Das ist allerdings dann schon strange, den möglicherweise modernen Begriff "Gutmensch" aus Hygienegründen nicht verwenden zu wollen, dann aber "selektieren" zu benutzen - schliesslich beschreibt diese Begrifflichkeit die Auswahl zur Ermordung in KZs.
Ansonsten wäre es schön, wenn Ihr diesen Strang von Eurem Besserwisserstreit befreien würdet um das tragische Thema nicht zu fleddern.
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Thema: Oslo heute - und morgen?
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26.07.2011, 14:57
AW: Oslo heute - und morgen?
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26.07.2011, 15:02
AW: Oslo heute - und morgen?
Du solltest mit deiner Wortwahl vorsichtig sein. Der Begriff "Selektieren" wird in der Evolution bei der Eliminierung unfähigen und nicht konkurrenzfähigen Lebens verwendet. Im 3. Reich wurde der Begriff für die Selektion in Rassen und in Konzentrationslagern für die Trennung für Arbeitseinsatz oder Gaskammer verwendet.
Deshalb wird der Begriff "Selektion" immer mit dieser Zeit verbunden bleiben!
Was sagt nun die mehrfache Verwendung von diesem "Nazi-Schlagwort" über dich aus?
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26.07.2011, 15:16
AW: Oslo heute - und morgen?
Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...
Am 13.juli 2013 hab ich nach
6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag
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26.07.2011, 15:39Inaktiver User
AW: Oslo heute - und morgen?
Geändert von Inaktiver User (26.07.2011 um 15:44 Uhr)
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26.07.2011, 15:47
AW: Oslo heute - und morgen?
Sorry, aber das geht nun wirklich zu weit. Du willst das Thema nicht zerfleddert sehen und kommst dann mit hahnebüchenen Vergleichen um die Ecke? Selektieren ist ein ganz normales Wort, man kann natürlich jedes Wort missbrauchen, aber Gutmensch ist doch schon bereits wertend und genau deshalb wird sich doch darüber aufgeregt.Das ist allerdings dann schon strange, den möglicherweise modernen Begriff "Gutmensch" aus Hygienegründen nicht verwenden zu wollen, dann aber "selektieren" zu benutzen - schliesslich beschreibt diese Begrifflichkeit die Auswahl zur Ermordung in KZs.
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26.07.2011, 15:51Inaktiver User
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26.07.2011, 15:53Inaktiver User
AW: Oslo heute - und morgen?
Ich schlage vor, dass wir zum Thema Oslo zurückkehren, bevor der Moderator alle Beiträge selektiert, die damit nichts zu tun haben, und in eine digitale Rundablage wirft.
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26.07.2011, 15:57Inaktiver User
AW: Oslo heute - und morgen?
Mein Standpunkt weiterhin:
Wer den Begriff "Gutmensch" verwendet, sollte sich darüber klar sein, dass er im Dritten Reich von den Nazis in menschenverachtender Weise für ihre dreckigen Machenschaften und Verbrechen benutzt wurde.
Es ist nicht verboten, ihn heute wieder auszugraben, aber für mich ist es zumindest eine Geschmacksfrage.
Er wird heute häugfig in diffamierender Weise und hauptsächlich von Rechten benutzt.
Wie weit rechts die sind, bleibt dahingestellt. Ist sicher ganz individuell.
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26.07.2011, 16:10
AW: Oslo heute - und morgen?
na, dann kann ich ihn evtl nicht nachvollziehen oder deuten ... und gehe mal davon aus, sein Anwalt läßt seinen Geisteszustand und Zurechnungsfähigkeit nicht umsonst feststellen ..
also ich fand das Hakenkreuz da auf den Totenschädel in dieser Reihe nicht anders deutbar ...
und die 1500 Seiten Geschwurbel tu ich mir nicht an ... die soll lesen wer muß .. ich zum Glück nicht.
Gruß, B.
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26.07.2011, 16:11
AW: Oslo heute - und morgen?
Was geht zu weit? Meinetwegen kann man gerne Selektion statt Auswahl sagen, was Du vermutlich nicht verstanden hast.
Benutzer beklagt sich über mangelnde Sprachhygyene, nicht ich. Und sie wehrt sich explizid gegen Nazi- oder rechtes Vokabular, und nicht allein weil es abwertend ist. Da geht es zu weit, darauf hinzuweisen, das Selektion im Deutschen eine Vokalbel mit einem andern Inhalt war und ist als "Auswählen"? Bis weit in die 80er war das Wort Selektion in Deutschland ausserhalb eines biowissenschaftlichen Zusammenhanges selbstverständlich Tabou. War ja auch kein Problem, gab ja auch ein deutsches Wort dafür.
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Ich finde die Aussage des Vaters durchaus verständlich - aber nicht unbedingt nachvollziehbar, da geht es mir wie Wolfgang. Der Wunsch, der Sohn hätte das Ungeheuerliche getan richtet sich doch genauso stark dagegen, auch ohne dass man sich wünscht,der Sohn habe sich umgebracht.



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