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  1. Moderation

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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Aber spätestens bei der nächsten Wahl werden die Republikaner das zu spüren bekommen.
    Obama hätte mit seiner Strategie die Mehrheit der Bevölkerung auf seiner Seite gehabt.
    Sie haben es vor der letzten Wahl auch schon gespürt. Aber zwischen spüren lassen und echter Effizienz ist eben ein großer Unterschied.

    Mit Getöse haben die Reps bei der letzten Machtprobe wieder spüren lassen, wo die Muskeln des Systems sitzen.

    Die USA, unser aller Lehrmeister in Sachen Marktwirtschaft und Kapitalismus, sind bankrott. Es kommt mir oft so vor wie in der Ex-UdSSR - man will es nicht wahrhaben und verteidigt sein System, bis es einem um die Ohren fliegt.

    Wie weit ist eigentlich noch bis zu den nächsten Wahlen in Amerika?
    Obama kam Ende 2009 ins Amt. Für fünf Jahre, wenn ich mich nicht täusche.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Es gibt zwei Arten, wie ein Volk ums Überleben kämpfen kann:
    Jeder für sich oder jeder für den Anderen.
    Was meinst Du, wäre der bessere Weg?
    Vor 2,5 Millionen Jahren besiedelten unsere Urahnen die offenen Savannen Afrikas und konnten nur in Horden überleben, deren Mitglieder sich gegenseitig unterstützten. Diese Solidarität hat sich bis heute erhalten, aber auch die Intoleranz gegenüber Menschen, die nicht zur bekannten Gruppe gehörten. In Notlagen schwindet die Bereitschaft für altruistisches Verhalten: Sind mehrere Menschen vor Ort setzt sich oft der Egoismus durch.

    Das Gleichgewicht zwischen Solidarität - Intoleranz sowie Altruismus - Egoismus haben über viele Millionen Jahre die Ausbreitung der Menschen über und den Fortbestand der Menschen auf der Erde ermöglicht.
    Und im Zweifel ist sich jeder selbst der Nächste!
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Darauf muss ich meine Kinder vorbereiten, ob ich das nun gut finde oder nicht. Und zwar auch darauf vorbereiten, dass sie es aushalten werden müssen, dass nicht alle fair vorgehen werden.

    Erschreckend finde ich es nicht, meine Töchter darauf vorzubereiten, erschreckend fände ich es, würde ich ihnen dies rosiger malen als es sich darstellt.

    Da kann ich nur zustimmen. Habe häufiger mal mit Schülern aus dem asiatischen Raum zu tun, gegen die können unsere einpacken. Nach nur einem Jahr beherrschen die eine Fremdsprache, zwar nicht immer fehlerfrei aber in jeder Lebenssituation anwendbar.

    Asien ist der zukünftige Wirtschafts- und Facharbeitermarkt. Wer sich mit dem Zeitgeist dort nicht auseinandersetzt und sich daruf vorbereitet wird untergehen.
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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sollten sie sogar soweit gehen oder kommen, dass sie Überzeugungsarbeit leisten wollen oder auch aktiv gestalten können, müssen sie selber auch zunächst eine gewisse Position oder Status erreichen, denn sonst hört niemand auf sie.
    ich kann mich noch gut erinnern, wie ich 1992 von einem langen auslandsaufenthalt in einem bankrotten staat nach deutschland zurückkehrte, und damals echt in panik geriet, weil mir urplötzlich klar wurde, dass das unserem land auch blühen kann, wenn sich die politik nicht massiv ändert.

    es hat in der tat niemand auf mich gehört
    ich wurde mit meinen vorstellungen als völlig irrsinnig betrachtet.
    hätte ich mal eine partei gegründet.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  5. gesperrt

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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    ich kann mich noch gut erinnern, wie ich 1992 von einem langen auslandsaufenthalt in einem bankrotten staat nach deutschland zurückkehrte, und damals echt in panik geriet, weil mir urplötzlich klar wurde, dass das unserem land auch blühen kann, wenn sich die politik nicht massiv ändert.

    es hat in der tat niemand auf mich gehört
    ich wurde mit meinen vorstellungen als völlig irrsinnig betrachtet.
    hätte ich mal eine partei gegründet.
    Was waren das für Vorstellungen?

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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Was waren das für Vorstellungen?
    ziemlich naive, glaube ich, denn ich hatte keine ahnung von wirtschaft, steuern, finanzsystemen und so weiter. also nicht nur wie heute - keine ahnung, sondern wirklich überhaupt gar keine ahnung. ich wusste nur: deutschland hat schulden wie blöd, und wenn die anleger mal ihr vertrauen verlieren, dann stehen wir so da wie das land, wo ich herkam.

    meine idee war radikal sparen, sparen, sparen, bis die schulden weg sind. unter hinnahme von privilegienverlusten und rentenansprüchen. man hat mir dann erklärt, das würde in der modernen wirtschaft so nicht funktionieren, und dann würde die wirtschaft erst recht kaputt gehen.
    Geändert von Coco-Lores (05.08.2011 um 16:17 Uhr)
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  7. Moderation

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    AW: Amerika vor der Pleite

    Streuner: Die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA sind im Nov. 2012. Sorry.

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    man hat mir dann erklärt, das würde in der modernen wirtschaft so nicht funktionieren, und dann würde die wirtschaft erst recht kaputt gehen.
    Bis zu einem gewissen Grad stimmt das: Wenn alle nur kaufen würden, was sie sich wirklich leisten können, sähe unser berühmter Binnenmarkt ganz anders aus. Auch Groß- und Kleinunternehmen verschulden sich für Investitionen, Banken verschulden sich bei anderen Banken, Staaten verschulden sich bei Banken und anderen Staaten... Nur sollte das in meinen Augen überschaubar bleiben und sich auch mal amortisieren oder zumindest abbezahlt sein. Mir graut vor all den Abhängigkeiten.
    *
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    AW: Amerika vor der Pleite

    Die Schulden des Einen, sind das Vermögen des Anderen.

    Wenn man massiv Schulden abbauen möchte, dann musst man auch massiv an das Geld der Vermögenden. Das dürfte nicht einfach werden.

    Wie hat es Bertholt Brecht mal so schön formuliert: "Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: »wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«."

  9. gesperrt

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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Labbatasch Beitrag anzeigen
    Die Schulden des Einen, sind das Vermögen des Anderen.

    Wenn man massiv Schulden abbauen möchte, dann musst man auch massiv an das Geld der Vermögenden. Das dürfte nicht einfach werden.

    Wie hat es Bertholt Brecht mal so schön formuliert: "Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: »wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«."
    ...dem füg ich noch hinzu:
    Besser wärs, sie wären beide gleich
    _____________________________________________

    Schulden baut man nicht allein dadurch ab, dass man weniger ausgibt, sondern vor allem, indem man mehr einnimmt.
    Wenn der Staat also mehr einnehmen will, und beim gemeinen Volk die Untergrenze irgendwann mal erreicht ist - man ihm nicht noch mehr Steuern und Einsparungen abverlangen kann, dann bleibt irgendwann nichts anderes mehr übrig als das Geld da zu holen wo es im Überfluss vorhanden ist - bei den Reichen.

    Aber das wird nicht geschehen.
    Und so nimmt alles seinen Lauf...

    Prophezeiungen sind nur glaubhaft, wenn sie sich erfüllen...
    Geändert von Streuner (06.08.2011 um 04:33 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Streuner: Die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA sind im Nov. 2012. Sorry.


    Bis zu einem gewissen Grad stimmt das: Wenn alle nur kaufen würden, was sie sich wirklich leisten können, sähe unser berühmter Binnenmarkt ganz anders aus.
    Mit einem ordentlichen Mindestlohn (10,- Euro) und einer ordentlichen Kaufkraft der Bürger sähe unser Binnenmarkt auch ganz anders aus.
    Aber dazu müssten die Unternehmer mal bereit sein, niedrigere Gewinne hinzunehmen, anstatt die Lohnerhöhungen mit Preissteigerungen zu bestrafen.

    Mir graut vor all den Abhängigkeiten.
    Mir auch, deshalb meide ich sie soweit es geht.
    Lieber habe ich nichts - aber das gehört dann alles mir

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