Ja, nur geht es in beiden Fällen um das überleben dieser Parteien in den jeweilig geltenden politischen Systemen. Deshalb ist mir der "Vergleich" zu oberflächlich. Eben weil die Bedingungen damals völlig andere waren, muss was damals scheiterte nicht auch heute scheitern. Weil heute eine ganz andere Herangehensweise möglich ist.
Sehe ich genauso. Ich hoffe nur das die PP sich vorher zumindest ein Mal auf großer Bühne blicken lassen kann, damit die Ideen selbst, stärker aufgenommen/wahrgenommen werden.Für mich scheint es nicht unmöglich, dass die PP sich selbst erledigen und in ihrem Scheitern als "Vorbild" dienen kann für eine andere Gründung, die dann (hoffentlich) aus den Fehlern der PP gelernt haben werden.
Das "Zeug" der Piraten fällt ebenso auf fruchtbaren Boden. Nur grade weil es viel um Mediengedöns geht, ist da ein großer Generationenkonflikt drin. Die momentan aufwachsende Generation, wächst mit den Medien auf. Sie wird wollen, das die Politik Kernthemen dort vernünftig regelt, statt lari fari bis völlig inkompetent mit Kontrollwut, wie momentan.Die Grünen hatten in den Parlamenten Startschwierigkeiten, jedoch fiel das Neue, das sie forderten, auf fruchtbaren Boden. Umweltthemen fanden damals überhaupt nicht statt, während MedienGedöns allenthalben und anhaltend überall diskutiert wird. Des weiteren beschränkten die Grünen sich sehr (!) bald nicht auf rein grüne Themen; sie stehen von Anbeginn auch für soziale Themen.
Wenn ich überlege das in einigen Städten und anderen Ländern schon Behördengänge per Internet möglich sind und das nur der Anfang ist, wird da einiges kommen. Ich bin kein Fan davon, wenn die Politik alles regelt. Aber sie sollte in diesem Bereich kompetent sein.
Ich sehe es wie mit der Erfindung des Autos. Anfangs fuhren Kutschen und Autos gemischt. Ohne Verkehrsregeln. Mit Zunahme der Autos, bildete sich raus wie (auch unabsichtlich) gefährlich, diese eigentlich grandiose Erfindung sein kann. Also wurden Regeln erlassen, wo es nötig ist, nicht wo es möglich ist. Letzteres versucht die Regierung aber momentan beim Mediengedöns. Zu gute haltend nehme ich mal an, aus Unwissenheit. Das muss sich ändern. Da braucht es definitiv Kompetenz. Ich schätze der PC wird nicht weniger wichtig in unser Leben eingreifen als damals das Auto. Deshalb braucht es, auch für Kinder, Regeln die schützen können - nicht zensieren. Und deshalb denke ich, der fruchtbare Boden dieses Politikbereichs ist nicht weit weg. Man wird sehen.
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31.10.2012, 19:48
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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31.10.2012, 21:29
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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01.11.2012, 15:57
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Doch... manchmal leider ^^.
Mittlerweile hat sich auch in dem Bereich ein unnötiger Regelwust breit gemacht, ärgert mich auch. Aber so wurde nicht schon am Anfang gedacht. Bei den neuen Medien sind die letzten Bundesregierungen aber verdammt schnell dabei, jeden Mist reglementieren und zensieren zu wollen - ohne das Wissen "Wie". Das macht einiges kaputt... u.A. auch Deutschland als IT-Wirtschaftsstandort. Da war D mal oben mit dabei. Mittlerweile? Naja...
Weil die Politik die (neuen) Medien nur desktrutiv betrachtet und anfasst, nicht konstruktiv.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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01.11.2012, 18:09Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Das ist wenig konkret und wenig überzeugend.
Inwiefern reglementiert Deutschland, und inwiefern sind die Reglementierungen in Deutschland wirtschaftsschädlich, d.h. strenger als in anderen Ländern?
Ich habe eher den Eindruck, dass alle Regelungen über die USA laufen, von den USA veranlasst oder angeregt werden. Siehe ACTA.
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02.11.2012, 12:09Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
A propos "Medienkompetenz".
Ob wohl das Thema des Parallelstrangs - Propaganda mit neuen Medien - von Piraten bzw. innerhalb der Piratenpartei diskutiert wird? Und zwar von mehr als einer kleinen Handvoll Leute?
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03.11.2012, 07:43
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
man sehe hier und die piraten partei ist
hinreichend erklärt.
http://ais.badische-zeitung.de/piece...d/21705565.jpgZeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...
Am 13.juli 2013 hab ich nach
6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag
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03.11.2012, 09:57
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
lustiges Bild
, wohl mit dem Motto: Differenzierung ist langweilig?
Aber es geht auch anders:
Die Piraten als mediales Drama | Telepolis
grüsse, barbara
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04.11.2012, 11:53
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Wenn ich antworte, sagst Du eh nur wieder das wären unwichtige Plattitüden :).
Ich tue es trotzdem: ACTA lief über die USA, ja. War dann aber schnell in Europa und bis es "aufflog", war unsere tolle Regierung voll dafür - wovon sie natürlich hinterher nichts wissen. Interessanter ist momentan aber eher INDECT. Das kommt nicht aus den USA, enhält viele Teile von ACTA und bereitet eine noch viel größere Überwachung vor, inklusive leichterer Zensur und Datenhandel. DAZU nutzt auch die Regierung in D gerne, die neuen Medien.
Anderes Beispiel: Hackertools sind in D verboten. Im Grunde richtig. Aber hier zeigt sich die Inkompetenz der Regierung. Firmen dürfen allgemein "übliche" Hack-Tools auch nicht gegen sich selbst einsetzen, wenn sie nur ihre IT-Inrastruktur schützen, testen und Lücken finden wollen. Also im Grunde nichts Strafbares tun. Die Regierung hat aber, clever wie sie ist, einige (wenige) Tools zertifiziert, die benutzt werden dürfen. Problem ist nur, das diese Tools kaum gewartet werden, auf dem Sicherheitsstand von vor 5 Jahren sind und selbst, grobe Lücken enthalten. Abgesehen davon das die Regierung Datensammler in diese Tools integrieren ließ.
Alleine das, öfnet der Industriespionage massenhaft Türen - die auch genutzt werden. Ausserdem verhindert es Fortschritt, Innovation. Das merke ich als Berufsprogrammierer sehr deutlich. Was nützt es mir, wenn ich Software erstelle, die dann mit veralteten Programmen auf Sicherheit geprüft wird? Das Resultat in der Praxis ist, das spätere Kunden fehlende Sicherheit bemängeln - und mir verständlicherweise abspringen.
Dann kommen noch die lachhaften Zensurversuche von v.d.L. dazu, Einfluss auf die Medien durch verschiedene Parteien usw...
Zum Beispiel hat die SPD immer wieder Sendungen aus ARD Mediathek entfernen lassen, die für sie nicht gut aussah. Wer hat drüber berichtet, abgesehen von der PP? Bitte jetzt nicht mit den Zensurwünschen der CDU beim WDR und ZDF verwechseln. Das ist noch ein eigenes Thema.
Alles in Allem, nutzt die Politik die Medien, insbesondere die Neuen, arg destruktiv. Dabei wäre verdammt viel konstruktives möglich. Aber dann würde die Politik sich in das Thema einarbeiten müssen und merken, das sie ein Machtmittel verlieren das sie eh nie kontrollieren konnten. Wär ja schlimm...Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
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05.11.2012, 18:26Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Ob nun unwichtig oder nicht - du hast meine Frage jedenfalls nicht einmal ansatzweise beantwortet.
Ich formuliere sie nochmal:
Wird das Thema: (Kriegs-)Propaganda mittels neuer Medien, d.h. mittels Blogs, Twitter, Internet-Videos und Facebook (siehe Parallelstrang) - in der Piratenpartei diskutiert?
Oder heißt "Medienkompetenz" für Piraten: "glaube alles, was irgend ein Blogger schreibt und nichts, was Zeitungen und TV-Nachrichten melden" ?
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05.11.2012, 18:34
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Propaganda auf alle Fälle, die normale politische Werbung, wenn man in ein Parlament gewählt werden will, ist ja auch Propaganda.
Kriegspropaganda nicht systematisch, das ist ja auch kein aktuelles politisches Thema, zumindest hierzulande nicht. Bei den Piratenparteien in kriegführenden Ländern mag das anders aussehen, aber wenn dich das so interessiert, bist du sicher selbst in der Lage, dies herauszufinden.
Warum "oder"?Oder heißt "Medienkompetenz" für Piraten: "glaube alles, was irgend ein Blogger schreibt und nichts, was Zeitungen und TV-Nachrichten melden" ?
Was ist das wieder für eine tendenziöse Formulierung? Du willst hoffentlich nicht ernsthaft sagen, dass Leute, die sich nicht intensiv mit Kriegspropaganda auseinandersetzen (weil es gibt wahrlich genug Anderes zu tun) Leute sind, die alles glauben, was in irgendwelchen Blogs steht?
echt, sonst bist du doch auch nicht so mit dem Holzhammer unterwegs. Komm schon, du kannst das besser.
grüsse, barbara



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