Nein, es sind nur vier Jahre. Die Wahlen finden 6. November 2012 statt, Amtseinführung ist dann im Januar 2013.Zitat:
Wie weit ist eigentlich noch bis zu den nächsten Wahlen in Amerika?
Obama kam Ende 2009 ins Amt. Für fünf Jahre, wenn ich mich nicht täusche.
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Thema: Amerika vor der Pleite
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06.08.2011, 15:59
AW: Amerika vor der Pleite
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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07.08.2011, 08:52
AW: Amerika vor der Pleite
Falls sich die USA dann überhaupt noch eine Amtseinführung leisten können.
Na ja, vielleicht sponsern dann die Chinesen die Party.
Wann wird Obama eigentlich die Aufnahme unter den Eurorettungsschirm beantragen?
Hat Merkel schon was dazu gesagt?
Wie retten wir die USA?
Vor Griechenland, Portugal, Spanien, Italien?
Oder erst nach Irland?
Wann retten wir uns?
Und wohin?
Ich seh' den ganzen Westen schon auf Rudi's Resterampe.
Der Ausverkauf hat begonnen.Cum grano salis
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07.08.2011, 09:59
AW: Amerika vor der Pleite
Oder wie's ein Börsianer mal zu einem wütenden Aktionär sagte: "Ihr Geld ist ja nich weg; das hat jetzt nur ein anderer."
Das hatte ich schon berichtigt; guckst du Beitrag 67.
Die Formalien werden wohl sein müssen, aber man könnte neue Bescheidenheit zeigen und jedem nur noch einen gebratenen Maiskolben statt das Champagnerglas in die Hand drücken.
Er hängt schon mit drin.Wann wird Obama eigentlich die Aufnahme unter den Eurorettungsschirm beantragen?
arouet, dein Post hat was stimmig Lyrisches.
Magst dich nicht mal bei Wagenbach melden, Abteilung Untergangspoesie?
Wer wäre schon eher klar, wollen wir aber so nicht oder? Also besser was? Auf die Rating-Agenturen schimpfen (Ironie des Schicksals, dass sie eine amerikanische Erfindung sind), ist, als schiebe der schlechte Handwerker seinen Murks auf das Werkzeug.
Ernstgemeinte Schuldenbremsen und die Einsicht, dass wir alle über unsere Resourcen hinaus leben wäre doch ein Anfang. Ich sehe diese Einsicht nicht, weder in den USA noch bei uns.
Was mich wirklich aufregt: Die Hysterie der Märkte zwingt scheinbar immer dazu, das Gegenteil von dem zu tun, was dringend notwendig wäre: Noch mehr Schulden, um zahlungsfähig zu bleibein, größere Drosselung des Binnenmarktes, noch mehr Inflation und weitere Signale, dass man am Ende ist.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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07.08.2011, 18:52
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07.08.2011, 19:29
AW: Amerika vor der Pleite
Warum? Mit dem unterdrücken freier Märkte könnten die Politiker ihren wirtschaftlichen Unsinn noch länger weiterführen.
Politiker hören erst auf, wenn man ihnen das Geld wegnimmt und das passiert gerade, die können sich demnächst den Hintern mit dem gedruckten Geld abwischen.
Wenn erst mal publik wird, dass die ihr gesamtes Gold für Goldpreisdrückungsmaßnahmen verheizt haben geht es rund am markt.
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07.08.2011, 21:42
AW: Amerika vor der Pleite
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die weltweite Verschuldung von gewissen Kreisen absichtlich herbeigeführt wird.
Wenn - extrem gesagt - kein Staat der Welt mehr Geld in Händen hat, und das ganze Geld in Händen einiger Weniger Konzerne und Privatpersonen ist, so haben diese paar Wenigen die Kontrolle und somit die Macht über die Menschheit - so trivial das auch klingen mag.
Genau so ist es!
Und genau so ist das auch gewollt.
Nicht Geld regiert die Welt - die die es in der Hand haben.
Um an das Geld der Vermögenden zu kommen müsste man die Möglichkeit zu streiken erfinden und höhere Löhne fordern.Wenn man massiv Schulden abbauen möchte, dann musst man auch massiv an das Geld der Vermögenden. Das dürfte nicht einfach werden.
Aber auch endlich mal eine Regierung wählen, die sich für höhere Steuern für Reiche einsetzt.
Die Schwierigkeit liegt darin, dass das Volk - der Wähler - das nicht kapiert.
Damit die Unternehmer ihrerseits nicht jeden Streik von vornherein durch Erpressung (dann erhöhen wir die Preise) zunichte machen können, muss ein Mindestlohn eingeführt werden - dieser Mindestlohn muss automatisch mit den Preisen steigen.
Bleibt noch das Argument als Erpressung, "Dann verlagern wir ins Ausland"*.
Einfach mal drauf ankommen lassen. Von heute auf morgen verlagert man nicht ins Ausland. Und - haben die Menschen in einem Land mehr Geld in der Tasche und somit höhere Kaufkraft, so zieht das auch Investoren - vor allem in Dienstleistungsbereichen - an.Zusatz!
Siehe Bayer!
Angesichts der beschlossenen Energiewende und weiter steigender Stromkosten droht Bayer-Chef Marijn Dekkers mit der Verlagerung von Produktion ins Ausland. "Es ist wichtig, dass wir im Vergleich mit anderen Ländern wettbewerbsfähig bleiben. Ansonsten kann sich ein globales Unternehmen wie Bayer überlegen, seine Produktion in Länder mit niedrigeren Energiekosten zu verlagern", sagte Dekkers der WirtschaftsWoche.
"Deutschland wird als Produktionsstandort für die energieintensive Chemieindustrie unattraktiver." Schon heute seien die Energiepreise in Deutschland die höchsten in der EU, kritisiert Dekkers. Daher liege der Schwerpunkt neuer Investitionen bei der Kunststoff- und Chemiesparte von Bayer bereits in China. Dekkers: "Deutschland verliert relativ an Bedeutung." Hohe Energiekosten: Bayer droht mit Produktionsverlagerung - WirtschaftsWoche
Das ist ein Erpressungsversuch!
Sie versuchen es mit allen Mitteln, ihre Macht auszuüben!
Wurde nicht immer gesagt, dass die Energiewende keine wesentliche Strompreiserhöhung bringt?! Wo ist der Nachweis, dass durch die Energiewende der Strompreis plötzlich derart in die Höhe geschnellt ist, dass jetzt eine Verlagerung ins Ausland unumgänglich ist?
Seht Ihr, wie erpressbar wir geworden sind?! Und es wird bereits in die Tat umgesetzt. Wir sind in der Realität angekommen! Wir werden bedroht!
Müssten Stromkonzerne keine Gewinne machen - wäre die Stromproduktion in staatlichen Händen geblieben, wäre dies heute gar kein Thema!
Außerdem kann man diesem Argument* auch entgegnen: 'Wer kauft euch dann noch etwas ab?'
Andere Möglichkeit:
Wir geben den Widerstand auf und lassen uns auf eine neue globale Weltordnung ein, die hauptsächlich von den Billigproduzenten in Asien bestimmt wird.
Wir hier in diesem Forum und der Großteil der Bevölkerung weltweit sind uns einig, dass die 'Förderung der Binnenmärkte in jedem Land' die Lösung der Schuldenprobleme wäre.
Aber es wird ums Verrecken* nicht gemacht (*sorry, das macht mich wütend).
Dass die Förderung der Binnenmärkte weltweit die Lösung der Schuldenprobleme wäre, wissen natürlich auch die, die das Geld in Händen haben. Aber genau das wollen die eben nicht. Denen geht es nicht um noch mehr Geld sondern um die Macht über die Menschheit.
Ich hab es schon oft gesagt und es zeigt sich immer wieder: Materie versucht schon seit jeher, über den Geist zu herrschen.
Fragt sich nur, was die beabsichtigen, wenn sie ihr Werk vollendet haben und meinen, mit dem Geld die Welt zu beherrschen.
Die Elite vom Rest der Menschheit aussortieren, einen Teil der Menschheit für sich versklaven, und der Rest vom Rest kann sehen wo er bleibt - reibt sich auf in Massenunruhen?
"Erhöht 'man' die Löhne, steigen automatisch auch die Preise", wird von Seiten der Unternehmer immer argumentiert, und so getan, als wäre das ein Naturgesetz.
Die Preise steigen aber eben nicht automatisch, die werden als Erpressungsmittel eingesetzt, um Lohnerhöhungen unwirksam zu machen und/oder zu verhindern.
Ein Gegenmittel wäre, den MINDESTLOHN einzuführen, und diesen automatisch den Preissteigerungen anzupassen.
Warum kapiert das niemand in den Regierungskreisen? Wollen die das nicht kapieren?
Stecken die mit denen da oben unter einer Decke?
Sind die Politiker die das zu verantworten haben, am Ende dann doch mehr auf das eigene Wohl bedacht, als auf das des Volkes?
Es deutet in der Tat vieles auf eine neue Weltordnung hin:
Nicht mehr vom Volk gewählte Regierungen bestimmen was in den einzelnen Ländern und weltweit passiert, sondern einzig und allein die paar Wenigen, die das meiste Geld in Händen haben.
Aber wir dürfen nicht vergessen, es gibt noch eine stärkere Macht, welche die Menschheit regieren kann, nach der sich jeder Mensch richten kann, welche der Macht des Geldes, der Macht der materiellen Werte - der Macht der Materie - entgegenwirken kann:
Es ist die Menschlichkeit. Es ist die Vernunft. Es ist der Geist.
Jeder Mensch ist frei, sich zu entscheiden, von was oder wem er sich beherrschen lassen will
- vom Geist oder von der Materie.
Es wird in nächster Zeit immer wichtiger werden, sich dessen bewusst zu werden, dass wir Menschen sind - und keine Tiere!Geändert von Streuner (08.08.2011 um 03:11 Uhr)
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07.08.2011, 21:53
AW: Amerika vor der Pleite
Bist Du nun für oder gegen die Unterdrückung freier Märkte?
Ein Satz wo das Wort "frei" vorkommt, hört sich immer positiv an.
Da leuchten die Augen! Wer will schon was gegen Freiheit unternehmen?!
Was wäre wohl zu bevorzugen,
wenn freie Menschen die Märkte kontrollieren (unterdrücken)
oder
wenn freie Märkte dazu führen, dass Menschen unterdrückt werden - so wie es derzeit der Fall ist?
Die Wirtschaft (die Materie) dient längst nicht mehr dem Menschen (mit Geist beseelt) sondern der Mensch der Wirtschaft - obwohl es großkotzig immer wieder umgekehrt propagiert wird.
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08.08.2011, 09:47
AW: Amerika vor der Pleite
So ist es, aber um das zu ändern brauchte es nicht Streik und ähnliche Mittel, sondern eine solide und blutige Revolution. Und wäre würde sich für die die Hände schmutzig machen, so lange es noch ein paar Minderheiten gibt, an denen man sein Mütchen mit dem Segen grosser Verlagshäuser und unter dem Ansporn gewisser populistischer Parteien kühlen kann. Und so lange es noch die Hoffnung gibt, dass es hilft, sich zu ducken und durchzuhalten? Wie dünn das Eis mittlerweile geworden ist, zeigen gerade die Ereignisse in London. Zum Glück haben wir schon umfassende Systeme zur Bürgerbeobachtung.
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08.08.2011, 17:00
AW: Amerika vor der Pleite
Äh, ja sicher. Hohen Schulden steht auch immer ein hohes Vermögen gegenüber. Das Diejenigen, die das Geld einsammeln nichts gegen hohe Schulden haben, liegt ja auf der Hand. Es gibt dann mehr Geld zum Einsammeln.
Aber, die enorme Ungleichverteilung des Vermögens ist ja nicht gottgegeben oder zwingend systemimmanent. Da kann man aktiv gegensteuern. Das ist (wäre) Aufgabe der Politik.
Das Instrumentarium des Streiks gibt es doch schon längst. Und organisierte Arbeitnehmer (z.B. über Gewerkschaften) setzten auch höhere Löhne durch.
Steuersätze sind in der Vergangenheit in vielen westlichen Ländern massiv reduziert worden (auch in Deutschland). Da hat man auf falsche Lehrbuchmeinungen gehört: Niedrige Steuersätze, mehr Kaufkraft, mehr Wachstum. Das wird meines Wissens heute auch nicht mehr so gelehrt.
Und, da wir ja hier im Amerikastrang sind: Dort wurde die Besteuerung der Reichen in der Vergangenheit besonders stark reduziert. Wie man das wieder Rückgängig machen möchte, steht allerdings völlig in den Sternen. Obama hat sich gerade bei dem Versuch eine sehr blutige Nase geholt.
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08.08.2011, 18:26Inaktiver User
AW: Amerika vor der Pleite
Obama und die Dems hatten in 2009 und 2010 reichlich Zeit, ihr Versprechen aus dem Wahlkampf 2008 – nämlich diese Steuererleichterungen entweder aufzuheben oder auslaufen zu lassen – umzusetzen. Die Reps hätten es nicht verhindern können.
Jetzt nun, da die Reps im US-Repräsentantenhaus über die Mehrheit verfügen und zudem ihren Wählern versprochen haben, keine Steuern zu erhöhen, ist klar, dass dies nicht mehr durchsetzbar ist. Da braucht man keine Krokodilstränen vergießen. Wäre Obama und den Dems das Thema wirklich wichtig, dann hätten sie die Steuererleichterungen für höhere Einkommen längst abgeschafft.


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