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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    doppelt
    Geändert von Ahab (14.09.2011 um 10:40 Uhr)

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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    welche deutschen müssen denn zahlen? die aktionäre, die arbeitnehmer, oder wer? übrigens: geld verschwindet niemals ins universum oder ins klo, es wechselt nur gelegentlich den besitzer. wem schulden wir plötzlich soviel geld. den aktionären, den arbeitnehmern?

  3. Inaktiver User

    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Na in einem anderen Thread hab ich auch geschrieben, dass in Deutschland über die "Rente mit 69" sinniert wird, Grund...."Staatsfinanzen solide halten". Die werden ja gerade massiv durch EU Transfers zusätzlich belastet, also ist die Rente mit 69 auch ein Mittel, um Ländern wie Griechenland mehr Wohlstand zu verschaffen und die Angleichung des Lebensstandards zu beschleunigen. Dafür legt man als dt. AN gern noch ne Kohle drauf.

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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    Aber ich sehe dich schwankend im Geist: Pure Freude bei Verlusten Anderer, Purer Neid und Missgunst bei Gewinnen Anderer - und Unwissenheit ob denn nun ein Käufer von Staatsanleihen ein böser Spekulant oder ein guter Investor ist ... schliesslich macht ja jede Stadt, jedes Bundesland und auch der Staat D jedes Jahr Schulden und benötigt jedes Jahr frisches Geld von Investoren ...
    Deine monothematische Standardpolemik als Antwort auf ALLES zeigt nur Deine Probleme beim (Text)verständnis. Von dem was ich schrieb kannst du jedenfalls nichts verstanden haben. Es hat inhaltlich schlicht nichts damit zu tun.

    Wie Du auf die Idee kommst, Deutschland könne um bereits getätigte Zahlungen herumkommen kannst Du offenbar nicht begründen. Mehr als die heisse Luft fern jeder Realität, das Zahlungen an Griechenland linke und sozialistischen Umverteilung ist, hast Du nicht drauf.

    Die Umverteilung an Griechenland ist zu tiefst kapitalistisch, nicht sozialistisch. Das sollte man wenigstens begreifen können. Sie ist durch ein typisch kapitalistisches Gemenge an Schuldner-Gläubigersystem, Kredit und Konsum entstanden. Und vor allem: sie ist schon geschehen. es geht nicht darum, das Steinbrück oder sonst wer behauptet wir müssen die aus gutem Herzen alimentieren. Die haben das Geld doch schon längst bekommen, ob die Hilfen nun gezahlt werden oder nicht. Wie Du ja offenbar begriffen hast, gehen die Hilfezahlung im wesentlichen ja nicht an die Griechen, sondern an deren Gläubiger.


    Das Geld ist halt weg. Verluste gehören zum Kapitalismus halt auch dazu.

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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Zitat Zitat von yvonne54 Beitrag anzeigen
    welche deutschen müssen denn zahlen? die aktionäre, die arbeitnehmer, oder wer? übrigens: geld verschwindet niemals ins universum oder ins klo, es wechselt nur gelegentlich den besitzer. wem schulden wir plötzlich soviel geld. den aktionären, den arbeitnehmern?
    Das ist doch im Grunde die Frage um die es geht. Grundsätzlich werden schon alle zahlen müssen, aber unterschiedlich viel. Je nach dem, ob man die Banken über den Umweg Griechenland oder direkt rettet. Und wieviel man auf welchem Weg bezahlen will um Folgeschäden abzuwenden, wenigstens abzufedern.

    Und klar ist das Geld weg. Das es im Geldkreislauf erhalten bleibt, hat doch damit nichts zu tun. Wenn jemand wegfährt ist der ja auch weg, ohne sich in Luft aufzulösen. Das sind semantische Betrachtungen die am Thema doch ziemlich vorbei gehen, oder?

  6. gesperrt

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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Natürlich ist die Hilfe für Griechenland, spätestens jeder Euro der ab jetzt noch fliesst - eine Sozialistische Umverteilung!

    Der Kapitalismus (das impliziert zBsp. auch jede kleine Schwarzarbeit) richtet sich allerdings flexibel auch auf Sozialistische Machenschaften aus.

    Bei einem, wie ursprünglich angedachten UND versprochenen EU-System, bei dem jeder Staat für sich selbst haftet, eine Transferunion ausgeschlossen wurde und eine unabhängige EZB die Geldwertstabilität als Hauptziel hat - hätte Griechenland NIEMALS neue Kredite noch zu niedrigen Zinsen erhalten.

    Aber die Unabhängigkeit der EZB ist nachweislich nicht mehr gegeben, eine haftenden Transferunion hat Investoren ZU lange von der Solvenz auch von Griechenland geblendet und die derzeitigen "Rückzugsgefechte" kosten Geld, schaffen nur wenig Zeit - die aber nutzlos verstreicht und ändern doch nichts an den grundlegenden Problemstellungen.

    Selbstverständlich gehen die Hilfszahlungen an die Gläubiger - ich bin ja auch eine Gläubigerin ... ALLERDINGS hat der Schuldner die ursprünglichen Kreditzahlungen verprasst - also kein Mitleid mit den ARMEN Griechen!

    Griechenland hat sich in den letzten Jahren so verhalten - wie es im Lehrbuch der Linkspartei in D steht: Mehr Staatsbeschäftigung, höhere Löhne, höhere Sozialausgaben, reglementierte Wirtschaft, verstaatlichte Betriebe etc. - manche haben eben noch immer nichts aus der Geschichte gelernt und träumen ihre Träumchen immer wieder und wieder ...

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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    .........
    Die Verarschung war leicht zu durchschauen, es gab auch damals schon viele, die es laut aussprachen.

    Nein, wenn die Deutschen sauer sein wollen, sollen sie gefälligst auf Kohl & Co. sauer sein, die ihre Bürger verarscht haben und schon seit eh und je als Zahlesel der EU vorgesehen haben, denn mit dem deutschen Stimmvieh kann man ja machen, was immer man will... das ist ja einfach dumme Manövriermasse

    Und falls man Kohl & Co. die entsprechende Voraussicht nicht zutrauen sollte, so müssen die Deutschen sauer auf sich selbst sein, weil sie so eine Nullnummer gewählt haben, die einfache Zusammenhänge nicht durchschaut... (aber an diese Variante glaube ich definitiv nicht)

    grüsse, barbara
    Kohl ist vorzuwerfen das er versäumte ein Rausschmissrecht für solche Länder wie Griechenland in die Verträge einzubauen.

    Aber der größte Nullnummer war der heutige russische Gasmillionär und damalige Kanzlerdarsteller Schröder.
    Der wollte die griechischen Gauner unbedingt im Euro haben. Obwohl er genau wußte das sie ihre Zahlen gefälscht und gelogen haben haben wie die Besenbinder.

    Für Deutschland hingegen gab es keinen Ausweg aus dem Euro. Der Verzicht auf die DM war der Preis den Deutschland für die Wiedervereinigung zahlen mußte. Das sollte eigentlich hinlänglich bekannt sein.
    So gesehen ist es mehr als albern wenn man hierzulande über einen Ausstieg fantasiert.

    Der Euro war zwar nicht alternativlos wie es heutzutage immer so schön heißt. Alternativen gibt es immer.
    Man konnte wählen, Wiedervereinigung oder DM. Man entschied sich halt für ersteres.
    Ich möchte nicht den Aufschrei gehört haben Anno 1989/90 wenn man in Bonn anders entschieden hätte.
    Billiger wäre es bestimmt gewesen, aber besser ? Ich weiß es nicht.

    Es ist auch richtig das Deutschland der größte Nettozahler in der EU ist, wahr ist aber auch das Deutschland am meisten vom gemeinsamen Markt und der Gemeinschaftswährung profitiert.
    Ohne die Mitgliedschaft in der EU und ihren Vorläufern EG und EWG, wäre Deutschland immer noch ein so isoliertes und im Grunde armes Land wie vor dem 2. Weltkrieg.

    Im übrigen, so stabil wie uns die Verklärung glauben machen will, war die DM beim besten willen nicht.
    Und schon damals war Deutschland Mitglied im Europäischen Währungssystem, der sogenannten Schlange, und hat auch schon früher Währungen anderer Mitglieder stützen müssen.
    In den 70ern wurden auch schon mal mehrere Millionen DM nach Frankreich überwiesen um dortige Staatspleiten zu verhindern.

  8. gesperrt

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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Deutschland profitiert NICHT besonders viel vom Euro. Bei den Exporten pro Einwohner liegt D im Mittelfeld, die hohen Wachstumsraten im Export werden ausserhalb des Euro-Raumes erzielt - dann muss man die hohen dauerhaften Nettozahlungen in die EU in Milliardenhöhe gegenrechnen - und jetzt die neuen dauerhaften Zahlungen in nicht absehbarer Milliardenhöhe ...

    WENN man zudem stets bei einer starken DM die hohen Exportbelastungen auflistet - dann muss man schon die niedrigen Importpreise gegenrechnen.

    WENN man sich die Länder im Euro-Raum anschaut - und mit den Ländern ausserhalb des Euro-Raumes vergleicht - dann sehe ich kein Automatismus der eine Besserstellung der Euro-Staaten erkennen lässt.

    AUFFÄLLIG ist dagegen, daß sich besonders starke Volkswirtschaften offensichtlich NICHT dem Euro-Raum anschliessen wollen. Sind denn die Norweger, Schweizer, Schweden, Engländer etc. zu dumm - oder zu schlau für den Beitritt in eine dauerhafte Umfinanzierung.

    Wenn ich schon allein ausrechne, was eine Frau Thatcher (i want my money back) ihrem Land an dreistelligen Milliarden Euro Ausgleichszahlungen erspart hat ...

  9. Inaktiver User

    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Deutschlands Außenhandel wird zu mehr als 60% innerhalb der EU abgewickelt, und dort zum weit überwiegenden Teil innerhalb der Euro-Zone.

  10. gesperrt

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    AW: Peer Steinbrück SPD:Natürlich müssen die Deutschen zahlen

    Und zu DM-Zeiten war Deutschland Exportschwach????

    Warum wird denn statistisch betrachtet weniger in die restliche Welt geliefert - eben weil diese Lieferungen von Produktionsstätten ausserhalb von Europa stammen.

    ABER sobald Steinbrück Kanzler ist werden ja die angekündigten Straf- und Vertreibungssteuern, die eigens und ausschliesslich auf die Mittelständische Wirtschaft zielen, wirksam. Dann erübrigen sich Fragestellungen um die Verteilung von Steuermehreinnahmen.

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