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  1. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Ein Schelm, wer böses dabei denkt...


    von 2002, Quelle:


    Am ersten Jahrestag der schrecklichen Terroranschläge auf New York und Washington strahlten weltweit über hundert Fernsehstationen den Dokumentarfilm 11. September aus. Darin sagt ein Feuerwehrmann über den Einsturz der Zwillingstürme: "Es kam einfach herunter. Damit hat keiner gerechnet."

    Und das aus gutem Grund. Wie sich jetzt herausstellt, ist die offizielle Version vom Einsturz des World Trade Centers eine Lüge. Angeblich soll ja durch das Flammeninferno des brennenden Flugzeugkerosins eine so große Hitze in den Stockwerken rund um die Einschlagsstellen entwickelt worden sein, daß die Stahlträger schmolzen und die darüberliegenden Stockwerke einbrachen, was die beiden Hochhäuser zum Einsturz brachte.

    Ein vom US-Justizministerium zurückgehaltenes, angeblich ‚kurzzeitig verloren gegangenes' Tonband widerlegt nun diese These. Dabei handelt es sich um ein 78 Minuten langes Audiotape, auf dem der Funkverkehr zwischen Feuerwehrleuten aufgezeichnet ist. Es belegt, daß zwei Feuerwehrmänner den 78. Stock des Südturmes erreicht hatten: Battalions-Chef Orio J. Palmer und Ronald P. Bucca - sie sollten beide unter den 343 Feuerwehrleuten sein, die den Tod fanden. Per Funk meldeten sie, daß dort oben viele Tote und Verletzte seien, die man sofort evakuieren müsse. Auch gäbe es zwei Brandherde, die man jedoch unter Kontrolle bringen könne.

    Die aufgezeichneten Stimmen der beiden Feuerwehrmänner verraten keinerlei Panik oder Anzeichen, daß die Situation außer Kontrolle geraten könnte. Im Gegenteil: Sie fordern zwei Löschzüge an, um das Feuer zu bekämpfen. Zu diesem Moment sollte der Turm nur noch wenige Minuten stehen.

    Im Bericht der Nationalen Notstandsbehörde FEMA steht, an der Einschlagstelle hätten Temperaturen von bis über tausend Grad Celsius geherrscht. Doch wie soll das möglich sein, wenn an diesem Ort zwei Feuerwehrmänner planmäßig ihrer Arbeit nachgingen? Das Flugzeug war nämlich zwischen dem 78. und 84. Stockwerk eingeschlagen.

    Am 2. August 2002 wurde das besagte Tonband den Familienangehörigen jener 16 Feuerwehrleute, die darauf zu hören sind, vorgespielt - allerdings erst, nachdem diese sich schriftlich dazu verpflichtet hatten, über das Gehörte Stillschweigen zu bewahren. Die offizielle ‚Hitze-bringt-Stahlträger-zum-Schmelzen-Theorie' macht auch unter anderen Gesichtspunkten keinen Sinn. Eric Hufschmid weist beispielsweise in seinem soeben in den USA erschienenen Buch Time for Painful Questions (‚Zeit für schmerzende Fragen') darauf hin, "daß ein Brand noch nie den Einsturz eines Stahlgebäudes verursacht hat. Wie also konnte ein nur 56 Minuten lang brennendes Feuer ein Stahlgebäude zerstören, das so stark war wie der Südturm des World Trade Centers?"
    Die Zwillingstürme waren nämlich statisch so konstruiert worden, daß sie sogar den Einschlag eines Jumbo Jets ohne Einsturz überstehen sollten. Entsprechend geschockt waren denn auch die verantwortlichen Architekten gewesen.

    Eric Hufschmid verweist auf das Feuer im Meridian Plaza in Philadelphia von 1991, welches viel schlimmer gewesen war als der Brand im Südturm des World Trade Center und fragt zu Recht, weshalb dann das Meridian Plaza nicht eingestürzt sei.

    Von Explosionen und Erdbeben
    Steve Evans befand sich im Südturm, als das Flugzeug einschlug. "Es gab eine Explosion", erzählte der BBC-Reporter am Unglückstag in einem Fernsehinterview, "ich dachte nicht, daß es eine Explosion war - aber das Fundament des ganzen Turmes erzitterte. Und dann, als wir draußen waren, ereignete sich die zweite Explosion, und danach noch eine ganze Serie weiterer Explosionen... Wir sind vom Ausmaß der Zerstörung überwältigt, welche diese Explosionen - diese Serie von Explosionen - angerichtet haben."

    Steve Evans ist nicht der einzige, der von mehreren Explosionen berichtete. "Auf dem achten Stock wurden wir durch eine riesige Explosion zurückgeworfen", sagte ein Schwarzer in einem völlig verdreckten Geschäftsanzug dem dänischen TV-Sender DR-TV1. Der deutsche Sender Sat 1 brachte ebenfalls Überlebende, die von einer großen Explosion erzählten. Einer von ihnen war Tom Canaban, der vor laufender Kamera von zwei FBI-Agenten gestoppt und weggeführt wurde.

    Mehrere Feuerwehrleute hatten ebenfalls Explosionen gehört und Louie Cacchiolo erzählte dem People-Magazin: "Ich habe meine Feuerwehrmänner mit dem Lift in den 24. Stock hochgebracht, um von dort oben die Büroangestellten zu evakuieren. Während unserer letzten Fahrt explodierte eine Bombe. Wir glauben, daß im Gebäude Bomben gelegt waren."

    Doch Aussagen wie diese werden von den Behörden geflissentlich übergangen. Ein Sprecher des FBI erklärte gegenüber der Zeitung American Free Press, er habe noch nie von solchen Explosionen gehört. Sorgfältige Analysen vom Einsturz des ersten Turmes deuten auf Explosionen fünf bis zehn Stockwerke unterhalb jener Stelle hin, die zuerst kollabierte. Waren das gezielte Sprengungen, um einen kontrollierten Einsturz zu bewirken? Solch horizontale Ausstöße von Trümmerstücken und Staub, wie man sie auch am Fundament der Türme beobachtete, sind bis heute nicht ausreichend erklärt worden.

    Sieben Stockwerke unter der Erde, am Fuß der Liftschächte, fand man bei Aufräumarbeiten noch einen Monat nach der Katastrophe extrem heiße Pfützen von flüssigem Stahl. Dasselbe Phänomen trat auch im Gebäude WTC 7 auf, das am späten Nachmittag des 11. September aus mysteriösen Gründen einstürzte (vgl. Artikel 9/11: Was geschah mit WTC 6 & 7 ?).

    Mark Loizeaux, Chef von Controlled Demolition, Inc., glaubt, brennendes Flugzeugkerosin habe das Fundament der Stahlträger zum Schmelzen gebracht. Doch diese haben einen Schmelzpunkt, der bei über 1'500 Grad Celsius liegt. Experten halten dagegen, daß bei Verbrennungen von Kohlenwasserstoffen (wie beispielsweise Kerosin) höchstens Temperaturen von gut 800 Grad Celsius erreichen werden - und das auch nur bei optimalen Bedingungen und genügend Sauerstoff.

    Was also hat dazu geführt, daß 47 gigantische Stahlträger - ein jeder eine rechteckige Säule mit einer zehn Zentimeter dicken Wand - einfach zusammenschmolzen? Loizeaux, der als weltweit führender Experte im Sprengen von Hochhäusern gilt, sagte gegenüber dem amerikanischen Journalisten Christopher Bollyn: "Wenn ich die Türme sprengen sollte, dann würde ich im Keller Sprengladungen zünden, damit das Gewicht des Gebäudes beim Einsturz hilft." Ein solches Vorgehen könnte erklären, weshalb als erstes die riesige Funkantenne auf dem Dach des Nordturmes nach unten sackte. Es scheint nämlich, daß die zentralen Stahlträger bereits ganz zu Beginn des Einsturzes nachgegeben haben.

    Doch das ist nicht alles: Seismographen zeichneten Sekundenbruchteile vor den Einstürzen der Zwillingstürme gewaltige Erdstöße auf. Die Geräte stehen knapp 35 Kilometer von Ground Zero entfernt auf dem Gelände des Lamont-Doherty Earth Observatoriums der Universität von Columbia. Die zwei Einschläge der Flugzeuge haben kaum seismische Ausschläge verursacht. Die Einstürze der Zwillingstürme hingegen schon: Der Südturm löste ein acht Sekunden dauerndes Erdbeben der Stärke 2.1 auf der Richterskala aus, der Nordturm ein 10 Sekunden dauerndes Beben der Stärke 2.3.

    Kurz vor den Einstürzen aber zeichneten die Seismographen jeweils einen gewaltigen Ausschlag auf, der zwanzig Mal grösser war als die Ausschläge der nachfolgenden Beben, die durch die herunterfallenden Trümmerstücke verursacht worden waren. Eine Verzehnfachung des seismischen Ausschlages bedeutet übrigens eine Verhundertfachung der entladenen Energie. In diesem Fall waren die ersten Schockwellen also 400mal stärker.

    Solch einzelne, kurze Extremausschläge der Seismographen sind charakteristisch für unterirdische Explosionen von sehr großer Sprengkraft. Bis heute können sich die Experten nicht erklären, weshalb diese zwei gewaltigen Erdstöße aufgezeichnet wurden, bevor die ersten Bruchstücke des World Trade Centers auf den Boden schlugen. Die zwei Schockwellen schüttelten nicht etwa horizontal ‚auf und ab', sondern verursachten einen vertikalen Schlag, der den Zwillingstürmen buchstäblich ‚den Teppich unter den Füßen wegzog'.

    Vernichtung von Beweismaterial
    Trotz diesen ungeklärten Fragen und den vielen Augenzeugen, die von Explosionen berichten, wurden die achtzig vom World Trade Center übrig gebliebenen Stahlstücke nicht auf Explosionseinwirkungen überprüft. Alles andere ist mittlerweile entsorgt worden, ohne daß eine richtige Untersuchung der größten Einsturzkatastrophe der modernen Welt stattgefunden hätte.

    William A. Manning, der Chefredakteur von Fire Magazine, der amerikanischen Zeitschrift für Feuerwehrmänner, nennt dies eine "Zerstörung von Beweismitteln". Am 6. März 2002 berichtete die Wissenschaftskommission des Repräsentantenhauses, daß die Untersuchungen behindert würden, weil "einige wichtige Stahlreste verschwunden waren, bevor der erste Ermittler überhaupt am Unglücksort eintraf."

    Allein nach Schanghai wurden beispielsweise über 50'000 Tonnen geborstene Stahlträger als Altmetall verkauft. Die Entsorgungsfirma Metal Management aus Newark verdiente dabei zweieinhalb Millionen Dollar.

    Professor Glenn Corbett vom New Yorker John Jay College für Kriminaljustiz bezeichnete die von der FEMA bei Ground Zero durchgeführte Gebäude-Einschätzung (‚Building Performance Assessment') als oberflächlich und von einer ernsthaften und richtigen Untersuchung weit entfernt. "Man sollte meinen, wir hätten die größte Brand-Ermittlung der Geschichte", schrieb Corbett. "Weit gefehlt! Wir gehen mit den Stahlüberresten des World Trade Centers um, als wären sie Abfall und nicht überaus wichtige Beweisstücke."

    Auf Druck von Hinterbliebenen-Organisationen und Feuerwehrgewerkschaften hat die Regierung im Sommer 2002 endlich eingelenkt und eine richtige Untersuchung der WTC-Katastrophe angeordnet. Sie soll vom National Institute of Standards and Technology durchgeführt werden, das dem Handelsministerium untersteht. Es gibt nur ein Problem dabei: Sämtliche Beweismittel sind mittlerweile längst zerstört worden.

    Schutt wird zu Gold
    Das stört Larry Silverstein nicht. Er ist nämlich damit beschäftigt, aus dreieinhalb Milliarden Dollar das Doppelte zu machen. Eigentlich müßte Larry Silverstein ein am Boden zerstörter Mann sein. Der 11. September 2001 ebnete nicht nur sein 47-stöckiges Gebäude WTC 7 ein, sondern machte auch noch die beiden 110 Stockwerke hohen Zwillingstürme des World Trade Centers dem Erdboden gleich. Diese hatte er am 26. Juli 2001 gerade für die nächsten 99 Jahre gepachtet.

    48 Tage später sitzt Larry Silverstein auf einem Haufen Schutt - der ihm nun Milliardenprofite einbringen wird. Zusammen mit seinem australisch-israelischen Partner Frank Lowy konnte sich Silverstein die Pacht der Zwillingstürme zu einem äußerst vorteilhaften Preis sichern. Dabei half ihm seine langjährige Freundschaft zu Lewis Eisenberg, der den Deal ausgehandelt hatte. Eisenberg war nämlich Vorsitzender der Hafenbehörde von New York und New Jersey gewesen, jener staatlichen Institution, der das World Trade Center gehörte.

    Silverstein und Eisenberg kennen sich von jener Zeit, als beide leitende Funktionen bei United Jewish Appeal hatten, einer jüdischen Wohltätigkeitsorganisation, die laut dem Journalisten Christopher Bollyn Milliarden umsetzt. Lewis Eisenberg war zudem Vizepräsident des stärksten Armes der Israellobby, dem American Israel Public Affairs Committee (siehe ZS 36, Seite 54). Heute ist Eisenberg der wichtigste Spendeneintreiber für die Republikanische Partei von Präsident Bush.

    Immobilientycoon Larry Silverstein wird nun bald im Geld schwimmen, weil das von ihm gepachtete Grundstück des World Trade Centers für 3.55 Milliarden Dollar versichert war. Das ist Silverstein jedoch nicht genug. Seine Anwälte argumentieren, daß der 11. September im Grunde genommen zwei Versicherungsfälle darstelle, weil ja auch zwei Flugzeuge in die Türme eingeschlagen hätten. Also müsse auch die doppelte Versicherungssumme ausbezahlt werden. Harold Rubenstein, der Sprecher von Silversteins Immobilienkonzern, ist zuversichtlich, daß man vor Gericht gewinnen werde.

    Einen Wehrmuts-Tropfen gibt es allerdings: Am 14. Januar 2002 hatte eine Gläubigerfirma von Silverstein beim State Supreme Court in Manhattan eine Klage gegen ihn eingereicht. Der Grund: Er habe die für den 11. September bereits ausbezahlten Versicherungsgelder zum Teil illegal verwendet. Konkret wirft man Silverstein vor, er habe mit dem Geld Lobbyisten in Albany und Washington bezahlt und damit versucht, seine Haftung gegenüber den Opfern der Katastrophe zu begrenzen.

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    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zeta,
    Deine Ausführungen sind bekannt, wenn man ein paar Seiten Verschwörungstheorien gelesen hat.

    Aber sie beantworten nicht, weshalb die Türme und das WTC7 eingestürzt sind.
    Nehmen wir einmal an, das ganze, also die Zerstörung des WTC, sei von US-Militär (oder CIA) und Herrn Silverstein geplant gewesen, wie haben sie die 16 Attentäter dazu gebracht, den Anschlag zu fliegen und dabei kalkuliert zu sterben. Dazu hätte ich mal gerne eine Theorie!
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Zeta,
    Deine Ausführungen sind bekannt, wenn man ein paar Seiten Verschwörungstheorien gelesen hat.

    Aber sie beantworten nicht, weshalb die Türme und das WTC7 eingestürzt sind.
    Nehmen wir einmal an, das ganze, also die Zerstörung des WTC, sei von US-Militär (oder CIA) und Herrn Silverstein geplant gewesen, wie haben sie die 16 Attentäter dazu gebracht, den Anschlag zu fliegen und dabei kalkuliert zu sterben. Dazu hätte ich mal gerne eine Theorie!
    In dem man entweder wusste, wann der Anschlag geplant war und seine eigenen Aktivitäten darauf ausgerichtet hat? Oder die sechzehn Leute in Wahrheit nicht bei Al Kaida sondern beim CIA auf der Gehaltsliste standen?

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    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In dem man entweder wusste, wann der Anschlag geplant war und seine eigenen Aktivitäten darauf ausgerichtet hat? Oder die sechzehn Leute in Wahrheit nicht bei Al Kaida sondern beim CIA auf der Gehaltsliste standen?
    Aha, 16 junge gebildete Männer bringen sich wegen Geldes des CIA um?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. gesperrt

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    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Aha, 16 junge gebildete Männer bringen sich wegen Geldes des CIA um?
    Kann ich mir auch kaum vorstellen, DAS hingegen schon:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In dem man entweder wusste, wann der Anschlag geplant war und seine eigenen Aktivitäten darauf ausgerichtet hat?

  6. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Aha, 16 junge gebildete Männer bringen sich wegen Geldes des CIA um?
    Das glaube ich auch nicht . Wenn hat man einen Deal mit deren Chef gemacht . Wer immer das auch gewesen sein mag , Bin Laden könnt ich mir sogar vorstellen mit dem haben die Amis früher schon Beziehungen gepflegt als es gegen die Russen ging also warum nicht wieder alte Geschäftsbeziehungen pflegen . Fanatiker zu finden die so einen Job machen dürfte möglich sein .

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    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das glaube ich auch nicht . Wenn hat man einen Deal mit deren Chef gemacht . Wer immer das auch gewesen sein mag , Bin Laden könnt ich mir sogar vorstellen mit dem haben die Amis früher schon Beziehungen gepflegt als es gegen die Russen ging also warum nicht wieder alte Geschäftsbeziehungen pflegen . Fanatiker zu finden die so einen Job machen dürfte möglich sein .
    Das ist ein Gedankenmodell, das für mich vorstellbar ist.
    Aber ich bin davon überzeugt, dass Mohamed Atta und seine Komplizen sich mindestens 10 Jahre in Hamburg auf diesen größten Anschlag der Weltgeschichte sehr gründlich vorbereitet haben. Atta war ausgebildeter Architekt und studierte in Hamburg zusätzlich Städtebau. Nach dem Examen hat er und seine Komplizen noch drei jahre in Hamburg völlig unauffällig und unbehelligt gelebt, sind keiner Berufstätigkeit (soweit ich weiß) nachgekommen.
    Soweit ich weiß, ist keiner der Attentäter aus ärmlichen Verhältnissen dabei gewesen. Es waren also keine gequälten Kreaturen, sondern gebildete Menschen mit einem sehr klaren Weltbild. Solchen Menschen kann niemand einen Selbstmordanschlag einreden. Das Charisma des Multimillionärs Osama Bin Laden hat sicherlich sie motiviert, aber befehlen konnte er ihnen das nicht. Sie müssen sich selbst motiviert haben, etwas Einmaliges in der Geschichte der Menschheit und im Namen des Islam zu tun.
    Es gab Hinweise einiger Agenten des CIA auf bevorstehende Anschläge. Aber wegen der dauernden Rivalitäten der Dienste gingen diese Hinweise unter oder wurden erst garnicht weitergeleitet.
    Nachdem die Flugüberwachung die Kontakte zu den ersten entführten Maschinen verloren hatte, war die amerikanische Luftabwehr völlig kopflos. Sie reagierten falsch, schickten die Abfangjäger raus aufs Meer, weil sie einen weiteren militärischen Luftangriff vermuteten.
    Solch ein Szenario hatten sie sich nie vorstellen können und deshalb auch nicht vernünftig reagieren können. Das passiert Abwehrleuten manchmal, denn sie müssen sich vorstellen können, was ein Gegner plant. Solches passierte 1972 in München bei den olympischen Spielen: niemand hat sich ausgemalt, dass wild entschlossene Attentäter eine Mannschaft angreifen und dabei bereit sind zu sterben.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  8. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Es gab Hinweise einiger Agenten des CIA auf bevorstehende Anschläge. Aber wegen der dauernden Rivalitäten der Dienste gingen diese Hinweise unter oder wurden erst garnicht weitergeleitet.
    Oder ist wurden bewusst keine vorbetreitenden Maßnahmen ergriffen.
    Denkbar sind da ja viele Szenarien.

    Nun sollte man meinen, keine Regierung könne sich das leisten, weil eine mögliche nachfolgende Regierung anderer Couleur das aufdecken könnte.

    Aber manchmal glaube ich, niemand kann voraussehen, wie die amerikanischen Wähler reagieren. Immerhin schaffen es dort Menschen wie Sarah Palin fast bis an die absolute politischen Spitze.
    Möglicherweise weiss Obama was, riskiert aber nicht, dass offenzulegen, weil die Mehrheit der Wähler das als zutiefst unpratiotischen Akt verstehen könnten, und das Ansehen der USA damit noch schwerer beschädigt würde, als es das eh schon ist

    Also, wie gesagt: ich glaube nicht, dass von einer Clique der derzeitigen US-Regierung da aktiv was eingefädelt wurde ... denkbar ist für mich bestenfalls, dass man erstmal (nachdem man terroristische Pläne kannte) die Hände in den Schoss legte. Aber auch das mag ich eigentlich nicht denken oder glauben.

  9. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    America's costliest decade? | The Stream - Al Jazeera English

    Ein interessanter Artikel von Al Jazeera. Danach haben die Folgen des Angriffs auf das WTC die USA zwischen 3 und 5 Billionen Dollar gekostet. Neben den direkten Kosten in New York und erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im ganzen Land fallen darunter auch die Kosten des Krieges in Afghanistan, der zweifellos durch das Attentat ausgelöst wurde, und des Krieges im Irak, der ohne das Attentat sogar für Bush wesentlich schwieriger zu rechtfertigen gewesen wäre.

    Der Artikel schätzt den Aufwand von Al Qaida für das Attentat auf etwa $500.000 und kommt so auf ein "Return on Investment" von 10.000.000x oder 1.000.000.000 %.

    Dazu kommen natürlich auch die Kosten, die nicht bei den USA sondern anderswo - z.B. in Deutschland - für Afghanistan und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen angefallen sind. Auch das summiert sich auf ein paar Groschen ....

    Natürlich kann man das - wie einige hier - auch anders sehen: Ein Konjunkturprogramm für die USA in Höhe von 5 Billionen Dollar.

    Auch eine mögliche Begründung für die so beliebten Verschwörungstheorien ...

  10. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    denkbar ist für mich bestenfalls, dass man erstmal (nachdem man terroristische Pläne kannte) die Hände in den Schoss legte. Aber auch das mag ich eigentlich nicht denken oder glauben.
    Manches an politischen Entscheidungen erscheint seltsam bis unglaubwürdig.

    So wird ja auch behauptet, Churchill habe bereits im Februar 1940 Kenntnis von dem geplanten und im August 1940 durchgeführten Angriff der Deutschen auf Coventry gehabt, aber, um zu verbergen, dass mittlerweile der Enigma-Code entschlüsselt worden war, eine Evakuierung der EinwohnerInnen verhindert.
    Es taucht auch ab und zu der Verdacht auf, dass USA-Stellen vorab wussten, was auf Perl Harbour zukam.

    Die österreichisch-ungarische Monarchie war - das ist kein Geheimnis - bestens über den sich im Anlaufen befindlichen Völkermord an den ArmenierInnen informiert und unternahm nichts gegen ihren Verbündeten, die Türkei.

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