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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von ellipell2 Beitrag anzeigen
    Was prädestiniert diese Gruppe in politischer Hinsicht zu agieren? Welche politschen Fachkenntnisse bringen sie mit?
    Anders gesagt: Welche Inhalte können diese Menschen im politischen Sinne abdecken?
    Das ist ne komische Frage. Das ist doch genauso egal wie die Frage, welche politischen Inhalte Katholiken, Bartträger oder Frühaufsteher abdecken können.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
    -

  2. Inaktiver User

    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von ellipell2 Beitrag anzeigen
    Was prädestiniert diese Gruppe in politischer Hinsicht zu agieren? Welche politschen Fachkenntnisse bringen sie mit?
    Anders gesagt: Welche Inhalte können diese Menschen im politischen Sinne abdecken?
    Was ist das für eine seltsame Frage?
    Welche Inhalte können denn Vertreter anderer Interessengruppen im politischen Sinne abdecken?

    "Netzfragen" sind ja wohl gesellschaftlich nicht weniger relevant als andere Interessen.

    Abgesehen davon: Willst du etwa bestimmten Gruppen das Recht absprechen, in politischer Hinsicht zu agieren?

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wir haben im Bundestag wohl auch 100% Lichtschalterbenutzer. Was aber nicht heisst, dass diese 100% auch die Hintergründe davon im Detail verstehen.

    Dito beim Internet. Nutzer gibt es sehr viele, jene, die die Zusammenhänge verstehen - die zB einen Server aufsetzen können, oder eine Datenbank aufbauen und verwalten, oder die einen Trojaner programmieren können - die sind schon viel weniger. und es ist gut, dass diese Gruppe nun eine politische Stimme hat.
    Totales Falschverstehen von dem, was Politik ist - aus meiner Warte.
    Politik ist Interessensausgleich.
    Man muss kein Stadtplaner sein, und man muss auch nicht das Mischungsverhältnis des Asphaltes verstehen, um über eine Umgehungsstraße entscheiden zu können.
    Politiker sind eben genau nicht die Fachidioten, die aus dieser Sicht heraus handeln, sondern dazu da, sich aufgrund der vielfältigen Interessenslagen eine Meinung zu bilden und entsprechend zu handeln.

    Es ist richtig, dass viele Politiker wenig über die technischen Voraussetzungen des Internets wissen, aber sie wissen generell wenig über Details. Das ist normal. Das muss so. Oder möchtet ihr nur Leute aus der Asphaltwirtschaft, wenn über Straßen abgestimmt wird??? Oder nur Erzieherinnen und Mütter, wenn über Kitas abgestimmt wird?
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    *augenverdreh*
    Belassen wir es dabei.
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  5. Inaktiver User

    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von _Zitronenmond_ Beitrag anzeigen
    Oder möchtet ihr nur Leute aus der Asphaltwirtschaft, wenn über Straßen abgestimmt wird??? Oder nur Erzieherinnen und Mütter, wenn über Kitas abgestimmt wird?
    Wer behauptet das?
    Eine gute Mischung kann nie schaden, d.h. auch der eine oder andere Sachverstand wird gebraucht.

  6. 20.05.2012, 14:30

    Grund
    spam

  7. gesperrt

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von _Zitronenmond_ Beitrag anzeigen
    Politik ist Interessensausgleich.
    Politik ist .... Freiheitsverteilung. Habe ich gestern gelesen.

    „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will.“ (Jean-Jacques Rousseau)

    Ich habe ganz sicher keine Lust dankbar zu sein, dass ich irgendeinen Job habe, und es mir im Vergleich einem Bewohner von Bangladesh relativ gut geht.

    Wie muss man eine Gesellschaft organiseiren, in der alle möglichst frei sind, und nicht nur wenige auf Kosten vieler.

    Es ist nicht in Ordnung, dass unser System so organisiert ist, dass es notgedrungen früher oder später Millionäre und Billionäre gibt, die immer schneller immer reicher werden, und gleichzeitig immer mehr Menschen, die sich gerade so über Wasser halten können, denen die staatlichen Hilfen immer mehr gekürzt werden, deren Kinder immer schlechter ausgebildet werden, etc.

    Das kann man, wenn man will anders organisieren.
    Und darum geht es - zu Ende gedacht - bei der Ocupy-Bewegung und hoffentlich auch bei der Piraten-Partei: um die Freiheitsverteilung innerhalb einer Gesellschaft.

  8. gesperrt

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von Pflub Beitrag anzeigen
    Politik ist .... Freiheitsverteilung. Habe ich gestern gelesen.

    Wie muss man eine Gesellschaft organiseiren, in der alle möglichst frei sind, und nicht nur wenige auf Kosten vieler.

    Es ist nicht in Ordnung, dass unser System so organisiert ist, dass es notgedrungen früher oder später Millionäre und Billionäre gibt, die immer schneller immer reicher werden, und gleichzeitig immer mehr Menschen, die sich gerade so über Wasser halten können, denen die staatlichen Hilfen immer mehr gekürzt werden, deren Kinder immer schlechter ausgebildet werden, etc.

    Das kann man, wenn man will anders organisieren.

    Ja dann mach mal .

  9. Inaktiver User

    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von _Zitronenmond_ Beitrag anzeigen
    Politiker sind eben genau nicht die Fachidioten, die aus dieser Sicht heraus handeln, sondern dazu da, sich aufgrund der vielfältigen Interessenslagen eine Meinung zu bilden und entsprechend zu handeln.

    Sie sollten überhaupt nicht aus Interessenslagen heraus handeln, sondern auf Grund dessen, was auf lange Frist am Besten für die Mehrheit ist.

    Da das utopisch ist, was du selber ja nicht unbedingt magst, sollte es zumindest genügend kleine Parteien geben, die relevante Teilbereiche vertreten.

    Im Falle des Interenets ist dies Information und Bildung. Da sämtliche Kommunikation in 5 Jahren über das Internet abgehandelt wird und es einen Teil des Grundgesetzes - nämlich Recht auf Bildung, und freie Meinungsäußerung - verändert hat, ist eine Partei, die sich diesen Grundrechten annimmt, teils den deutschen Grundgesetz näher als eine Partei, die aus Lobbyisten und/oder Gewerkschaften besteht (beides Merkmale des Industriezeitalters) oder gar einen Religiösen Namen trägt (was noch ein bisschen verstaubter ist.)

    Wir leben nicht mehr im Industriezeitalter. Sondern im Informationszeitalter.
    Von daher hätte eine Internetpartei mehr Gesellschafts- & Grundgesetzrelevanz, als der genannte Rest.

    Dass diese Partei ihre Ecken und Kanten feilen muss und wir vielleicht noch eine weitere brauchen, da stimmen wir überein.

  10. gesperrt

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von ellipell2 Beitrag anzeigen
    Was prädestiniert diese Gruppe in politischer Hinsicht zu agieren? Welche politschen Fachkenntnisse bringen sie mit?
    Anders gesagt: Welche Inhalte können diese Menschen im politischen Sinne abdecken?
    Politische Kenntnis kann man sich erarbeiten wie jede andere Sachkompetenz, und wie bei allen PolitikerInen muss die Tatsache, dass sie Bürger (seltener Bürgerinnen) sind ausreichend Qualifikation sein für politisches Engagement. Ob dies dann WählerInnen und StimmbürgerInnen überzeugt, wird man dann ja sehen.

    grüsse, barbara

  11. gesperrt

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    AW: Kann mir mal jemand die Piratenpartei erklären?

    Zitat Zitat von _Zitronenmond_ Beitrag anzeigen
    Man muss kein Stadtplaner sein, und man muss auch nicht das Mischungsverhältnis des Asphaltes verstehen, um über eine Umgehungsstraße entscheiden zu können.
    Ganz meine Meinung. Darum bin ich auch für mehr direkte Demokratie, weil die StimmbürgerInnen eben nicht Stadtplanung können müssen, um über Umgehungsstrassen entscheiden können.


    Politiker sind eben genau nicht die Fachidioten, die aus dieser Sicht heraus handeln, sondern dazu da, sich aufgrund der vielfältigen Interessenslagen eine Meinung zu bilden und entsprechend zu handeln.
    meiner Auffassung nach sollte dies nicht nur bei PolitierInnen so sein, sondern bei allen BürgerInnen.

    Dass die Verteilung der Berufe in Parlamenten plusminus der Verteilung von Berufen im Volk entsprechen sollten, halte ich allerdings für eine gute Idee. Dass mit den Piraten etwas Informatik-Sachkompetenz in Parlamente einzieht, ist zu begrüssen.

    grüsse, barbara

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