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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Wie lange jemand arbeiten kann, möchte oder muss, ist doch so was von individuell verschieden. Deswegen ist die Festlegung eines (Zwangs-)Rentenalters doch schon lange nicht mehr zeitgemäß.
    Warum soll nicht, wer es sich leisten kann, früher aufhören zu arbeiten? Und warum soll jemand, der gesund, leistungsfähig ist und in seinem Beruf aufgeht und/oder vor allem das Geld braucht, nicht länger arbeiten und stattdessen zig Jahre (!) lang von Rente leben? Arbeit ist doch nicht per se an ein bestimmtes Alter gebunden. Man kann doch nicht so tun, als seien alle mit 60 oder 65 verbraucht und benötigen noch paar Tage Gnadenbrot, bis sie dann ins Gras beißen. Wobei ein Sozialstaat Kranke natürlich immer auffangen muss, unabhängig vom Lebensalter.

    In einigen Ländern hat man das längst erkannt und umgesetzt.
    Der Anfang vom Ende des Zwangsrentenalters? DiePresse.com

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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Wie lange jemand arbeiten kann, möchte oder muss, ist doch so was von individuell verschieden. Deswegen ist die Festlegung eines (Zwangs-)Rentenalters doch schon lange nicht mehr zeitgemäß.
    Warum soll nicht, wer es sich leisten kann, früher aufhören zu arbeiten? Und warum soll jemand, der gesund, leistungsfähig ist und in seinem Beruf aufgeht und/oder vor allem das Geld braucht, nicht länger arbeiten und stattdessen zig Jahre (!) lang von Rente leben? Arbeit ist doch nicht per se an ein bestimmtes Alter gebunden. Man kann doch nicht so tun, als seien alle mit 60 oder 65 verbraucht und benötigen noch paar Tage Gnadenbrot, bis sie dann ins Gras beißen. Wobei ein Sozialstaat Kranke natürlich immer auffangen muss, unabhängig vom Lebensalter.

    In einigen Ländern hat man das längst erkannt und umgesetzt.
    Der Anfang vom Ende des Zwangsrentenalters? DiePresse.com
    die frage ist nur wie viele der leute mit 69 noch arbeiten können.nicht jeder sitzt im büro denn die meisten arbeiten hart und körperlich.
    Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
    Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...


    Am 13.juli 2013 hab ich nach
    6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
    Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag

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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Die Realität wird die ganzen Rentenpläne sowieso zur Makulatur werden lassen. Der Lebensstandard wird insgesamt sinken und das wird auch vor den Renten nicht halt machen.

    Und ich kenne niemanden in meiner Altersgruppe oder jünger, der sich noch irgendwelchen Illusionen bezüglich der Rente hingibt.

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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Zitat Zitat von niederrheiner Beitrag anzeigen
    die frage ist nur wie viele der leute mit 69 noch arbeiten können.nicht jeder sitzt im büro denn die meisten arbeiten hart und körperlich.
    Die im Büro haben Rücken und die neue Volksseuche Burn-Out und anderweitige psychische Probleme.

  5. VIP

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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die Lösung ist in meinen Augen einfacher: Vollrente gibt ab 45 Beitragsjahren, geschmälerte Rente ab 35 Beitragsjahren. Das ist heute schon so, es bedarf keines Renteneintrittsalters. Und das ist jetzt schon Gesetz.
    Wer mit 16 Jahren seine handwerkliche Ausbildung gemacht und durchgearbeitet hat, hat seine 45 Jahre mit 61 voll.
    Wer bis zum 30. Lebensjahr studiert hat muss halt bis 65 arbeiten, um eine gekürzte Rente oder bis 75 arbeiten, um eine Vollrente zu bekommen.
    Opelius, wenn sich da in den letzten 2 Jahren (ich musste mich 2009 intensiv damit beschäftigen) nichts geändert hat, stimmt das nicht so ganz.

    Auch nach 45 Beitragsjahren darf ich erst mit 65 Jahren kürzungsfrei in Rente gehen.

    Es gilt nach 45 Jahren insoweit der Vertrauensschutz, dass ich das vor ein paar Jahren stufenweise auf 67 angehobene Renteneintrittsalter (bei mir wären das 9 Monate über den 65. Geburtstag hinaus) nicht erfüllen muss, sondern tatsächlich mit 65 aufhören darf - bei voller Rente.

    Aber: Keinen Tag früher.

    Wenn ich also z.B. mit 62 oder 63 in Rente gehe (auch nach 45 Beitragsjahren) bekomme ich eine - lebenslange - Kürzung von 0,3 % pro Monat, den ich vorzeitig (vorzeitig = x Monate vor dem 65. Geburtstag) aufhöre, zu arbeiten.

    Das alles vorausgesetzt, wir reden von der normalen gesetzlichen Altersrente.

    Berufs-/Erwerbsunfähigkeitsrenten sind wieder ein ganz anderes Thema.

    Wenn es da möglicherweise ein neues Gesetz gibt, habe ich etwas verpasst.
    In dem Fall bin ich dringend an einer verbindlichen Quelle interessiert und stricke umgehend an einer neuen Lebensplanung.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  6. Inaktiver User

    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Ich habe Opelius so verstanden, dass er dies vorschlägt. Und ich würde ihn dabei grundsätzlich unterstützen, denn das könnte einige der objektiven Probleme mit einem späteren Renteneintritt abfedern: Der oft zitierte Dachdecker wird in den meisten Fällen mit 65 mindestens seine 45 Beitragsjahre erfüllt haben.

  7. VIP

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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Dem Vorschlag würde ich im Grundsatz zustimmen.

    Ich hatte das Zitat

    Das ist heute schon so, es bedarf keines Renteneintrittsalters. Und das ist jetzt schon Gesetz.
    so verstanden, als sei es jetzt schon so.

    Gut, dann sage ich halt die soeben voreilig gebuchte 3monatige Kreuzfahrt zum 62. Geburtstag wieder ab und verschiebe sie nochmal um 3 Jahre.

    (Schön wär's, wenn sowas dann meine einzige Sorge wäre )
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  8. Inaktiver User

    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen

    Auch nach 45 Beitragsjahren darf ich erst mit 65 Jahren kürzungsfrei in Rente gehen.
    Jepp. Leider. Das wird immer noch falsch wiedergegeben. Wer 45 Beitragsjahre hat und das 65. Lebensjahr erreicht, kann abschlagsfrei gehen. Es reicht nicht nur 45 Beitragsjahre zu haben. Die 45 Beitragsjahre werde ich bereits mit 62 voll haben (inkl. Ausbildung ab 16). Das ist sicher nahezu der Idealfall in den Musterrechnungen , aber ich komm mir trotzdem verarscht vor, weil die 45 Jahre Regelung für mich fast keinen Wert hat, denn wenn ich mit 62 in Rente geh, hab ich 45 Beitragsjahre, aber 10% Abschlag. Doll.

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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Auch nach 45 Beitragsjahren darf ich erst mit 65 Jahren kürzungsfrei in Rente gehen.
    Das stimmt, das ist derzeitige Gesetzeslage. Aber meine Überlegungen waren, das es halt möglich sein müsste, das zu ändern. Wer mit 16 in das Arbeitsleben eingetreten ist und keine abrechendebare Fehlzeiten hat, könnte problemlos dann mit 61 in Vollrente gehen. Das träfe damit vor allem auf Handwerker zu.

    Tschuldigung, wenn ich das mißverständliche dargestellt habe.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Rente mit 69 für die Euro Stabilität

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    Nun ist eine Polizisten-, Lehrer-, Bahnbeamtenpension nicht so hoch, dass diese im reinen Luxus leben können
    meine eltern waren lehrer, und ihre jeweiligen pensionen übersteigen die höhe meines netto-gehaltes. und ich verdiene ein gutes angestellten-durchschnittsgehalt.

    wie das bei polizisten und Bahnbeamten aussieht, weiss ich nicht.

    was hoch ist und was nicht, ist sicher eine relative größe. meine mutter, ehemalige grundschullehrerin, war schockiert, als sie erfuhr, dass ich netto weniger verdiene als sie an pension erhält. noch schockierter war sie, als sie erfuhr, wieviel ich brutto verdiene - nämlich mehr als meine schwester, die ebenfalls lehrerin ist. nur, dass ich fast die hälfte abgeben muss, nicht nur, um für meine rente anzusparen, sondern auch, um die pensionen mitzufinanzieren; während meine schwester nur krankenkasse und steuern zahlt, und so durch den kauf eines hauses zusätzlich für ihr alter vorsorgen kann.

    vielleicht ist dir nicht bewusst, wieviel netto der durchschnittsrentner hat, und wieviel der durchschnittspensionär, und wieviel an lohnnebenkosten der normale angestellte so abgibt. dann lass dich informieren.

    nach derzeitigem stand, wenn ich bis 67 auf dem gleichen gehaltsniveau weiterarbeite, wird meine rente eine kaufkraft von ca. 600-700 Euro haben, denn ich habe erst spät angefangen zu arbeiten, und meine ausbildungs- und studienzeiten - die ursprünglich voll anerkannt werden sollten - wurden durch eine rückwirkende gesetzesänderung gekürzt. da ich ca. 2030 in rente gehe, werde ich meine rente voll versteuern und krankenkassenbeiträge darauf zahlen.

    ich denke, es ist absolut an der zeit, zu prüfen, wie es mit den pensionen aussieht, und ob die zukünftigen pensionäre an den kürzungen genau so beteiligt werden wie die zukünftigen rentner.

    Aber anstatt zu sagen, wir müssen aus der Altersarmut herauskommen, will man die, die ein wenig mehr haben lieber soweit kürzen, dass sie ebenso Existenzängste haben müssen.
    was ist das denn für eine argumentation? es soll ein ungleichgewicht beseitigt werden, mehr nicht.

    Das mit der Älterwerdenen Gesellschaft und dass die Jungen die Rentenbeiträge nicht mehr bezahlen können, ist doch purer Nonsens.
    ach ja, die renten sind sicher - oder was? dann hast du vielleicht ein geheimwissen, von dem selbst peer steinbrück nichts ahnt. teile es mit uns.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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