Wieso die Geschäftsgrundlage genommen?
Hab ich da was nicht mitbekommen?
Ist E.ON nicht für unsere Energie zuständig? Gilt dies nur für die Energie, die E.On den maximalen Gewinn bringt? Wußten unsere Energieriesen nicht, dass der Ausstieg kommen wird. War vorher eigentlich schon von Rot-Grün beschlossen.
Damals wäre es schon angebracht gewesen, sich um andere Energiemöglichkeiten zu kümmern. Und jetzt, wenn gemacht wird, was eigentlich schon längst beschlossen war, kommt das große Erstaunen?
Das kann ich leider nicht nachvollziehen.
Aber, auch an diesem Beispiel sieht man wieder, für die Ignoranz und die Dummheit dieser Vorstände (wo auch immer, nicht nur in dem Bereich) bezahlt IMMER der Mitarbeiter. Diese Vorstände bekommen, wenn sie alles runter gewirtschaftet haben, eine Abfindung von der ein ganzes Dorf leben könnte und um den Schaden, den sie angerichtet haben, muss sich dann ein anderer kümmern, den aber die Menschen, die im Betrieb arbeiten, auch nicht interessiert.
Entschuldigt bitte, aber für ein solches Verhalten fehlt mir leider jegliches Verständnis.
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11.08.2011, 08:23
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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11.08.2011, 08:40Inaktiver User
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Vielleicht ist es auch manchmal die Dummheit derjenigen, die Vorstände von Unternehmen verurteilen, ohne etwas von Wirtschaft zu verstehen?
E.on ist ein Wirtschaftsunternehmen.
Sein Zweck ist es Geld für diejenigen zu verdienen, die Kapital für diese Firma zur Verfügung stellen.
Im Falle von E.on geschieht dies durch Produktion von und Handel mit Strom und anderen Energieträgern (z.B. Gas).
Die sinnvollste Form der Stromproduktion ist (war) Kernkraft, da hier bei relativ geringen Kosten und mit geringer Umweltbelastung (u.a. praktisch kein CO2) Strom im Dauerbetrieb produziert werden kann.
Was den Atomausstieg von Rot/Grün betrifft, so war damals klar, dass er nicht von Dauer sein würde, denn sowohl die Union als auch die FDP waren klar für den Weiterbetrieb der AKWs - und es war klar, dass in absehbarer Zeit (jedenfalls vor dem realen Ausstieg) unter einer neuen Regierung das Gesetz geändert werden würde.
Was ja auch geschehen ist.
Dass danach eine Naturkatastrophe, wie sie bei uns nicht denkbar ist, die politische Meinung des Gesetzgebers wieder geändert hat, war keinesfalls absehbar.
Im Übrigen haben gerade die großen Stromproduzenten auch beträchtliches Geld in erneuerbare Energien investiert - allerdings mit einem längeren Zeithorizont für die Umsetzung, da man ja (damals zu Recht) auf die langfristige Nutzung der AKWs setzen konnte.
Die Probleme, die aus dem Abschalten der AKWs resultieren, treffen nicht nur die Produzenten, sondern sie werden auch uns treffen. Es werden Arbeitsplätze ins Ausland verlagert (siehe Titel), wir werden allgemein hohe Kosten tragen und wir werden mit großer Wahrscheinlichkeit durch massive Stromausfälle betroffen werden. Denn Wind und Sonne gibt nun mal nicht rund um die Uhr, und der Ausbau der Stromleitungen wird ja auch durch Umweltaktivisten blockiert, die den Strom direkt aus der Steckdose beziehen ...
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11.08.2011, 08:52
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Weißt du, für dich ist der Mammon alles, für mich zählen die Menschen. Wenn du das mit Dummheit gleich setzen möchtest, so ist dir das unbenommen, dann gehöre ich gerne zu den Menschen, die sich selbst auch stolz als dumm bezeichnen.
Und die Ignoranz dieser Unternehmen, die dann darauf hoffen, dass bei einer anderen Regierung auch die politische Lage anders wird und sie sich also um die Gesetze nicht kümmern müssen, nun, die wurde halt jetzt bestraft.
Allein diese Aussage disqualifiziert für mich alle, die nach diesen Maßstäben handeln.Was den Atomausstieg von Rot/Grün betrifft, so war damals klar, dass er nicht von Dauer sein würde, denn sowohl die Union als auch die FDP waren klar für den Weiterbetrieb der AKWs - und es war klar, dass in absehbarer Zeit (jedenfalls vor dem realen Ausstieg) unter einer neuen Regierung das Gesetz geändert werden würde.
Für mich, als Normal-Bürger gelten Gesetze, ich kann nicht darauf hoffen, dass alle vier Jahre dann eine andere Regierung kommt, die dann die Politik macht, die mir besser in den Kram passt.
Nun wurden diese Ignoranten also von der Realität eingeholt und wir können dafür zahlen.
Und für ein solches Verhalten sollten diese Gesetztesverweigerer noch im Nachhineine eine Strafe auferlegt bekommen.
Im Übrigen haben gerade die großen Stromproduzenten auch beträchtliches Geld in erneuerbare Energien investiert - allerdings mit einem längeren Zeithorizont für die Umsetzung, da man ja (damals zu Recht) auf die langfristige Nutzung der AKWs setzen konnte.
Eben, weil die der Meinung sind, dass Gesetze für sie nicht gelten und sie mit ihrere entsprechenden Lobby am Ende eh erhalten werden, was sie wollen. Und das soll ich gut heißen?da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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11.08.2011, 10:00
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Ziele der "Energiewende" gem. Grünen-Leitantrag
-Zerschlagung der vier grossen Energiekonzerne und Umverteilung der Kompetenz auf regionale Erzeuger
...Nun wurden die grossen Energiekonzerne mit einer Fülle von Massnahmen faktisch zerschlagen, ALSO Zwangsstilllegung Atomkraftwerke, Zwangsfestsetzung von Durchleitungsgebühren, Zwangsöffnung regionaler Stromnetze und Vorkaufsrecht für örtliche Versorger etc.
UND nun wundern sich einigen tatsächlich, das dies Arbeitsplätze kostet?????????
Es werden ja nicht nur die direkten Mitarbeiter eines Atomkraftwerkes arbeitslos, sondern auch die anteiligen Mitarbeiter in der Zentralverwaltung, im Netzbetrieb und Planungsabteilung.
Darüber hinaus hat der Konzern seine Haupteinnahmequellen verloren, die Baukosten der Atomkraftwerke waren gerade erst abgeschrieben und die Investition begann sich bilanziell zu rechnen. Also MUSS nun überall gespart werden - dann kommen eben auch Verwaltungsjobs auf den Prüfstand die bisher "mitgetragen werden konnten".
Lustig auch das gestern mal wieder eine im Bau subventionierte Solarfabrik, deren Erzeugnisse in Kauf und Betrieb ebenfalls vom Steuerzahler subventioniert werden - nun die Verlagerung der Produktion nach Südostasien bekannt gab.
Manche haben eben einfach nichts aus der Planwirtschaft gelernt - aber es ist ja auch nicht ihr Geld - der dumme Stromkunde zahlt ja ....
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11.08.2011, 10:04
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
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11.08.2011, 10:06
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11.08.2011, 10:08
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11.08.2011, 10:09
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11.08.2011, 10:31
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
WARUM? Die einfache, monotone Serienfertigung von Personalintensiven Produkten ist in Südostasien bei gleicher Qualität eben 4-Mal billiger!
Die grössten Produzenten von Solaranlagen sind alles Chinesen und die Exporte nach Deutschland übersteigen bald die Deutsche Restproduktion in Deutschland.
Nun kann eine deutsche Firma weiterhin treu und brav in Deutschland produzieren und langsam aber sicher Pleite gehen - oder die Personalintensive Produktion verlagern und zumindest die Verwaltung, Forschung und Vertrieb erhalten.
Übrigens ist unter den 4 grössten Herstellern von Windkraftanlagen auch keine deutsche Firma ...
...ABER die Energiewende bringt zigtausende neue Jobs ... Komisch ich suche und suche - und finde doch keine diesbezügliche Aufstellung ... oder gibt es diese überhaupt nicht und die "neuen Jobs" entsprechen nur einer Hoffnung?
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11.08.2011, 10:54
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
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