Wowereit fährt einen gefährlichen Kurs.
Gestern mit der Linken, obwohl Grün möglich wäre, heute mit den Schwarzen, obwohl Grün möglich wäre.
Das war der letzte Sieg des Wowereit, wenn es heute zur Koalition von Rot-Schwarz kommt.
Es ist inhaltlich nicht erklärbar.
Man kann sich die Programme von Links und Schwarz mal ansehen und die Gemeinsamkeiten feststellen. Das ist die Basis, auf der jetzt eine Koalitionsverhandlung stattfindet.![]()
Antworten
Ergebnis 81 bis 90 von 99
-
06.10.2011, 01:20
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
-
06.10.2011, 10:04Inaktiver User
-
06.10.2011, 10:06Inaktiver User
-
06.10.2011, 10:12Inaktiver User
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Im Endeffekt weiß nur Wowi warum es nichts wird. Einer der Punkte ist sicher auch die knappe Mehrheit von nur einer Stimme bei Rot/Grün. Lasse da ein Wackelprojekt in den nächsten Monaten/Jahren kommen und es knallt. Scheinbar haben die Grünen auch nicht allzu clever verhandelt. Die A100 hätten sie wahrscheinlich schlucken müssen, aber waren wohl nicht in der Lage dafür eine anständige Kompensation auszuhandeln. Das stinkt einigen Grünen, dass die scheinbar an der A100 alles ohne Wenn und Aber aufgehangen haben. Vielleicht aber wollte Wowi Rot/Grün wegen der knappen Mehrheit einfach nicht, weil 1 Störer ist bei SPD oder GRÜNE bei einem Projekt schnell ausgemacht und damit die Mehrheit futscht. Die Gespräche müssen zur Wahrung des Scheins aber natürlich trotzdem erfolgen.
-
06.10.2011, 10:24
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Eine Reporterin vom ZDF meinte gestern, dass es wohl auch daran gelegen haben könnte das zwischen den Spitzen der beiden Parteien persönliche Abneigung herrscht. Und dann spielt da natürlich noch die wacklige Mehrheit von nur einer Stimme mit rein.
-
06.10.2011, 10:38Inaktiver User
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Das Argument mit der knappen Mehrheit leuchtet mir nicht ein. Denn vergleichen wir doch mal mit der letzten Wahl:
2006: SPD 53 Sitze; Grüne 23 Sitze, PDS 23 Sitze, CDU 37 Sitze.
2011: SPD 47 Sitze, Grüne 29 Sitze, PDS 19 Sitze, CDU 39 Sitze.
2006 hatten Grüne und PDS gleich viele Sitze - Wowereit wählte die Linkspartei.
Zusammen hatten sie eine Mehrheit von 76 Sitzen.
2011 würden Rot und Grün ebenso 76 Sitze zusammenbringen.
Nur soll jetzt die Mehrheit zu knapp sein?
Offenbar mag Wowereit die Grünen nicht - sei es, weil sich die Personen nicht mögen, sei es, weil er den Koalitionspartner vorzieht, der ihm gerade pflegeleichter erscheint.
.Geändert von Inaktiver User (06.10.2011 um 11:54 Uhr)
-
06.10.2011, 16:30
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Vielleicht hat H.P. Schütz recht?
Gescheiterte rot-grüne Koalitionsverhandlungen: Ein Glückstag für Berlin - Politik | STERN.DE
-
06.10.2011, 18:52Inaktiver User
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Wie oben dargestellt: die Mehrheit ist genau gleich groß wie zuvor mit der Linkspartei.Vermutlich wäre die Stadtpolitik von einem parteipolitischen Erpressungsversuch in den nächsten gestolpert. Womöglich hätte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit schon bei der erneuten Wahl ins Amt um seine Mehrheit zittern müssen.
Und offenbar hatte er damals nicht das Bedürfnis statt mit der PDS eine Koalition mit der CDU einzugehen.
Aufgeschlossenheit für neue Gedanken und Konzepte - eher mit der CDU als mit den Grünen? Hat sich die CDU denn letztens durch besondere Innovationsfreudigkeit ausgezeichnet? Das wäre mir neu.Wie man die rapide steigenden Mieten in vielen Teilen der Stadt bremsen könnte, wie die maroden Schulen mit ihren verlotterten Klos zu sanieren wären, das blieben Themen am Rande.
Was Berlin dringend braucht, ist die Aufgeschlossenheit für neue Gedanken und Konzepte.
Und dann gipfelt diese "Aufgeschlossenheit für neue Gedanken und Konzepte" in einer 3,2 km langen Autobahn?
Über diesen Gedankengang kann ich nur den Kopf schütteln. Ist das nun urkomisch oder schrecklich traurig?
.Geändert von Inaktiver User (06.10.2011 um 19:38 Uhr)
-
06.10.2011, 19:38Inaktiver User
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Ein wesentlich besserer und sehr lesenswerter Kommentar in der Berliner Zeitung:
*klick*
.
-
06.10.2011, 23:24Inaktiver User
AW: Wowi forever? - Die Wahl in Berlin
Im Gegensatz zu Künast hatte Wowereit sich vor der Wahl doch auf keinen bestimmten Koalitionspartner festgelegt – er werde mit der Partei koalieren, mit der er am meisten sozialdemokratische Inhalte umsetzen könne, und er habe keinerlei Berührungsängste.
Hier dazu ein treffender Kommentar aus dem Berliner Tagesspiegel.


Zitieren
