"Wäre besser" muss es heißen, nicht "ist besser".
So wie es jetzt ist, ist es jedenfalls Mist.
Da müssen wir uns ganz dringend mal was Besseres einfallen lassen
Das wird allerhöchste Zeit.
Man könnte z. B. mit den Vorschlägen von Raymond Geuss beginnen:
___Langfristig hilft nur eine ganz andere Politik: eine Politik der Umverteilung, der gerechten Organisation von ökonomischen Strukturen. Man müsste neue Kontrollmechanismen für die Finanzwelt einführen. Man müsste den Steuersatz erhöhen.
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12.08.2011, 13:36Inaktiver User
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Geändert von Inaktiver User (12.08.2011 um 13:42 Uhr)
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12.08.2011, 13:50Inaktiver User
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Eine soziale Marktwirtschaft die diesen Namen auch verdient.
Eine Marktwirtschaft, in der Manager mit einem Mindestmaß an Empathie für ihre Mitmenschen nicht die Legitimität aus den Machenschaften einer Firma wie Foxconn beziehen, es selber nahezu so zu versuchen.
Nicht Ausbeuter sollten den Maßstab bestimmen, sondern Menschen mit sozialem Gewissen und dem entsprechenden Augenmaß.Geändert von Inaktiver User (12.08.2011 um 14:05 Uhr) Grund: Grammatikfehler
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12.08.2011, 14:01Inaktiver User
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Volle Zustimmung, Tomsten!
Aber von den Kritikern lese ich ausschließlich "so nicht!", oft (nicht immer!) mit Implikationen, dass Sozialismus/Kommunismus doch die optimale Alternative wäre, ohne jede kritische Betrachtung dessen, was alternative Wirtschaftssysteme an Unheil mit sich gebracht haben.
Und ich möchte ganz klar betonen, dass unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem - auch wenn es Verbesserungsbedarf gibt - unübertroffen darin ist, allen einen Wohlstand zu sichern, den es in der Vergangenheit nie gab und den kein anderes Gesellschaftssystem auch nur annähernd erreicht hat.
Es wäre also wünschenswert, dass wir "die Besten" dazu bringen, Zeit für die Politik zu opfern, und diese dann auch entsprechend zu motivieren.
Insbesondere dadurch, dass man ihre Bemühungen respektiert und sie nicht mit unkonstruktiver Kritik demotiviert.
Was wir nicht brauchen, ist eine in sich verfestigte Politikerkaste, wie wir sie gegenwärtig leider haben.
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12.08.2011, 14:15Inaktiver User
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Das liegt aber höchstwahrscheinlich daran, dass du auf dem Ohr taub sein musst.
Das Problem dabei ist nur, dass dieser Reichtum höchst einseitig verteilt wird.Und ich möchte ganz klar betonen, dass unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem - auch wenn es Verbesserungsbedarf gibt - unübertroffen darin ist, allen einen Wohlstand zu sichern, den es in der Vergangenheit nie gab und den kein anderes Gesellschaftssystem auch nur annähernd erreicht hat.
Daher auch immer größere Probleme mit zukunftslosen, randallierenden Jugendlichen, was eher zunehmen wird, wenn sich nicht grundlegend etwas verändert.
Habe gerade wieder einen Kommentar im Radio dazu gehört.
Einfach nur wegsperren kann keine Lösung sein.
Wen meinst du denn jetzt mit "die Besten"Es wäre also wünschenswert, dass wir "die Besten" dazu bringen, Zeit für die Politik zu opfern, und diese dann auch entsprechend zu motivieren.
Also - da schlage ich erst mal Raymond Geuss vor.
Was der für GB vorschlägt, täte Deutschland auch gut.
___Geändert von Inaktiver User (12.08.2011 um 14:33 Uhr)
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12.08.2011, 14:57
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12.08.2011, 15:06Inaktiver User
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Der Kommunismus/Sozialismus hat zig Millionen Menschen ermordet - ohne die, die von kommunistischen Regimes in Kriegshandlungen getötet wurden.
Und ob die Weltkriege Folgen des Kapitalismus gewesen sind, diese Bewertung überlasse ich gern den Historikern.
Der Zweite Weltkrieg zumindest ist durch ein National-Sozialistisches System, das die Weltherrschaft der Plutokraten bekämpfen wollte, ausgelöst worden. Man lese (oder tue dies vielleicht doch lieber nicht) Mein Kampf oder Reden der Herren Hitler und Göbbels ...
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12.08.2011, 15:32
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
China ist nach innen weitgehend kommunistisch, bzw betreibt genau den richtigen Mix aus Kommunismus und Kapitalismus, der die einzelnen Menschen im Land zufriedenstellt, der Gemeinschaft aber auch den größtmöglichen Nutzen bringt.
Fragt sich, ob eine plötzlich auftretende Demokratie - wenn jeder mitreden und mitbestimmen darf was im Land geschehen soll, ob z.B. eine Fabrik oder ein AKW vielleicht nicht gebaut werden soll, weil sie/es zu viele Menschenleben gefährdet - diesen wirtschaftlichen Aufschwung gefährden würde.
Nach außen hin (gegenüber der restlichen Welt) verhält sich China (noch) kapitalistisch.
Was bleibt ihm auch anderes übrig.
Allerdings kann man schon Bestrebungen erkennen, wenn es könnte oder irgendwann kann - wirtschaftlich und finanziell dazu in der Lage ist, wird es der Welt diktieren wie der Markt zu laufen hat. Firmen wie Bayer, die sich freiwillig in diesen wirtschaftlichen Sog, in deren wirtschaftliche Abhängigkeit begeben, tragen dazu bei.
Ob sich das langfristig als vorteilhaft erweist oder sie es eines Tages bereuen werden?
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Ich frage mich oft, was aus der DDR geworden wäre, wenn man die Mauer zwar abgerissen hätte, die DDR mit seinem System aber bestehen lassen hätte, so wie sie war.
Vielleicht als so ne Art Experiment.
Wenn es nicht funktioniert hätte, hätte man sie später immer noch auflösen und mit der BRD wiedervereinigen können.
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Mir fällt gerade ein, China ist übrigens nicht das einzige System, in dem es unter Androhung der Höchststrafe (Ausschluss aus der Gemeinschaft bis hin zur Todesstrafe) verboten ist, öffentlich gegen Entscheidungen der Entscheidungsträger zu protestieren...
Wem das nicht gefällt, der kann ja gehen, heißt es da.Geändert von Streuner (12.08.2011 um 15:43 Uhr)
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12.08.2011, 15:47
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Es ist mit den Politischen Systemen und mit den Parteien dasselbe wie mit den Religionen:
Sie sind immer so gut oder so schlecht wie die Menschen, die sie betreiben.
Jedes System - egal welches - könnte erfolgreich sein, wenn alle damit einverstanden wären, wenn sich alle einig wären und wenn sich alle daran halten würden.
Es müsste ein System erst noch erfunden werden, von dem wirklich alle profitieren - jeder Einzelne und die Gemeinschaft.
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12.08.2011, 15:48
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Das ist ein lumpiges Gerede.
Das Deutsche Reich war unter Hitler natürlich ein kapitalistisches System, und die großen kapitalistischen Firmen haben sich an dem Krieg - dessen Ziel ja u. a. die Zerstörung der sozialistischen Sowjetunion war - dumm und dämlich verdient.
Es gibt wahrlich genug zu lesen zu diesem Thema.
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12.08.2011, 15:58Inaktiver User
AW: Bayer droht mit Produktionsverlagerung
Wer nicht mehr weiter weiß, zählt halt auch das Deutsche Reich unter Hitler zum Sozialismus

Wer damit noch ernst genommen werden möchte ...
Das war in der Tat der Brüller des Tages.
___Geändert von Inaktiver User (12.08.2011 um 16:05 Uhr)




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