Wir haben definitiv kein Einnahmeproblem.
Setzt man den Arbeitsplatzabbau durch Demografie usw. gegen die Steigerung der Einnahmen der letzten 10 Jahre, da staunst nur noch so.
Das sind traumhafte Steigerungen der prozentualen Einnahmen.
Es wird den Regierenden nie genug Geld sei.. Das ist ein unumstößlicher Fakt.
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Ergebnis 31 bis 33 von 33
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26.08.2011, 10:57
AW: Neues Einkommensteuersystem (Paul Kirchhof)
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26.08.2011, 12:16
AW: Neues Einkommensteuersystem (Paul Kirchhof)
Die Sozialabgaben sind sicher auch eine Diskussion wert.
Aber ich denke, es geht Kirchhof nicht primär darum, Geringverdiener zu entlasten.
Es geht eher darum, dass alle das Steuersystem wieder verstehen können sollen.
Erst dann kann man es auch als gerecht empfinden.
Wenn man aber einen Experten braucht, um es zu verstehen und mit dessen Hilfe diverse Schlupflöcher finden kann - gerade als Gutverdienender.
Dann ist das, wie er zurecht sagt, auch nicht mehr demokratisch.
Ich würde mich gerne für das Modell einsetzen.
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26.08.2011, 12:53Inaktiver User
AW: Neues Einkommensteuersystem (Paul Kirchhof)
Ich bin sicher, dass jede Partei, die sich das Kirchhof-Konzept auf die Fahnen (oder Wahlplakate) schreibt, bei der Mehrzahl der Wähler sehr gut ankommen würde.
Aber ob das reichen würde?
Wie boriba schrieb, haben die meisten Abgeordneten ja eher ein Interesse daran, die gegenwärtigen komplexen Systeme zu erhalten, weil sie ihren Job bzw. den ihrer Zunftgenossen sichern.
Warum sollte ein Anwalt (oder Steuerberater, ...), der davon lebt, Gesetze zu interpretieren, die niemand versteht, dafür eintreten, dass Gesetze klar und einfach zu verstehen sind??


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