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29.07.2011, 19:11
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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29.07.2011, 19:20Inaktiver User
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Natürlich wurden sie attackiert. Seit Schröder/Fischer schickt man halt gerne wieder Deutsche Soldaten in den Krieg. Man muß doch mitreden können.
Und wenn dann mal jemand nicht mitmachen will, dann wird er eben attackiert.
Ob Schröder und Fischer einen Orgasmus hatten als Deutsche Bomben auf Jugoslawien fielen ........?
Nachtrag:
Und als es dann gegen Afghanistan ging sangen die beiden bestimmt ein Kölner Karnevalslied
" Da simmer dabei, dat is priihimaa......................"
Geändert von Inaktiver User (29.07.2011 um 19:26 Uhr) Grund: Nachtrag
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29.07.2011, 19:28
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Ich auch....
Und mit Spenden (seit Jahrzehnten) und Lebensmittellieferungen ist es nicht getan.
Die Menschen dort brauchen eine Anleitung, wie sie sich selbst versorgen können.
Vor Jahren habe ich mal einen Bericht gesehen, wie aus Spendengeldern eine Wasserpumpe angeschafft wurde.
Man hat nur leider vergessen, den Menschen dort zu zeigen (und ggf. zu kontrollieren) wie man damit umgeht. Oder sie haben es nicht begriffen.
Gib einem Menschen einen Fisch und er wird heute satt.
Zeig einem Menschen, wie er angelt, dann kann er sich ernähren.
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29.07.2011, 19:40Inaktiver User
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Die Story mit Steinbrück fand ich urkomisch, denn sie war ein herrliches Beispiel dafür, was passiert, wenn deutsche Ironie auf alemannische Langsamkeit trifft

Die "siebte Kavallerie von Yuma" war eine Metapher aus dem Westerngenre, während die Schweizer, die in Bezug auf Militärisches völlig ironiefrei sind, sofort einen Angriff des großen Nachbarn witterten. Das war Realsatire vom Feinsten

Übrigens fand ich auch den Vergleich meines Heimatlandes mit Ouagadougou zum Schreien - ich mag Steinbrücks Humor sehr. Er hat einen wunderbaren Sinn für Sprachkomik.
Die andere Situation wäre auch vorhersehbar gewesen. Die Opposition wäre sehr schnell aufgerieben worden.
Und die, die hier für´s Heraushalten waren, hätten dann das Blutbad unter den Oppositionellen für einen Kollateralschaden gehalten? Oder hätten sie angenommen, Ghaddafi hätte diese Leute verschont? Oder hätten sie dafür plädiert, allen Oppositionellen Asyl in Europa zu geben (inclusive Schweiz
)? Die Antworten darauf würden mich wirklich interessieren.
Warum glaubst du, dass Menschen, die in einer ganz anderen Klimazone leben, Anleitungen aus dem Westen brauchen?
Du hast sicher schon gehört, dass durch den gut gemeinten Brunnenbau westlicher Hilfsorganisationen in der Sahelzone der Grundwasserspiegel so abgesenkt wurde, dass früher fruchtbares Land zu Wüste wurde?
Afrikaner, die seit Menschengedenken als Nomaden durch die Wüste ziehen, brauchen nun wirklich keine Anleitungen zum Überleben von uns. Wir könnten dort keine zwei Wochen ohne technische Hilfsmittel überleben und wollen denen sagen, was sie tun sollen? Die Annahme, diese Leute seien einfach zu dumm, um zu kapieren, wie die Brunnen funktionieren, halte ich für sehr arrogant. Viel wahrscheinlicher ist, dass sie diese Brunnen einfach für absurd halten, wenn der ganze Stamm weiss, an welchen Stellen das Grundwasser in natürlichen Kavernen zu finden ist.Geändert von Inaktiver User (29.07.2011 um 19:49 Uhr)
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29.07.2011, 19:49Inaktiver User
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Ja. Der Diktator kam nicht von alleine an die Macht, er hatte Helfer unter denen die ihn heute bekämpfen.
Der Rebellführer der gerade ums Leben kam war zuvor Gadaffis Innenminister. Also ein Mittäter.
Und wenn sie ihn loswerden wollen, dann müssen sie das auch alleine schaffen.
Hätte Libyen kein Öl dann wäre es insbesondere den Italienern und Franzosen vollkommen egal gewesen.
Syrien hat kein Öl und da denkt niemand daran die Blutbäder zu verhindern.
Die ganze Libyen-Politik der kriegsführenden ist Heuchelei.
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29.07.2011, 19:51Inaktiver User
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29.07.2011, 19:55Inaktiver User
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Ja. Es sei denn ich bin bereit überall militärisch einzugreifen und nicht nur da wo es mir wirtschaftlich etwas bringt.
Und dann bitte auch kein Gejammer über tote Soldaten oder zivile Opfer die versehentlich mit getroffen werden.
Nein. Es ist ein Unterschied ob ich Menschen etwas zu essen oder Krieg bringe.Heisst dann konsequenterweise bezogen auf das Strangthema: ebenfalls raushalten.
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29.07.2011, 20:00Inaktiver User
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Im Fall von Somalia geht es aber darum, dass man erst die Milizen beseitigen muss, um die Hungernden zu retten.
Dass man Menschen, die in Not geraten sind, jede nur mögliche Hilfe zukommen lässt, ist selbstverständlich. Die überwältigende Hilfsbereitschaft nach dem Tsunami in Thailand und nach dem Erdbeben in Haiti haben deutlich gezeigt, dass Menschen im Westen in kürzester Zeit Millionen spenden, wenn sie einen Sinn darin sehen.
Könnte die Hungerkatastrophe in Ostafrika einfach durch Nahrungsmittellieferungen beseitigt werden, wäre das Problem sicher in kurzer Zeit gelöst und jeder würde mit machen. Leider ist es deutlich komplizierter und man muss sich fragen, ob man erst Menschen erschießen muss, um anderen helfen zu können.
Akzeptiert.
Aber dann muss man auch einen konsequenten Standpunkt vertreten und nicht einmal so und einmal anders entscheiden.Geändert von Inaktiver User (29.07.2011 um 20:03 Uhr)
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29.07.2011, 20:08Inaktiver User
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Die Milizen sind Räuberbanden und keine rechtmäßige Armee einer rechtmäßigen Regierung. Das ist schon mal ein Unterschied zu Gaddafi. Ob man ihn mag oder nicht.
Und wenn man dan meint Milizen oder wen auch immer beseitigen zu müssen, dann bitte gründlich und ohne Diskussionen über die Art der Einsätze.
Wie lächerlich war das Gejammer über Kundus in der Deutschen Öffentlichkeit.
Da starben Zivilisten. Traurig, passiert in Kriegen nunmal. Insbesondere wenn man sich in Gefechtszonen aufhält. Kein Grund deshalb Ermittlungen einzuleiten.
Daher, wenn man die Milizen beseitigen will, dann bitte mit aller Härte und ohne Rücksicht. Zivile Opfer sind dann hinzunehmen.
RichtigDass man Menschen, die in Not geraten sind, jede nur mögliche Hilfe zukommen lässt, ist selbstverständlich. Die überwältigende Hilfsbereitschaft nach dem Tsunami in Thailand und nach dem Erdbeben in Haiti haben deutlich gezeigt, dass Menschen im Westen in kürzester Zeit Millionen spenden, wenn sie einen Sinn darin sehen.
Möglicherweise muß man das tatsächlich. Aber dann bitte ohne lange Debatten.Könnte die Hungerkatastrophe in Ostafrika einfach durch Nahrungsmittellieferungen beseitigt werden, wäre das Problem sicher in kurzer Zeit gelöst und jeder würde mit machen. Leider ist es deutlich komplizierter und man muss sich fragen, ob man erst Menschen erschießen muss, um anderen helfen zu können.
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30.07.2011, 12:38
AW: Hungerkatastrophe am Horn von Afrika
Deshalb sollte man sie vielleicht einfach in Ruhe lassen ?
Denn naturgemäß ist ihre Mentalität eine ganz andere als die in unserem Klima.
Wobei zu beachten ist, dass die Chinesen offensichtlich mehr Geschick haben und eine gute Mischung aus Hilfe und lukrativen Geschäftskontakten praktizieren.





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). Darauf falle ich nicht mehr rein.!