Kein gutes Zeichen: Hedgefonds wettet gegen Deutschlands Kreditwürdigkeit
Veröffentlicht am: 20. April 2012
Bisher hat sich Deutschland relativ gut durch die Krise gemogelt: Das Zugpferd der Euro-Zone hat eine niedrige Arbeitslosenquote, die Wirtschaft blieb trotz aller Widrigkeiten relativ robust und die Leute blicken relativ zuversichtlich in die Zukunft. Doch: Sind diese guten Hoffnungen berechtigt? Vergessen wir nicht: Die Probleme der Euro-Zone sind auch Deutschlands Probleme, gerade mit der Verabschiedung des ESM hat sich Deutschland in große Abhängigkeit vom Schicksal der Schuldenstaaten gebracht. Trauen Sie nicht dem schönen Schein: Schnell schon könnte auch in Deutschland die Situation sich drastisch verschlimmern.
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Nun wurde bekannt, dass der weltbekannte Investor John Paulson gegen Deutschland wettet. Erinnern Sie sich: Paulson war einer der allerersten, der den Crash auf dem US-Immobilienmarkt vorhergesagt hat und damit Unsummen verdient hat. So ein Mann riskiert nicht leichtfertig sein Geld, man kann annehmen, dass er weiß was er tut.
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20.04.2012, 19:44Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
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21.04.2012, 22:36Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Euro: Deutschland Austritt im Sommer?
20.04.2012
Die Zinsmärkte bereiten den deutschen Euro-Austritt vor: Bundfuture auf Rekordhoch, Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen auf Rekordtief bei 1,6%. Eurex bietet Bundfuture-Optionen Juni bis zu einer Marke von 155 an.
Der Run auf deutsche Bundesanleihen ist ungebrochen. Die Zinsen für diese Papiere fielen heute auf ein Rekordtief: 1,6%. Stellt sich die Frage: Welcher Wahnsinnige kauft auf diesem Niveau Bundesanleihen? Unter jetzigen Verhältnissen müsste dies mit tödlicher Wahrscheinlichkeit ein Verlustgeschäft sein. Oder doch nicht?
Wenn Deutschland immer stärker in die Euro-Zonen Haftung hineingezogen wird, macht dieses Investment absolut keinen Sinn. Es würde aber Sinn machen, wenn Deutschland aus dem Euro aussteigt. Und darauf spekulieren wohl immer mehr Marktteilnehmer und kaufen Bunds.
Nicht anders ist zu erklären, dass der Bundfuture auf Rekordniveau notiert. Bei einem Ausstieg Deutschlands dürfte das Zinsbarometer aber explosionsartig weiter steigen. Und darauf setzen wohl einige Markteilnehmer.
Die Krise in der Eurozone spitzt sich unterdessen weiter zu. Abzulesen ist dies an den Bankenkursen und an den Banken-CDS. Diese steigen seit Wochen wieder. Spiegelbildlich fallen die Kurse der Banken, auch wenn es bei Deutscher Bank und Commerzbank zwischenzeitlich technische Reaktionen nach oben gibt. In der Euro-Zone brodelt es, Rettungspakete werden bald nichts mehr nutzen.
Hinzu kommen die Wahlen in Griechenland und Frankreich. Insbesondere Frankreich könnte die Schwierigkeiten in der Eurozone noch verstärken. Nicht nur politisch, sondern auch systemisch – denn Frankreich ist praktisch pleite, das wissen Insider schon längst.
Man muss kein Hellseher sein, um zu prognostizieren, dass die Euro-Krise demnächst an Dramatik zunimmt. Spanien und Italien sind zusätzliche Brocken, die praktisch nicht mehr zu verdauen sind.
Die einzige Lösung des ganzen Problems ist der Austritt Deutschlands aus dem Euro. Das wissen auch die Finanzexperten. Die Neue Deutsche Mark würde in diesem Fall drastisch aufwerten, der Rest der Euro-Zone dagegen würde durch eine Abwertung endlich Erleichterung erfahren und mit schwächeren Währungen wieder konkurrenzfähig.
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01.05.2012, 09:59
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Sapperlot , hört sich nicht gut an da wird uns wohl einiges an Veränderung ins Haus stehen . Wo hast du diese Informationen denn her in der Presse findet man solche Berichte irgendwie gar nicht . Eigentlich ist doch die Krise vorbei Deutschland geht es so gut wie nie wir haben Vollbeschäftigung , Steuerkassen laufen über und der Export brummt wie Sau .
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01.05.2012, 10:25Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Sorry, hatte den Link dazu in der Eile vergessen. Hier nachgereicht:
Euro: Deutschland Austritt im Sommer?
Ist doch schön wenn der größte Teil der Bevölkerung den Propaganda-Jubel_Arien Glauben schenken. Die Zahlen und Realitäten sprechen eine andere Sprache, es bedarf nur etwas mehr Mühe dies rauszufinden.in der Presse findet man solche Berichte irgendwie gar nicht . Eigentlich ist doch die Krise vorbei Deutschland geht es so gut wie nie wir haben Vollbeschäftigung , Steuerkassen laufen über und der Export brummt wie Sau .
Ob es um die getürkten Arbeitsmarktzahlen handelt, oder die Exportzahlen mal unter die Lupe nimmt, aus was sie sich zusammensetzen....
Man kann dies aus vielen Quellen entnehmen und damit meine ich KEINE rechtspopulistische Quelle !!
Aus diesen würde ich mich definitiv nicht informieren! In diese Ecke wird man aber SOFORT gestellt wenn man dem Mainstream nicht folgen will.
Nur ein paar wenige meiner Informationsquellen:
Dirk Müller
Andreas Popp
Prof. Franz Hörmann
Prof. Hankel
und viele andere ....
In Form von politischem Kabarett - Georg Schramm, Volker Pispers, Wilfried Schmickler, Dieter Hildebrand, Urban Priol und einige mehr...
..die natürlich ALLE rechtspopulistisches Zeug von sich geben.....
Dieter Hildebrand meinte dazu:Geändert von Inaktiver User (01.05.2012 um 10:31 Uhr)
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01.05.2012, 15:33
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Das dumme Wahlvolk ist satt und zufrieden, waehrend Europa lichterloh brennt.
Einfach mal ganz nüchtern darueber nachdenken, warum ausgerechnet europaeische Politiker sich für ukrainische Gefaengnisszustaende interessieren?
Wer ein wenig nachdenkt, wird zu dem Schluss kommen, es geht weder um Gefaengnsse noch um diese Dame Timoschenko.
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01.05.2012, 21:48
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Um Timoschenko geht es sicher nicht als Person da sie aber ein paar hundert Millionen in den letzten paar Jahren gemacht hat ist sie ist keine uninteressante Person . Betroffenheit kann sich auch finanziell lohnen . Durchaus sogar . Echte Betroffenheit kommt irgendwo ein paar Monate zu spät .
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08.05.2012, 21:29Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
nach den Wahlen in FR und GR ist das Thema leider nicht weniger brisant.
fax
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09.05.2012, 14:09Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Nigel Farage
Nigel Farage beurteilt die aktuelle Lage in der Euro-Zone als sehr kritisch. In einem Interview mit King World News äußert sich der britische Europa-Abgeordnete vor allem über die Situation in Griechenland beunruhigt. Insbesondere, was das Aufkommen extremer politischer Kräfte nach den Parlamentswahlen vom vergangenen Wochenende angeht.
Er antwortete auf die Frage: Wie wird es in Griechenland weitergehen und welche Auswirklungen haben die politischen Verschiebungen auf das Fortkommen der Euro-Gemeinschaft? „Das ist sehr schwer vorherzusagen. Wir befinden uns auf vollkommen unbekanntem, chaotischem Territorium“, so Farage. „In vielerlei Hinsicht, befindet sich der Ball nun auf der deutschen Seite des Spielfelds. Weil man unfähig ist, anderen die Disziplin aufzuerlegen, die der Fiskalpakt bringen sollte. Jetzt müssen die Deutschen vielleicht sagen, `Griechenland, ihr müsst gehen´“.
Doch Farage ist sich sicher: Wenn Griechenland den Euro verlässt, fallen die Dominosteine. Dass hieße, andere Krisenländer wie Portugal, Spanien, Italien würden dann über kurz oder lang dem griechischen Beispiel folgen.
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09.05.2012, 23:50
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Da die von dir genannten Länder weitestgehend in Zukunft als Absatzmärkte ausfallen bzw.schon ausgefallen sind sollte man denen auch mal ganz schnell den Stecker ziehen jede weitere Verzögerung verlängert deren Leiden und kostet die ( noch ) stärkeren Länder Geld ohne Ende das wir nie wieder sehen .
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10.05.2012, 09:02Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
@Triologie
Da bin ich absolut mit dir einig. Je früher desto besser wäre der Ausstieg, bevor noch mehr deutsches (und auch anderes) sinnlos Geld verbraten wird. Nun werden doch wohl genügend französische, deutsche und griechische Banken gerettet sein ? Und um die gings doch hauptsächlich, denn wer glaubt daß die Griechen davon profitiert haben ist auf dem Holzweg. Deshalb - ein Ende mit Schrecken wäre besser als ein Schrecken ohne Ende, auch da....


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