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18.07.2011, 12:53
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
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18.07.2011, 13:05
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Ich bin, also denke ich
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18.07.2011, 13:43
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18.07.2011, 15:35
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Das ist das übliche Oppositionsgedöns mit Interessenhintergrund. - Mir wäre eine sachlichere Diskussion mit konkreten Vorschlägen lieber.
Natürlich, das erfindet sich nicht täglich neu. Aber es liegen durchgerechnete Konzepte vor, die je nach Stimmungslage aus Schubladen gezogen oder wieder dorthin versenkt werden.
Geschieht doch schon. Viele Stellen, deren Inhaber in Pension gehen, werden nicht mehr besetzt. Gut so. Im Zug des Fachkräftemangels sollte man auch die Ströme in der Ausbildung anders leiten.Verwaltungen zu verschlanken bedeutet i.A. Leute zu kündigen (sonst spart man nichts ein).
Eine moderate Maut (mein Beispiel wären 2,50 € pro Monat) kann sich jeder leisten, der ein Auto hat. Und in unserem Transitland wären die Deutschen die wenigsten, die sie bezahlen müssen.Einführung einer pauschalen PkW-Maut auf Autobahnen ohne z.B. Abschaffung der Kfz-Steuer ist ein Griff ins Portemonnaie der Individualverkehrer (ja, natürlich nur für Autobahnfahrer…).*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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18.07.2011, 16:11Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Auch die anderen Länder sind nicht im Ansatz untereinander vergleichbar. Jede Krise hat etwas andere Ursachen; jedes Land hat andere wirtschaftliche und finanzpolitische Bedingungen:
Griechenland ist ein Land ohne echte Wirtschaftskraft; die Wirtschaft ist extrem verkrustet und bürokratisiert, obendrein bis auf die Knochen korrupt, mit einer unterirdischen Steuermoral.
Irland bzw. die dominierende irische Finanzindustrie ist ein spätes Opfer der amerikanischen Finanzkrise, das sich allerdings sehr gut berappelt.
Spanien wurde von der Immobilienkrise erwischt, hat außerdem strukturelle Schwächen und hohe Arbeitslosenzahlen.
Italien ist ein Land mit guter Wirtschaftskraft, das über seine Verhältnisse gelebt hat - wie viele, viele andere Länder auch, Deutschland eingeschlossen. Wäre der Finanzmarkt nicht aufgrund anderer Euroländer hochnervös und hätte sich Berlusconi nicht dermaßen dämlich über seinen Finanzminister geäußert, hätte Italien zwar immer noch ein beachtliches Schuldenproblem, aber kein Überschuldungsproblem.
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18.07.2011, 16:16
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18.07.2011, 16:35Inaktiver User
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28.07.2011, 15:44
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Roubini gibt der Eurozone noch fünf Jahre - News Wirtschaft: Konjunktur - tagesanzeiger.ch
Um noch einmal auf die Frage des TE einzugehen.
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28.07.2011, 17:20Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Dein Link ist etwas mager; er bezieht sich auf einen Artikel in der ZEIT.
Informativer ist dieser Link.
Amüsant übrigens, dass ca. 1 Woche vor der voraussichtlichen Zahlungsunfähigkeit der USA diesem US-Wirtschaftsfachmann nichts Besseres einfällt als Unkenrufe bezüglich des Euro von sich zu geben.
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28.07.2011, 19:04
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Mir erschließt sich im Moment nicht wirklich, was die USA noch so zu bieten haben, um aus ihrer Verschuldung herauszukommen.
Wie Europa mit seinen unterschiedlichen Wirtschaften, Kulturen und ausufernden Verschuldungen aus der Misere herauskommen will ist völlig offen und nicht darstellbar.
Kein überschuldetes Land in Europa hat ein tragfähiges Konzept zur Sanierung des Haushaltes wo wenigstens im Ansatz erkennbar wäre, das sie aus den Schulden herauskommen.
Im Moment werden die uneinbringbaren Kredite prolongiert und solange diese prolongiert werden, können sie den dummen Deutschen erzählen, dass noch nicht ein Cent verloren ist.



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