Das klingt wirklich alles "grundsolide"![]()
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Thema: Amerika vor der Pleite
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02.08.2011, 10:27Inaktiver User
AW: Amerika vor der Pleite
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02.08.2011, 11:20
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02.08.2011, 12:16Inaktiver User
AW: Amerika vor der Pleite
Hallo Tomsten,
ich bin immer bemüht, zwischen den vielen Grautönen, die es gibt, zu unterscheiden.
Ich finde, man muss einfach das richtige Maß zwischen Kinder fördern und sie Kind sein lassen finden.
Ich traue auch vielen Eltern zu, dass sie das hinkriegen.
Gesellschaftliche Unterstützung - da müsste allerdings mehr getan werden, finde ich, damit alle Kinder von Grund auf erst mal die gleichen Chancen haben. Also mehr in Erziehung und Bildung investieren, damit Kindergärten und Schulen auch mehr Möglichkeiten haben.
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02.08.2011, 12:36Inaktiver User
AW: Amerika vor der Pleite
Den Punkt muss ich aber noch mal aufgreifen:
Drill bezog sich bei mir ja auf eine Erziehung im Hinblick darauf, später hart um einen Job kämpfen zu müssen, das gefällt mir nicht so gut. In dem Sinne, wie du es hier schreibst, meine ich es nicht. Zeit, die Eltern in ihre Kinder investieren, bedeutet ja nicht automatsich Drill.
Ich weiß, die Arbeitsmarktlage ist wirklich nicht toll.
Aber da muss ganz dringend was geändert werden, in erster Linie da.
Damit wir wieder mehr von der Ellenbogengesellschaft wegkommen können.Geändert von Inaktiver User (02.08.2011 um 12:45 Uhr)
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02.08.2011, 13:09Inaktiver User
AW: Amerika vor der Pleite
Keine Frage ... aber wenn ich derzeit zur USA blicke, und was dort veranstaltet wird, dann sehe ich für die nächsten 50 Jahre noch kein "Licht". Und Menschen müssen (oder sollten eben zumindest) auf das vorbereitet sein oder werden, was ist, nicht auf das was sein sollte.
Wie gesagt, in unserer Familie wird sehr viel Wert auf die Vermittlung von Sozialkompetenz gelegt. Daher baue ich auch da auf meine Töchter, dass sie in ihrem Leben auch immer darauf achten, an DEN Veränderungen mitzuwirken (auf welche Weise auch immer) die das Leben für ALLE wieder gerechter macht.
Sollten sie sogar soweit gehen oder kommen, dass sie Überzeugungsarbeit leisten wollen oder auch aktiv gestalten können, müssen sie selber auch zunächst eine gewisse Position oder Status erreichen, denn sonst hört niemand auf sie.
Und wenn ich nun wieder zur USA blicke, dann wird klar, dass da noch ne Menge Überzeugungsarbeit und Kompetenz notwendig sein wird, auf der Welt wirklich eine Veränderung herbei zu führen. Denn wenn schon die Menschen der G8-Staaten schon kaum zu überzeugen sind, wie soll man da den derzeit G20 es nahe bringen, die ja gerade mal angefangen haben, sich "ordentliche" Stücke von Kuchen nehmen zu können. Diese überzeugen, lieber wieder kleinere Stücke zu schneiden ... da erwarte ich dann eher Antworten wie: Träum weiter, Tomsten ...
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02.08.2011, 14:10Inaktiver User
AW: Amerika vor der Pleite
@tilbageDas klingt wirklich alles "grundsolide"
Es hat sich so eingebürgert
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02.08.2011, 14:25
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03.08.2011, 13:40Inaktiver User
AW: Amerika vor der Pleite
Schade dass WuesterGrobi nicht mehr hier verweilt.
Habe ihn immer gerne gelesen.
Vielleicht beehrt er uns ja bald wieder
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04.08.2011, 05:48
AW: Amerika vor der Pleite
Obama hätte das genau so gesehen wie Du.
Er hatte sein Volk im Auge, dem er helfen wollte. Die Republikaner dagegen schauen nur auf die Reichen. So wie die das vorhaben, wird es tatsächlich ein Überlebenskampf. Und das ist von denen bewusst so gewollt.
Obama wollte für höhere Staatseinnahmen sorgen und zu diesem Zweck die Steuern für Gutverdiener und Reiche erhöhen.
Aber die Republikaner haben das (vorerst) verhindert.
Nun bleibt mal wieder alles am kleinen Mann (der kleinen Frau) hängen.
Die Geringverdiener und die Mittelschicht trifft es mal wieder.
Und die Reichen können sich austoben wie sie wollen.
"Man muss der Wirtschaft freien Lauf lassen, damit sie sich entfalten und wachsen kann. Dann kommt auch wieder Geld in die Staatskassen", sagte einer von den Republikanern.
Was ist das denn für ne Logik?!
Wie soll da mehr Geld in die Staatskasse kommen, wenn die breite Gesellschaftsschicht noch weniger Geld in der Tasche und somit noch geringere Kaufkraft hat??
Die Arbeitslosen werden dadurch noch mehr...
Wann begreifen die endlich, dass in die Staatskasse nur mehr Geld kommt, wenn mehr Geld in der gesamten Bevölkerung in Umlauf ist?!
Aber ich kann mir denken, wie die Reichen dort sich das denken: Die haben gar kein Interesse daran, dass mehr Geld in die Staatskasse kommt. Denen ist wichtig, dass in deren eigenen Kassen noch mehr Geld kommt. Die Reichen werden dadurch immer reicher, und somit ist es nicht mehr wichtig, dass die große Masse der Bevölkerung viel kauft, es reicht auch, wenn wenige Reiche zwar weniger Produkte, dafür diese für mehr Geld kaufen.
So bleibt das Geld der Reichen unter ihresgleichen.
Ein neuer Wirtschaftskreislauf entsteht somit - ein Wirtschaftskreislauf, der nur unter den Reichen stattfindet.
Das Fußvolk hat dann die Rolle der Sklaven zu übernehmen. Dem gesteht man für ihre Arbeit - so sie noch welche haben - gerade mal so viel zu, dass es zum Überleben reicht.
Zweiklassengesellschaft auf die extreme Art, nenne ich das.
Aber spätestens bei der nächsten Wahl werden die Republikaner das zu spüren bekommen.
Obama hätte mit seiner Strategie die Mehrheit der Bevölkerung auf seiner Seite gehabt.
Wie weit ist eigentlich noch bis zu den nächsten Wahlen in Amerika?
PS.:
Finde es auch sehr schade, dass Sie sich gelöscht haben, WüsterGrobi.
Ich hoffe, Sie kommen bald wieder
Geändert von Streuner (04.08.2011 um 05:53 Uhr)
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04.08.2011, 12:41


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