Sofern sie im selben Unternehmen arbeiten, sind sie auch alle an der Wertschöpfung beteiligt. Das macht nicht nur der Chef.
Die Ungerechtigkeit gibt es ja teilweise sogar innerhalb einer Gruppe. Dem soll diese Koppelung entgegenwirken, indem Lohndrückerei im Zweifelsfall auch mal aufs Managergehalt durchschlägt.
D.h. wenn es dem Unternehmen wirklich so schlecht geht, das das nötig ist sind alle dran, wenn es gut dasteht, profitieren auch alle und es können nicht einige außen vor bleiben dabei.
Die Maßnahme soll ja genau dazu dienen, den Bezug für alle innerhalb eines Unternehmens zu wahren. Denn wie hombre schon sagte, wird die Wertschöpfung bei weitem nicht nur von den Managern erarbeitet.
Der Bezug ist insofern jetzt schon verloren gegangen, weil die Manager teilweise exorbitant und unabhängig vom Unternehmenserfolg bezahlt werden, große Gruppen der Belegschaft dafür umso schlechter.
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Ergebnis 141 bis 150 von 163
Thema: Managergehälter
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19.03.2013, 22:45
AW: Managergehälter
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Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.
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19.03.2013, 23:09
AW: Managergehälter
Die Du aber nicht allein dem Manager zuschreiben kannst.
Der tut nämlich keinen Handschlag für die Produktion (z.B.). Und wenn der Teil eines Unternehmens nicht läuft, kannst Du die Unternehmensdaten auch vergessen, die entwickeln sich dann höchstens in den Keller.
In den untersten Lohngruppen finden sich aber (oft dank Leiharbeit) gerne mal Bandarbeiter, Produktionshelfer & Co.
Wenn die nicht da sind: s.o.: nix Gewinne, nix Marktanteile, nix Wertschöpfung, weil nix produziert, was man verkaufen könnte.Disclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
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Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.
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19.03.2013, 23:14
AW: Managergehälter
ach, brochti.
du hast es voll verpeilt.
die produktion ist heutzutage doch nur noch ein lästiges realwirtschafts-anhängsel.
die wird halt nach china verlagert, in deutschland werden nur ein paar module montiert.
die eigentliche wertschöpfung findet heutzutage im bereich finanzen statt.Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina
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20.03.2013, 08:53
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20.03.2013, 09:03
AW: Managergehälter
bin ich naiv anzunehmen, dass auch Topmanager in der Regel anständige Menschen sind, die mehr Sinn für Werte haben als eine Klapperschlange? Die aber im jasagenden Umfeld einer Teppichetage schon mal den Bezug zum Fussvolk verlieren können und in einer irrealen Traumwelt schweben?
ich nehme auch an, dass es durchaus Manager gibt, denen das Unternehmen, seine Produkte und sein Dienst an der Menschheit mehr am Herzen liegt als die Optimierung des persönlichen Portfolios. Es gibt womöglich sogar solche, die im Zweifelsfall die Bedürfnisse des Unternehmens vor ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ängste stellen.
Als Besitzerin eines Unternehmens (wenn ich das wäre) würde ich durchaus wollen, dass die Geschäftsleitung nicht nur mit Kompetenz, sondern auch mit Herzblut und intrinsischer Motivation bei der Sache ist. Wenn ein Topshot nur mit Salbungen von Millionen gehalten werden kann, ist es wohl besser, er geht gleich (und verursacht diese Kosten anderswo) - und wird durch eine Person ersetzt, die sich in den Dienst der Sache stellt, und nicht umgekehrt.
In der Schweiz wird bald die 1:12 -Initiative zur Abstimmung kommen, die eben gerade eine solche Deckelung von Löhnen innerhalb eines Unternehmens fordert. Mein aktuelles Gefühl ist, sie wird abgelehnt werden, aber nicht sehr deutlich; im Gegensatz zur Minder-Initiative fehlt ihr der Rückhalt von rechts, und sie ist nicht liberal, da sie staatlicherseits neue Kontrollsysteme und neue Bürokratie erfordet, was nicht der Fall ist bei der Minder-Initiative, wo eine eventuell entstehende neue Bürokratie im Unternehmen bleibt.
grüsse, barbara
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20.03.2013, 09:21
AW: Managergehälter
Interessant finde ich, daß bereits 2009 von der Großen Koa ein fertiger Gesetzentwurf präsentiert worden war, der aber wohl leider in den Schubladen verschwand vor Realisierung
siehe hier:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/122/1612278.pdf
Die einleitenden Worte klingen nicht so schlecht, ich darf zitieren:
Zitat von Gesetzentwurf
der Fraktionen der CDU/CSU und SPD -
Entwurf eines Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)
Unterstellt, daß die im Gesetzentwurf vorgeschlagene Konkretisierung eine brauchbare Umsetzung dessen verspricht, könnte auf ihn aufgebaut werden, im günstigsten Fall würde
man zb nur noch eine Maximalobergrenze ergänzend festschreiben, die ich dann sogar noch höher sehen könnte, zb beim 30fachen eines gesetzl.Mindestlohnes.
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20.03.2013, 09:39
AW: Managergehälter
ach Coco-Lores,
du gibst zwar eventuell bisheriges Denken in der großen Wirtschaft richtig wieder,
aber berücksichtigst nicht das Umdenken der letzten Jahre, erzwungen durch das Schicksal Englands zb, das gemäß der von dir beschriebenen Maxime am deutlichsten verfuhr.
Daß England an London hängt und Londons Finanzwelt am Wohlwollen der EU und USA, die u.a. aus Rücksichtnahme auf den Patienten England hinwarten das Finanzcasino zu begrenzen,
ist klar, oder ?
Man hätte natürlich solch leidige Erkenntnisumwege nicht nötig gehabt, hätte man sich nur den alten und ewig wahren Spruch, der vom Geld berichtet, von dem man nicht beissen kann, hinter die Ohren geschrieben.
Übersetzt heisst das: Finanzgeschäfte können an sich und eigentlich keinen Wert schöpfen.
Sie können Wertschöpfungsaktivitäten ermöglichen, beschleunigen. Die Wertschöpfung selbst kann aber am Ende nichts anderes sein als eine reale Dienstleistung bzw eine Herstellung von irgendwas konkretem, Software includiert, Information(übermittlung) includiertGeändert von hombre (21.03.2013 um 09:37 Uhr)
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21.03.2013, 01:57Disclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
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21.03.2013, 10:14
AW: Managergehälter
Banker-Bonibremse: EU setzt sich gegen Briten-Widerstand durch - manager magazin - Politik
Wie bestellt beschliesst Brüssel eine EU-weite Regelung.
Die naturgemäß lax bleibt, es wird lediglich das Verhältnis Boni:Grundgehalt auf max. 1 beschränkt.
Angeblich soll London energisch Widerstand geleistet haben um das Gesetz zu kippen, aber ich würde das eher als Schaukampfinszenierung interpretieren. Gegenüber der Londoner Bankenszene wie auch gegenüber den europ.Partnerstaaten.
Dieses Gesetzchen ist so eins, von dem man sich fragen muss, ob es nun besser ist als keins, oder eben doch schlechter,
weil so die Energie einer mobilisierten Öffentlichkeit (und eventuell auch von zuständigen Kommissaren etc) verpufft ohne nennenswert wirksam geworden zu sein.
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21.03.2013, 10:37
AW: Managergehälter
Kleine Zwischenfrage:
Wurde hier in der Diskussion schon hingewiesen auf das wirklich heisse Teil, welches bereits konkret am Start ist, und zwar wieder in der Schweiz?
Eidgenössische Volksinitiative «1:12
Höchstes Gehalt maximal das 12 fache des niedersten Gehalts !!!!!



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