Ich denke auch, das darf nicht unterschätzt werden. Sie haben allein durch ihre Präsenz Diskussionen angestoßen, die vorher immer peinlich vermieden wurden.
Weil etwas noch nicht funktioniert, ist es nicht per se unmöglich.
Tja, und genau das ist in der Stadt, von der ich rede, nicht der Fall. Und ein Einzelfall ist das wohl auch nciht.
Ja, denn sie haben nun mal die Verantwortung für das, was sie tun.
Das fantasierst du dir zusammen, weil du es nicht erträgst, dass andere sich nicht deiner vermeintlich qualifizierteren Meinung anschließen.
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21.05.2012, 17:25Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
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21.05.2012, 17:33Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Die PP wird von ca. 8-10% der Wahlbevölkerung gewählt, hat darüber hinaus Sympathisanten, wird aber zugleich von mehr als zwei Dritteln der Wähler abgelehnt.
Mitglieder und Wähler der PP sind weit überwiegend Männer zwischen 25 und 45. Frauen sind fast gar nicht vertreten und ganz junge sowie ältere Männer bilden eine kleine Minderheit.
Erstaunlich, dass diese ziemlich homogene Gruppe der Piraten(wähler) in diesem Forum neuerdings so stark vertreten ist.
Das ist nicht der Punkt.Ich habs mir leider nicht abgespeichert aber in einem TV Interview sah ich, das der PP-Chef durchaus eine Nähe der PP zur Linkspartei sieht. Aber selbst wenn nicht, was ist daran so schlimm?
Es geht mir darum, dass die PP als einzige in deutschen Parlamenten vertretene Partei unsere parlamentarische Demokratie grundsätzlich ablehnen und dass Piraten und deren Sympathisanten die Politiker anderer Parteien pauschal für dumm und korrupt erklären und die Wähler solcher Parteien als dummes Stimmvieh hinstellen.
Die Piratenpartei verlangt nicht mehr Mitbestimmung, mehr Volksbegehren oder ähnliches, sondern sie erhebt den Anspruch als Partei die ultimative Demokratie zu verkörpern.Was daran verkehrt sein soll, die politischen Strukturen hin zu mehr einbeziehung des Einzelnen zu ändern, verstehe ich auch nicht.
Das ist sehr viel grundsätzlicher als die Frage, welche Gesetze (Drogenfreigabe, Urheberrecht, o.a.) man in welcher Weise ändern möchte.
.Geändert von Inaktiver User (21.05.2012 um 17:39 Uhr)
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21.05.2012, 17:40Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Satyr,
du spähst aus dem Fenster eines Hauses und sagst, dass du das Haus nicht siehst. - Kein Wunder. Aus dieser Perspektive kann man es tatsächlich nicht sehen.
Aber ich kann mein Missbehagen leider nicht anders erklären. Vielleicht versteht ja der eine oder andere "unabhängige" User, was ich meine.
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21.05.2012, 17:56
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Joa... quasi so wie die FDP momentan. Und nun?
Eröffne mal einen Thread zur CDU, SPD oder den Grünen. Da werden sich bestimmt nicht weniger Anhänger finden. Nochmal: Was daran ist so schlimm? Ich finde es nicht verwunderlich, wenn in einem Thread über die PP auch Anhänger der PP zu finden sind.Mitglieder und Wähler der PP sind weit überwiegend Männer zwischen 25 und 45. Frauen sind fast gar nicht vertreten und ganz junge sowie ältere Männer bilden eine kleine Minderheit.
Erstaunlich, dass diese ziemlich homogene Gruppe der Piraten(wähler) in diesem Forum neuerdings so stark vertreten ist.
Das ist Unsinn. Wo hast Du das her?Das ist nicht der Punkt.
Es geht mir darum, dass die PP als einzige in deutschen Parlamenten vertretene Partei unsere parlamentarische Demokratie grundsätzlich ablehnen und dass Piraten und deren Sympathisanten die Politiker anderer Parteien pauschal für dumm und korrupt erklären und die Wähler solcher Parteien als dummes Stimmvieh hinstellen.
Auch hier: Wo hast Du diesen Unsinn her? Welche Partei findet ihre Form von Demokratie nicht ultimativ toll?Die Piratenpartei verlangt nicht mehr Mitbestimmung, mehr Volksbegehren oder ähnliches, sondern sie erhebt den Anspruch als Partei die ultimative Demokratie zu verkörpern.
Das ist sehr viel grundsätzlicher als die Frage, welche Gesetze (Drogenfreigabe, Urheberrecht, o.a.) man in welcher Weise ändern möchte.
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Satyr,
du spähst aus dem Fenster eines Hauses und sagst, dass du das Haus nicht siehst. - Kein Wunder. Aus dieser Perspektive kann man es tatsächlich nicht sehen.
Aber ich kann mein Missbehagen leider nicht anders erklären. Vielleicht versteht ja der eine oder andere "unabhängige" User, was ich meine.
Ich mach das Metapher-Spiel mal mit: Blautanne, vor Dir stehen 2 Häuser. Allerdings verdeckt das erste Haus das zweite Haus. Der Hausbesitzer des ersten Hauses erzählt Dir ständig was er alles über das zweite Haus weiß. Du glaubst es ungeprüft, weil Du das zweite Haus ja nicht sehen kannst. Dabei fällt Dir nicht auf, das Du mittlerweile an Unsinn glaubst
:).
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
-
Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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21.05.2012, 18:51
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
ja genau. Zähe langwierige Entscheidungsprozesse.
Ich kann nicht erkennen, warum zähe Entscheidungsprozesse, die allerdings zu nachhaltigen und breit abgestützten Resultaten führen, in Deutschland zu mehr Stillstand führen sollten oder schädlicher sein sollten als in der Schweiz.
he nu, dann dauert eben alles ein bisschen länger.
Ich kann mir nicht vorstellen, wieso die Grösse eines Landes oder einer politischen Einheit (vom Quartier bis zum Planeten) grundsätzlich auf Schnellschüsse angewiesen sein soll.
Für Notfälle gibt's ja auch in der Schweiz Mittel und Wege, schnell zu reagieren. Aber warum sollte Tempo grundsätzlich wichtig und notwendig sein? Eile mit Weile halte ich für die viel bessere Devise, in allen Grössenordungen. Ich würde sogar dazu neigen: je übergeordneter das Gremium, desto länger und gründlicher muss vor Entscheiden nachgedacht werden und die Stellungnahmen der Betroffenen abgewogen werden, gerade WEIL es so viele Leute betrifft.
grüsse, barbara
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22.05.2012, 15:07Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
8 Millionen Schweizer organisieren sich in 26 teilautonomen Kantonen.
Wenn sich 80 Millionen Deutsche ähnlich organisieren wollten, dann müsste man die 16 Bundesländer deutlich aufstocken ...
auf 260 Bundesländer und 260 Länderparlamente.
Ja, dann "dauert eben alles ein bisschen länger".
Manches braucht man auch gar nicht erst zu versuchen, weil es hoffnungslos ist.
Wie lange hat es gedauert, bis sich die Schweiz, höchst misstrauisch aus seiner Wagenburg lugend, für eine Mitgliedschaft in der Völkergemeinschaft (UNO) entscheiden mochte? - Fast 60 Jahre.Ich kann mir nicht vorstellen, wieso die Grösse eines Landes oder einer politischen Einheit (vom Quartier bis zum Planeten) grundsätzlich auf Schnellschüsse angewiesen sein soll.
(...) Eile mit Weile halte ich für die viel bessere Devise, in allen Grössenordungen. Ich würde sogar dazu neigen: je übergeordneter das Gremium, desto länger und gründlicher muss vor Entscheiden nachgedacht werden und die Stellungnahmen der Betroffenen abgewogen werden, gerade WEIL es so viele Leute betrifft.
Im Jahre 2002, als so ziemlich jedes andere Land der Erde in der internationalen Völkergemeinschaft vertreten war, als Schlusslicht gewissermaßen, hat sich auch die Schweizer Wahlbevölkerung dazu durchgerungen Mitglied zu werden.
Und wie lange hat es gedauert, bis das Frauenwahlrecht eingeführt wurde?
1990 - die Wähler des Kantons Appenzell hatten sich wieder einmal gegen das Frauenwahlrecht entschieden - da sprach das Bundesgericht ein Machtwort. Es setzte damit höchst "undemokratisch" einem Affenzirkus ein Ende, der ewig so weitergehen hätte können.
Klar! Wichtige Entscheidungen müssen gründlich überlegt werden.
Mitgliedschaft in einem Gremium, das in Reaktion auf zwei Weltkriege geschaffen wurde und der friedlichen Übereinkunft aller Staaten der Erde dienen sollte. - Allgemeines und gleiches Wahlrecht für Weibsvolk. - Die Sanierung einer baufälligen Brücke an einem verkehrstechnisch neuralgischen Punkt.
All das und vieles mehr muss gründlich, sehr, sehr gründlich überlegt werden. Und abgestimmt. Und wieder überlegt. Und wieder abgestimmt.
Und so wird gewägt und gewägt und gewägt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann wägen sie noch heute.
Wir wissen ja mindestens seit Einstein: Zeit ist relativ.
Und während die Schweizer derartig verschleppte Entscheidungen normal finden, finden andere Europäer sie zäh, und Asiaten und Amerikaner absurd.
Deutschland ist ganz anders in europäisches und globales Geschehen eingebunden als die Schweiz und wesentlich dynamischer. Wir können uns derartig schleppende Entscheidungen schlicht nicht leisten.
Und ich glaube, wir wollen das auch gar nicht:
Mehr Mitbestimmung - Ja! Gerne und sofort! Aber nicht exzessiv, sondern bis zu einer gewissen Grenze, die einem der gesunde Menschenverstand aufzeigt.
So ist z.B. nicht zu erwarten, dass in Streitfällen wie dem Flughafenausbau Frankfurt oder Stuttgart21 weitere 10 oder 20 Jahre Diskussionen irgend etwas an der Unversöhnlichkeit der kontroversen Positionen ändern würden.
.Geändert von Inaktiver User (22.05.2012 um 16:01 Uhr)
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22.05.2012, 16:07
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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22.05.2012, 20:12Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Wie kommt es, dass das Verhältnis zwischen Deutschen und Schweizern derzeit so angespannt ist?
Weil die Schweizer einfach Idioten sind. Sie haben kein Selbstbewusstsein und verfälschen permanent ihre Geschichte. Entgegen den Mythen war die Schweiz vor ein paar hundert Jahren das Afghanistan Europas: Es waren ärmste Leute, es waren härteste Bedingungen, es war eine Bildungsmisere, es gab Religionskriege mit tausenden Toten. Die Schweiz war nie demokratiefähig, bis Napoleon kam und sagte: "Ich zwinge euch jetzt dazu." Seither meinen die Schweizer, sie hätten die Demokratie erfunden. Die Schweiz war auch nie freiheitswillig, bis Herr Schiller den Wilhelm Tell erfand. Seither glauben die Schweizer, sie seien freiheitswillig. Und es ist hochumstritten, ob der Rütlischwur jemals stattgefunden hat. Die Schweiz hat also keine Geschichte. Deshalb igeln sich die Schweizer ein, sind neutral und wollen nicht mitmachen. Jeder, der von außen kommt, wird von den Schweizern als jemand empfunden, der etwas wegnehmen will.
Dieter Moor
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22.05.2012, 20:16Inaktiver User
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Hier kann Sie geholfen werden.
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22.05.2012, 21:02
AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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