es, wenn sich die alten Strukturen endlich öffnen und der modernen Politik - wie sie die PP wohl vor hat - anpassen.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
    -

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ....halt generell alles rund um Datenbanken..
    ...mit der rasanten Entwicklung von Informatik und Internet einfach alles quer durcheinander irgendwie gewachsen...
    Mir ist das, mit Verlaub, zu schwammig und schwiemelig.
    Mir sagt das nichts.

    Darüber nachgedacht, welche Zugriffsrechte für wen erlaubt sind, wird schon ewig.
    Dabei spielt es keine Rolle, ob die Informationen auf gedrucktem Papier stehen oder in einer Datenbank.
    Deswegen fragte ich extra nach google und Verteidigungsministerium.

    Es gibt bereits klare Regeln, z.B., ab wann die Schweigepflicht für einen Arzt oder Lehrer den Patienteneltern gegenüber gilt. Klare Regeln.

    Es gibt klare Regeln, welches Geschäftsgebaren (auch rund um Verträge) zulässig ist und was nicht. Gegen Betrüger kann man klagen.

    Es gibt klar abgegrenzte Geheimhaltungsstufen in Betrieben, in Ministerien und es gibt klare Anweisungen, was als Aushang im Rathaus pflichtgemäß zu veröffentlichen ist (Geschäftsgründung, Eheschließeung usw...).

    Was ich sagen will, nicht eine einzige dieser Regeln müsste neu erfunden werden.
    Der Unterschied ist lediglich, dass in einem ganz anderen Tempo und in ganz anderen Massen veröffentlicht werden kann. Bzw. in diesen Massen und in diesem Tempo eben NICHT kontrolliert werden kann. Es handelt sich also um ein technisches Problem.

    Als ich mich auf einer Betrügerseite verklickt hatte, musste nicht ich nachweisen, dass deren Seite betrügerisch gestaltet war, sondern die Betrüger hätten nachweisen müssen, dass sie mich richtig informiert hatten, was sie natürlich nicht konnten, also hätten sie niemals Rechtsmittel eingelegt. Will sagen: Das Recht steht in diesem Punkt auf meiner Seite, so oder so, da braucht es keine Piraten.

    Und die Debatte über "Zugriffsrechte", wieso sollte die jemals anders entschieden werden als bisher? Man nenne mir einen einzigen Punkt, wo sich da etwas inhaltlich verändern sollte.

    Es geht darum, gründlich darüber nachzudenken und politische Regeln zu schaffen, wie diese Zugriffsrechte eingerichtet werden sollen. Es geht darum zu prüfen, ob die heutigen Regelungen sinnvoll sind, und es geht darum, neue Modelle zu entwickeln wo nötig.
    Ich würde mich schon über ein einziges Beispiel freuen, in dem du solche neuen Modelle für nötig erachtest. Nur eins. Ein konkretes Beispiel.

    Die Frage, wie mit diesen Informationbergen umgegangen wird, das sollte Sorgen machen.
    Und wenn ich mir Sorgen mache - wie wäre die Regelung, die facebook in die Schranken weist (falls das überhaupt irgendjemand als Problem ansieht)?
    Da kann es doch niemals eine nationale Lösung geben.
    Also da verstehe ich die nationale Parteiengründung schon mal gar nicht.
    Was soll die bewirken? Eingeschränkte oder erweiterte Rechte für Inet-User aus Nordrhein-Westfalen? So aus dem Landtag heraus?

    ja, das halte ich für ein sehr sinnvolles Ziel. und dito auch gleich noch bei Kosmetika und Putzmitteln, die (zumindest in der Schweiz) bisher nur sehr sparsam deklarieren müssen. Das ist zuwenig.
    Diese Forderungen stellen seit Jahrzehnten die Grünen.
    Da brauche ich keine PP.

    Demokratie endlich mal ernst zu nehmen würde den Regierugen gut anstehen, ja.
    hüstel.... und was verstehst du unter Demokratie, die demokratischer ist als das, was wir haben?
    Man kann über Volksentscheide nachdenken. Das wäre mal was Konkretes.
    öh, da scheint mir aber einiges nun durcheinandergemischt zu werden. Niemand redet von Verstaatlichung.

    Ich bin was älter, das ist alles.
    Aber doch, Machtstrukturen zu verändern ist Informationssache. Gesetze sind zB reine Information, und die legen fest, wer Macht wann wie ausüben darf. Wer die Information in den Gesetzbüchern verändern kann, verändert die ganze Gesellschaft.
    Okay, gewagte These, Gesetze zur "Information" zu degradieren, aber okay.
    Wer Macht wann wie ausüben darf, darum geht es, ja.
    Und es geht selbstverständlich immer darum, ob der Markt das regelt oder ob eine menschliche Gemeinschaft in Form eines Staates dies tut. Wir sind entweder Kunden oder Bürger.

    Oder anders gesagt: Wenn Herr Google mit Google Maps richtig fett Geld scheffeln kann, dann glaubst du doch wohl nicht, dass Nordrhein-Westfalen oder sogar ganz Deutschland Herrn Google verbieten würde, mit den Autos herumzufahren und zu fotografieren, was?

    Die Idee des Stamokap war gut, aber irgendwie zu sehr daran orientiert, dass auch ein Staat Macht hätte, so aus heutiger Sicht.

    Ich frage mich schon, wie kommst du bloss dazu, solch unrealistische Ansprüche zu stellen?
    Tja, ich bin davon niemals heruntergekommen.
    Hast Recht, das ist unrealistisch.
    Aber ich kann nicht anders.

    Ein Thema von der Tragweite und Breite und Wirkung auch nur schlüssig zu analysieren braucht schon Monate und Jahre!
    Mir würde fürs erste dann aber doch ein Beispiel genügen dafür, was denn nun konkret anders sein sollte in Zukunft.
    Geändert von _Zitronenmond_ (08.12.2011 um 23:53 Uhr)
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  4. gesperrt

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von _Zitronenmond_ Beitrag anzeigen
    Mir ist das, mit Verlaub, zu schwammig und schwiemelig.
    Mir sagt das nichts.
    Die Tatsache, dass in den letzten Jahrzehnten die Menge der gesammelten Daten astronomisch in die Höhe geschossen ist, ist dir bestimmt auch aufgefallen. Das ist keine schwammige Aussage, es ist eine allgemeine Aussage.


    Was ich sagen will, nicht eine einzige dieser Regeln müsste neu erfunden werden.
    Der Unterschied ist lediglich, dass in einem ganz anderen Tempo und in ganz anderen Massen veröffentlicht werden kann. Bzw. in diesen Massen und in diesem Tempo eben NICHT kontrolliert werden kann. Es handelt sich also um ein technisches Problem.
    Alles, was in grosser Menge bearbeitet werden muss, wirft in der Regel neue Fragen auf aus dasselbe Thema, das nur in geringer Menge bearbeitet wird. Nur schon aus dem Grund, weil an grossen Mengen viele Leute mitarbeiten müssen und der Koordinationsaufwand schnell steigt. Das ist nicht nur eine Frage der Technik, es ist sehr wohl eine Frage von Strukturen und Informationsflüssen.



    Und die Debatte über "Zugriffsrechte", wieso sollte die jemals anders entschieden werden als bisher? Man nenne mir einen einzigen Punkt, wo sich da etwas inhaltlich verändern sollte.
    nochmals ein Punkt aus der Schweiz, wie es in Deutschland geregelt ist, weiss ich nicht: wenn du als Patient im Spital operiert wirst, und nach der Operation geht's nicht wirklich gut und du hast den Verdacht, da wurde ein Fehler gemacht, so kannst du nicht einfach mal zum Spital gehen und eine Kopie deiner eigenen (!) Akte verlangen, um damit eine zweite Meinung einzuholen vor Gericht zu gehen. Das Verfahren ist von Anfang an teuer und kompliziert, um die eigene Akte einzusehen braucht es zB einen Anwalt, und den zahlst du selbst.

    Es darf nicht sein, dass durch eine solche Mauerpolitik die Ärzte sich ihrer Verantwortung entziehen können, weil viele Patienten schon gar nicht das Geld und die Nerven haben, sowas durchzuziehen.

    ..................

    etwas banaler: Werbung ist kaum zu entkommen, besonders lästig ist telefonische Werbung. Und es ist praktisch unmöglich, die eigene Adresse oder Telefonnummer dauerhaft aus den Datenbanken löschen zu lassen, die telefonisch abgeklappert werden.

    .......................................

    Lokalpolitik: häufige Fragen sind, ob und wo neue Überwachungskameras installiert werden, durchaus auch staatlicherseits. Hier werden Stimmen dringend gebraucht, die sich GEGEN ständig neue Kameras ausssprechen und für andere Lösungen, um Sicherheit und soziale Kontrolle zu schaffen. Andere Parteien haben sowas nicht systematisch im Programm, da ist es einfach Glückssache, ob einzelne Politiker sich dieses Thema auf die Fahne schreiben.

    ................................................

    Im Kanton Baselland arbeiten die Schweizer Piraten daran mit, Stimmen zu sammeln für die Transparenzinitiative, die fordert, dass die Herkunft von Spenden für politische Parteien offengelegt werden. In der Schweiz ist das bisher ein Missstand, dass dies nicht obligatorisch ist.



    Und wenn ich mir Sorgen mache - wie wäre die Regelung, die facebook in die Schranken weist (falls das überhaupt irgendjemand als Problem ansieht)?
    Die Piraten, die von Anfang an explizit international unterwegs sind, haben bessere Möglichkeiten, in international abgestimmten Aktionen Einfluss auf verschiedene nationale Politiken auszuüben, als dies bei anderen Parteien der Fall ist.



    hüstel.... und was verstehst du unter Demokratie, die demokratischer ist als das, was wir haben?
    Man kann über Volksentscheide nachdenken. Das wäre mal was Konkretes.
    welches "wir" meinst du? ich gehöre nicht zum deutschen "wir".

    Aber ja, Volksentscheide gehören eindeutig dazu.



    Okay, gewagte These, Gesetze zur "Information" zu degradieren, aber okay.
    das ist kein "Degradieren". Information ist nichts Niedriges oder Banales, oder gar Verächtliches.


    Oder anders gesagt: Wenn Herr Google mit Google Maps richtig fett Geld scheffeln kann, dann glaubst du doch wohl nicht, dass Nordrhein-Westfalen oder sogar ganz Deutschland Herrn Google verbieten würde, mit den Autos herumzufahren und zu fotografieren, was?
    könnte schon sein. Macht doch eine Volksabstimmung dazu, ihr werdet es dann ja sehen.

    Die kleine Schweiz hat schon mal des öftern entschieden, eigene Wege zu gehen, auch gegen alle Moden und aktuellen Tendenzen. durchaus zum Ärger grosser Organisationen. Warum sollte Nordrhein-Westfalen dasselbe nicht auch tun können...?


    Die Idee des Stamokap war gut, aber irgendwie zu sehr daran orientiert, dass auch ein Staat Macht hätte, so aus heutiger Sicht.
    an der Idee finde ich nichts Gutes. Konkurrenz ist gut, und eine Vielfalt an Angeboten, und Unternehmen, die nicht "too big to fail" sind. KMU sind gut und Grossfirmen nur in beschränkter Menge. Grossfirmen neigen zu ungesunden Machtkonzentrationen, und wenn sie kippen, können sie im Extremfall ein ganzes Land mit sich reissen, darum müssen sie besonders in kleinen Ländern politisch beschränkt werden.

    grüsse, barbara

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Hallo Barbara,

    danke für die ausführliche Antwort.

    Die Beispiele, die du nennst (Patientenakten, unerwünschte Werbeanrufe, Überwachungskameras) sind eben samt und sonders welche, die aus meiner Sicht überhaupt nichts mit der technischen Seite der Veröffentlichung zu tun haben.
    Ob Patientenakten nun auf Papier mit Füller geschrieben sind oder als Datensatz - macht doch keinen Unterschied.
    Unerwünschte Werbeanrufe - hierzu gibt es Gesetze.
    Überwachungskameras - hierzu gibt es Gesetze.

    Das alles hat erstmal nichts mit dem Internet zu tun und noch nicht einmal damit, dass es die Möglichkeit gibt, Datenbanken anzulegen.

    Sie haben alle etwas mit persönlicher Freiheit zu tun, da hat sich bisher die FDP ausführlich drum gekümmert. Ich kann nicht erkennen, was daran jetzt der neue Dreh ist? Die Thematik (Informationsrecht für Patienten, Recht am eigenen Bild etc...) gibt es doch schon länger.

    Meiner Ansicht nach wird hier Form und Inhalt verwechselt.
    Aber das sage ich ja schon gefühlte 500 Beiträge lang.
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  6. gesperrt

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Die FDP? Du meinst jene deutsche Partei, die sich mit Klientelpolitik und anderm Unsinn so nachhaltig ins Aus geschossen hat?

    Es gibt schon Gesetze, aber die Gesetze, die es gibt, genügen nicht immer, sie werden nicht immer umgesetzt. Und es gibt immer wieder, und meiner Ansicht nach immer mehr neue Situationen, die politisches Handeln erfordern und wo ich gern Leute sehen, die Ahnung von Information haben. Internetsperren für Kinderpornographie war ein abschreckendes Beispiel für totale Inkompetenz in dem Gebiet, und nein, auch die FDP hat sich da nicht gegen gewehrt, das waren die Piraten.

    Und nein, natürlich betreffen meine Beispiel nicht die technische Seite, warum sollten sie? Kernthema der Partei ist nicht "Internet", es ist "Information und Umgang damit", was selbstverständlich auch auf Papier gespeicherte Information beinhaltet, und meinetwegen auch in Stein gehauene Gesetztafeln, und in Lehm gedruckte Keilschriftbuchhaltungen, sollte sich sowas noch irgendwo finden.

    ja, natürlich gibt es viele Bereiche, in denen die Zugriffs- und Schreibrechte an Datenbanken im Argen liegen oder schlecht verteilt sind. Sag ich doch... darum braucht es eine Partei, die sich darum kümmert.

    grüsse, barbara

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Anderes Beispiel: Hast Du Dir mal die Brigitte Seite (als Beispiel) genau angesehn? Technisch gesehen, bietet sie verdammt viele Möglichkeiten der Datensammlung. Wie viele andere Seiten auch, ich hab nix gegen Brigitte, bevor das falsch verstanden wird *g*.
    Selbst ohne sie zu registrieren, können schon viele Daten gesammelt werden. Durch bloßes rumsurfen oder.
    Oder wenn Du 10 mal BriBubble spielst, könntest Du plötzlich haufenweise Werbung für Spiele solcher Art bekommen. Identifizierbar bist Du recht schnell, den Zusammenhang kann man leicht herstellen und an Werbeunternehmen verkaufen.
    Brigitte ist allerdings nicht verpflichtet Dir zu sagen, was sie alles über Dich gespeichert haben. Diese Transparenz fehlt im Internet komplett. Diese Transparenz und eine Kontrollinstanz für einhalten, dieser Transparenz.
    Ich betreibe mehrere kleine Webseiten. Auf eine davon verirren sich max. 100 Leute pro Monat. Ich habe vor einiger Zeit mal deren Surfverhalten auf dieser Webseite tracken lassen und Statistiken erstellt. Da kamen Daten von ca. 15-20 Seiten Statistik zusammen, pro Besucher. Keiner von denen wird wissen, welche Daten ich bekomme. Nun wird das in Zusammenhang mit meiner kleinen Seite egal sein. Aber bei großen Seiten wird es sich um deutlich mehr Daten handeln, die nie der Surfer selbst zu gesicht bekommt - die aber von den Seitenbetreibern verkauft werden dürfen. Völlig Legal.
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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Interview: Ich bin ein Kind des Internets | Magazin*- Berliner Zeitung
    Interview mit Marina Weisband, Geschäftsführerin Piraten

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Das Thema Information und Umgang damit ist schon ewig Thema anderer Parteien.
    Ich sagte bereits: vieles rund um Verbraucherschutz = Grüne, SPD, u.U. auch CDU *koppkratz*.
    Wahrung der Privatsphäre = (aus meiner Sicht als Deckmäntelchen benutzt, aber egal) FDP.

    Die Transparenz über Datenspeicherung fehlt nicht nur im Internet komplett, du wusstest auch vor demInternet nicht, welche Daten eine Firma über dich speichert oder an wen weitergibt.

    Die Diskussion dreht sich da letztlich immer im Kreis.
    Es gibt nicht "mehr" Information. Das ist Quatsch. Und Machtmissbrauch gab es immer und Datensammeln und Verkaufen auch.
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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Vor dem Internet waren die Möglichkeiten unbewusst an Daten zu kommen aber sehr beschränkt, im Vergleich.
    Damals ließen sich Profile nur mit sehr viel Aufwand erstellen, heute geht es mit ein paar Klicks. Damals war es schwierig dabei heimlich und trotzdem legal zu bleiben. Das ist im Internet sehr einfach.

    Und da kümmern sich die etablierten Parteien eben NICHT drum. Wobei ich da nichtmal unterstelle das es ihnen egal ist, sondern ihnen das knowhow fehlt. Und zwar in der Größenordnung, das sie die vielen Probleme nicht bemerken oder/und nachvollziehen können.
    Die kuriose Idee der "Stop Schilder" bei illegalen Seiten, zeigt dies recht deutlich und anschaulich.

    Nein, dieser Bereich braucht eine modernisierte Politik, die die etablierten Parteien zwar gerne bieten würden aber nicht können.
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