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29.10.2011, 17:59
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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29.10.2011, 18:15Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
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30.10.2011, 11:37
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Innerhalb der Partei gehts natürlich auch um andere Dinge. Aber logischerweise werden wohl die meisten Menschen die in erster Linie am kommunalen Haushalt interessiert sind, vermutlich zu den anderen Parteien gehen.
Wer sich mal die Parteitage der Piraten anschaut, der wird wohl kaum bestreiten, dass da zur überwiegenden Mehrheit junge männliche Computernerds sitzen. Und das hat wohl mit dem Thema zu tun für das diese Partei überwiegend steht.
Die Themen für die CDU, FDP, SPD, Grüne und Linke in erster Linie stehen, sind eben nicht so überwiegend von nur einem Geschlecht repräsentiert wie das bei den Piraten der Fall ist.Geändert von DerJunge82 (30.10.2011 um 11:50 Uhr) Grund: Inhaltlicher Zusatz
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30.10.2011, 13:20
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Können wir statt "Computernerds" nicht auch "IT-Fachleute" sagen? Das beschreibt die Mitglieder irgendwie treffender, finde ich. Nicht wenige haben Informatik studiert. Viele Informatik Studenten, wählen Mathematik als Nebenfach. Von daher finde ich es schon gut, wenn sich jemand mit dem Haushalt beschäftigt, der rechnen kann. Auch bei komplizierteren Sachen.
Das die aktuelle Regierung das eher nicht kann, liest man in letzter Zeit öfter.
Die PP vertritt hauptsächlich Themen im Bereich der Anliegen ihrer Mitglieder.
CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne/Linke vertreten hauptsächlich Themen von denen sie sich Wähler erhoffen. Das heisst aber nicht, das sie die Interessen der Wähler auch vertreten. Aber wirklich "eigene" Themen sind bei diesen Parteien mittlerweile leider selten geworden. Gibt es zwar ab und an... (Stuttgardt21, Atomausstieg usw.)... aber eben selten. Die Etablierten Parteien verlieren an Profil. Man kann nicht mehr die Partei wählen die es, für den eigenen Standpunkt, besser macht, sondern nur noch das "vermeintlich kleinere Übel".
Deshalb mag ich die PP. Ich hoffe sie kann ihr Profil einige Zeit behalten.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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30.10.2011, 15:49
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Können wir natürlich sagen. Ich hab das auch gar nicht negativ gemeint.
Das die Piratenpartei eher Themen vertritt die im Bereich der Anliegen ihrer Mitglieder liegt ist ja auch logisch. Eine größere Partei muss sich dann aber zwangsläufig auch öffnen und kann sich nicht so stark fokussieren.
Also in allen "alten" Parteien von der Linken bis zur CDU/CSU gibt es ja innerhalb dieser Parteien verschiedene Flügel die durchaus bei manchen Themen recht unterschiedliche Ansichten haben.
So wirkliche Kontroversen kann man ja bei den Piraten noch nicht ausmachen.
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30.10.2011, 20:05
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Ja... aber diese Themen erscheinen mir zu sehr "Einzelthemen" zu sein. Sie sagen nichts über die Partei als ganzes aus.
Beispiel Mindestlohn: In jeder der "alten" Parteien gibt es Leute die dafür sind und Leute die dagegen sind. Nun kommt es beim Streiten um dieses Thema drauf an, wer mitstreiten darf. Das Profil der Partei sagt da überhaupt nichts aus (Ausnahme ist bei manchen Themen manchmal die CSU. Die CDU eher nicht mehr).
Deshalb kann ich z.B. die SPD wählen, die dann Leute zu Ministern ernennt, die was völlig anderes machen, als ich mit der Wahl verbunden hab.
Da finde ich die PP (noch) konsequenter. Vor allem eben im IT Bereich und im Bereich des Familienrechts.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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31.10.2011, 00:15
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31.10.2011, 13:30Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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31.10.2011, 16:08Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Ich Frau.

es geht bei den neuen Themen, so wie es damals bei der Gründung der Grünen um den Umweltschutz ging, heute um Persönlichkeitsrecht, das massiv gefährdet ist durch undurchsichtige Strategien vieler Firmen an persönliche Daten ranzukommen und sie für die Vermarktung zu verkaufen.
In fast jeder Firma, die Produkte an einen großen Markt verkauft, sitzt eine Abteilung, die Daten einkauft, die andere Firmen im Netz sammelt um sie für ihre gezielte Werbung zu benutzen.
Jeder von euch kennt Punktesammeln und Gewinnspielchen der großen Ketten. Solche Daten hinterlässt man auch im Internet, so dass sich ein Profil von dir anlegt und dich lieb und nett als gewinnbringenden Kunden kennzeichnet und dann per Picasa oder Facebook dann auch noch dein Gesicht markiert, das haben deine Freunde für die Firmen gemacht, die Firmen danken es.
Alles auch nicht ganz so schlimm, Spam kann man leicht im Müll landen lassen.
Es kommt jedoch an eine Grenze, wenn die MÖGLICHKEITEN, die eigentlich jedem offen standen für 15 Jahre: z.B. Buchveröffentlichungen, Musikveröffentlichungen, Informationsaustausch langsam aber sicher restriktiert werden und zu Profilbörsen werden für "wissen wir nicht". Wenn Sony und Itunes & Amazon die Kanäle wieder so verschlüsseln, dass die Nutzungsrechte auf Gewinn ausgelegt sind, statt auf Austausch.
Ebenso Wirr ist es momentan, da Gesetzgebung regional & national geregelt ist. Was passiert mit dem Internet. Das hat keine Grenzen. Eigentlich. Dort gibt es kein Gesetz, das auf die Persönlichkeitsrechte und Verstöße aufpasst, die schon massiv betrieben werden, nein nicht von kleinen Tauschbörsen...sondern von großen Firmen.
Das Internet birgt viele Möglichkeiten (Informationsfreiheit, Meinungsaustausch, kostenlose Ratschläge), allerdings ... wird es immer enger. Ich muss zugeben ich war massiv enttäuscht als Google mir zum ersten Mal vorschlug ich solle bitte Google auf Deutsch benutzen. Es geht einfach niemanden was an, von wo ich ins Netz gehe, wie mein Anschluss heißt und wieviel ich dafür bezahle. Im Umkehrschluss ist es hier in Deutschland lustig zu beobachten, dass jeder sein WLAN verschlüsselt, damit man ihn sich ja nicht teilen kann, allerdings hinterlässt jeder mit einem besuch im Internet mehr persönliche Daten, als wenn er einem Polizisten seinen Perso gibt.
Absurd, aber wahr.
Liebe Grüße,
Farmelli
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01.11.2011, 07:43
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

Ich will das ja nicht schön reden, aber das ist nun schon seit Jahrzehnten so.Persönlichkeitsrecht, das massiv gefährdet ist durch undurchsichtige Strategien vieler Firmen an persönliche Daten ranzukommen und sie für die Vermarktung zu verkaufen.
Was soll da jetzt vom Grundsatz her schlimmer werden?
Das mit den Fotos bei facebook finde ich hanebüchen....per Picasa oder Facebook dann auch noch dein Gesicht markiert, das haben deine Freunde für die Firmen gemacht, die Firmen danken es.
Ebenso hanebüchen, dass man Erlaubnisse zur Veröffentlichung abschalten muss statt anschalten.
Versteh ich nicht, den Einwand.Es kommt jedoch an eine Grenze, wenn die MÖGLICHKEITEN, die eigentlich jedem offen standen für 15 Jahre: z.B. Buchveröffentlichungen, Musikveröffentlichungen, Informationsaustausch langsam aber sicher restriktiert werden und zu Profilbörsen werden für "wissen wir nicht". Wenn Sony und Itunes & Amazon die Kanäle wieder so verschlüsseln, dass die Nutzungsrechte auf Gewinn ausgelegt sind, statt auf Austausch.
1. Sony kann verschlüsseln soviel es will, ich kauf da was oder nicht. Fertig.
2. Meine Veröffentlichungsmöglichkeiten sind ja nun durchs Internet eher extremst gewachsen. Ohne Druckkosten, ohne Verlag, der das Buch in den Handel bringt, kann ich meinen Senf hier im Inet absondern, wenn ich will, auf einer Homepage für ein paar Mark fünfzig.
Das ist allerdings ein Problem. Und wenn das die Piraten angehen, gut. Aber das kann ja dann erstmal dauern. Ich vermute mal, dass die Piraten USA andere Vorstellungen von Persönlichkeitsrechten haben als die deutschen.Ebenso Wirr ist es momentan, da Gesetzgebung regional & national geregelt ist.
Du kannst ja etwas dafür tun, dass das die Menschen nicht erfahren.Es geht einfach niemanden was an, von wo ich ins Netz gehe, wie mein Anschluss heißt und wieviel ich dafür bezahle.
Wie gesagt: das abschalten-müssen nervt mich.
Vieles ist ja regelbar.
Ich habe mich z.B. vor Jahren mal verklickt auf so einer Abzockerseite und bekam ewig Mahnungen über etwas, was ich gar nicht gebucht hatte.
Da gibt es eindeutige Regelungen hier in diesem Land - und wenn man dann einem bestimmten Ablauf folgt, dann passiert da gar nichts.
Die Gefahr besteht eben genauso wie früher bei dubiosen Haustürverkäufern. Man fällt drauf ein oder eben nicht.
Ich denke schon, dass die gesetzliche Lage da regelbar ist. Vom Grundsatz her gibt es ja alle Gesetze, die nötig sind, nur die Anbindung an die Gegebenheiten des Internets fehlen.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.



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