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    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eigentlich schrieb ich nicht viel anderes.
    Und natürlich sollen alle Kinder dabei gleich gefördert werden.
    Aber davon sind wir ja leider noch weit entfernt. Daran sollten wir unbedingt arbeiten.

    Ja, Zustimmung

    Manchmal habe ich bloss das Bedürfnis, nochmal alles in eigene Worte zu fassen.

  2. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre aber meiner Meinung nach ein Fehler alle gleich zu fördern.
    Sinnvoller wäre doch eine individuelle Förderung entsprechend den Begabungen.
    Ansonsten wäre das sehr unfair gegenüber den höher begabten und zudem mit langfristigen Nachteilen verbunden.

    Es ist nunmal so. Menschen sind nicht alle gleich und werden es auch nie sein können.
    Dass alle Menschen nunmal nicht gleich sind, sehe ich auch so - aber das muss man erst mal rausfinden, welches Kind wie weit kommt.
    Daher halte ich es nicht für falsch, alle Kinder von Grund auf gleich zu fördern. Jedes Kind sollte auch ein Recht darauf haben.
    Jedes Kind sollte erst mal die gleichen Chancen haben.
    Wenn sich dann herausstellt, es reicht trotz allem nur soundsoweit, sollten auch dafür Arbeitsplätze vorhanden sein, von deren Lohn man leben kann. Das meinte ich vorhin ja schon.

  3. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Streuner
    Die Einen arbeiten sich krumm und für die Anderen bleibt nichts Sinnvolles mehr zu tun übrig, werden aber beschimpft, weil sie nicht zur Produktivität beitragen.
    Ja das trifft es. Im Grunde eiern wir immer wieder um diesen Kern herum, aber selbst unsere größten Denker, Dichter und Konzernbosse sind nicht in der Lage oder Willens, das mal bei Frau Will anzusprechen. Aber nein, stattdessen bekommt man dort immer genau dieselben Thesen zu hören: Arbeite mehr, härter und billiger, dann wirst du das Paradies erfahren! Diese Konditionierung funktionierte schon im Mittelalter prächtig, damals war es halt die Kirche.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gleichzeitig wird es für die wirklich begehrten Stellen immer mehr Bewerber aus dem In- und Ausland geben. Und um diese Stellen wird "gekämpft" werden müssen. Und das nicht nur, um sie zu bekommen, sondern auch permanent um sie möglichst lang zu behalten.
    Das mit den Bewerbern stellt sich immer mehr als Gerücht heraus. Genauso wie wegen der schlechten Bedingungen viele AN aus Deutschland abgehauen sind, genauso schlau sind doch eventuelle Interessenten auch: Die werden den Teufel tun und sich in D von Sarrazins anmaulen, von deutschen "Kollegen" mobben (harte Bandagen) lassen und dafür noch schlecht bezahlen lassen. Die gehen wohl genauso nach Österreich, England etc.

    Ich frage mich ernsthaft, ob und wie Sie Ihre Töchter darauf vorbereiten, wie sie damit umzugehen haben, wenn sie auf eben dieselbe Art von Kolleginnen und Kollegen treffen: Die ihren Focus darauf richten (müssen), den Job zu behalten, egal mit welchen Mitteln. Das gibt ein Hauen und Stechen, mein lieber Scholli. Und ob aufgrund mangelnder Teamfähigkeit die Arbeit besonder gut wird (von den wie ich vermute psychischen und physischen Belastungen die so ein Arbeitsklima mit sich bringt fange ich garnicht erst an), bezweifele ich schon auch. Ich glaube, "man" richtet den Focus tatsächlich mittlerweile viel zu sehr auf destruktive Dinge. Ist für mich ganz klar eine Folge dieser seltsamen Arbeits- und Sozialdoktrins. Das taugt nichts.

  4. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ernsthaft, ob und wie Sie Ihre Töchter darauf vorbereiten, wie sie damit umzugehen haben, wenn sie auf eben dieselbe Art von Kolleginnen und Kollegen treffen: Die ihren Focus darauf richten (müssen), den Job zu behalten, egal mit welchen Mitteln. Das gibt ein Hauen und Stechen, mein lieber Scholli. Und ob aufgrund mangelnder Teamfähigkeit die Arbeit besonder gut wird (von den wie ich vermute psychischen und physischen Belastungen die so ein Arbeitsklima mit sich bringt fange ich garnicht erst an), bezweifele ich schon auch. Ich glaube, "man" richtet den Focus tatsächlich mittlerweile viel zu sehr auf destruktive Dinge. Ist für mich ganz klar eine Folge dieser seltsamen Arbeits- und Sozialdoktrins. Das taugt nichts.
    Du scheinst Dich hier für den einzigen mit Durchblick zu halten
    Und während Du dich ernsthaft fragst, was ich richtig oder falsch machen könnte, frage ich mich, was meine Töchter richtig oder falsch machen könnten, und lasse sie jetzt schon an meinen inzwischen reichhaltigen Erfahrungen, wenn sie Fragen haben, teilhaben.

    Dazu gehört u.a. ihnen die Wichtigkeit von Teamfähigkeit zu vermitteln, wie auch Methoden zu erkennen, wie andere versuchen ein funktionierendes Teamgefüge zu unterlaufen.

    Ihnen vermitteln wie wichtig es ist, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, und dies auch deutlich nach aussen vermitteln zu können.

    Ebenfalls sollten sie den Mut besitzen, mal anzumerken, dass jemand mit seiner Meinung falsch liegt ... ohne diesen dabei gleich in die Pfanne zu hauen.
    Selbstvertrauen aufbauen und auch durchaus mal mit harten Bandagen angreifen ... aber immer mit offenem Visier.

    Was glaubst Du eigentlich, was oder wie ich das meinen Töchtern erzähle ... wenn Du zum Job gehst, vergiss die Boxhandschuhe und die Ellbogenschoner nicht, nun wisst ihr alles was ihr wissen müsst?!

    Ich glaube an meine Beiden, und ich glaube auch, dass sie wissen was ich ihnen sagen will. Die sind nämlich ziemlich prima ... wie auch der Rest meiner Familie übrigens. Ihnen soziale Kompetewnz zu vermitteln, damit haben wir nicht erst gestern begonnen.

    Trotzdem isses nicht verboten, die eigenen Fähigkeiten zu nutzen, um eigene Ziele zu erreichen. Dabei fair vorzugehen bedeutet NICHT, sich nicht, wenn notwendig, wehren zu dürfen.

  5. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Ich glaube an meine Beiden, und ich glaube auch, dass sie wissen was ich ihnen sagen will. Die sind nämlich ziemlich prima ... wie auch der Rest meiner Familie übrigens. Ihnen soziale Kompetewnz zu vermitteln, damit haben wir nicht erst gestern begonnen.
    Fein, Tomsten, dass du auch "den Rest der Familie" erwähnst
    Denn unter anderem fällt mir als Mutter von Töchtern auf, dass immer weniger Mütter danach gefragt werden, was sie ihren Töchtern sagen bzw. sprechen sie darüber nicht, während immer mehr Väter von "meinen Töchtern" und nicht von "unseren" reden. Obwohl - ich glaube nicht zu übertreiben - nach wie vor Mütter mehr Zeit in die Töchter (und Söhne) investieren, als Väter, zumindest bis die Töchter (und Söhne) das Studium beendet haben.

    Weiters finde ich, dass eine gewisse Opferhaltung der derzeitigen und zukünftigen Arbeitssuchenden Platz greift oder ihnen zugeordnet wird.
    Frau/man könnte sich ja mal eine andere Rolle aussuchen, z.B. die des Unternehmers/der Unternehmerin?
    Es gibt ja nicht nur Großkonzerne, und auch nicht nur vom Pleitegeier benagte Ich-AGs.
    Bevor ich jedenfalls in einem Unternehmen arbeiten würde, in dem Boxhandschuhe benötigt werden, und das Hirn weniger wichtig ist, würde ich mich als Teamfähige fragen, ob ich nicht selbst ein Team aufstellen und die Steuererklärung in unserem Namen abgeben könnte.
    Dort könnten Teammitglieder ihre Abende mit Weiterbildung und brainstorming verbringen, anstatt sich bei einem Coach auszuweinen oder wegen Burnout in Therapie zu sein.

  6. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Also, ich, die ich so gut wie keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen habe, verstehe da was nicht:

    Wieso ist die "Staatspleite abgewendet" (O-Ton Spiegel), wenn ein Staat ein paar Sparmaßnahmen verhängt und die Schuldengrenze anhebt??
    Wenn ich im Privathaushalt meine Schulden erhöhe, ist die Pleite nicht abgewendet, sondern ich bin noch mehr pleite als vorher, weil noch mehr verschuldet ...

    Irgendwie schnalle ich das gerade nicht ...

  7. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du scheinst Dich hier für den einzigen mit Durchblick zu halten
    Und während Du dich ernsthaft fragst, was ich richtig oder falsch machen könnte, frage ich mich, was meine Töchter richtig oder falsch machen könnten, und lasse sie jetzt schon an meinen inzwischen reichhaltigen Erfahrungen, wenn sie Fragen haben, teilhaben.

    Dazu gehört u.a. ihnen die Wichtigkeit von Teamfähigkeit zu vermitteln, wie auch Methoden zu erkennen, wie andere versuchen ein funktionierendes Teamgefüge zu unterlaufen.

    Ihnen vermitteln wie wichtig es ist, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, und dies auch deutlich nach aussen vermitteln zu können.

    Ebenfalls sollten sie den Mut besitzen, mal anzumerken, dass jemand mit seiner Meinung falsch liegt ... ohne diesen dabei gleich in die Pfanne zu hauen.
    Selbstvertrauen aufbauen und auch durchaus mal mit harten Bandagen angreifen ... aber immer mit offenem Visier.

    Was glaubst Du eigentlich, was oder wie ich das meinen Töchtern erzähle ... wenn Du zum Job gehst, vergiss die Boxhandschuhe und die Ellbogenschoner nicht, nun wisst ihr alles was ihr wissen müsst?!

    Ich glaube an meine Beiden, und ich glaube auch, dass sie wissen was ich ihnen sagen will. Die sind nämlich ziemlich prima ... wie auch der Rest meiner Familie übrigens. Ihnen soziale Kompetewnz zu vermitteln, damit haben wir nicht erst gestern begonnen.

    Trotzdem isses nicht verboten, die eigenen Fähigkeiten zu nutzen, um eigene Ziele zu erreichen. Dabei fair vorzugehen bedeutet NICHT, sich nicht, wenn notwendig, wehren zu dürfen.

    Hat WG dir soo auf den Schlips getreten?

    Kam bei einer "Außenstehenden" gar nicht so an. Er schreibt doch immer etwas ironisch, das ist doch sein Stil, oder nicht?

    Und ich möchte allgemein drüber diskutieren, nicht zu persönlich.
    Also, ohne nun deine Töchter zu meinen:

    Auch ich habe noch weiter über das Thema nachgedacht und hoffe nur, dass Kindern, die schon von klein auf für das Berufsleben "gedrillt" werden, genügend Zeit und Raum zum Kindsein bleibt.

    Wenn ich z. B. im TV Reportagen über Elite-Kindergärten und Elite-Schulen sehe - da bekomme ich schnell mal das kalte Grausen. Und die dort gefilmten Kinder wirken auf mich meist nicht gerade glücklich.
    Diese Art der Förderung von Kindern halte ich auch für übertrieben, die meine ich nicht, wenn ich mir mehr und gleiche Förderung für alle Kinder wünsche.

  8. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also, ich, die ich so gut wie keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen habe, verstehe da was nicht:

    Wieso ist die "Staatspleite abgewendet" (O-Ton Spiegel), wenn ein Staat ein paar Sparmaßnahmen verhängt und die Schuldengrenze anhebt??
    Wenn ich im Privathaushalt meine Schulden erhöhe, ist die Pleite nicht abgewendet, sondern ich bin noch mehr pleite als vorher, weil noch mehr verschuldet ...

    Irgendwie schnalle ich das gerade nicht ...
    Ich nehme an, sie haben nur die Worte "für's erste" vergessen (zwischen "Staatspleite" und "abgewendet").
    Für den Moment ist sie das ja - fragt sich nur, wie lange.

  9. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und ich möchte allgemein drüber diskutieren, nicht zu persönlich.
    Also, ohne nun deine Töchter zu meinen:
    Auch ganz allgemein:
    es gibt reichlich Bandbreite zwischen Gleichgültigkeit (den eigenen Kindern gegenüber) Hilfstellung und Erziehung ... und Drill.

    In Internet-Foren wird Eltern, die Geringverdiener sind, und sich selbst und ihre Kinder bisweilen mit 4 - 5 Jobs (beide Elternteile) durchbringen müssen, gern Gleichgültigkeit vorgeworfen, wenn sie dazwischen (neben der Haushaltsführung) nicht auch noch 3 - 4 Stunden ihren Kindern widmen (ihnen zuhören, mit ihnen einfach Zeit verbringen, bei den Hausaufgaben helfen bis hin zu Nachhilfe geben)

    Sind Eltern in der glücklichen Lage, die Zeit für diese Dinge aufbringen zu können UND auch diese Dinge dann tatsächlich wichtig finden und wahr nehmen, dann fallen plötzlich Wort wie Kind auch mal Kind sein lassen und Drill.

    Gehts eigentlich auch mal, die Grautöne zu abstrahieren, und bei den Geringverdienern anzunehmen, dass sie zumindest sich die Zeit für ihre Kinder nehmen, die sie aufbringen können, und umgekehrt bei Eltern, die da (allein zeitlich) mehr leisten können, davon auszugehen, dass sie wissen oder spüren, was die richtige Menge an Aufmerksamkeit und Hilfestellung ist?!

    Damit will ich nicht sagen, es gäbe keine gleichgültigen Eltern oder "Drill-Sergeants" unter ihnen, aber von denen rede ich gerade nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Amerika vor der Pleite

    Wieso ist die "Staatspleite abgewendet" (O-Ton Spiegel), wenn ein Staat ein paar Sparmaßnahmen verhängt und die Schuldengrenze anhebt??
    Wenn ich im Privathaushalt meine Schulden erhöhe, ist die Pleite nicht abgewendet, sondern ich bin noch mehr pleite als vorher, weil noch mehr verschuldet ...
    Das ist einfach der Unterschied zwischen Staat und StaatsbürgerInnen.

    Ich nehme an, sie haben nur die Worte "für's erste" vergessen (zwischen "Staatspleite" und "abgewendet").
    Für den Moment ist sie das ja - fragt sich nur, wie lange.
    Das Verschuldungslimit gibt es in den USA seit 1917 und es wurde bis dato etwas mehr als 70mal angehoben.

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