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  1. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zeta,

    es ist ja nett, dass du diese Doku zugänglich machst, aber du solltest nicht erwarten, dass man einen 2-stündigen TV-Beitrag anschaut, der mit Sicherheit nichts Neues bringt (denn es gibt nix Neues).

    Kannst du vielleicht kurz zusammenfassen, was du für wichtig hältst?
    "neu" ist relativ. Wenn Du der Meinung bist, daß El Kaida dahinter steckt, dann sollte diese Doku für Dich sehr viele Neuigkeiten beinhalten.

  2. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... und mich würde interessieren, was bedeutet das für euch? Bedeutet es was für euch?
    Bei mir (Jahrganh 69) ist es so, dass der 11.9.2001 für mich zu den (wenigen) politischen Ereignissen gehört, durch die meine Weltsicht geändert wurde.
    Ich sehe mir nicht jede Sendung an, aber bei 2-3 Reportagen/Filmen bleibe ich doch hängen.
    Ich merke auch, dass ich etwas angespannter Zeitung lese.
    Ich war gerade (Mitte August) in New York und auch da habe ich - logischerweise - viel dran gedacht.

    Wie ist das bei euch?

    suzie wong
    Mir bedeutet es nichts weiter. Das Gerede von einer Zeitenwende oder "die Welt wird nie wieder sein..." halte ich auch für übertrieben. Es war nicht der erste Anschlag auf das WTC. Und schon gar nicht der erste Anschlag auf westliche Einrichtungen.
    Der Westen hält wahlweise "befreundete" arabische Regime in vasallenhafter Abhängigkeit oder interveniert mit militärischer Gewalt.
    Reaktionen mussten ja wohl mal folgen. Respekt an die ausführenden Kämpfer, die mit (soweit man weiss) rudimentärer fliegerischer Ausbildung die Maschinen so sicher ins Ziel führten. Das war wohl nicht ganz selbstverständlich.
    All die Fassungslosigkeit und der Hass, weil unterdrückte Völker sich wehren....man könnte ja mal ehrlich (!) schauen, wieviele Tote es wo wirklich gegeben hat. Dann erscheint die weinerliche Trauer der Westler vielleicht in neuem Licht.
    Was der Westler Terror nennt, ist die Kriegführung des "kleinen Mannes", der keine Marschflugkörper, Flugzeugträger oder F-16 hat.

  3. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Ich habe mir das derzeit leider verliehene Buch "Religion in der Verantwortung" von Helmut
    Schmidt in der Bücherei vorbestellt- er hat ja noch viel zu sagen, mal sehen wie er die Thematik
    sieht....

  4. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was der Westler Terror nennt, ist die Kriegführung des "kleinen Mannes", der keine Marschflugkörper, Flugzeugträger oder F-16 hat.
    Genau das ist es: Es ist eine Form des Partisanenkrieges, bei dem diejenigen hinterher die Helden sind, deren Seite den Krieg gewonnen hat.

    Und es ist sicher unpassend, von "feigen Anschlägen" zu sprechen: Wie eine New Yorker Journalistin (Jüdin, also der Sympathie mit den Attentätern eher wenig verdächtig) schon am 12. September 2001 schrieb, kann man bei jemandem, der sein Leben für seine Sache einsetzt , von vielem sprechen, nicht aber von Feigheit!

    Auch wenn uns die Sache der Attentäter nicht gerade sympathisch ist, so muss man doch ihren Mut anerkennen. Jedenfalls erfordert ein solcher Anschlag mehr Mut, als mit einem Marschflugkörper die vermuteten Verstecke von irgendwelchen Islamisten zu zerstören - wobei ja fast immer ebenfalls etliche Zivilisten umkommen.

    Nur nennt man das aus amerikanischer Sicht "Kollateralschäden" während die "Kollateralschäden" in die andere Richtung eben Terrorismus sind.....
    Geändert von Inaktiver User (11.09.2011 um 19:33 Uhr) Grund: Datum korrigiert

  5. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Remembering 9/11 as a Muslim American - Opinion - Al Jazeera English

    Vielleicht einmal zur Abwechslung ein Beitrag eines amerikanischen Moslems über seine Gefühle zum 11. September und danach - jemand, der ganz offensichtlich mit den Islamisten, die in den USA und auch bei uns die Schlagzeilen bestimmen, nichts am Hut hat.

    Wir sollten eben nicht vergessen, dass unter den Moslems - besonders bei denen, die unter uns leben - die Extremisten eine sehr kleine Minderheit darstellen.

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    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    @Suzie Wong: Meine Kritik bezog sich natürlich nicht auf dein Start-Posting in diesem Thread hier, sondern nur auf die Medien, vor allem die Fernsehsender.

    Übrigens: Gestern, als ich meinen Beitrag schrieb, konnte ich noch nicht ahnen, dass es heute NOCH schlimmer werden würde. Der Fernseher bleibt heute aus!

  7. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Auch wenn uns die Sache der Attentäter nicht gerade sympathisch ist, so muss man doch ihren Mut anerkennen. Jedenfalls erfordert ein solcher Anschlag mehr Mut, als mit einem Marschflugkörper die vermuteten Verstecke von irgendwelchen Islamisten zu zerstören - wobei ja fast immer ebenfalls etliche Zivilisten umkommen.

    Nur nennt man das aus amerikanischer Sicht "Kollateralschäden" während die "Kollateralschäden" in die andere Richtung eben Terrorismus sind.....
    Sehr wahr.
    Ein feiger Anschlag wäre eine Lunte anzuzünden und dann abzuhauen. Ich habe heute auf verschiedenen Sendern die unvermeidlichen Gedenkveranstaltungen betrachtet (auch CNN , BBC) und immer wieder gehört, wie "feige" das doch war. War es das wirklich ?
    Das amerikanische Militär operiert nach der Maxime "no dead" (also keine eigenen Opfer). Es wird aus mehreren tausend Metern Höhe gebombt und missiles aus zig Kilometern abgefeuert. Zivile Opfer werden in Kauf genommen und dann euphemistisch kleingeredet (siehe zitierter Beitrag).

    So gesehen waren die 9/11-Attentäter eigentlich nicht feige sondern durchaus tapferer als die westlichen Kriegsmaschinerien; wenn man die ideologische Brille mal abnimmt. Immerhin haben sie in ihrem "Kampfeinsatz" das eigene Leben geopfert.

  8. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich persönlich hoffe auch auf einen weltweiten Verbot aller Religionen...
    Ich hoffe auch auf ein weltweites Verbot des Denkens. Die Menschen sind zu blöd, sie schaffen es einfach nicht!
    Geändert von Inaktiver User (11.09.2011 um 16:37 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Iceman0905 Beitrag anzeigen
    @Suzie Wong: Meine Kritik bezog sich natürlich nicht auf dein Start-Posting in diesem Thread hier, sondern nur auf die Medien, vor allem die Fernsehsender. (...)
    keine Sorge, habe ich auch nicht so empfunden.

  10. User Info Menu

    AW: der 11. September jährt sich zum zehnten Mal ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bei mir (Jahrgang 69) ist es so, dass der 11.9.2001 für mich zu den (wenigen) politischen Ereignissen gehört, durch die meine Weltsicht geändert wurde.
    Würdest Du kurz beschreiben, inwiefern sich dadurch Deine Weltsicht verändert hat?
    Bei mir (Jahrgang 60) kann ich nichts Ähnliches beobachten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich zähle die Jahre, bis auch der letzte interessierte Bürger rafft, wer wirklich Schuld war bzw. die Finger im Spiel hatte.
    Bis dahin gedenke ich der Leute, die Bauernopfer in einem miesen Spiel waren...
    Tja...ich sehe das ähnlich!
    Aber ich glaube, ich werde es nicht mehr erleben.
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein

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