Ich gehe mal davon aus, das Du als schnellmerkende Foristin gemerkt hast, das ich auf andere Beiträge antworte und das Thema nicht angefangen habe. Zumal es um das Familienrecht in Bezug auf die PP geht. Warum soll das nix mit dem Thema zu tun haben?
Wenn wir nicht von Straftaten reden, ligt es nicht mehr und nicht weniger in ihrer Hand als bei Männern, oder?Zitat von _Zitronenmond_
Bei mir liegt es daran, das ich nicht verstehe was Frauen für Risiken haben schwanger zu werden, die Männer nicht haben, beim Vater werden.Und dass ich nicht verstehe, warum sich dieser Gedankengang bei Männern auch nach Jahrzehnten noch nicht durchsetzt.
Seit Jahrzehnten hält man Männern vor, sie sollen halt verhüten. Was ja auch stimmt. Aber warum soll das nicht auch für Frauen gelten?
Komisch. Andere Länder können das. Zum Beispiel gibt es Länder in denen das Wechselmodell Gesetz ist und gut zu funktionieren scheint. In anderen Länden haben Väter das Sorgerecht auch - ohne erst "beweisen" zu müssen das die Mutter eine Gefahr fürs Kind ist.Die nachfolgenden Probleme, die sich aus einer neurotisch hochgradig verstrickten Beziehung auch nach einer Trennung noch ergeben, lassen sich nicht juristisch lösen.
In D tut sich langsam - sehr langsam - was. Nach mehreren rügen aus Brüssel, dass das Familienrecht in D die Menschenrechte verletzt. Aber das ein Vater quasi erst die Mutter verklagen muss, um sich um das gemeinsame Kind kümmern zu dürfen, ist schon krass... finde ich...
Das ist in teilen der Männerwelt nicht durchgedrungen, stimmt. Leider in Teilen der Frauenwelt ebensowenig.Zum Vatersein gehört (ebenso wie zum Muttersein) eben auch Beziehungsarbeit, und zwar nicht nur dem Kind gegenüber. Scheint auch noch nicht durchdrungen zu sein in weiten Teilen der Männerwelt.
Scheint bisher ganz gut zu klappen.Je mehr Väter sich konkret einbringen, desto eher wird ihr Beitrag wahrzunehmen und nicht einfach wegzufegen sein.
Könnte daran liegen, das viele Väter schlicht nicht das Recht haben, sich einzubringen. Außer finanziell natürlich.
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29.09.2011, 12:48
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
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29.09.2011, 18:34
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Habe ich auch nicht verstanden, lukullas Einwand.
Das ist ja keine Diskussion, weil einem sonst nix einfällt.
Und gerade die PP zeigt doch deutlich, dass Männer sich gemeinsam und politisch um Sorgerechts-/Väterthemen kümmern wollen.
Ganz einfach: Männer können gehen.Bei mir liegt es daran, das ich nicht verstehe was Frauen für Risiken haben schwanger zu werden, die Männer nicht haben, beim Vater werden.
Frauen können vor einem dicken Bauch nicht weglaufen.
Und wer nicht versteht, dass sich daran auch die Pflegeaufgabe anknüpft, kann sich offenbar nicht in die Umstände einer neunmonatigen Schwangerschaft einfühlen.
Frauen sind doch die einzigen meist, die verhüten.Seit Jahrzehnten hält man Männern vor, sie sollen halt verhüten. Was ja auch stimmt. Aber warum soll das nicht auch für Frauen gelten?
Kannst du hier doch reihenweise lesen.
Kondome bis zum Aidstest und dann verhütet die Frau, weil der Mann keinen Bock auf Kondome hat. Oder hat sich da irgend etwas dran geändert?
Ich kenne exakt einen Mann, dem es niemals hätte passieren können, dass ihm eine Frau ein Kind "unterschiebt", weil er die Verhütung konsequent in die Hand nahm. Einen, verstehste?
Sowas hat Kraft, Welten zu verändern. Ich habe nie verstanden, warum das nicht mehr Männer so handhaben und die Jammerei damit endlich ein Ende hat.
Aber nicht das alleinige Sorgerecht.In anderen Länden haben Väter das Sorgerecht auch - ohne erst "beweisen" zu müssen das die Mutter eine Gefahr fürs Kind ist.
Ich bin dafür, dass uneheliche Väter automatisch das gemeinsame Sorgerecht bekommen und würde der Mutter ein Vetorecht einräumen - bzw. das müsste dann im Ausnahmefall vom Gericht geprüft werden.
Das entspricht nicht meiner Lebenserfahrung.Könnte daran liegen, das viele Väter schlicht nicht das Recht haben, sich einzubringen. Außer finanziell natürlich.
Die Väter, die sich real einbringen, haben in meinem Umfeld allesamt was zu sagen und zwar sehr viel - egal, ob geschieden oder getrennt ohne Trauschein oder ganz ohne Beziehung zur Mutter.
Und die Väter, die sich weitgehend raushalten und sich vorwiegend damit aufhalten, den Müttern Schuld zuzuschustern, die finden irgendwie nicht statt. Also auch bei den Kindern nicht.
Mir fällt kein einziges Gegenbeispiel ein.
Kann ich nur empfehlen, sich als Vater einfach nicht rauszuhalten.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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29.09.2011, 19:07
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Also wenn zweifelsfrei fest steht, wer der Vater ist, kann er nicht einfach so gehn. Er wird zahlen müssen. Die Grenze liegt dabei unter dem eig. gesetzlichem Selbsterhalt, hab ich mal gelesen. Die Methodik ist, das ein Gehalt angenommen wird, das er haben könnte. Anhand dieses Gehalts, was er haben könnte - aber nicht hat - wird dann das Kindergeld berechnet, das er zu zahlen hat.
Das hat nicht wenigen Männern das Leben komplett zerstört sondern einige sogar in die Obdachlosigkeit getrieben.
Daher schätze ich, das mittlerweile beide Geschlechter große Risiken bei einer ungewollten Schwangerschaft tragen. Jeweils andere Risiken... aber auch jeweils nicht wegzudiskutierende.
Naja, ist nicht überraschend, das in einem Forum zu lesen, in dem mindestens 90% Frauen sind, hm?Frauen sind doch die einzigen meist, die verhüten.
Kannst du hier doch reihenweise lesen.
Im Forum von MensHealth oder dergleichen liest man wohl das Männer meist verhüten, Frauen eher nicht.
Die Wahrheit wird in der Mitte liegen, irgendwo...
Japp.Kondome bis zum Aidstest und dann verhütet die Frau, weil der Mann keinen Bock auf Kondome hat. Oder hat sich da irgend etwas dran geändert?
Warum einigen Männern da das Rückrad fehlt hab ich auch nie verstanden. Meine Erfahrung ist allerdings, das ich von Frauen oft gehört habe "Ach lass doch weg. Stört nur, die Unterbrechung beim aufziehn nervt mich und ich nehm eh die Pille."Ich kenne exakt einen Mann, dem es niemals hätte passieren können, dass ihm eine Frau ein Kind "unterschiebt", weil er die Verhütung konsequent in die Hand nahm. Einen, verstehste?
Sowas hat Kraft, Welten zu verändern. Ich habe nie verstanden, warum das nicht mehr Männer so handhaben und die Jammerei damit endlich ein Ende hat.
Meine Erfahrung wird gewiss nicht die Regel sein. Deine aber wohl auch nicht...
Warum sollte die Mutter ein Vetorecht haben?Ich bin dafür, dass uneheliche Väter automatisch das gemeinsame Sorgerecht bekommen und würde der Mutter ein Vetorecht einräumen - bzw. das müsste dann im Ausnahmefall vom Gericht geprüft werden.
Sollte der Vater auch eins gegen das Sorgerecht der Mutter haben?
Deckt sich zum Glück auch mit dem was ich oft sehe. Aber kann man das exemplarisch pauschalisieren? Es gibt Organisationen und Foren für tausende ausgegrenzte Väter. Das wird seinen Grund haben, der nicht ignoriert werden sollte...Das entspricht nicht meiner Lebenserfahrung.
Die Väter, die sich real einbringen, haben in meinem Umfeld allesamt was zu sagen und zwar sehr viel - egal, ob geschieden oder getrennt ohne Trauschein oder ganz ohne Beziehung zur Mutter.
Und die Väter, die sich weitgehend raushalten und sich vorwiegend damit aufhalten, den Müttern Schuld zuzuschustern, die finden irgendwie nicht statt. Also auch bei den Kindern nicht.
Ich kenne leider Väter die deshalb verklagt und mit einer Bannmeile belegt wurden. Sie haben nichts schlimmes getan, außer das sie ihr Kind sehen wollten.Kann ich nur empfehlen, sich als Vater einfach nicht rauszuhalten.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
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29.09.2011, 23:07
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Wie ich sehe, hast du die wesentlichen Teile von dem, was ich sagte, tatsächlich nicht verstanden.
Manche Dinge sind wohl nicht zu klären.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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29.09.2011, 23:11
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Ja, wenn man sie mir nicht erklärt sondern nur sagt, das ich sie nicht verstehe - weil sie mir keiner erklärt - kann ich sie ja nicht verstehn *g*.
Davon abgesehn: Dito :)Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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29.09.2011, 23:17
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Ich habe oben ausführlich etwas dazu geschrieben.
Wenn das nicht zu verstehen ist, weiß ich auch nicht.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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29.09.2011, 23:48
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Zitronenmond:
Hier schreiben Theoretiker, und keine Väter.
Bei dieser Männerbewegung hier im Forum wird keine handfeste Frucht des Leibes herauskommen, sondern die heisse Luft einer Kopfgeburt verpuffen.
Wir beobachten eine Scheinschwangerschaft.
götz widmann: schwanger - YouTube
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30.09.2011, 00:04
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Wie kommst Du darauf?
@Zitronenmond
Du hast viel geschrieben, ja. Erklärt aber leider nichts.
Ich verstehe das was Du geschrieben hast Größtenteils schon. Deshalb habe ich ausführlich geantwortet. Das hier ist doch eine Diskussion, oder? Da hat jeder seinen Standpunkt. Ist es Dein Ziel das ich Deinen übernehme? Ist das mit "verstehen" gemeint?
Leider bist Du auf meinen letzten Post zum Threadthema nicht eingegangen, warum auch immer. Statt beim Thema zu bleiben wurde es ab da persönlich. Was ich schade finde.
Nur weil ich Deine Lebensrealität nicht als einzig wahrnehme? Müsste ich das um zu "verstehen"?
Ich habe die Probleme von Frauen nicht negiert, im Gegenteil. Ich habe nur gesagt, welche Probleme das andere Geschlecht haben könnte und das diese - so verstehe ich die PP - auch die Gleiche Beachtung verdient haben.
Eben Gleichberechtigung.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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30.09.2011, 09:51
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Du siehst den Unterschied nicht?
Zahlen müssen beide.
Gehen kann die Frau nicht.
Die Regelungen fürs Zahlen sind für Mütter die gleichen, wenn sie nicht das Kind großziehen.Die Grenze liegt dabei unter dem eig. gesetzlichem Selbsterhalt etc blabla
Das ist nichts, was nur Väter trifft.
Es sind immer noch sehr unterschiedliche Risiken.Daher schätze ich, das mittlerweile beide Geschlechter große Risiken bei einer ungewollten Schwangerschaft tragen. Jeweils andere Risiken... aber auch jeweils nicht wegzudiskutierende.
Grundlegend ändern wird sich etwas, wenn nicht mehr automatisch klar ist, dass der Mann arbeiten geht und die Frau zuhause bei den Kindern bleibt. Wenn das Modell auch umgedreht wird und Männer bereit sind, Hausmänner zu werden und damit auf die Selbstbestätigung im Beruf zu verzichten, die Müttern so gerne angekreidet wird. Oder wenn beide gleichermaßen fürs Geldverdienen und für die Kinder zuständig sind.
Solange sich das nicht ändert, und es fällt dir eventuell auf, dass das entschieden damit zu tun hat, dass Männer sich mehr in Kinder- und Hausarbeit einbringen, solange sind die Risiken unterschiedlich.
Wird man das wohl lesen in MensHealth?Im Forum von MensHealth oder dergleichen liest man wohl das Männer meist verhüten, Frauen eher nicht.
Die Wahrheit wird in der Mitte liegen, irgendwo...
Das glaubst du doch selbst nicht.
Ganz einfache Frage: Wer verhütet denn in deiner Beziehung / deinen bisherigen Beziehungen?
Na und? Warum sollte ein Mann dann das Gummi weglassen, nur weil Prinzessin das will?Meine Erfahrung ist allerdings, das ich von Frauen oft gehört habe "Ach lass doch weg. Stört nur, die Unterbrechung beim aufziehn nervt mich und ich nehm eh die Pille."
Will er jetzt die Verhütung in der Hand haben oder nicht?
So ein Weichei kann ein Mann doch gar nicht sein, dass er aufhört, selbst zu verhüten, nur weil eine Frau das Kondom stört.
Klock. Habe ich noch nie gehört, dass eine Frau das Kondom stört. Faszinierend, wir scheinen uns in vollkommen gegensätzlichen Kreisen aufzuhalten.
Siehe oben.Warum sollte die Mutter ein Vetorecht haben?
Kind = im Bauch der Mutter, anschließend Aufzucht.
Ja natürlich, hat er doch.Sollte der Vater auch eins gegen das Sorgerecht der Mutter haben?
Ich steh nicht auf solche Argumentationen, aber ich habe wirklich verschärft den Eindruck, dass du keine praktische Erfahrung auf dem Gebiet hast. Ich habe Erfahrung damit, sehr viel sogar, und deswegen sage ich, es gibt auch viele Menschen, die aus neurotischen Gründen u.a. die Kinder als Machtinstrument in der Beziehung missbrauchen. Solche Menschen gibt es in weiblich und in männlich. Solche Menschen sind manchmal verheiratet, manchmal nicht, manchmal geschieden, manchmal nicht. Gibt es alles. Wie ich schon schrieb, kannst du den extrem neurotischen Anteilen nicht per Gesetz beikommen.... Foren für tausende ausgegrenzte Väter. Das wird seinen Grund haben, der nicht ignoriert werden sollte...
Das ist echt absoluter Quatsch.Ich kenne leider Väter die deshalb verklagt und mit einer Bannmeile belegt wurden. Sie haben nichts schlimmes getan, außer das sie ihr Kind sehen wollten.
Mindestens gibt es hier eine hochgradig neurotische (Ex)-Paarbeziehung oder einen einzelnen extremst neurotischen Elternteil. Es gibt also viele Gründe, sich z.B. therapeutisch mit dem ganzen Kladderadatsch auseinanderzusetzen - und um hier erstmal Abstand reinzubringen, kann eine Bannmeile durchaus helfen.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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30.09.2011, 10:58
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?




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