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    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Wowereit fährt einen gefährlichen Kurs.

    Gestern mit der Linken, obwohl Grün möglich wäre, heute mit den Schwarzen, obwohl Grün möglich wäre.

    Das war der letzte Sieg des Wowereit, wenn es heute zur Koalition von Rot-Schwarz kommt.

    Es ist inhaltlich nicht erklärbar.

    Man kann sich die Programme von Links und Schwarz mal ansehen und die Gemeinsamkeiten feststellen. Das ist die Basis, auf der jetzt eine Koalitionsverhandlung stattfindet.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  2. Inaktiver User

    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Man kann sich die Programme von Links und Schwarz mal ansehen und die Gemeinsamkeiten feststellen. Das ist die Basis, auf der jetzt eine Koalitionsverhandlung stattfindet.
    Das ist genau der Punkt, der mich so stutzig macht.

  3. Inaktiver User

    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Die Sache ist doch klar. Wowereit ist für die Autobahn, die Grünen dagegen.
    Die Sache ist nicht klar.
    Denn die Politik des Berliner Senats, die Politik der Hauptstadt Berlins, mit ihren besonderen Problemen und Herausforderungen, lässt sich nun mal nicht auf 3,2 Kilometer Stadtautobahn reduzieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Im Endeffekt weiß nur Wowi warum es nichts wird. Einer der Punkte ist sicher auch die knappe Mehrheit von nur einer Stimme bei Rot/Grün. Lasse da ein Wackelprojekt in den nächsten Monaten/Jahren kommen und es knallt. Scheinbar haben die Grünen auch nicht allzu clever verhandelt. Die A100 hätten sie wahrscheinlich schlucken müssen, aber waren wohl nicht in der Lage dafür eine anständige Kompensation auszuhandeln. Das stinkt einigen Grünen, dass die scheinbar an der A100 alles ohne Wenn und Aber aufgehangen haben. Vielleicht aber wollte Wowi Rot/Grün wegen der knappen Mehrheit einfach nicht, weil 1 Störer ist bei SPD oder GRÜNE bei einem Projekt schnell ausgemacht und damit die Mehrheit futscht. Die Gespräche müssen zur Wahrung des Scheins aber natürlich trotzdem erfolgen.

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    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Eine Reporterin vom ZDF meinte gestern, dass es wohl auch daran gelegen haben könnte das zwischen den Spitzen der beiden Parteien persönliche Abneigung herrscht. Und dann spielt da natürlich noch die wacklige Mehrheit von nur einer Stimme mit rein.

  6. Inaktiver User

    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Das Argument mit der knappen Mehrheit leuchtet mir nicht ein. Denn vergleichen wir doch mal mit der letzten Wahl:

    2006: SPD 53 Sitze; Grüne 23 Sitze, PDS 23 Sitze, CDU 37 Sitze.
    2011: SPD 47 Sitze, Grüne 29 Sitze, PDS 19 Sitze, CDU 39 Sitze.

    2006 hatten Grüne und PDS gleich viele Sitze - Wowereit wählte die Linkspartei.
    Zusammen hatten sie eine Mehrheit von 76 Sitzen.

    2011 würden Rot und Grün ebenso 76 Sitze zusammenbringen.
    Nur soll jetzt die Mehrheit zu knapp sein?

    Offenbar mag Wowereit die Grünen nicht - sei es, weil sich die Personen nicht mögen, sei es, weil er den Koalitionspartner vorzieht, der ihm gerade pflegeleichter erscheint.
    .
    Geändert von Inaktiver User (06.10.2011 um 11:54 Uhr)

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    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin


  8. Inaktiver User

    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Vermutlich wäre die Stadtpolitik von einem parteipolitischen Erpressungsversuch in den nächsten gestolpert. Womöglich hätte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit schon bei der erneuten Wahl ins Amt um seine Mehrheit zittern müssen.
    Wie oben dargestellt: die Mehrheit ist genau gleich groß wie zuvor mit der Linkspartei.
    Und offenbar hatte er damals nicht das Bedürfnis statt mit der PDS eine Koalition mit der CDU einzugehen.


    Wie man die rapide steigenden Mieten in vielen Teilen der Stadt bremsen könnte, wie die maroden Schulen mit ihren verlotterten Klos zu sanieren wären, das blieben Themen am Rande.
    Was Berlin dringend braucht, ist die Aufgeschlossenheit für neue Gedanken und Konzepte.
    Aufgeschlossenheit für neue Gedanken und Konzepte - eher mit der CDU als mit den Grünen? Hat sich die CDU denn letztens durch besondere Innovationsfreudigkeit ausgezeichnet? Das wäre mir neu.
    Und dann gipfelt diese "Aufgeschlossenheit für neue Gedanken und Konzepte" in einer 3,2 km langen Autobahn?
    Über diesen Gedankengang kann ich nur den Kopf schütteln. Ist das nun urkomisch oder schrecklich traurig?
    .
    Geändert von Inaktiver User (06.10.2011 um 19:38 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Ein wesentlich besserer und sehr lesenswerter Kommentar in der Berliner Zeitung:

    *klick*
    .

  10. Inaktiver User

    AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin

    Im Gegensatz zu Künast hatte Wowereit sich vor der Wahl doch auf keinen bestimmten Koalitionspartner festgelegt – er werde mit der Partei koalieren, mit der er am meisten sozialdemokratische Inhalte umsetzen könne, und er habe keinerlei Berührungsängste.

    Hier dazu ein treffender Kommentar aus dem Berliner Tagesspiegel.

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